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Sauberhaftes Recycling im REWE-Markt Kleinlinden: Hinter den Kulissen der Leergutautomaten

Nadine Dieter vom Hessischen Ministerium für Umwelt begrüßt die Kinder.
Nadine Dieter vom Hessischen Ministerium für Umwelt begrüßt die Kinder.
Gießen | Schon seit Jahren werden Vorschulkinder und Schüler im Rahmen der Kampagne „Sauberhaftes Hessen“ vom Hessischen Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz und vom Förderverein Sauberhaftes Hessen e.V. durch eine hessenweite Aktionswoche für die Themen Umweltschutz und Abfallverhalten sensibilisiert. Dieses Jahr findet „Sauberhaftes Hessen“ in der Woche vom 20. bis zum 24. Juli statt.
Die REWE Region Mitte nahm an der Projektwoche unter dem Motto „Sauberhaftes Recycling“ teil und lud Kinder aus Kindertagesstätten und Grundschulen ein, den Recyclingprozess der PET-Flaschen vor Ort zu entdecken. Am Mittwoch, 22. Juli 2015, besuchten zwanzig fünf- und sechsjährige Kinder der Kita Lummerland Allendorf mit ihren Erzieherinnen Ulrike Piller und Jennifer Gartmann den von Georg Lemp geführten REWE-Markt in Kleinlinden im Rahmen dieses Projektes. Die jungen Gäste wurden von Bürgermeisterin und Vorsitzender des Fördervereins Sauberhaftes Hessen e.V. Gerda Weigel-Greilich, von Nadine Dieter des Hessischen Ministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz und von Jürgen
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Scheider, Leiter der REWE Region Mitte begrüßt. Weigel-Greilich freute sich insbesondere, dass die Kampagne „Sauberhaftes Hessen“ immer wieder Thema ist. Man soll anfangen, die Kinder mit der Frage „Was kann man aus Müll machen?“ zu konfrontieren, die dann ihren Eltern davon erzählen. Dieter betonte den Erfolg der Initiative: 20.000 Grundschüler haben am Dienstag, 21. Juli, beim „Sauberhaften Schulweg“ daran teilgenommen und jetzt machen 100 Kitas mit.
Scheider eröffnete dann die spannenden Führung in die Welt des Recyclingkreislaufs: „Der beste Müll ist der, der nicht entsteht!“
Der Mitarbeiter Marcel Meurer und der Auszubildende Stefan Bobe zeigten den neugierigen Kindern die Leergutautomaten, die sie selbstverständlich aus dem Einkauf im Supermarkt mit den Eltern kannten. Aber was passiert, wenn die Flaschen in den Automaten verschwinden? Zuerst wird der Automat für Einwegflaschen von den Mitarbeitern geöffnet. Ein Laserleser unterscheidet zwischen Blech und Plastik. Die Plastikflaschen werden zerdrückt, damit sie nicht so sperrig sind und viele davon in dem Behälter passen. Dann werden sie an eine Anlage geschickt, wo sie geschmolzen werden. Daraus werden neue Flaschen gemacht. Welche Flaschen kann man in diese Automaten einwerfen? Meurer und Bobe erklärten den kleinen Besuchern, dass man auf das Recyclingsymbol auf den Flaschen achten muss.
Bürgermeisterin und Vorsitzende des Fördervereins Sauberhaftes Hessen e.V. Gera Weigel-Greilich heißt die kleinen Gäste willkommen.
Bürgermeisterin und Vorsitzende des Fördervereins Sauberhaftes Hessen e.V. Gera Weigel-Greilich heißt die kleinen Gäste willkommen.
Der zweite Automat für die Leergutrücknahme macht den Kindern noch mehr Spaß, da sie den ganzen Weg von Kasten und einzelnen Flaschen von der Rückgabe bis zum LKW verfolgen können, der sie zur REWE-Zentrale bringt, wo sie weiter sortiert werden. Die Flaschen werden hier nämlich nicht zerdrückt oder zerstört: In der Firma werden sie gewaschen und wieder gefüllt.
Ein Fließband transportiert sie bis zum Lager des REWE-Markts. Dort stapeln die Mitarbeiter die Kasten und laden den LKW, der sie wegfährt. Die Kinder konnten am Fließband gespannt warten, bis die Kasten kamen, und noch mithelfen, die Wagen mit sortiertem Müll und Leergut in den LKW zu schieben. Alle haben mit Begeisterung mitgemacht und auf die Fragen der Mitarbeiter geantwortet. Auf sie wartete dann ein leckeres Frühstück mit Obst, Häppchen, Wurst und Getränken am Eingang des REWE-Markts.

Nadine Dieter vom Hessischen Ministerium für Umwelt begrüßt die Kinder.
Bürgermeisterin und Vorsitzende des Fördervereins Sauberhaftes Hessen e.V. Gera Weigel-Greilich heißt die kleinen Gäste willkommen.
Mitarbeiter Marcel Meurer und REWE-Leiter Georg Lemp.
V.l.n.r.: Jürgen Scheider (Leiter REWE Region Mitte), Gerda Weigel-Greilich und Nadine Dieter.
Alle zusammen für ein "Sauberhaftes Hessen"!
Wie funktioniert ein Leergutautomat?
Die Kinder sind neugierig.
Und der Automat für Mehrwegflaschen?
Kasten und Flaschen fahren auf einem Fließband bis zum Lager.
Hier kommen die Kasten ins Lager!
Die Rollen drehen sich!
Die Kinder können auch den LKW laden.
Pfandflaschen und Müll werden in den LKW geladen.
Ein leckeres Frühstück wartet auf die Kinder nach der Führung.

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Kommentare zum Beitrag

H. Peter Herold
29.485
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 23.07.2015 um 08:47 Uhr
Gute Aktion nur was mich stört, warum muss die BM ihre ach so wichtige Zeit dazu verwenden immer und überall dabei zu sein.
Könnte das nicht auch einmal ein Mitarbeiter ihres Bereiches machen? Die arbeiten immer schön im Hintergrund während ihre
Chefin posieren geht.
Aber wie gesagt, die Aktion war schon gut. Freut mich, dass auf diese Weise für meinen Markt - Rewe Werbung gemacht wird.
Dank an Herrn Lemp der diese Aktion ermöglicht hat.
H. Peter Herold
29.485
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 23.07.2015 um 11:40 Uhr
Widerspruch, ich schreibe mich ja auch immer noch mit Ihnen .....
H. Peter Herold
29.485
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 23.07.2015 um 11:57 Uhr
Richtig, es ist ja nur ein Avatar mit dunkler Brille ;-)) Seelenlos würde ich einfach sagen.
H. Peter Herold
29.485
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 23.07.2015 um 13:02 Uhr
Sie würden ja ganz gut in den Leergutautomaten passen ;-) Jetzt nehmen Sie das nur nicht wieder persönlich. Manchmal hat man halt so Ideen, so wie Sie auch manchmal schreiben ......
Martin Wagner
2.761
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 23.07.2015 um 14:10 Uhr
Ich stehe der Kampagne „Sauberhaftes Hessen“ positiv gegenüber. Als ich noch aktiv in "meinem Verein" war haben wir im Frühjahr in den letzten 5 Jahren daran teilgenommen.

Gut finde ich auch, dass es mehrere Sammeltermine über das Jahr verteilt gibt. Meine Nachfolger im Verein sammeln dieses Jahr zum Beispiel im Herbst.

Naheliegend finde ich die Idee nicht bei dem kollektiven sammeln stehen zu bleiben, sondern auch praktische Begehungen zu der weiteren Verwertung des Gesammelten anzubieten.

Ich persönlich wäre nicht auf die Idee gekommen, da an die Pfandautomaten zu denken, denn wir hatten selten Pfandflasche aufgesammelt. Dazu ist ein zu großer Bevölkerungsanteil verarmt, der sich mit dem Einsammeln von in die freien Natur geworfenen Pfandflaschen sein Geld aufbessert. (Lassen wir das - anderes Thema).

Interessant wäre z.B. für mich mal den weiteren "Wertegang" einer in den Glascontainer geworfenen gesammelten Schnappsflasche zu verfolgen.

Kurz zu Peter H. Kommentar bezüglich der Anwesenheit von Frau Weigel-Greilich bei diesem Pressetermin. Ich halte das für eine Frage jedes einzelnen Verantwortlichen, ins Besonders in wie weit sie/er ihr/sein persönliches Profil "schärfen will". Abgesehen von krankhaften "Profilneurotikern" - das dürfte Frau Weigel-Greilich nicht sein - wird so etwas in der Regel dann gemacht, wenn die betreffende Person in ihrer persönlichen Karriereleiter weiter nach oben steigen will.

Sollte das bei Frau Weigel - Greilich der Fall sein (ich behaupte das nicht - hier steht "dick und fett" sollte) so begrüße ich das ausdrücklich. Ich wünsche Frau Weigel-Greilich (am besten nach dem 6.3.16) einen besser bezahlten Job auf der nächsten Stufe der Karriereleiter. Meine persönliche Einschätzung: damit wäre Giessen geholfen.

Es geht aber auch anders. Als Ehrenamtlicher an einer Schule war es vor zwei Wochen wieder einmal an der Zeit, dass ein Pressetermin organisiert werden musste. (Ohne Pressarbeit bekommen auch Fördervereine heutzutage nicht genügend Spenden .....) Dazu schrieb ich die Schulleitung mit der Bitte eine/n Vertreter/in zum Termin zu schicken an. Zu meiner großen Überraschung beschloss dieses Kollektivorgan nicht den Vorsitzenden zu schicken, sondern einen anderen Vertreter aus dem Gremium. Die/der machte das genau so gut, kam auch einmal in die Lokalpresse und die/der Vositzende hatte einen Termin weniger. Mit anderen Worten: Alle waren zufrieden.
Hallo Lieber Leser
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Herzlichst, Ihr(e) Alessandra Riva - Mitarbeiterin der GZ-Redaktion

von:  Alessandra Riva - Mitarbeiterin der GZ-Redaktion

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Alessandra Riva - Mitarbeiterin der GZ-Redaktion
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