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Kuriose Gesetze: Wer einen Elch aus dem Flugzeug wirft oder eine Kröte knutscht, macht sich in den USA strafbar

Der deutsche Michel ist dahingehend zwar auch erfinderisch, aber beim Ersinnen abstruser Gesetze und Verordnungen sind unsere amerikanischen Freunde weltweit führend.
Der deutsche Michel ist dahingehend zwar auch erfinderisch, aber beim Ersinnen abstruser Gesetze und Verordnungen sind unsere amerikanischen Freunde weltweit führend.
Gießen | Unsere US-amerikanischen Freunde sind nicht nur beim großen Lauschangriff und dem Abhören von Angies Handy ziemlich kreativ. Beim Generieren abstruser, haarsträubender Gesetze und Bestimmungen gibt es im „Land der unbegrenzten Möglichkeiten“ auch keine Grenzen. Da sind die Amis weltweit führend. Und wir dachten ja bisher immer, auf diesem Feld könnte dem deutschen Michel so schnell niemand das Wasser reichen.
In Memphis/Tennessee dürfen Frauen streng genommen nur dann Auto fahren, wenn ein Mann, um andere Verkehrsteilnehmer vor der Gefahr zu warnen, mit einer roten Fahne voran läuft. Wer im US-Staat Indiana einen Vogel oder Hasen lackiert, macht sich strafbar. In Moline/Illinois darf man in den Monaten Juni und August auf dem Stadtteich nicht Eislaufen, in Alaska gilt es als schwerwiegende Straftat, einen Elch aus dem Flugzeug zu werfen. Auch das Abschlecken von Kröten wird nicht gerne gesehen. Mehr olympiareife Kabinettstückchen aus der Zauberkiste der amerikanischen Paragrafenreiter hier:
http://www.rotorman.de/keine-fische-mit-dem-lasso-fangenund-elche-nicht-aus-dem-flugzeug-stupsen/

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Kommentare zum Beitrag

H. Peter Herold
29.394
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 20.07.2015 um 08:34 Uhr
Kein Wunder, dass es da in Amiland keine Prinzen gibt
Bernd Zeun
11.777
Bernd Zeun aus Gießen schrieb am 20.07.2015 um 10:03 Uhr
Hessen hat die Todesstrafe auch noch nicht abgeschafft.

Art. 21 der Hessischen Landesverfassung [Freiheitsstrafe; Todesstrafe]
(1) Ist jemand einer strafbaren Handlung für schuldig befunden worden, so können ihm auf Grund der Strafgesetze durch richterliches Urteil die Freiheit und die bürgerlichen Ehrenrechte entzogen und beschränkt werden. Bei besonders schweren Verbrechen kann er zum Tode verurteilt werden.
H. Peter Herold
29.394
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 20.07.2015 um 14:50 Uhr
Wer weiß für was es gut ist?
Florian Schmidt
4.973
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 20.07.2015 um 20:01 Uhr
Eine Verfahren rund um die Todesstrafe mit all den Nachfolgeverhandlungen ist sogar erheblich teurer als Lebenslange Haft.
Florian Schmidt
4.973
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 21.07.2015 um 00:15 Uhr
Ja Tatsache. Das war das erste was mich an dem Thema interessiert hat, die irrige Annahme es wäre soo billig jemanden einfach auf den Stuhl zu setzen. Das ist genau wie der Abschreckungseffekt ein großer Irrtum.
Bernd Zeun
11.777
Bernd Zeun aus Gießen schrieb am 23.07.2015 um 00:20 Uhr
@Frau Back: Weiß ich natürlich auch, dass Bundesrecht Landesrecht schlägt. Ich habe das mit der Todesstrafe auch nur rein gesetzt, weil die absurden Gesetze in Amerika auch nur noch auf dem Papier stehen. Interessanter wäre, zu erfahren ob, und wenn ja, wann sie zur Anwendung gekommen sind. Im übrigen braucht Amerika auch gar keine Gesetze, die Polizei ist im Zweifelsfall das Gesetz, wie der jüngste Fall der 28jährigen Afroamerikanerin Sandra Black zeigt. Von der Polizei in Texas am 10.07.2015 wegen Nichtblinkens beim Spurwechsel gestoppt, nach Wortwechsel verhaftet und drei Tage später wurde sie erhängt in der Polizeizelle aufgefunden. Waller County, in dem der Vorfall sich ereignete, ist zufällig auch das County, in dem es in der Vergangenheit die meisten Lynchmorde gegeben hat und Sandra Black war zufällig Bürgerrechtsaktivistin und Campaignerin gegen Polizeigewalt Schwarzen gegenüber.
Bernd Zeun
11.777
Bernd Zeun aus Gießen schrieb am 23.07.2015 um 01:19 Uhr
Freudsche Fehlleistung: Die Frau heißt Sandra Bland, falls jemand nach dem Fall googeln will. Es gibt auch youtube-videos dazu.
Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
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von:  Jürgen Heimann

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Jürgen Heimann
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