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1.000. Hilfstransport von Global Aid Network verlässt Gießen gen Lettland

von Harry Weißam 17.07.2015905 mal gelesen1 Kommentar
Gießen | Wenn das mal kein Grund zum Feiern ist: 1.000 mal Hilfe aus Gießen in alle Welt. Insgesamt ist das Gießener Hilfswerk Global Aid Network (GAiN) so bereits 100 mal um den Äquator gefahren und hat 4 Millionen Kilometer zurückgelegt. Etwa 12.000 Tonnen Hilfsgüter sind aus Gießen in alle Welt gegangen - in etwa 30 Länder, darunter: Afghanistan, Armenien, Haiti, Irak, Israel, Pakistan, Rumänien, Syrien, Togo, Uganda, Ukraine und Weißrussland.
Seit 1990 leistet GAiN humanitäre Hilfe in derzeit über 45 Ländern der Welt. Nach 25 Jahren des Bestehens startet in dieser Woche der 1.000. Hilfstransport. Geladen wird im Logistikzentrum der Organisation in der Siemensstraße 13 in Gießen. Wie schon der erste Hilfstransport 1990 hat auch die 1.000. Ladung Lettland zum Ziel. GAiN lindert in Osteuropa und weltweit Not und hilft, Menschen neue Perspektiven für ihr Leben zu geben.

„Aktion Hungerwinter“ nannte sich die Initiative von Gießener Studenten, die sich auf dem Weihnachtsmarkt 1990 mit Sammelbüchsen unter die Besucher mischten. Sie hatten den Aufruf zur Hilfe des damaligen sowjetischen Präsidenten Michael Gorbatschow
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gehört. Die nötigen Finanzen für einen Hilfstransport nach Riga und die Sachspenden kamen zusammen. Firmen stellten Lkws und Treibstoff zur Verfügung. Mit dabei war GAiN-Leiter Klaus Dewald, den diese Fahrt und die Begegnungen mit den hungernden und frierenden Menschen so bewegten, dass er die Aktion übernahm. Seine leitende Stelle in einer Speditionsfirma gab er dafür auf. Weitere Transporte nach Osteuropa folgten. Später kamen Hilfsprojekte in anderen Ländern hinzu. Im Jahr 2002 wurde „Aktion Hunger-winter“ in Global Aid Network“, oder kurz „GAiN“, umbenannt. „Als wir 1990 mit unserem ersten Hilfsprojekt starteten, hätte ich nicht zu träumen gewagt, dass aus einer kleinen Studenteninitiative einmal eine weltweit tätige Hilfsorganisation entstehen würde. “, so Dewald. GAiN hat inzwischen ein jährliches Transportvolumen von durchschnittlich 870 Tonnen Hilfsgütern. Die humanitäre Hilfsorganisation leistet Katastrophenhilfe, langfristige Nothilfe und Hilfe zur Selbsthilfe und trägt dazu bei, dass die Ärmsten und Benachteiligten der Welt, die sich nicht selbst helfen können, eine neue Perspektive für ihr Leben und Hoffnung für ihre Zukunft gewinnen.

 
 
 
 

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Kommentare zum Beitrag

Martin Wagner
2.705
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 17.07.2015 um 11:32 Uhr
Informativer Beitrag - mit fehlt lediglich der Hinweis, dass diese Organisation "fest in der Hand" von evangelischen Freikirchen* ist.

Für mich keine Option, die sind mir zu stockkonservativ bis reaktionär.

* Wer das als Propaganda abtun will, der sollte sich einmal die Homepage von Gain anschauen.

http://www.gain-germany.org/
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von:  Harry Weiß

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