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Paradiesisch schön… Schauspielerin Marion Kracht im Interview mit PETA50Plus

von Sylvie Bunzam 15.07.2015854 mal gelesen5 Kommentare
© Caroline Pitzke für PETA
© Caroline Pitzke für PETA
Gießen | Paradiesisch schön… Schauspielerin Marion Kracht im Interview: Die beliebte Schauspielerin Marion Kracht lebt vegetarisch – ihre Familie zieht mit und so sind die Krachts gesund und fröhlich und damit ein tolles Vorbild für Familien, die tierfreundlich leben möchten.

Marion Kracht ernährt sich schon lange vegetarisch und das ist bestimmt mit ein Grund dafür, warum sie heute – mit über 50 Lebensjahren – noch genauso gut aussieht, wie als „Tina“ in der beliebten 80er Jahre TV-Serie „Diese Drombuschs“.

PETA50Plus hat sich mit ihr getroffen, um ein persönliches und zugleich offenes Gespräch über ihr vegetarisches Leben, ihre Familie und ihre Denkweise zu führen.

Marion Kracht im Gespräch

Marion-Kracht-AnsichtSeit wann lebst du fleischfrei und warum?

Ich lebe seit 1989 vegetarisch. Damals war ich in Indien unterwegs und habe mit eigenen Augen gesehen, wie schlecht Tiere behandelt werden, die für die Fleischproduktion sterben. Diese Zustände wollte ich nicht länger unterstützen und habe mich schnell entschieden, Fleisch von meinem Speiseplan zu streichen. Kuhmilch und Eier esse bzw. trinke ich mittlerweile auch nicht mehr. Beides schmeckt und bekommt mir nicht.

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Du hast zwei Söhne, wie klappt das vegetarische Leben in der Familie?

Mein großer Sohn ist 16 Jahre alt, und er lebt seit seiner Geburt vegetarisch. Ihm haben Fleisch und Wurst nie geschmeckt und er hat alles was ihm angeboten wurde, wieder ausgespuckt. Auch heute isst er liebend gerne Obst und Gemüse, aber keine Fleischersatzprodukte – einfach, weil er sie nicht mag. Mein zweiter Sohn ist 12 Jahre alt und hat einige Jahre Fleisch gegessen. Mit sieben Jahren wurde er neugierig und hat angefangen, Fragen zu stellen. Natürlich war ich ehrlich mit ihm und habe ihm gesagt, dass die Wurst auf seinem Brot aus dem Fleisch von Kühen oder Schweinen hergestellt wurde. Dann hat er selbst entschieden, kein Fleisch mehr zu essen. Außerdem hat er sich über die Überfischung der Weltmeere informiert und ist dann mit 8 Jahren ganz Vegetarier geworden. Dazu muss ich sagen, dass es bei uns sowieso sehr selten Fleisch oder Fisch zu essen gab, wir waren schon damals im Grunde eine vegetarische Familie.

Sie möchten das ganze Interview lesen? Besuchen Sie uns auf http://www.peta50plus.de/paradiesisch-schoen-schauspielerin-marion-kracht-im-interview/ - wir freuen uns auf Sie!

Kommentare zum Beitrag

Arno Enners
33
Arno Enners aus Gießen schrieb am 15.07.2015 um 14:11 Uhr
Ist es heute wirklich noch so was besonderes wenn man Vegetarier ist, dass man es publizieren und jedem unter die Nase reiben muss ?
Florian Schmidt
4.881
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 15.07.2015 um 15:28 Uhr
Ja ist es #vegeterrorismus
Karl-Ludwig Büttel
3.855
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 16.07.2015 um 11:00 Uhr
Ich esse weiter Fleisch und werde jetzt mit meiner Frau mal ein ernstes Gespräch führen müssen ob wir unsere Tiere in das Tierheim bringen. Laut dem Beitrag leben nur Vegetarier auch Tierfreundlich. Was für ein Quatsch.
Eine glückliche und gesunde Familie sind wir auch. Bei uns darf jeder Essen was er will und wie von der Natur vorbestimmt.
Karl-Ludwig Büttel
3.855
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 03.11.2015 um 16:17 Uhr
Wenn man Ihre Kommentare liest, stellt man fest das Sie Ängste haben und sich ständig wiederholen. Ob das an einer Mangelernährung liegt. Wie kommen Sie darauf, dass jemand Angst vor Veränderungen hat nur weil er sich anders ernährt oder wie in vielen Ländern ernähren muss. Ein Arrogante Unterstellung sonst nichts.
Es ist nichts besonders sich Vegetarisch/Vegan zu ernähren. Meine Tochter und ihr Freund sind auch Veganer und Vegetarier aber im Gegensatz zu Ihnen völlig normal und vernüftig. Ich grille und koche sogar für sie Vegan wenn sie da sind. Meine Mutter hat Ihnen zu Weihnachten ein selbst gemachtes Veganes Kochbuch geschenkt. Sehr interresant übrigens und manches schmeckt sogar mir.
Im Gegensatz zu Ihnen bin ich Tolerant, das liegt an der ausgewogenen Ernährung nehme ich an.
Florian Schmidt
4.881
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 03.11.2015 um 18:22 Uhr
Sie haben nicht verstanden Frau Muth, das die menschliche Entwicklung nicht 2015 angefangen hat sondern vor ein paar Millionen Jahren. Unsere Ernährungsweise hat sich bewährt. wäre das nicht so hätte sich das geändert. Aber nicht aus ideologischen Gründen.
Gewisse Grausamkeiten liegen einfach in der Natur, die wird der Mensch nicht ändern können. Fressen und gefressen werden ist ein Teil aller lebenden Existenz. Es gibt nunmal Beutetiere und Jäger.
Glauben sie denn, es würden weiter Kühe gezüchtet wenn man sie nicht mehr verarbeitet? Das gilt für andere Tiere genauso. Ganze Rassen von Nutztieren sind heute nahezu ausgestorben weil sie nicht mehr nachgefragt werden.
Der Mensch ist ein Trockennasenaffe. Ein Tier wie jedes andere auch, wir haben keine Sonderstellung in der Natur. Der westliche Urbane Mensch sowieso nicht mehr. Die Natur würde den meisten Städtern heute grausam in den Allerwertesten beissen. Fleisch essen ist keine Sache von wollen oder nicht wollen. Es hat sich bewährt. Was meinen sie warum es in den Krisen Zeiten die Menschen geschafft haben die sich noch ein Stück Fleisch leisten konnten während andere verhungert und erfroren sind? Eine vegane Ernährung mag heute möglich sein, bedarf aber Nahrungsergänzung . Das ist keine natürliche Art der Ernährung. Wer kein fleisch essen will hat meinen Segen, mein Schwafer ist Vegetarier und wir haben bei ihm schon wunderbare Speisen aufgetischt bekommen. Gleich gibt es eine leckere Rosenkohlsuppe die zugegeben etwas Sahne enthält aber kein Fleisch. Das ist der Unterschied zwischen ihnen Frau Muth und mir. Ich erkläre meine Ernährungsweise nicht zum Dogma. Ich komme ohne mein tägliches Stück Fleisch aus. Aber einmal die Woche oder alle 2 Wochen darf es mal ein Steak, eine Roulade oder eine Wurst sein. Dafür muss ein Tier sterben, das ist mir bewusst und entgegen der meisten anderen Menschen habe ich gesehen wie geschlachtet wird und habe auch schon dabei geholfen. Deswegen würde ich auch nie irgendwas weg werfen oder ablehnen. Man kann auch als Fleischesser einen gewissen Respekt waren.
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von:  Sylvie Bunz

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