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CD-Tipp: "Friends will be Friends" von Tom Pfeiffer Band

Gießen | Wer bei der Albumpräsentation im Forum der Volksbank genau zuhörte, erhielt vom Leadsänger Tom Pfeiffer eine Anleitung zum Hören des Jubiläumsalbums. Demnach solle man sich mit einem Glas guten Rotwein in einen bequemen Sessel setzen und sich ganz und gar in die Musik vertiefen. Gesagt – getan! Und siehe da – es funktioniert! Das Album der Tom Pfeiffer Band braucht Zeit, um richtig zu zünden. Hartgesottene Fans der Live-Rocker werden bei der Album-Erfahrung einen neuen Zugang zur Musik finden müssen. Beim Hörgenuss des hervorragend produzierten Tonträgers kommen – sofern es die Musikanlage zulässt – alle Instrumente bestens zur Geltung und erzeugen einen Klangteppich, der den weitaus teureren Produktionen der namhaften Tonstudios in nichts nachsteht. Spätestens beim zweiten Durchgang animiert der Opener „Something happened on the way to heaven“ den Zuhörer zum leisen Mitsingen. Die ausgewählten Songs sind mitreißend und vielschichtig zugleich – sei es das eingängige „Breakfast in America“ von Supertramp oder das fesselnde „Wanted dead or alive“ von Jon Bon Jovi. Der Zuhörer wird durch die einzelnen musikalischen Epochen getragen. Ein herausragendes Highlight ist die Vertonung von „School“ von Supertramp. Das komplexe Werk kommt mit einer wahnsinnigen Intensität und Detailtreue daher – als Zuhörer fühlt man sich in die Zeit der großen Festivals zurückversetzt. Man darf gespannt sein, wie die Tom Pfeiffer Band selbst gesetzte hohe Messlatte live umsetzen wird. Gelegenheit dazu, dies zu erleben, sei jedem neuen und alten Fan ans Herz gelegt: am 15. August um 20 Uhr auf der SWG-Stadtfest-Bühne auf dem Gießener Kirchenplatz.

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Kommentare zum Beitrag

Martin Wagner
2.741
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 15.07.2015 um 18:47 Uhr
Herr Nudelmann - funktioniert die Klimaanlage in der Redaktion nicht?

Nicht anders kann ich mir es erklären, dass sie vergessen haben (ja, ja diese Hitze macht einem schon richtig rahmdösig .....), diesen Artikel als Werbung zu kennzeichnen.

Oder wollen sie allen Ernstes behaupten, dass das keine Werbung ist?
Christine Stapf
8.326
Christine Stapf aus Gießen schrieb am 16.07.2015 um 20:17 Uhr
Wenn ich diesen Kommentar lese muß ich leider sagen, dass das Niveau ganz schön gesunken ist.

Herr Wagner, kann man eine Frage nicht freundlicher stellen ?
Martin Wagner
2.741
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 17.07.2015 um 11:04 Uhr
Doch, aber ich habe da mit diesem Herren noch ein "Hühnchen zu rupfen".

Genauer, der Herr ist einfach nicht in der Lage dazu zu lernen. Ich habe es nicht gezählt, aber es ist wohl mein dritter Versuch ihm klar zu machen: Nicht weil er in der Redaktion sitzt ist es ihm erlaubt Werbung zu machen. Das dürfen die Bürgerreporter ja auch nicht (die werden da doch öfters angemahnt, das zu unterlassen).

Auch er muss sich an die Vorschriften halten. Und die sagen klipp und klar: Werbung ist als solche zu kennzeichnen.

Frau Stapf, ich halte mich für ein durchaus geduldigen Menschen. Aber irgendwann ist auch bei mir Feierabend.
Michael Nudelmann
3.029
Michael Nudelmann aus Gießen schrieb am 17.07.2015 um 11:25 Uhr
Sehr geehrter Herr Wagner,

würde es nach Ihnen gehen, handelte es sich bei allen CD- und Buchrezensionen, die in der GZ oder anderswo veröffentlicht werden, um Werbung. Wenn Sie dies so einschätzen, sollten Sie den Kulturteil Ihrer Tageszeitung von nun an meiden.

Bei meinem Artikel handelt es sich nicht um Werbung, sondern um eine CD-Besprechung. Weder werden Verkaufsstellen genannt, noch Preise. Nicht einmal die Produktionsfirma findet hier Erwähnung. Es geht ausschließlich um die persönliche Einschätzung der musikalischen Qualität des Musikalbums. Als kleinen Tipp für alle, die die Songs live erleben möchten, habe ich auf die kostenlose Veranstaltung auf dem Stadtfest verwiesen.

Somit kann sich jeder spätestens dort ein eigenes Bild von der Musik der Tom Pfeiffer Band machen, ohne die CD dafür kaufen zu müssen. Mehr Anti-Werbung geht meines Erachtens bei einer CD-Besprechung nicht.

Im Übrigen können Sie mich jederzeit persönlich erreichen, wenn Sie mit mir etwas besprechen möchten: 0151-11300974. Ich freue mich auf Ihren Anruf.

Mit besten Grüßen,

Michael Nudelmann
-GZ-Redaktion-

PS: Man braucht keine Klimaanlage, um einen kühlen Kopf zu bewahren, sondern gute Nerven.
Martin Wagner
2.741
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 17.07.2015 um 18:58 Uhr
Ha, ha - Herr Nudelmann - was ist das denn für eine Lachnummer?

Sie wollen also allen Ernstes behaupten, dass ihr Artikel keine Werbung darstellt nur weil sie keine Verkaufsstelle, die Produktionsfirma und den Preis nicht nennen. Und was kann ich dick und fett im Titel und auf dem Foto lesen: "friends will be friends" von der Tom-Pfeiffer-Band ....... Wer sich von ihrer Werbung "anmachen läßt" dem gelingt ist es in Zeiten des Internets "völlig easy" diese fehlende Angaben in kürzester Zeit zu erhalten.

(Habe es ausprobiert und bin innerhalb von 43 sec. auf die Seite http://www.tom-pfeiffer-band.de/die-cd.html gekommen.)

Vielleicht können sie mit ihrem Kommentar Bürgerreporter irgendwie beeindrucken. Mich nicht!

Sie machen - gesetzt den Fall sie kämen mit ihrer Nummer "ist doch garnicht so schlimm; es ist doch nur eine CD-Besprechung" bei einzelnen Bürgerportern durch - dann immer noch ein Denkfehler. Sie sind Redaktionsmitglied und haben den Artikel gut erkennbar als solchen und nicht als Privatmann gekennzeichnet.

Okay, ich habe schon öfters hier öffentlich Schleichwerbung beanstandet und dann wurde im Einzelfall die auch aus der Onlineausgabe rausgenommen. Also mir ist schon bekannt, dass immer wieder besondere "Schlaumeier" versuchen ohne Geld zu bezahlen irgendwelche Produkte oder Dienstleistungen zu bewerben.

Aber wie soll das funktionieren, wenn das jemand aus der Redaktion selber macht. Der hat doch selber den Finger an der "Löschtaste".

Und dann kommt noch etwas dazu. Was sagt eigentlich der Kapitalist hinter ihnen (der Herausgeber) dazu, dass sie Werbung fahren ohne dass die Zeitung dafür einen Pfennig bekommt?

Wenn ich mal Zeit habe werde ich mich informieren, wie diese Schleichwerbung direkt durch die Redaktion rechtlich zu unterbinden ist.
Christine Stapf
8.326
Christine Stapf aus Gießen schrieb am 17.07.2015 um 20:14 Uhr
Bei einer Buchbesprechung, die es in vielen Zeitungen gibt, kenne ich den Titel und den Autor.
Klar ist es kein Kunststück dann im Internet zu erfahren was kostet das Buch und wo bestelle ich es am günstigsten.
Diese Informationen habe ich noch in keiner Buchvorstellung hier von Bürgerreportern gesehen, weil sie es auch nicht machen, sonst wäre es Reklame.
Die Vorstellung einer CD ohne Angaben über Verkaufsstelle und Preis ist für mich auch keine Reklame.

Herr Wagner ich hatte in der Vergangenheit einmal einen Satz von Ihnen kritisiert: " Reklame will ich hier nicht lesen".

Sie entscheiden genauso wenig wie ich was hier geschrieben wird und was nicht.

Vielleicht habe ich ja eine wichtige Info nicht erhalten, welche Funktion sollen Sie denn hier in diesem Forum erfüllen ? Reklamewächter ? :-)

P.S. So wird das nix mit einer Rentnergruppe ;-)
Martin Wagner
2.741
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 18.07.2015 um 11:31 Uhr
Sehr geehrte Frau Stapf

mir geht es doch (und das ist doch klar rauszulesen) nicht darum, dass ein normaler Bürgerreporter im Rahmen des gesetzlich Zulässigen eine Empfehlung abgibt (oder nicht).

Aber Herr Nudelmann ist nun einmal kein "normaler" Bürgerreporter, sondern (und als solcher korrekt bezeichnet) Redaktionsmitglied. Der darf ganz einfach in diesem Falle das nicht was sie und andere Bürgerreporter dürfen. Ich habe ihn darauf schon mehrmals hingewiesen. Das interessiert diesen Herrn offensichtlich nicht. Er macht einfach weiter, als wäre Nichts gewesen.

Wie würden sie das nennen?

Ich nenne das den Versuch seine Kritiker in die Leere laufen zu lassen.

Bei vielen Bürgerreportern dürfte das ein Schulterzucken verursachen so nach dem Motto: Es gibt Wichtigeres als ein Herrn Nudelmann.

Ich halte mir meine Fähigkeit etwas "wie ein Elefant nicht zu vergessen" für sehr positiv. Andere Bürgerreporter sind da anderer Ansicht. Die sagen eher: Martin du bist so etwas von kleinlich ..... oder deine Beharrlichkeit / Nachtragerei ist ein schlechte Charaktereigenschaft ...!

Als Linker stelle ich mich auch persönlicher Kritik.

Inzwischen habe ich versucht mich rechtlich schlau zu machen auf welchem Weg ich dieses Vorgehen von Herrn Nudelmann in der Zukunft verhindern kann. Das ist wahrlich komplizierter als ich so dachte.

Das fängt schon bei der Frage an: Wo kann ich ein Beschwerdeverfahren (als Vorstufe einer Klage) gegen Herrn Nudelmann einreichen? Genauer ist die Giessener Zeitung eigentlich eine Zeitung im Sinne des Pressegesetzes oder nur ein Werbewurfsendung mit angegliedertem Informationsteil?

Ich habe noch etwas anders zu tun, als wegen diesem Herrn Lebenszeit zu investieren. Ich denke so in drei bis vier Tagen dürfte mir klar geworden sein, ob ich da rechtlich weiter komme.

In der Zwischenteil würde ich mich über weitere Kommentare freuen.
Karl-Ludwig Büttel
3.879
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 18.07.2015 um 17:05 Uhr
Wann lernen Sie endlich mal, dass es nicht immer ihrem Kopf nachgeht. Sie sind hier weder bei einer Zeitung noch auf einer persönlichen Homepage sondern in einem Werbefinanzierten Forum im Internet. Ich habe es Ihnen schon einmal geschrieben bei Ihrer politischen Haltung wenn man das denn als solche bezeichnen kann, dürften Sie hier gar nicht mitmachen. Da es um das geht was Ihnen nicht passt nämlich Profit. Mit Ihren immer wieder sehr witzigen Kommentaren tragen Sie zum Gewinn der Forum Betreiber kräftig bei. Wie Sie wissen wurde mir auch mal ein Beitrag entfernt bei dem ich auf die Eröffnung eines Küchenstudios bei uns im Ort aufmerksam machen wollte. Deshalb bin ich nicht nachtragend oder sonst was. Ich hatte damals meinen Unmut bekundet und gut ist. Ich bin weder die Redaktion noch der Betreiber dieser Werbezeitung bzw. des Forum. Von irgendetwas muss es ja bezahlt werden. Wenn mir was nicht passt muss ich hier nicht mitmachen.
Martin Wagner
2.741
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 19.07.2015 um 07:57 Uhr
Kurz zu Herr Bütel und Frau Back

Danke für ihre Kommentare.

Wie Herr Büttel sicher korrekt erwähnte ist das mit der Werbung in der Printausgabe schon sehr lange eine Fragestellung; also schon öfters thematisiert worden. Sein Appell (so formuliere ich das einmal): "Wagner ... einfach tiefer hängen" ist also durchaus logisch.

Frau Backs Argument "...ist halt ein Werbeblättchen" ist auch stichhaltig. Aber das betrifft doch in meinen Augen die Printausgabe. Wenn die einmal im Briefkasten steckt (oft ist das nicht der Fall ...) dann ziehe ich die raus, überfliege sie im stehen und werfe sie meist gleich in den Papiermüll neben dem Hauseingang. Aber seit ein paar Monaten "schwappt" offene und versteckte Werbung hier in die Onlineausgabe. Da bin ich betroffen. Zumindest dann, wenn Werbung (die in meinen Augen ja als solche gekennzeichnet sein muss) in Artikeln versteckt wird. Ich habe einfach keine Chance so zu reagieren: Ohh Werbung ... wo fängt der nächste Artikel an!
Karl-Ludwig Büttel
3.879
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 19.07.2015 um 12:37 Uhr
So ist es auch das Forum kann nur durch Werbung finanziert werden nicht nur die Printausgabe. Wir tragen zum maximalen Gewinn alle bei. Das ist doch auch völlig in Ordnung so läuft es nun mal.
Martin Wagner
2.741
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 19.07.2015 um 14:32 Uhr
Frau Back - danke, sie haben mir ein herrliches Kompliment gemacht, indem sie schrieben: " ..... dann sind Sie mit den Anforderungen der modernen Werbewelt wohl überfordert .....".

Wenn einem Linken das attestiert wird, dann ist das ein halber Ritterschlag.

(Meine erste Kapitalismuskritik fing im Alter von rund 15 Jahren an, als ich mich gegen irgendwelche bedürfnisweckende Werbung wehrte ..... wenn ich die Werbewelt immer noch nicht - nach immerhin 45 Jahre verinnerlicht habe, so dürfte das für mich sprechen ....!)
Karl-Ludwig Büttel
3.879
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 19.07.2015 um 14:44 Uhr
Wieder 5.-€ der Belustigung für die GZ. Zwischen Verinnerlichung und etwas zu Verstehen liegen Welten Herr Wagner. Sie sind und das liest man in allen Ihren Kommentaren durch Ihre Verinerlichung wie Sie es nennen mit dem Leben im hier und jetzt überfordert. Aber in Ihren Kommentaren dadurch immer wieder witzig das mag ich daran.
Auch Linke kommen nicht ohne Werbung aus.
Martin Wagner
2.741
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 19.07.2015 um 19:45 Uhr
Herr Büttel - ob ich zur Belustigung beitrage oder nicht lasse ich einmal so stehen.

Natürlich kommen Linke ohne Werbung aus. (Jetzt vereinfache ich einmal - der Kürze wegen!) Die Kapitalisten versuchen uns etwas zu verkaufen, was wir in der Regel nicht wirklich brauchen. Ihnen gelingt das, indem sie eine Ware / eine Dienstleitung so anpreisen, dass wir potentiellen Käufer das Gefühl bekommen: Genau das ist mein Bedürfnis.

Wer sich davon befreit, kauft nur das Produkt bzw. die Dienstleistung die er wirklich braucht. Und das ist wahrlich nur ein Teil dessen was (um einmal ein Vergleichsmasstab zu nennen) früher in den sogenannten statistischen Warenkorb einging.

Mit anderen Worten: Otto Normalverbraucher braucht wesentlich weniger Geld im Monat um ein für sich als lebenswert empfundenes Leben zu führen.

Vorteil: Er muss seine Arbeitskraft nicht unter allen misslichen Umständen verkaufen - er kann auch (zumindest zeitweise) sagen: So nicht!

Nachteil: Da es den Kapitalisten gelungen ist so etwas wie eine allgemein anerkannte Norm des Mindestmass an Lebensqualität (meist gemessen an dem was ein Einzelner sich leistet bzw. leisten kann) zu setzen, muss dieser Konsumverweigerer mindestens mit scharfer Ablehnung seines sozialen Umfeldes rechnen und sollte die Anzahl dieser Verweigerer stark ansteigen, sogar mit direkten Gegenmassnahmen der Kapitalisten (denn wenn aus der Minderheit eine Mehrheit wird geht es den Kapitalisten schlecht).

Bitte beachten: Dies ist eine rein private Aussage und beruht auf meine freie Entscheidung, die ich etwa vor 45 Jahren für mich gefällt habe.

Die zwangsweise Konsumreduzierung (z.B. durch schlecht bezahlte Arbeit und so etwas) ist natürlich etwas völlig anderes. Auch Menschen, welche in diese Zwangslage "gedrückt" wurden erleben hautnah die soziale Ausgrenzung. Viele können - auch gerade weil der Konsumverzicht von ihnen keinesfalls gewünscht wird, sondern von außen kommt - damit sehr schlecht umgehen.

Viele Bezieher von Hartz-IV oder Grundsicherung leiden - durchaus auch im psychischen Sinne - darunter.
Karl-Ludwig Büttel
3.879
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 19.07.2015 um 20:29 Uhr
Genau das meinte ich Frau Back. Herr Wagner trägt mit seinen Beiträgen zum Profit der Kapitalisten bei wie er immer ausführt. Er fördert das Werbefinzierte Forum bestens mit. Da helfen die ganzen Prinzipien der letzten 45 Jahre nichts.
Bernd Zeun
11.776
Bernd Zeun aus Gießen schrieb am 20.07.2015 um 00:43 Uhr
Was für eine Diskussion, bloß weil in der Redaktion mal die neue Phrasendreschmaschine ausprobiert wurde.
Martin Wagner
2.741
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 20.07.2015 um 07:35 Uhr
Kurz zu Frau Back und Herrn Büttel:

Richtig stichhaltige Argumentation. Für mich ist das aber auch eine Frage der Gewichtung: Obwohl mir klar ist, dass ich in irgendeiner Form mit meinen Artikeln und Kommentare zum Profit von Herrn Naumannn (Herr Nudelmann dürfte schlecht bezahlt werden - der ist kein Profiteur) beitrage ist mir wichtiger, ein Möglichkeit zu haben gegen die Kapitalisten bzw. Kapitalismus anzuschreiben.

Und bevor jetzt meine politischen Freunde von der Linken anfangen rumzumeckern so in der Richtung "... es gibt doch wahrlich Wichtigeres ..." möchte ich denen vorsorglich ein Zitat (bekomme es aber nicht wörtlich hin) ihres heiss verehrten Wladimir Iljitsch Uljanow zu bedenken geben:

Es gibt Zeiten, da ist eine Schreibmaschine mehr wert als Hunderte von Gewehren.

Oder um es weniger martialisch zu schreiben.

Wir Linken müssen (auch) den Kampf "um die Köpfe" führen.
Karl-Ludwig Büttel
3.879
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 20.07.2015 um 09:45 Uhr
Genau Herr Wagner sie profitieren vom Kapitalismus in dem Sie hier schreiben können was Sie wollen. In anderen Foren würde das ohne richtigen Gegenwind nicht funktionieren. Richtige Zeitungen würden das nicht abdrucken. Ist ja auch völlig legitim wenn das eine von dem anderen profitiert. Dann sollte man aber auch nicht so seine Prinzipen in den Vordergrund stellen. Denn Ihre jetzigen Aussage wiederspricht Ihren 45 jährigen Prinzipen.

Herr Zeun hat aber auch recht. Eigentlich ein Diskussion um nichts......macht aber Spaß Herr Zeun.
Martin Wagner
2.741
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 20.07.2015 um 17:08 Uhr
kurz zu Herr Büttel:

(...) "In anderen Foren würde das ohne richtigen Gegenwind nicht funktionieren." (...)

Verstehe ich inhaltlich nicht:

1.
Das hier ist kein Forum, sondern eine Online-Ausgabe mit der Möglichkeit Kommentare zum Artikel abzugeben.

2.
Ich erhalte doch öfters auf meine Kommentare Kommentare. Also es gibt Kommentare zu Kommentare. Da wird gelobt, hingewiesen, ergänzt, widersprochen, getadelt .... und auch so etwas wie Gegenwind entfacht.
Was soll denn "richtiger Gegenwind" sein?

(...) "Richtige Zeitungen würden das nicht abdrucken." (...)

Keine Ahnung, ob das so ist. Ich schreibe wenig Leserbriefe. Aber im Prinzip druckt eine richtige Zeitung einen Leserbrief ab, so lange bei dem Brief nicht gegen Gesetze verstossen wird. Ich habe schon mehrmals betont: der Kapitalismus "geniesst" keinen Verfassungsrang. Er kann jederzeit durch Mehrheitsbeschluss des Volkes abgelöst werden. Aber vielleicht meinten sie, Herr Büttel, mit dem "nicht abdrucken" einen Leserbrief in dem ich den Zeitungsverleger als Kapitalisten bezeichne (wie oben in meinem Kommentar vom 20.7. - 7:35 h). Ja so viel Souveranität, dass ein Herausgeber seine Zeitung erlaubt seinen Kritiker zu Wort kommen zu lassen, ist wahrscheinlich seltener.
Karl-Ludwig Büttel
3.879
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 20.07.2015 um 17:28 Uhr
In anderen Foren gibt es keinen Verhaltenskodex das müssten Sie sich einer anderen Auseinandersetzung stellen.
Es handelt sich um ein Werbefinanziertes Forum wegen mir nennen Sie es Online-Ausgabe wenn es Sie beruhigt. Vergleichen Sie mal was eine Onlineausgabe ist. Zum Beispiel bei der GA oder GAZ. Was wird dort wiedergegeben? Das was vorher in der Printausgabe steht kommt selektiert in die Onlineausgabe. Was geschieht hier? Hier ist es genau umgekehrt. Wobei sich das ganze egal bleibt ob Forum oder Onlineausgabe. Es ist Webefinanziert und sie prinzipientreuer Altlinker helfen kräftig mit.
Ich rede nicht von Leserbriefen sondern von vielen Beiträgen (Auslassungen) hier, dass würde keine vernünftige Redaktion zum Druck frei geben. Dieses Forum ist zur Spielwiese nicht gehörter oder ernstgenommener geworden. Auf dieser Spielwiese haben viele Platz. Das ist doch schön so. Kostenlos durch Werbung finanziert kann hier jeder sein Ergüsse kundtun. Das ist der Spaß den ich dabei habe. Eine mir persönlich wichtige Diskussion führe ich nicht in einem solchen Forum.
Hier gebe ich im wahrsten Sinne des Worte meinen Senf dazu.
Martin Wagner
2.741
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 21.07.2015 um 10:11 Uhr
Kurz zu

(....) "Dieses Forum ist zur Spielwiese nicht gehörter oder ernstgenommener geworden. Auf dieser Spielwiese haben viele Platz." (....) "Das ist der Spaß den ich dabei habe. Eine mir persönlich wichtige Diskussion führe ich nicht in einem solchen Forum." (...)

Ich fasse mal so zusammen: Auch (linke) Spinner können unterhaltsam sein!

Schade um die Zeit, in denen ich versuchte meine Sichtweise ihnen zu verdeutlichen.
Karl-Ludwig Büttel
3.879
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 21.07.2015 um 10:45 Uhr
Wenn Sie das so sehen ist das halt so.
Ihre politischen Ansätze oder Sichtweisen lese ich gerne und finde sie zwar für mich völlig fremd und daneben aber nicht uninteressant. Wenn man sich für Politik interessiert muss man auch Ihre Sichtweise lesen.
Martin Wagner
2.741
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 23.07.2015 um 14:46 Uhr
Die Kommentarkolonne hat sich vom eingestellten Artikel und der Frage: Stellt dieser Artikel des GZ-Redakteur Herrn Nudelmann eine unzulässige Werbung dar? weg bewegt.

Ich hatte in meinem Kommentar am 18.07.2015 um 11:31 Uhr angekündigt mich "da mal im Detail schlau zu machen".

Ist für einen Nichtjuristen sau schwer, die rechtliche Sonderstellung von Anzeigenblättern (wie der GZ) zu verstehen. Ich beschränke mich auf das Ergebnis.

Rein rechtlich gesehen (also nicht umgangssprachlich) ist die GZ gar keine Zeitung, sondern irgend etwas anderes. So kann ich meine Erkenntnis (die ja was "echte" Zeitungen betrifft nicht falsch ist) nicht aufrecht erhalten, dass "Werbung als solche in einer Zeitung zu kennzeichnen ist".

Mit anderen Worten Herr Nudelmann kann (im gewissen Sinne) ungestraft "vergessen" einen Artikel als Werbung zu deklarieren.

Ungestraft deswegen, weil ich als Leser kein Beschwerde- oder Klagerecht habe.

Aber das betrifft nur mich als Leser; ein Geschäftsmann oder Geschäftsfrau kann nach dem Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb schon gegen Herrn Nudelmann vorgehen. Ich bin bekanntermassen kein Kapitalist. Ob eventuell andere Hersteller von CDs rechtlich etwas unternehmen, weis ich nicht. Vorstellbar ist es aber.

Wenn also Werbeblätter keine Zeitungen im klassischen Sinne sind stellt sich natürlich die Frage: Warum klagen die Zeitungsverleger der "echten" Zeitungen nicht gegen die Verwendung des Begriffes "Zeitung" bei den Werbeblättern?* Das habe ich bei meiner Recherche nicht raus bekommen. Mag vielleicht daran liegen, dass Internetrecherche nicht "so mein Ding ist", kann aber auch daran liegen, dass sich "echte" Zeitungen öfters eigene Werbeblättchen halten. Fakt ist, dass der Eigentümer der GZ, ein Herr Naumann, eine Regionalzeitung die "Gelnhäuser Neue Zeitung" an Kiosken und im Abo verkauft.

* Ich erinnere an den Streit zwischen den Bäckerinnungen und Discountern bei der Namensgebung der Aufwärmstationen für Backwaren in Ladenlokalen. Die Bäcker zogen vor Gericht, weil sie nicht einsahen, dass diese Stationen als Bäckereien beworben wurden. Analog kann ich mir vorstellen, dass "echte" Zeitungen dagegen klagen könnten, dass Werbeblättchen das Wort "...... Zeitung" im Titel haben.
Karl-Ludwig Büttel
3.879
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 23.07.2015 um 15:33 Uhr
Der Begriff Zeitung scheint nicht explizit geschützt zu sein. Somit kann ihn wohl jeder der sich an die Richtlinien hält was eine Zeitung mindestens beinhalten muss auch Zeitung nennen. Die GZ erfüllt diese Anforderungen auch als Werbeblättchen und Werbeforum. Das die GZ keine Zeitung ist schreibe ich ja schon lange. Die GZ finaziert sich durch die Bürgerreporter als Multiplikator zur Verbreitung der Werbung. Dafür dürfen wir kostenlos hier schreiben und sogar fast was jeder will.
Martin Wagner
2.741
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 26.07.2015 um 09:47 Uhr
Danke Frau Gebauer für die eingestellten Links.

Korrekt - da war ich wohl "nicht der Schnellste".
Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
Auf www.giessener-zeitung.de kann jeder aus seinem Ort berichten. Lokaler geht's nicht!

Mitmachen ist ganz einfach und alles ist kostenlos: Gleich registrieren und los geht's!

Herzlichst, Ihr(e) Michael Nudelmann

von:  Michael Nudelmann

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Interessensgebiet: Gießen
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