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Anita Schneider (SPD) zu Besuch bei Teilraumkonferenz-West in Wettenberg – Vorstellung der Landratswahlkampagne

Gießen | Diese Woche kamen die Ortsvereine aus Wettenberg, Biebertal, Heuchelheim und Lollar im Rahmen der Teilraumkonferenzen zu einem gemeinsamen Treffen im Wettenberger „Tempelchen“ zusammen, um die Schwerpunkte und den Ablauf der geplanten Kampagne von SPD-Landratskandidatin Anita Schneider zu erfahren. Die anwesenden Genossinnen und Genossen zeigten sich nach der Vorstellung überzeugt, dass die SPD mit Anita Schneider beste Chancen habe, die anstehende Wahl erfolgreich zu gestalten. „Wir sind frohen Mutes, dass die Wählerinnen und Wähler am 7. Juni 2009 die Richtige Wahl treffen werden und Anita Schneider als Nachfolgerin von Willi Marx das Vertrauen aussprechen werden. Der Westkreis wird jedenfalls hart dafür arbeiten und Anita Schneider seine volle Unterstützung für den Wahlkampf zusagen“, bekräftigte der SPD-Ortsvereinsvorsitzende aus Wettenberg, Hans-Peter Steckbauer, am Rande der Veranstaltung.

Neben den Themen nachhaltiges Wirtschaften, erneuerbare Energien und der Zukunft des ländlichen Raums stellte Anita Schneider auch ihre Strategie für einen familienfreundlicheren Landkreis, für Kinderbetreuungsangebote,
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Familienzentren und Mehrgenerationenhäuser vor. Unter dem Motto „Gleiche Chancen für alle Kinder!“ betonte die Landratskandidatin, dass im Mittelpunkt aller bildungspolitischen Überlegungen steht die Kinder an erster Stelle stehen müssten. Junge Menschen seien individuelle Persönlichkeiten, die man gleich zu achten und zu schätzen habe, unabhängig von ihrer Leistungsfähigkeit und Begabung.
„Mein schulpolitisches Ziel als Landrätin ist es, allen Kindern die Chance zu geben, ihre Fähigkeiten und Neigungen zu entwickeln und zu entfalten. Dazu bedarf es eines umfassenden und differenzierenden pädagogischen Angebotes. Schulen und Betreuungseinrichtungen müssen als Ganztagesangebote strukturiert werden, in denen neue Konzepte verwirklicht werden können. Der Unterricht, der zum selbständigen Lernen führt und der es ermöglicht soziales Lernen und individuelle Förderung besser miteinander zu verzahnen, muss endlich vorangetrieben und politisch durchgesetzt werden. Solche Konzepte werden durch eine noch stärkere Öffnung der Schulen zu Vereinen, Jugendeinrichtungen, Musikschulen und nicht zuletzt auch der Universität unterstützt. Ein Schulprogramm, das Bewegung von Kindern und Jugendlichen fördert sowie für gesunde Ernährung wirbt, ist für mich selbstverständlich. Ich kann den Wählerinnen und Wählern garantieren, dass ich mich dafür einsetze, dass die Schulen, die baulichen und materiellen Ausstattungen erhalten, die sie brauchen, um solche Konzepte umsetzen zu können“, betonte Schneider.

Als dringliches Ziel sah die Landratskandidatin zudem die Schaffung von Betreuungslätzen für Kinder unter drei Jahren, sowohl in Krabbelgruppen, bei Tagesmüttern oder in Kindertagesstätten. Weiterhin müssten die organisatorische und konzeptionelle Verzahnung von Kindertagesstätten und Grundschulen gefördert und fachlich weiter entwickelt werden. „Ich unterstütze ausdrücklich die Einrichtung von Schuleingangsstufen, trägt sie doch der unterschiedlichen Entwicklung von Kindern Rechnung. Initiativen vor Ort, die nach den Vorgaben des Hessischen Bildungs- und Erziehungsplan handeln, müssen in ihrem Tun unterstützt werden Ich halte es aber auch für sehr wichtig, Eltern schon sehr frühzeitig bei der Erziehung ihrer Kinder Beratung und Hilfe anzubieten. Hierzu gehört für mich ein umfassendes Konzept zum Kinderschutz, die Förderung von Familienzentren, aber auch von Mehrgenerationenhäusern. Mehrgenerationenhäuser bieten zudem die Möglichkeit das Mit- und Füreinander der Generationen in unserem Landkreis zu stärken“, bekräftige die Sozialdemokratin.

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