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Edler Jäger mit akrobatischem Geschick GIESSEN: NABU Kreisverband Gießen „Wir stellen uns Ihren Fragen“

Gießen | Samstag der 5.9.2015

Der Habicht ist „Vogel des Jahres 2015“ von 11:00 bis 15:00 finden Sie uns im Seltersweg in Gießen nahe dem "T-Punkt".

Der Habicht hat eine wechselvolle Geschichte, die bereits im lateinischen Namen Accipiter gentilis steckt:Accipiter heißt „Der Zugreifende“, gentilis bedeutet „Der Edle“ – vermutlich ein Hinweis darauf, dass die „edlen Greifer“ seit Jahrhunderten beliebte und bewunderte Jagdbegleiter in der Falknerei sind. Gleichzeitig ist der Habicht jedoch bei manchen Jägern und Geflügelzüchtern besonders unbeliebt. Deswegen senden ihn der NABU und sein bayerischer Partner LBV 2015 als Botschafter gegen illegale Greifvogelverfolgung aus.

Wir möchten mit Ihnen ins Gespräche kommen und Ihnen unseren diesjährigen Vogel des Jahres vorstellen. Jeder „Vogel des Jahres“ ist Botschafter für ein aktuelles Naturschutzproblem. Beim Habicht ist es die illegale Verfolgung von Greifvögeln in Deutschland. Abgeschossene, vergiftete oder gefangene Habichte sind nach wie vor trauriger Alltag, obwohl die Jagd auf ihn seit den 1970er Jahren verboten ist. Von 2004 bis Mitte 2014 sind bundesweit mehr
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als 680 Fälle illegaler Greifvogelverfolgung dokumentiert worden. Dabei wurden mindestens 1.130 Greifvögel und Eulen gefangen, verletzt, getötet, abgeschossen oder in ihren Bruten gestört. Dabei muss von einer hohen Dunkelziffer ausgegangen werden.
Der Habicht war früher ein häufiger Brutvogel in Deutschland, die Bestände gingen aber stetig zurück. Durch Einführung einer ganzjährigen Schonzeit – zunächst im Osten, später im Westen Deutschlands – erholten sich die Bestände seit den 1970er Jahren vielerorts wieder. Die Bestandsentwicklung des Habichts ist damit wie ein Spiegel, welcher den jeweiligen Grad der Verfolgung durch den Menschen zeigt. Derzeit sind die Bestände in Deutschland zwar nicht flächendeckend gefährdet, aber es gibt viele Anzeichen, dass die Habichtbestände noch immer nicht die Höhe erreichen, welche sie ohne menschliche Verfolgung hätten.

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