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Gießener Künstlergruppe gärtnerpflichten freut sich über den Sonderpreis des Landeswettbewerbs "Städte sind zum Leben da"

Gießen | Am 1. Oktober 2014 fand die Auftaktveranstaltung des Landeswettbewerbs „Städte sind zum Leben da“ in Gießen statt.
Am vergangenen Dienstag wurden in Wiesbaden nun aus 65 eingereichten Projekten die Preisträger durch die Stadtentwicklungsministerin Priska Hinz ausgezeichnet - und tatsächlich landete eine der insgesamt acht Auszeichnungen in Gießen! Der Sonderpreis des Wettbewerbs ging an die Künstlergruppe gärtnerpflichten, die für ihr kulturelles und prozessbegleitendes Gesamtprogramm anlässlich der Landesgartenschau Gießen 2014 geehrt wurde.

Die vier Mitglieder der "gärtnerpflichten" (Oliver Behnecke, Ingke Günther, Esther Steinbrecher, Jörg Wagner) stammen aus den Bereichen der bildenden und darstellenden Kunst und verstehen ihre kontextübergreifenden Konzepte als wichtige urbane Praxis und Motor für eine innovative Stadtentwicklung. Unter dem Motto "Des Gärtners erste Pflicht: GIESSEN!" war Kultur in den vergangenen 5 Jahren Anlass und Vehikel für Kommunikation, Partizipation und Wissensvermittlung; Kunst und künstlerisches Handeln fungierten als Schnittstelle zwischen Wissenschaft, Stadtgesellschaft und Alltag. Vor und während der Gartenschau wurden Veranstaltungsformate in Form von Aktionen, Führungen, Bespielungen, sowie ein Kunstwettbewerb umgesetzt.

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Intention der gärtnerpflichten war es, in verschiedenen Projekten und Formaten Gießen als lebenswerte und grüne Stadt zu positionieren und nachhaltig weiter zu entwickeln. Die gärtnerpflichten fungierten hier sowohl als Ideengeber, Umsetzer, als auch als Vernetzer zahlreicher Akteure.
Mit den innerhalb der Gesamtkonzeption iniitierten Projekten wie z.B. der Stadtimkerei, dem nordStADTgarten, dem Suppenfest oder dem Gießkannenmuseum wurden ganz reale Veränderungen innerhalb des Stadtraums sowie der Stadtgesellschaft herbeigeführt.
Im Fahrwasser des Großereignisses Landesgartenschau und doch abgelöst von dessen eher standardisierten Abläufen und Programmgestaltungen, operierte "gärtnerpflichten" künstlerisch eigenverantwortlich und setzt sich dabei inhaltlich wie strukturell ab von den gängigen Strategien einer auf Massenabfertigung ausgerichteten Veranstaltungskultur.

Die gärtnerpflichten freuen sich sehr über die erhaltene Auszeichnung und die damit verbundene Anerkennung ihrer Arbeit!

Kommentare zum Beitrag

Birgit Hofmann-Scharf
10.362
Birgit Hofmann-Scharf aus Gießen schrieb am 22.06.2015 um 19:21 Uhr
Klar, eine Stadt benötigt zwingend ein Gießkannenmuseum ...
Glückwunsch.
Uli Kraft
2.183
Uli Kraft aus Gießen schrieb am 24.06.2015 um 22:51 Uhr
Dies war keine 'komische Bemerkung' - Fr. Hofmann-Scharf wollte sicher zum Ausdruck bringen, dass diese Stadt mit dem Gießkannen-Museum und einigen weiteren künstlerischen Besonderheiten zur LaGa sicher einen immensen 'Zugewinn' erfahren hat...
Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
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Herzlichst, Ihr(e) Jörg Wagner

von:  Jörg Wagner

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Interessensgebiet: Gießen
Jörg Wagner
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