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Kurz Kommentiert: Die Glocken von Köln oder läute mir das Lied vom Tod.

Gießen | Das Erzbistum Köln spendet für Flüchtlinge. Ein Glockengeläut. Weil das ist billiger als Geld, man hört es überall gut und man kann für sich selbst ein Zeichen setzen. Es ist auch völlig egal ob die umgekommen Flüchtlinge überhaupt Christen waren, es ist wie bei dem Germanwings Absturz, die Hauptsache ist es wird öffentlich wahrgenommen. Dass der Glaube und auch die Kirche weltweit Hunger, Elend und Not mit ausgelöst haben ist dann auch erst mal wieder egal.
Vor der Tür geht dann der Klingelbeutel um und es wird auf reiche Spende gehofft um eine Arche zu bauen damit man die Flüchtlinge noch warm aus dem kalten Wasser zieht. Was dann noch fehlt holt man sich beim Staat und aus kirchlicher Kasse bezahlt man dann die Pulle Rotkäppchen Sekt um dem Kahn einen geheiligten Namen zu geben. Alles unter dem Etikett der heiligen Kirche die ja ach so viel Gutes tut. Auch Kirchenasyl bringt in erster Linie Presse und wenn man die armen Neger schon zu Hause verhungern lässt, dann kann man sie doch hier wenigstens vermarkten. Halleluja

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Kommentare zum Beitrag

Martin Wagner
2.744
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 20.06.2015 um 07:48 Uhr
... richtig gerade die "Kölner" üben sich in Verschleierung (oder in kirchlicher Wortwahl: in Doppelzüngigkeit). Die sind nämlich in der BRD die reichste Diözese.

http://www.welt.de/wirtschaft/article137581136/Wie-reich-das-Erzbistum-Koeln-wirklich-ist.html

((Kopfschütteln, Kopfschütteln ....))

Ich weis schon warum ich der Amtskirche überhaupt nicht traue.

Herr Schmidt zu ihrer Information: Kirchenasyl wird offiziell von der Amtskirche nur geduldet und nicht voran getrieben. Das macht die Kirchenbasis. Meist mit Unterstützung des örtlichen Vertreters der Amtskirche.
Florian Schmidt
4.967
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 20.06.2015 um 08:27 Uhr
Sie vergeben das Kirchenasyl jedenfalls nicht stillschweigend.
H. Peter Herold
29.375
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 20.06.2015 um 10:00 Uhr
Es verhungern ja nicht nur die "NEGER" auch mancher Deutsche hat nicht genug zum Essen und hofft auf die Tafel
Martin Wagner
2.744
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 20.06.2015 um 12:29 Uhr
Herr Schmidt - da tut sich bei den Katholiken im Moment etwas. Die momentane Regierung "zickt" bei der Gewährung des Gewohnheitsrechtes (kein fest geschriebenes Recht) Kirchenasyl "immer mehr rum".

Es besteht die Gefahr, dass die Kirchenbürokratie wegen der jahrzehntelangen (unter den verschiedensten Regierungsformen!!!) praktizierten Staatsnähe der Amtskirche ihren Schutz für die Aktivitäten der Kirchenbasis zurück zieht. (Der Apparat ist ein Hort des Opportunismus.)

In diesem Sinne haben sie voll recht. Den in größtem Luxus lebenden Bischöfen ist "der Neger" (nicht meine Ausdrucksweise ...) im Grunde genommen völlig egal, Hauptsache sie haben ihr angenehmes Leben.

Naja, eine kleine Hoffnung gibt es zumindest: Vielleicht beschneidet der Papst den Apparatchiks ihre Macht und damit auch einen Teil ihrer materiellen Werte.
Andrea Mey
11.016
Andrea Mey aus Lollar schrieb am 20.06.2015 um 15:47 Uhr
Auszug aus Wikipedia:
"Neger (von französisch nègre, spanisch negro, lateinisch niger für „schwarz“) ist ein im 17. Jahrhundert in die deutsche Sprache eingeführte Bezeichnung, die auf eine dunkle Hautfarbe so Bezeichneter hinweist. Das Wort fand zunächst nur begrenzt Verwendung; mit dem Aufkommen der eng mit der Geschichte von Kolonialismus, Sklaverei und Rassentrennung verbundenen Rassentheorien und der (seit langem überholten) Vorstellung einer „negriden Rasse“ bürgerte es sich ab dem 18. Jahrhundert in der Umgangs-, Literatur- und der Wissenschaftssprache ein. Neger gilt heute allgemein als Schimpfwort und als abwertende, rassistische Bezeichnung für schwarze Menschen."

Wer sagt eigentlich, daß es sich bei sämtlichen Flüchtlingen "nur" um Neger handelt?
Andrea Mey
11.016
Andrea Mey aus Lollar schrieb am 20.06.2015 um 17:27 Uhr
Gute Frage...
Florian Schmidt
4.967
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 20.06.2015 um 18:32 Uhr
Nein das "N" Wort ist nicht wieder In, unterstreicht aber die Geringschätzung sehr gut die Asyl Suchende hier momentan erfahren. sollte sich aber auch aus dem Kontext ergeben.
Andrea Mey
11.016
Andrea Mey aus Lollar schrieb am 20.06.2015 um 23:41 Uhr
Ist schon klar aber es handelt sich eben nicht "nur " um Menschen mit dunkler Hautfarbe. Das wird leider sehr oft verallgemeinert.
Florian Schmidt
4.967
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 20.06.2015 um 23:46 Uhr
Dafür ja der satirische Kommentar, da darf man auch verallgemeinern.
Florian Schmidt
4.967
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 21.06.2015 um 00:10 Uhr
Für mich zeigt es sich einfach daran das es in der regel eben nur Gesten sind. Kein fliessendes Geld, keine Bereitstellung kirchlicher Immobilien für Unterkünfte und die im grunde Menschenfeindliche Grundhaltung der Kirche. Das ist ein Konzern. Ich spreche es keine Kirchenvertreter ab, hier aus Überzeugung zu handeln aber ich befürchte stark das insgesamt mehr kalkulierte PR als echte Nächstenliebe dahinter steht.
Manchmal ist weniger eben mehr und ein paar warme Decken, eine regelmässige Mahlzeit und ein Dach üer dem Kopf bringt den Flüchtlingen mehr als eine viertel Stunde gebimmel.
Martin Wagner
2.744
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 21.06.2015 um 07:00 Uhr
Weil es gerade so gut passt.

Hier eine Assoziation zu dem N......!

Ich kann mich noch entsinnen, das ich in ganz jungen Jahren in der Pfarrkirche von meinem Paten zum "Nickneger" (keine Diskriminierung, die hiessen im Volksmund wirklich so ...) geführt wurde, der mir ein Groschen in die Hand - mit der Aufforderung das in diese spezielle Spendendose zu werfen - drückte.

Als kleines Kind freute ich mich, dass der so fremde (aber auch interessante) Mensch dabei (zum Dank) mit dem Kopf nickte.

https://de.wiktionary.org/wiki/Nickneger

Wer die katholische Amtskirche auch nur ein bischen kennt wird mir beipflichten, dass für dieses Personal so ein paar Jahrzehnte gerade mal "gestern" ist. Sprich das jahrhundertlang Eingebläute sitzt ganz, ganz tief.

Das ist natürlich und der Versuch etwas zu erklären und rechtfertigt keinesfalls auch nur ansatzweise das Verhalten der Amtskirche.
Florian Schmidt
4.967
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 21.06.2015 um 11:25 Uhr
Der Nickneger, ich wüsste aber nicht ob das Senken des Kopfes dabei Dankbarkeit oder Demut ausdrücken sollte. Und genickt hat er immer. Egal ob man 5 Mark, einen Groschen oder einen Knopf eingeworfen hat.
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von:  Florian Schmidt

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Florian Schmidt
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