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Friedlich in die Katastrophe…

AKWs in Frankreich… Quelle, mit freundlicher Genehmigung von wikipedia
AKWs in Frankreich… Quelle, mit freundlicher Genehmigung von wikipedia
Gießen | Und wieder schließt sich der Kreis. Fehlende Forschungsgelder für Speichertechnik, für effiziente Stromkraftwerke, zur Förderung von Erfindungen tatsächlicher erneuerbarer Energie-Technologien, oder doch fehlendes politisches Interesse an all dem, weil es so wie es läuft, die höchsten Gewinne für ein paar Wenige bringt und Aufsichtsratplätze nach verkorksten Legislaturperioden sichert? Aber da gibt es ja noch die öffentlichen Massenmedien, die die Masse wissentlich mit grauenhafter Desinformation beglücken. – Verschwörungstheorie? Lügenpresse: das (Un)wort des Jahres?...
Unter meinem Beitrag: „Wer kann bei diesen Bildern die EEG-Politik noch gut heißen?“, steht folgender User-Kommentar: „Ich finde das Bild schon erbaulicher als das eines Atompilzes oder 8 armiger Eichhörnchen.“
Volker Pispers würde sagen: „Durch welchen Auspuff muss man beatmet worden sein, um solch einen Stuss von sich zu geben?“
Ich persönlich finde es einen impertinenter Schlag ins Gesicht all jener engagierter Bürger in hunderten von zivilcouragierten Bürgerinitiativen, die sich für die betroffenen Menschen bei der Umsetzung einer total verfahrenen Energiepolitik einsetzen. Hier scheint nicht nur ein Mitgefühl zu allem Biologischen abhanden gekommen zu sein!
Dass in Deutschland die Atomkraftwerke seit 2011 runterfahren, macht die radioaktive Gefahr hierzulande keineswegs geringer, nicht nur für Eichhörnchen! Und was bitte schön, kann da der Windkraftausbau bzw. die Energiewende ausrichten? Näheres unter Faktum Atomkraftwerke.


Faktum Klimawandel

Der Weltklimarat IPCC behauptete einst: „…der CO2-Anstieg ist menschengemacht und führt zum Treibhauseffekt bzw. Erderwärmung“. Es lohnte sich ein wenig in seriösen alternativen Medien zu stöbern, denn man erfährt, dass hochkarätige IPCC-Mitglieder reihenweise das „sinkende Klima-Schiff“ verlassen, weil immer mehr Unwahrheiten und politische Einflussnahme offensichtlich werden. Sogar heutiger Zeit zerreißen die Massenmedien diese einstigen Thesen in der (ach so CO2-belasteten) Luft. … „Das Erwärmungs-Orakel – Tausende Wissenschaftler arbeiten weltweit für den IPCC, den Klimarat der Vereinten Nationen. Dessen Berichte über den Treibhauseffekt und die Ursachen des Klimawandels finden weltweit Beachtung - stoßen aber auch auf Kritik: http://www.spiegel.de/thema/intergovernmental_panel_on_climate_change/
Bildchen wie dieses aus dem Internet, gibt es viele…
Bildchen wie dieses aus dem Internet, gibt es viele…
(Weltklimarat IPCC, Alle Artikel und Hintergründe) oder hier: http://donnerunddoria.welt.de/2013/05/16/klimaforscher-alle-einig-ganz-im-gegenteil/ (Klimaforscher alle einig? Ganz im Gegenteil! - ‚Die Welt’).
Ob an der „Verschwörungstheorie“ ‚Wettermanipulation - Geo-Engineering - Chemtrails’ was dran ist und was das mit anderen Gefahrenpotentialen aus der Luft zu tun hat, sollte jeder selbst überprüfen. Hier vielleicht ein interessanter Link zum ZDF, wo das Sprühen offiziell erläutert wird: „ZDF Joachim Bublath Chemtrail Climateegeniering“ https://www.youtube.com/watch?v=4FtB3K4x974
Fakt ist: wissenschaftliche Beweise zur Unterstützung dieser menschengemachten CO2-Katastrophe fehlen bis heute. Grund: im Laufe der Erdgeschichte gab es immer Klimawandel, immer Warm- und Kaltzonen, ohne Einflussnahme von Mensch und Technik. Die Sonne ist maßgebender Faktor für diese Veränderung und das Wetter macht stets was es will – nicht nur im April! CO2 ist ein Nährstoff und für die Pflanzenwelt unabdingbar, in Gewächshäusern erzeugt man
DVD zum einstigen Buch von Holger Strohm
DVD zum einstigen Buch von Holger Strohm
durch CO2 besseres Wachstum und in unserer Erdatmosphäre, also auf die gesamte Luftzusammensetzung berechnet, fallen ganze 0,038 % CO2 an! Ein Bemerkenswerter Artikel, zu finden im Internet: „Ohne CO2 kein Leben – Das Kohlendioxid im globalen Kreislauf“, von Prof. Dr.-Ing. Bert Küppers. …
Aber mal angenommen, man „glaubt“ diesen angeblichen globalen CO2-Anstieg, dann sollten wir auch die offiziellen „statistischen“ Zahlen in Relation setzen. Beispielhaft betrachtet wird der Durchschnitt CO2-Emissionen (in Millionen Tonnen) binnen 20 Jahre (1990-2010) bei Deutschland, China und der Welt.
Welt: rund 25.000 Mio. t // China: rund 4.000 Mio. t // Deutschland: rund 900 Mio. t, d.h. aller Energieverbraucher!
Berücksichtigt man hierbei den Windkraftausbau in Deutschland, der mit 1,2 % am Primärenergieverbrauch beteiligt ist, bekommt man eine Vorstellung welchen „Nutzen“ Deutschland (bzw. der Glaube daran!) am weltweiten CO2-Ausmaß hat! – Da kommt gewiss die Story vom Osterhasen realistischer rüber!
Wir bewirken mit der staatlich verordneten ‚Energiewende-Religion’ in der Welt nichts, nicht einmal in Europa, geschweige in Deutschland.

Faktum Energiewende

Die Energiewende beruht auf einem schwammigen Konzept des erhöhten Kohlendioxid-Ausstoßes
…viele Leinen …
…viele Leinen …
durch den Menschen, wobei man das etwas häufiger auftretende Gas Methan vielleicht noch eher als Klimakiller ansehen könnte, was jedoch ein politisch korrektes Verbot von furzenden Kühen zur Folge hätte. Die sog. Energiewende ist gar keine, sondern nur eine Stromwende und eine soziale Umverteilung, verübt von korrupten Konzernen.
Bei einem deutschlandweitem Stromenergiehunger von jährlich 600 TWh kann mit einem Anteil der Erneuerbaren von knapp 12 % (davon Wind mit 1,2 %) oder anders ausgedrückt 72 TWh, fast gar nichts „gewendet“ werden. Denn was passiert in windstillen Nächten? Vergessen sollte man dabei keinesfalls den finanziellen und energetischen Aufwand, sowie die massiven Eingriffe in Natur und andere biologischen Systeme, die zur Errichtung der Erneuerbaren hingeopfert werden!
Windräder sind keine Alternative und sie leisten nicht den geringsten Beitrag zur CO2-Einsparung! Sie können nicht im Entferntesten den Atomkraftausstieg 2025 deckeln. Wer davon, ungeachtet aller seriösen Warnungen, noch ausgeht dem fehlen schlichtweg mathematische und biophysikalische Zusammenhänge.
Im Anfang Juni gesendeten Spiegel-TV-Beitrag „Krank durch Infraschall?“ (…hier der Link…) http://www.spiegel.tv/filme/infraschall-windraeder/ werden Schicksale von Menschen und Tieren anhand von physikalisch-messbaren Belastungen durch Infraschall gezeigt. Ein 12-Minuten Beitrag, den man sich unbedingt ansehen sollte. Selbstverständlich (besser selbstgefällig) kommen auch die politischen Windwahn-Agitatoren (ein Grüner-Landtagsabgeordneter auf einer Eröffnungsparty) und geldgierige Betreiber von Windkraftanlagen zu Wort, die den Infraschall schamlos herunterspielen und somit keinerlei Mitgefühl für die Betroffenen zeigen. – Da läuft schlicht einiges aus dem Ruder in unserer Gesellschaft!


Faktum Atomkraftwerke

Ein kluger Mann hat einmal gesagt: „Hätten die Neandertaler einst Atomkraftwerke gebaut und wieder abgeschaltet, so müssten wir uns noch heute mit der radioaktiven Entsorgung bzw. Belastung herumquälen. Eine solche Erfindung kann nur einem kranken Gehirn entsprungen sein, keineswegs gesundem Menschenverstands.“ Das triff auch meine Meinung zu 100 Prozent!
Und wie sieht es nun heute aus?
Fukushima ist heute gefährlicher denn je! Beim ständig zu kühlenden einst geborstenen Abklingbecken, in dem die Brennelemente im giftigstem Chemiecocktail lagern, droht die Betonmasse des Fundamentes durch das fortwährend ablaufende Wasser einzubrechen. Das Gebäude hat sich schon gesenkt! Aber klar Fukushima ist ja ca. 9.000 km weit weg und es wird schon irgendwie gut gehen, oder?
Nach Tschernobyl wurden die Grenzwerte in Europa um den Faktor 4 erhöht! Was vorher beim kleinsten Anstieg zur radioaktiven Umweltbelastung führte, löste danach erst bei einer 4-fachen Erhöhung das „Hahn krähen“ aus. Das führte nicht nur in Deutschland zu einem „unbedenklichen“ Ausbau der nuklearen Anlagen. Warum wohl sind Krebstote, als Nummer 1 der Todesfälle (nicht nur in Deutschland) registriert, gefolgt von Herzinfarkt und Schlaganfall?
Und da plaudern Staatshäuptlinge, wie neulich in Bayern beim G7 Bierstammtisch, über Erderwärmung, obwohl die Temperaturen im Durchschnitt seit Jahren deutlich zurückgegangen sind, faseln vom Klimaschutz und stemmen weiter die Atomkraftwerke aus dem Boden von Mutter Erde, USA und Japan ganz vorn dran!?

Die politisch angefeuerte Feinstaubdebatte

Bei div. unserer alltäglichen Umweltgifte, möchte ich nur kurz auf die Feinstaubdebatte eingehen, obwohl es sicher noch genügend zu Belastungen durch Aerosole u.a. Chemikalien in der Luft zu berichten gäbe. Die lächerliche, erst kürzlich politisch angefeuerte Feinstaubdebatte durch Abgase der Kohlekraftwerke, ist nur zielführend für eine Lobby-EEG-Politik.
Bei der nachfolgenden Meldung geht es um die gesundheitlichen Belastungen und den Leistungsverlust – nein nicht unserer Kinder, oder den alten und kranken Menschen unserer Gesellschaft, sondern um die ach so sensiblen und bestbezahlten Berufsfußballer!?: „…Feinstaub mindert Leistung von Profi-Fußballern – Wirtschaftliche Kosten der Luftverschmutzung unterschätzt – Die Luftbelastung durch Feinstaub in Deutschland führt zu messbaren Beeinträchtigungen der Leistung von Bundesliga-Profis. Das zeigen Andreas Lichter, Nico Pestel und Eric Sommer in einer aktuellen IZA-Studie. Die Autoren werteten detaillierte Spielerdaten über einen Zeitraum von mehreren Jahren aus und verglichen sie mit den Feinstaub-Messwerten am jeweiligen Spielort. Bereits bei Luftwerten deutlich unterhalb der geltenden EU-Grenzwerte ließen sich negative Produktivitätseffekte nachweisen, die sich bei extremer Luftverschmutzung vervielfachen.(...)“ Link dazu: https://idw-online.de/de/news629430 (Feinstaub mindert Leistung von Profi-Fußballern: Kosten der Luftverschmutzung unterschätzt) …Aha!

Weiter mit dem oberen Beitragstitel „Friedlich in die Katastrophe“

Mit seinem Buch aus den 1970ern, nach Tschernobyl, ‚Friedlich in die Katastrophe’, heute als DVD erhältlich, brachte der in der Anti-Atomkraft-Bewegung bekannte Holger Strohm ein Wissenschaftsdenkmal zum Einsturz, die Atomkraft oder Kernenergie, eine Errungenschaft die nie eine war, sondern das Verwerflichste, was je erfunden wurde!
Doch die damaligen Regierenden zeigten kein Interesse an alternativen Forschungen sowie an Speichertechnologien. Erst nach Fukushima flossen Forschungsgelder, nicht aber in dringende Stromspeicher, sondern in eine Sackgasse von Technologien, die niemals mit Quantität die Qualität ersetzen können. Mit dem Öko-Aushängeschild-Köcher fing man Wähler (und das in allen Parteien) ohne über Wirtschaftlichkeit und lebensfeindliche Folgen zu informieren. Verständlicherweise sind viele ökologisch ausgerichtete und Naturbewahrende Menschen einst diesen ursprünglichen Idealen gefolgt (mich eingeschlossen) und haben den Gruppierungen ihr Vertrauen geschenkt. Wirtschaftsaufschwung, Arbeitsplätze, Stromkosteneinsparung usw. sind noch heute die Phrasen mit denen man manch sachkundigen Skeptiker niederschlägt. Freilich getrieben vom selbstgefälligen Machterhalt jener Gruppierungen, selbst wenn die Masse mittlerweile erkannt hat, dass nur sehr Wenige zu den finanziell Begünstigten zählen, die im Übrigen dieselben Raffgierhälse bei den ‚Erneuerbaren’ sind, so wie einst beim Atomkonsens.
Der Atomausstieg, nur in Deutschland, ist reine Augenwischerei! – Schauen wir mal über den Tellerrand, also über die Grenzen Deutschlands. Wie sieht es mit den Anrainerstaaten aus?
„In Tschechien soll die Kernkraft langfristig die Kohle als wichtigsten Energieträger ablösen. Die Regierung plädiert für den Ausbau der Atomkraftwerke Dukovany und Temelin“, so die Schlagzeile der FAZ vom 18. Mai diesen Jahres (http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/tschechien-will-atomkraftwerk-temelin-ausbauen-13598847.html).
Wer die beiden deutschen Filmproduktionen noch nicht kennt, dem rate ich zu einem Filmabend: Zum einen „Die Wolke“ (2006) und zum anderen „Der erste Tag“ aus dem Jahr 2008. Letzterer Film handelt von einem Super-GAU im tschechischen Kernkraftwerk Dukovany.

Atomare Störfälle um Deutschland herum

Das obere Bild (Quelle: wikipedia) zeigt Atomkraftwerke in Frankreich. Der Text darunter: „In Frankreich wurden zwischen 1956 und 2002 über 60 Nuklearanlagen in Betrieb genommen…“. Im Folgenden eine Reihe von Atomkraftwerks-Störfällen bei unseren französischen Nachbarn.

02.12.2009: Schwerster Störfall in französischem Atomkraftwerk seit vier Jahren (…) Einer der vier Reaktorblöcke im Akw Cruas in der Nähe der südostfranzösischen Stadt Montélimar wurde wegen eines Problems im Hauptkühlsystem vorübergehend vom Netz genommen (…) In Deutschland wurde seit 2001 kein vergleichbar schwerer Störfall mehr gemeldet…

04.01.2012: Frankreich: Atomkraftwerke müssen für Milliarden nachgerüstet werden. (…)müssen die französischen Atomanlagen nach dem Unglück von Fukushima für Katastrophenfälle nachgerüstet werden. Die staatliche Atomaufsicht ASN setzte den Betreibern eine Frist bis zum 30. Juni, um eine ausreichende Verbesserung der Sicherheit gewährleisten zu können. Atomkraftgegner kritisierten die Stresstests der ASN für die Atomkraftwerke als unzureichend…

09.02.2012: Der französische Präsident Nicolas Sarkozy will das umstrittene Atomkraftwerk im elsässischen Fessenheim weiter am Netz lassen. (…) sagte der Präsident bei seinem Besuch im ältesten Atomkraftwerk des Landes dicht an der deutschen Grenze. (…) Eine Gruppe von etwa 60 Atomkraftgegnern aus Deutschland konnte sich wegen weiträumiger Polizeiabsperrungen nicht dem Kraftwerk nähern…
(Das Kernkraftwerk Fessenheim ist eine französische Nuklearanlage aus den 1970er Jahren (…) es ist das älteste und leistungsschwächste noch in Betrieb befindliche französische Kernkraftwerk)…

14.09.2012: (…)bei einem Unfall im französischen Atomkraftwerk Fessenheim nahe der deutschen Grenze sind am Mittwoch zwei Angestellte verletzt worden. (…) Die französische Atomaufsichtsbehörde berichtete, dass es sich um einen kleineren Zwischenfall gehandelt habe und es keine Gefahr eines Austritts von Radioaktivität gebe. (…)
Elsässisches AKW Fessenheim wird bis Ende 2016 geschlossen (…)Das kündigte Präsident François Hollande in Paris an. Umweltschützer fordern seit langem die Abschaltung der Anlage, die die älteste des Landes ist. Das 1977 in Betrieb genommene Atomkraftwerk liegt in der Erdbebenzone des Rheingrabens und ist nach Meinung der Atomkraftgegner veraltet und pannenanfällig. Erst in der vergangenen Woche gab es wieder einen Zwischenfall.

19.04.2014: Störfall in Kernkraftwerk in Frankreich – AKW Fessenheim heruntergefahren. (…)Das umstrittene Atomkraftwerk Fessenheim, das im Elsass unmittelbar an der Grenze zu Baden-Württemberg liegt, geht komplett vom Netz. Nach einem Störfall wird auch der zweite Reaktor heruntergefahren. AKW-Gegner sind empört, die Betreibergesellschaft beschwichtigt.

19.02.2015: Abschalttermin für französisches Alt-AKW Fessenheim weiter offen (…) Der französische Präsident Hollande hatte es im Wahlkampf versprochen: Das älteste und besonders gefährliche Atomkraftwerk des Landes wird Ende 2016 stillgelegt. Doch immer neue Aspekte lassen daran zweifeln. AtomkraftgegnerInnen bleiben weiter aktiv im Kampf für die Abschaltung von Fessenheim.

01.03.2015: Dichtungsdefekt: Französisches AKW Fessenheim ist vorerst vom Netz (…) Das AKW Fessenheim im Elsass: "Keinerlei Auswirkungen auf die Sicherheit der Umwelt oder der Beschäftigten" …Frankreichs ältestes Atomkraftwerk produziert vorerst keinen Strom mehr. (…)Wegen eines Defekts an der Dichtung sei Fessenheim nahe der deutschen Grenze vom Netz genommen worden. Eine Gefahr besteht laut Betreiber nicht… usw.

Meinungen und Meinungsmacher

Hick-Hack-Kurse von Schließungen der AKWs und Beschwichtigungen bei div. Störfällen, das sind die Aussagen die man bereits bei anderen Themen von „Verantwortlichen“ her kennt. Gleiche Beteuerungen und das herunterspielen von gesundheitlichen Bedenklichkeiten, drang in Vergangenheit häufig von offizieller Seite über die Mainstream-Medien zu den Menschen.
Die Atomkraft-nein-Windkraft-ja-Genossen können ja mal gen Brüssel ziehen, um dort tüchtig Rabatz zu machen? Ob es was nützt, sollte hier nicht gemutmaßt werden. Dennoch ist Vorsicht geboten, bei einer möglichen EU-Diskussion, um die „unbedenklichen“ Grenzwertzahlen. Mit Naturwissenschaften hat man’s nicht so bei den Eurokraten, bzw. gewisse Grundkenntnisse liegen bei einigen schon recht lange zurück!?
Was ganz sicher nicht funktioniert ist: Schnell mal bei Avaaz die TED-Umfragen abklicken und damit das Gewissen beruhigen, den Planeten gerettet zu haben… oder ein bisschen vom Öko-Windkraft-Klimaschutz faseln und der Energiewende-Wertschöpfung, sowie dem Naturschutz gleich dazu, was Gutes mitgetan zu haben… oder schnell noch den Atomkraft-nein-danke-Aufkleber ans Auto pappen und dann mit Vollgas heim, zum UNTENHALTEN (äh, unterhalten) mit TV-Abendknaller-Jauch u.ä.…
Trotz alledem: Entscheidungsträger sollten das Ausmaß ihrer Entscheidungen kennen, oder zumindest tiefgründig in alle Richtungen recherchieren, bevor sie sich entscheiden. –
Ist das denn wirklich so?
Erinnern wir uns noch an die Asbesttragödie? Seit Beginn des 19. Jhd. verwendet, um 1930 als Krankheit
Asbestose entdeckt, seit 1970 wurde die Asbestfaser offiziell als krebserzeugend bewertet und verboten in Deutschland erst 23 Jahre danach. –
Es war einmal… nee, das ist noch gar nicht solange her… Bei der Genehmigung des Woolrec-Betriebes als industrielle Sondermüll-Anlage, in Tiefenbach bei Braunfels, trug das RP Gießen die Hauptverantwortung, und das wieder zu Lasten der betroffenen Bürger und Woolrec- Arbeiter. Obwohl jahrelang Beschwerden der Bürger an das RP herangetragen wurden, reagierte man in Gießen mit arrogantem Abwiegeln. Welcher Art waren noch mal die Beschwerden und Eingaben? Nun, auch dort hatten die aufsässigen „Tiefenbacher-Verschwörungstheoretiker“ auf die Risiken von Belastungen mit Dioxin, PCB, Schwermetalle und Asbest (und vieles mehr) verwiesen.
In ähnlicher Form reagiert das RP Gießen auf Bürgereingaben im aktuellen Windkraftausbau derzeit übrigens genauso! – Ist das aber wieder ein seltsamer Zufall, na so was aber auch!
„Dänemark stoppt Ausbau von Windkraftanlagen“, so der Paukenschlag vom März 2015, und das aus dem Land, das als Pionierland der modernen Windkrafttechnik gilt! http://www.feelgreen.de/daenemark-stoppt-ausbau-von-windkraftanlagen/id_73106348/index …Oder: „Dänemark untersucht Gefahren durch Windkraft Lärm, den man nicht hört“: http://www.tagesschau.de/ausland/windenergie-101.html … Ist es nicht eigenartig? Weiß man dort mehr als hierzulande? Ist das nicht Geschäftsschädigend?...
Vielleicht noch einen Tipp für alle jene, die sich ggf. mit dem Gedanken einer Kapitaleinlage bei diesen ‚windigen’ Geschäften tragen. Eine kürzliche Untersuchung ergab, dass ein Windrad in den ersten 3 Jahren Ausschüttungen in einer mittleren Gewinnzone erwirtschaftet haben muss, da mindestens ab dem 4. Jahr aufgrund von Verschleiß die hohen Wartungs- und Reparaturkosten das anfängliche Defizit niemals mehr ausgleichen können.

Bilanz: Eine tatsächlich alternative Lösung ist noch nicht in Sicht, aber bis diese erreicht ist, sollte der politisch eingeschlagene fahrlässige Weg verlassen und die Forschungsgelder sinnvoller genutzt werden.
Die Ironie des Schicksals derzeitiger Energiepolitik in Deutschland: Beim immensen Windkraftausbau, muss die Produktion der Kohle- und Gaskraftwerke erhöht werden, um die Defizite (aller) erneuerbarer Stromproduzenten auszugleichen.
Aber wie geht’s nun weiter mit dem Gefahrenpotential um Deutschland herum?
Na, vielleicht glauben ja gewisse Leute, dass mit genügend Windkrafträdern die radioaktive Wolke im Falle eines Super-GAUs an den Grenzen zu Deutschland, bzw. um die bestehenden deutschen Meiler herum, aufgehalten werden kann? …na dann toi, toi, toi!

Ulrich Grüger



P.S.: …zur Ergänzung meines Beitrags hänge ich hier einen erstklassigen und umfassenden Kommentar von Herrn Heiko Schmidt an, den er unter meinem bereits o.g. Beitrag: „Wer kann bei diesen Bildern die EEG-Politik noch gut heißen?“, geschrieben hat. Ich sage Dankeschön an dieser Stelle!

(Beginn des Kommentars) … Die Diskussion, wenn man es überhaupt noch so bezeichnen kann, erinnert mich irgendwie an die Zeit, als das Volk noch glaubte, dass die Erde eine Scheibe ist.
Menschen die begriffen hatten, dass die Erde eine Kugel ist, wurden verspottet und noch viel Schlimmeres.
Ein schlauer Mensch hat einmal gesagt: "Man darf die Mehrheit nicht mit der Wahrheit verwechseln".

Nun aber einmal zurück zum Thema:

Die angeblich so gewinnträchtige Windkraft hat für die Gemeinde Ulrichstein bis 2011 keine Gewinne erbracht. Diese Information habe ich aus einer gesicherten Quelle. Freunde aus Ulrichstein haben ihr Recht in Anspruch genommen, in die Bilanzen Einblick zu nehmen. Seinerzeit lagen diese bis 2009 vor - bis dahin nur Verluste. Eine weitere gesicherte Information, dass dies auch bis 2011 nicht anders war, liegt mir auch vor. Möglicherweise ist man heute leicht im Plus(?)
Der Link zu dem Dokument aus Ulrichstein führt zu einem Wirtschaftsplan. Nun ich kann auch planen persönlich auf den Mond zu fliegen...
Ein gerne vernachlässigter Kostenfaktor bei der Windkraft ist die Wartung.
Kaum jemanden ist bekannt, dass nach etwa 7 Jahren ein Großteil der Komponenten bereits ersetzt wurde. Einzig der Turm sollte die 20 Jahre sicher durchhalten.

Nun möchte ich noch einmal generell Ausführen:

Man kann Angst vor Atomkraft haben und sicher auch die auf fossilen Brennstoffen basierende Stromerzeugung zu recht kritisieren, aber wer glaubt, dass Wind- und Solarenergie eine echte Alternative dazu darstellen, der hat sich einfach für dumm verkaufen lassen. Das ist keine Schande, bei dem Unsinn den man uns in den Massenmedien auftischt.
Alleine der gesunde Menschenverstand genügt schon, um zu erkennen, dass nachts bei Windstille nix geht.
Wer dann noch nach kurzer, einfacher Recherche über alternative Medien auf logisch nachvollziehbare Fakten stößt, wie z.B. die faktische Unmöglichkeit der Speicherung von großen elektrischen "Energiemengen", bzw. dass bei "Power to Gas und zurück" am Ende 2/3 der Energie verloren gehen. Und dass z.B. die meisten Windkraftanlagen nur ein Bruchteil der Energiemenge liefern, die man verspricht, weil die meiste Zeit mangels Windstärke nur 0-20% der Nennleistung erbracht wird. Wenn die Teile sich langsam drehen, dann kommt u.U. noch gar nix an Strom raus! Und wenn der Wind manchmal für die Nennleistung genügt, dann ist das immer großflächig so und man muss man oft einen Teil den Windräder abschalten, weil das Netz sonst "platzen" würde.
Die Betreiber interessiert das wenig, da sie in diesem Fall eine gesetzlich zugesicherte Entschädigung auf Basis von ca. 90% der Nennleistung bekommen, ohne dass sie Strom liefern mussten (Stichwort EEG).
Für die wenigen Stunden großer Stromproduktion lange Stromtrassen durch die Landschaft zu bauen ist auch Irrsinn.
Es gibt noch viel mehr Fakten, die ich an dieser Stelle nicht alle aufführen möchte, aber wem das noch nicht genügt, der wird die auch noch selbst aufdecken.
Fazit: Es klingt einfach zu gut mit dem angeblich grünen Strom, der uns aber am Ende real nur zusätzlich kostet und Mensch & Natur vor allem noch zusätzlich schadet, während die Kohle trotzdem in den Kraftwerken glühen muss, damit wir nicht im dunklen sitzen.
Ja, ich habe auch mal dran geglaubt, denn nur wer sich kritisch informiert, der erfährt die Wahrheit und wird sie vielleicht erst mal nicht glauben wollen. Aber letztlich sind die Fakten zu logisch und erdrückend klar und man wird erkennen, dass wir seit Jahren bewußt verarscht werden...
Eine Energiewende wäre sicher sinnvoll, aber sie findet derzeit definitiv nicht statt! Was statt findet ist die Umverteilung von unten nach oben! Selbst die Ärmsten zahlen, damit die Reichen immer reicher werden.
So, jetzt macht was ihr wollt. Für die, die nicht recherchieren möchten bleibt nur der Glaube, alle anderen erlangen das Wissen...
P.S. Im übrigen betrifft diese sogenannte Energiewende nur rund ein Viertel des Energieverbrauchs, den elektrischen Strom. Heizung, Verkehr... wurde noch gar nicht berücksichtigt...

Für die an der Wahrheit Interessierten, hier mal ein zum Einstieg ein YouTube-Video:
http://youtu.be/VPTVbrxWftY … (Ende des Kommentars)

AKWs in Frankreich… Quelle, mit freundlicher Genehmigung von wikipedia
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Bildchen wie dieses aus dem Internet, gibt es viele…
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…viele Leinen …
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Kommentare zum Beitrag

Florian Schmidt
4.243
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 11.06.2015 um 19:46 Uhr
Ich überlege erntshaft in den Aluhuthandel einzusteigen.
91
Heiko Schmidt aus Grünberg schrieb am 12.06.2015 um 13:43 Uhr
Ein interessanter Artikel, der hoffentlich ein paar Menschen zum Nachdenken und Recherchieren auch abseits der Mainstream-Medien anregt.

Frau Back, wer ist denn hier ein "Klimawandelleugner"?
Ich halte dies für ein Unwort, denn kein denkender, wenigstens mäßig intelligenter Mensch wird den seit Urzeiten stetig stattfindenden Klimawandel auf dem Planeten Erde ernsthaft leugnen.

Bei den offensichtlichen Fakten ist es doch naheliegend, die Theorie vom menschengemachten auf CO2-basierenden Klimawandel einmal in Frage zu stellen.
Ich erinnere hier gerne wieder an unseren dann wohl doch nicht scheibenförmigen Planeten...

Dass in Al Gores Film "Eine unbequeme Wahrheit" einige richterlich bestätigte Fehler enthalten sind, sollte einem eben auch zu denken geben.
Reichten denn die gesicherten Fakten nicht aus, um die gewünschte Meinung im Volk zu verbreiten?

Auch sollte man folgendes wissen:
Das »Global Warming«, auf das sich ja unsere gesamte Energiewende stützt, stammt nicht von besorgten Klimaforschern (die es damals gar nicht gab), sondern von Edmund de Rothschild: Beim »World Wilderness Congress« 1987 stellte er ohne jede Begründung fest, dass das CO2 eine von Menschen verursachte Erderwärmung auslösen würde. Diese Behauptung wurde beim UN-Gipfel in Rio 1992 als Fakt übernommen.

Den Rothschilds und ihren Kollegen darf man getrost andere als Umweltmotive unterstellen.

Hier ein noch interessanter Vortrag zu Thema Klimawandel.
Der Referent Professor Dr. Horst Malberg war bis zu seiner Pensionierung Direktor des Meteorologischen Instituts der Freien Universität Berlin:

https://m.youtube.com/watch?feature=share&v=wCnUUGilH5Y

Letztlich muss sich jeder selbst seine Meinung bilden!

P.S. Dass Aussagen von Dr.-Ing.'en aus renommierten wissenschaftlichen Instituten sich durchaus als Lüge entpuppen können, hat man hier beispielhaft erst kürzlich wieder aufzeigen können:
http://www.vernunftkraft.de/windinstitut-weht-wahrheit-weg/
91
Heiko Schmidt aus Grünberg schrieb am 12.06.2015 um 19:10 Uhr
Frau Back, eine wahrhaft interessante Wortkreation für Menschen, die einfach nur eine mediengemachte Meinung kritisch hinterfragen.
Wenn Sie denken, dass ich nur einseitig Fakten sammele, dann irren Sie sich allerdings. Nur ist es eben auch so, dass Proargumente reichlich verbreitet werden, was nicht verwundert, da es hier in D um das Abschöpfen von annähernd 30 Mrd. €/Jahr geht.
Diese Argumente braucht man daher gar nicht suchen, man bekommt sie ständig präsentiert.
Bei dieser penetranten Propaganda in den Massenmedien denke ich, dass eben auf dieser Seite die von Ihnen erwähnte Scientology-Technik angewendet wird - offensichtlich sehr erfolgreich.
Die Ökolobby freut sich über Menschen, die sich den schlagkräftigen Gegenargumenten verschließen, was Sie ja leider tun indem Sie Informationen der Initiative Vernunftkraft boykottieren. Nun, da muss man sich die Frage stellen, ob nicht Sie es sind, die nur einseitig Fakten sammelt.
Die Menschen von Vernunftkraft erhalten keine finanzielle Unterstützung durch den Stromzahler. Wen wunderts da, dass es wenig dererlei Informationsplatformen gibt.

Sicher gibt es auch Menschen mit Phantominfraschallschmerzen, nur sind mir Menschen bekannt, die real unter dem hörbarem und nicht hörbarem Lärm von den Windkraftanlagen leiden.
Es handelt sich dabei teilweise sogar um einstige Befürworter, die vor dem Bau der Anlagen in ihrer Nähe ähnlich wie Sie geredet haben.

Vermutlich werden Sie meinen diesen Link zu einer Studiensammlung zu Infraschall und tieffrequentem Lärm auch ignorieren, da sie ja keine einseitigen Fakten sammeln ;-)
http://www.windwahn.de/index.php/wissen/hintergrundwissen/studien-sammlung-zum-thema-infraschall-und-tieffrequenter-laerm

P.S. Der Lärm ist nur eines der vielen Gegenargumente.
Ulrich Grüger
371
Ulrich Grüger aus Gießen schrieb am 13.06.2015 um 11:46 Uhr
Frau Back: …es ist erstaunlich, aus welchem bedeutungsvollen Fundus Sie Ihre Gelehrsamkeiten und hochqualifizierten Lebenserfahrungen nehmen, dass Sie nahezu jede Sach- und Fachkompetenz von authentischen und überzeugenden Kapazitäten, div. Professoren und Doktoren in den Boden der Unkenntnis stampfen können. Ein Blick auf einen der 2(!) Beiträge, die Sie den GZ-Lesern bis dato angeboten haben (dem gegenüber stehen 2912, klar für Ihre Person sprechende Kommentare), lüftet das Rätsel Ihres ansehnlichen Expertentums!
Ich erlaube mir hier diesen, Ihren selbsterklärenden Text, vom 12.01.2013 anzuführen: „Bei mir ist es noch eine kleine Weile hin bis ich fertig studiert habe, aber ich mach mir jetzt schon Gedanken: Wie soll es danach weiter gehen? Gleich arbeiten oder erst mal Pause machen nach dem Prüfungsstress und vielleicht ein bisschen reisen?! Oder gleich noch den Master machen oder sogar promovieren? Oder vielleicht sogar was ganz anderes? Was habt ihr so gemacht nach dem Studium?! :-D“
Meine Empfehlung: kommen Sie aus Ihrer Pumuckl-Deckung, nehmen Sie die Filzbrille ab, trennen Sie sich von irreführenden Experten-Fabelwesen und studieren Sie in vorurteilsfreier Literatur und alternativer statt alternativloser Internetpräsenz!

Nochmals deutlich für Sie ausgedrückt:
Die zahlreichen Leser meiner Beiträge (nicht nur Kommentare) erhalten daraus Informationen, die sie vielleicht schon kennen, näher hinterfragen, als Impuls zum eigenen Forschen nutzen oder generell ablehnen. Das alles zu überprüfen steht mir nicht zu und ist auch nicht meine Intention. Jeder hat die Freiheit seine Wahrheit daraus für sich in Anspruch zu nehmen. Mancher kommentiert es, oder bleibt nonverbal, denkt stillschweigend nach oder verändert dadurch seine bisherige Ansicht bzw. Einstellung. – Die GZ funktioniert als dynamisches und wissensreiches Forum, versteht sich als Informationsplattform und nicht als soziales Netzwerk! Von daher nehme ich mir auch die Freiheit, jedem Interessenten bestimmtes Wissen über meine Beiträge anzubieten und gleichzeitig nicht jeden Kommentar zur diskutieren. Gegenseitiger Respekt und die Wahrung der Privatsphäre jedes einzelnen Users gehören zu den Grundregeln dieser Bürger-Zeitung, und ich gebe zu, dass es auch mir nicht immer leicht fällt, diese Gratwanderung bei bestimmten Kommentaren zu wahren. – Dennoch ich arbeite daran!
Ulrich Grüger
371
Ulrich Grüger aus Gießen schrieb am 13.06.2015 um 19:47 Uhr
Hallo Frau Back, das Schreiben von Herrn Karl-Ludwig Büttel hat mich überzeugt. „Das leiten lassen durch Emotionen führt häufig dazu das man Menschen beleidigt…“. Genau das ist mir heute bei meinem Kommentar an Sie passiert. Wut und Zorn sind keine guten Ratgeber. Mein Sarkasmus war falsch und unangebracht. Deshalb möchte ich mich bei Ihnen in dieser Form entschuldigen. Ich wünsche Ihnen einen erfolgreichen Studienabschluss und einen vergleichbaren Lebensweg.
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Heiko Schmidt aus Grünberg schrieb am 13.06.2015 um 20:37 Uhr
Durch den Kommentar von Herrn Büttel fühle ich mich zwar grundsätzlich nicht angesprochen, muss jedoch etwas zu dem zuvor von mir aufgeführten Link auf die Seiten von Windwahn.de klarstellen.
Der Link führt zu einer Auflistung von einigen Studien zum Thema Infraschall und tieffrequentem Lärm.
Die Betreiber der Seite Windwahn.de haben an dieser Stelle lediglich Informationen zu weltweit vorliegenden Studien zusammengetragen und liefern dazu noch zusammenfassende Informationen.
Zu jeder der aufgelisteten Studien ist dort die Quelle ersichtlich!
Wer sich nun an dieser Stelle schon weigert die Informationen überhaupt zu sichten, dem kann man durchaus unterstellen, dass er gar kein Interesse hat sich wirklich umfassend zu informieren.
Natürlich ist klar, dass man auf Windwahn.de sicher keinen Verweis auf Studien findet, die Windkraftprofiteure anführen.
Dass man sich im Zweifel solche noch selbstständig im Internet sucht und sich danach erst eine Meinung zu diesem Thema bildet und dann ggf. auch qualifizierte Kommentare abgeben kann, versteht sich von selbst, denke ich.

Eines ist bei diesem Thema klar: Es besteht noch Forschungsbedarf, denn es gibt bereits handfeste Hinweise auf Gesundheitsgefahren.
Das kann man sogar in einer aktuellen Studie des Umweltbundesamtes nachlesen.

Ich denke, man kann eine Lärmbelastung mit (passivem) Rauchen vergleichen. Eine gesundheitlich beeinträchtigende Wirkung ist bei beidem nicht unbedingt sofort erkennbar und sehr abhängig von der Dosis.
Eine schädliche Dosis bemisst sich jedoch nicht alleine anhand einer (momentanen) maximal verkraftbaren Intensität, sondern auch am Faktor Zeit.
So wird es möglicherweise keine bleibende gesundheitliche Beeinträchtigung nach sich ziehen, wenn man einmal durch einen stark mit Rauch versetzten Raum geht. Wenn z.B. jedoch ein Kind über Jahre hinweg tagtäglich "nur" dem Rauch eines einzigen Rauchers, z.B. seiner Mutter ausgesetzt ist, dann darf man hier schon eine Gesundheitsbeeinträchtigung befürchten!
Wo genau die schädliche Dosis bei Lärm von Windkraftanlagen liegt, das ist hier der zu klärende Punkt.

Im Übrigen halte ich den Versuch einer Diskreditierung auf Basis der Aussage "man würde ja keine Alternativen aufzeigen können und immer so weiter machen sei ja auch keine Lösung" für etwas naiv und an der Sache vorbei.

Dazu wieder ein Vergleich:
Man stelle sich vor, man müsse täglich einen Fluß überqueren.
Nun gibt es an diesem Fluß eine alte, aber stabile eiserne Brücke die man seit Jahren nutzen kann und auch heute noch nutzt.
Jetzt stellt sich heraus, dass die Rostschutzfarbe der Brücke vielleicht nicht so 100% umweltfreundlich ist und es kommt jemand auf die Idee neben der Eisenbrücke eine umweltfreundliche Hanfbrücke zu bauen.
Die Produzenten von Hanf beteuern immer wieder, dass diese Brücke genauso stabil und zuverlässig wie die Eisenbrücke ist.
Nehmen wir einmal an, dass das Hanf der Brücke immer wieder zu reißen beginnt und daher eben doch nicht die zuverlässige Eisenbrücke ersetzen kann.
Nehmen wir weiterhin an, dass die Hanfbrücken im ganzen Land gebaut und im Wesentlichen über eine Zusatzmaut der Eisenbrückennutzer zwangsmitfinanziert würden.
Würde man jeden der erkannt hat, dass Hanfbrücken niemals die Eisenbrücken ersetzen können ignorieren?
Menschen die darauf hinwiesen, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis einmal unschuldige Menschen dadurch zu Schaden kommen, dass eine Hanfbrücke gänzlich reißt, würde man auch nicht ernst nehmen, da sie eben keine andere Alternative zu den Eisenbrücken anführen?
Menschen die erkannt hätten, dass die entstandenen Hanfmonokulturen im Land nun auch zu anderen Problem führen, ignoriert man auch, weil diese Menschen eben auch nicht sofort eine funktionierende Alternative zu den Eisenbrücken nennen können?

Diese Geschichte klingt sicher etwas seltsam, kann jedoch die Situation vielleicht verdeutlichen:
Wer erkannt hat, dass eine vermeintliche Alternative zu etwas Funktionierendem eben leider nicht das hält was man versprochen hat, sondern zudem noch erhebliche, gerne von den Profiteuren verschwiegene oder heruntergespielte Nachteile hat, der kann doch zu Recht fordern, dass die vermeintliche Alternative zu stoppen ist oder etwa nicht?

Die Forschung nach echten, funktionierenden Alternativen ist hier doch das was angesagt ist!

Weil wir weiterhin täglich über den Fluß müssen und die Hanfbrücken häufig nicht begehbar sind, bleibt uns ohnehin sehr oft nichts anderes übrig, als die Eisenbrücke weiter zu nutzen.

Hanfseilhersteller, Hanfbrückeningenieure, -projekteure, Hanfbrückenbetreiber die eine zusätzliche Zwangsmaut (in Summe knapp 30 Mrd. jedes Jahr) kassieren dürfen und noch ein paar kleine Menschengruppen mehr, stellen die Situation natürlich etwas anders da.
Die Erlöse aus der gesetzlichen Zwangsmaut ermöglichen die Finanzierung von allerlei Promotionsaktionen, die den dummen unkritischen Mautzahler glauben lassen, dass Hanfbrücken die einzig wahre, ökologische und klimafreundliche Lösung zur Flußüberquerung in der Zukunft sind...

Berechtigte Kritik an der von den Profiteuren seit Jahren in den Massenmedien propagierten Meinung wird leider nicht belohnt, sondern sogar von solchen Menschen verspottet und diskreditiert, die sich weigern ihre eigene Meinung einfach einmal kritisch zu hinterfragen.

P.S.
Sagt der Mann in der Waschmittelwerbung, also der angebliche Professor mit dem weißen Kittel, vielleicht doch nicht immer die ganze Wahrheit?
Warum gibt es denn wohl keine professionelle Werbung, welche die Nachteile dieses Waschmittels aufzeigt?
Wer mich nun für einen Spinner hält, soll dies gerne tun und weiter alles glauben was mächtige Menschen sich wünschen, dass er es glaubt.
Ich ziehe es vor mir ein wahres Bild von der Realität zu machen und schaue nicht tatenlos zu wie man meine Umwelt zerstört, ohne dass es einen Sinn macht.
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von:  Ulrich Grüger

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