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Schnelles Internet in Gießen

Modernes Glasfaserschweißgerät.
Modernes Glasfaserschweißgerät.
Gießen | Schnelles Internet ist heute immer gefragter – und das nicht ohne Grund. Wenn man schon viel Zeit am Tag vor dem Bildschirm verbringen muss, dann sollen zumindest die Wartezeiten, die Internetprozesse betreffen, möglichst verkürzt werden. In Zusammenarbeit mit der Stadt Gießen lässt die Telekom bald noch mehr Bürger vom modernen, leistungsfähigen Internet profitieren.
Bereits im März begann die Telekom mit dem Ausbau von schnellen Internetanschlüssen im Vorwahlbereich 0641. 30 Kilometer Leitung wurden neu verlegt, 56 Multifunktionsgehäuse aufgebaut – circa 90 weitere der Gehäuse sind in Planung.
Durch diese Maßnahmen werden bis Anfang des vierten Quartals 2015 circa 20.000 Haushalte Vectoringfähig.
Dabei werden folgende Stadtteile profitieren: die Kernstadt Gießen, der Stadtteil Wieseck sowie die Gemeinde Heuchelheim.
Harald Ortmann, regionaler Leiter Produktion Technische Infrastruktur der Telekom, freue sich besonders, den Prozess des Ausbaus zeigen zu können.
Er sei sich darüber bewusst, dass die vielen Baustellen bei den Bürgern keinen hohen Anklang finden werden – die Beeinträchtigungen für die Anwohner sollen aber so gering wie möglich gehalten werden, da die Telekom immer in überschaubaren Bauabschnitten vorangehe.
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Arno Schwarz, Glasfasermonteur der Telekom, zeigte vergangenen Dienstag den Anwesenden, wie Glasfasern heute ganz modern verschweißt werden.
Auch Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz lobte die tolle Zusammenarbeit zwischen der Stadt Gießen, der Telekom und der Firma Weimer. Vor allem in einer dynamischen und prosperierenden Hochschulstadt wie Gießen seien ein Breitbandanschluss und schnelles Internet besonders wichtig, so Grabe-Bolz.
Auch das „Live-Verschweißen“ fand Anklang bei den Anwesenden. So könne man die Internet-Prozesse, die manchmal doch schwer nachvollziehbar sind, endlich einmal sinnlich erleben, so Grabe-Bolz.
Die für die Wirtschaftsförderung zuständige Stadträtin Astrid Eibelshäuser nahm die Baufortschritte der Telekom mit Befriedigung zur Kenntnis. Die Entwicklung sei nicht nur für Bürgerinnen und Bürger, sondern auch für die Betriebe in Gießen von großer Bedeutung.
„Von den Maßnahmen der Telekom profitiert auch die lokale Wirtschaft. Wir kommen unserem Ziel der vollständigen Versorgung der Stadt mit schnellem Internet einen großen Schritt näher.“ Fuat Dalar, Account Manager Infrastrukturvertrieb der Telekom, kündigt Informationsveranstaltungen kurz vor Inbetriebnahme für die Bürger in Gießen und Heuchelheim an.
Bis Ende Mai des nächsten Jahres soll die ganze Stadt mit dem Breitbandanschluss versorgt sein.

Modernes Glasfaserschweißgerät.
Modernes... 
Modernes Schweißen - filigrane Arbeit.
Modernes Schweißen -... 
Arno Schwarz schweißt live - das interessiert neben der Bürgermeisterin und der Stadträtin auch die anderen Mitarbeiter der Telekom
Arno Schwarz schweißt... 
Arno Schwarz schweißt live. Das interessiert neben der Bürgermeisterin und der Stadträtin auch die anderen Mitarbeiter der Telekom.
Arno Schwarz schweißt... 
Arno Schwarz schweißt live. Das interessiert neben der Bürgermeisterin und der Stadträtin auch die anderen Mitarbeiter der Telekom
Arno Schwarz schweißt... 
 
 

Kommentare zum Beitrag

Ralf Praschak
965
Ralf Praschak aus Gießen schrieb am 17.06.2015 um 09:44 Uhr
Leider ist das Engagement der Telekom zweischneidig. Zum einen ist zwar ein Breitbandausbau begrüßenswert, zum anderen ist Vectoring leider nicht zukunftssicher, da es auf Kupfer statt Glasfaser setzt und Wettbewerb durch Exklusivität an Vermittlungsstellen behindert.

Dies sieht u.a. auch der Landkreistag so:
http://www.golem.de/news/vectoring-landkreise-attackieren-telekom-wegen-glasfaserausbau-1506-114714.html

Aber auch die EU:
http://www.golem.de/news/breitband-eu-erlaubt-keine-foerderung-fuer-vectoring-in-deutschland-1506-114690.html
Ralf Praschak
965
Ralf Praschak aus Gießen schrieb am 24.06.2015 um 20:22 Uhr
"Deutsche Glasfaser: FTTH-Ausbau praktisch überall günstig möglich"

http://www.golem.de/news/deutsche-glasfaser-ftth-ausbau-praktisch-ueberall-guenstig-moeglich-1506-114845.html
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