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Wer kann bei diesen Bildern die EEG-Politik noch gut heißen?

Ein Bild aus der Foto-Präsentation!
Ein Bild aus der Foto-Präsentation!
Gießen | „Mit diesen Bildern möchten wir Bürgerinitiativen, die sich für den Erhalt unserer Natur und Landschaften einsetzen, helfen, den Wind-Wahnsinn den Menschen näher bringen zu können.“ – Eine Präsentation, erstellt von der BI Gegenwind-Vogelsberg, Ortsgruppe Engelrod:

http://windflut-elpe.de/schockierende-bilder-einer-irrsinnigen-energiepolitik/

Ergänzungen in Form von Zitaten:

„…Erneuerbare Energien müssen auch die gesellschaftliche Akzeptanz der Bürger haben…“ und „…Erneuerbare Energien dürfen nicht flächenbelastend und kulturbelastend sein…“, waren zwei Kernaussagen auf dem 11. Energieberatertag in Frankfurt im November 2014. Geäußert in Fachvorträgen von Werner Müller, Ministerialdirigent, Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und hessischer Landesentwicklung, Wiesbaden, sowie von Prof. Dr.-Ing. Dieter Wolff, Fachhochschule Braunschweig- Wolfenbüttel, Fachbereich Versorgungstechnik.

Der ehem. Bundesumweltminister Klaus Töpfer (CDU), wurde 2013 neuer Vorsitzender des Rates der AGORA Energiewende, und meinte zur Durchsetzung der ideologischen Ziele jener politisch gewollten Energiewende: „…Die Landschaften sollten entvölkert werden und sollten der Energiewende dienen. Die Menschen sollen doch in die Städte ziehen, weil es dort billiger ist zu wohnen. Die Landschaften müssen dann nicht mehr so teuer mit Infrastruktur aufrecht erhalten werden.“

Bereits 2002 prangerte Prof. Michael Succow, Träger des Alternativen Nobelpreises und Initiator des ostdeutschen Nationalparkprogramms, den mit enormen Schäden für die Ost-Natur behafteten Windkraftkurs der damaligen Bundesregierung, als überspannt und unverantwortlich an:
„Aus einer Kulturlandschaft ist eine Produktionslandschaft geworden, die nur noch ein Ziel hat - Maximalprofite. Industriemäßig genutzte Standorte sind lebensfeindliche Räume. Wahnsinnige Erträge, die Bodenfruchtbarkeit vernichtet - riesige Flächen, wo kein Hase mehr leben kann, das Leben flieht. Und dann kommt noch die Windkraftanlage dazu - in ökologisch hochwertigen Räumen für mich ein Fluch! Diese Verschandelung der Landschaft kann man nicht akzeptieren.“

Passend dazu noch einen nachdenkenswerten Ausspruch von Jean-Claude Juncker (1999), damaliger Vorsitzender der Eurogruppe der Finanzminister, aus dem SPIEGEL:
„Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, ob was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter, Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt.“

Da fehlen einem wirklich die Worte? – Oder? – Sicher werden die wenigen Profiteure des EEG oder einige (noch) verblendete Öko-Fanatiker weiterhin plausible Kommentare im Ärmel haben.

Ulrich Grüger

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Kommentare zum Beitrag

Florian Schmidt
4.879
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 03.06.2015 um 19:22 Uhr
Ich finde das Bild schon erbaulicher als das eines Atompilzes oder 8 armiger Eichhörnchen.
Windkraft ist wie Flüchtlinge. Natürlich gerne gesehen aber nicht aus nächster Nähe.
Karl-Ludwig Büttel
3.854
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 03.06.2015 um 20:21 Uhr
Sehr gut Herr Schmidt.
Ulrichstein wirbt übrigens mit dem Windlehrpfad.
Das sind halt Bilder von Gegnern. Die Quellen sind auch super. Jeder wie er es braucht. Ich persönlich bin auch kein Freund der Windkraftanlagen überall in der Landschaft. Mir ist es aber durchaus bewusst, dass wir dringend einen alternativen Energiemix benötigen. Dazu gehört unteranderem auch die Windenergie. Besser wie Kohle, Atom und sonstige Fossile Energie. Natürlich an Stellen wo es auch Sinn macht sollte man Windräder stellen. Die Berichte hier führen nur zur Ermüdung der Problematik. Die Argumente werden ja durch die ständigen Wiederholungen nicht besser. Jeder ob Gegner oder Befürworter führt nur die Quellen an die zu seiner Argumentation passen.
Arno Enners
33
Arno Enners aus Gießen schrieb am 03.06.2015 um 22:14 Uhr
Herr Büttel, wissen Sie auch das Ulrichstein in den letzten 20 Jahren eine Einbuße im Tourismus von 92300 auf 8600 Übernachtungen pro Jahr hat ?
Das Ulrichstein wegen der Windkraftanlage mit 3,5 Millionen Euro im Minus ist ? Da rettet die Gemeinde auch kein Lehrpfad. Bürgermeister Schneider hat damals Reichtum für die Gemeinde gepredigt und genau das Gegenteil geerntet. Es dürften nur da Windkraftanlagen gebaut werden, wo die Bürger zustimmen und die Rentabilitität der Anlage in einem Langzeittest von einem Jahr nachgewiesen, und nicht am grünen Tisch errechnet wurde. Wenn die Sinnhaftigkeit nachgewiesen wird, dann sind auch die Bürger dafür.
Ralf Praschak
922
Ralf Praschak aus Gießen schrieb am 04.06.2015 um 00:20 Uhr
Ahoi,
gibt es denn für die Übernachtungszahlen auch Belegstellen?

Zur Verschuldung finden sich bei Statistik Hessen für Ende 2013 folgende Zahlen:
http://www.statistik-hessen.de/themenauswahl/finanzen-personal-steuern/regionaldaten/schulden-der-kernhaushalte-der-hessischen-gemeinden-und-gemeindeverbaende/

Schulden ohne Kassenkredite: 3,9 Millionen
Kassenkredite: 2,7 Millionen
Zusammen: 6,7 Millionen

Aber der 2014er Wirtschaftsplan der SWU spricht bei der Windkraft ein andere Sprache was die Rentabilität angeht:
http://www.ulrichstein.de/fileadmin/user_upload/ulrichstein.de/dokumente/Finanzen/Wirtschaftsplan_2014_des_Eigenbetriebes_Stadtwerke_Ulrichstein_-_SWU.pdf

"Unter Berücksichtigung der Ergebnisse der jeweiligen Aufgabenbereiche bleibt festzuhalten, dass der Eigenbetrieb trotz der erheblichen Aufwendungen im Wasser- und Abwasserbereich im Gesamterfolgsplan einen Überschuss von rund 249.000 EUR erwirtschaften kann."

"Dies ist insbesondere aufgrund der Überschüsse im Windkraftbereich möglich. Es bleibt zu hoffen, dass sich das Winddargebot längerfristig stabilisiert und die Reparatur- und Wartungskosten nicht eklatant von den geplanten Ansätzen abweichen."

"In den Folgejahren ist wegen der ausgelaufenen Finanzierung und der vollständigen Abschreibung des Windparks II, den geringeren Finanzierungskosten des Windparks III und den geringerem Unterhaltungsaufwand im Abwasserbereich mit höheren Überschüssen zu rechnen."

Investieren (und ggfs. Verschulden), Abschreiben und langfristig von den Überschüssen profitieren ist eigentlich ein normaler wirtschaftlicher Ansatz, zumal wir weder auf Strom verzichten können, noch der Wind in absehbarer Zeit aufhören wird zu wehen.
Florian Schmidt
4.879
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 04.06.2015 um 00:38 Uhr
Erschrecken in der form von: Zu blöd für Photoshop.
Karl-Ludwig Büttel
3.854
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 04.06.2015 um 11:23 Uhr
Das weiß ich Herr Enners. Es diente nur als Beispiel für die vielen unterschiedlichen Betrachtunsweise zu solch einer Thematik.
Ach und hier noch ein Auszug aus der Zeitung:
Wohlstand durch Windkraft

“Wenn wir die Einnahmen aus der Windkraft nicht hätten, könnten wir die Lichter ausmachen.“ Ulrichsteins Bürgermeister Edwin Schneider weiß, was er an 53 Windrädern hat, die sich in sieben Windparks auf dem Gebiet von Hessens höchst gelegener Stadt drehen. Allein der älteste Windpark „Platte“, den das Vogelsberg-Städtchen 1997 bauen ließ, wehte fast drei Millionen Euro in den notorisch klammen Stadtsäckel. Allein 2014 rechnet Schneider mit Gesamterlösen aus den Windparks von 358 000 Euro. Das Geld kommt den rund 3000 Ulrichsteiner direkt zugute. Denn es wird dazu verwendet, etwa die Wasser- und Abwassergebühren klein zu halten."
http://www.wetterauer-landbote.de

Sie sehen jeder wie er es braucht.
Karl-Ludwig Büttel
3.854
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 04.06.2015 um 11:37 Uhr
Die Rückläufigen Zahlen beim Tourismus führen sie auf den ausbleibenden Schnee im Winter zurück. Witzig oder?, mal diese Seite zu hören.
Sie sehen jeder wie er es braucht.
Florian Schmidt
4.879
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 04.06.2015 um 12:32 Uhr
Weil die Windräder den Schnee verwehen.
97
Heiko Schmidt aus Grünberg schrieb am 06.06.2015 um 08:09 Uhr
Die Diskussion, wenn man es überhaupt noch so bezeichnen kann, erinnert mich irgendwie an die Zeit, als das Volk noch glaubte, dass die Erde eine Scheibe ist.
Menschen die begriffen hatten, dass die Erde eine Kugel ist, wurden verspottet und noch viel schlimmeres.
Ein schlauer Mensch hat einmal gesagt: "Man darf die Mehrheit nicht mit der Wahrheit verwechseln".

Nun aber einmal zurück zum Thema:

Die angeblich so gewinnträchtige Windkraft hat für die Gemeinde Ulrichstein bis 2011 keine Gewinne erbracht. Diese Information habe ich aus einer gesicherten Quelle. Freunde aus Ulrichstein haben ihr Recht in Anspruch genommen, in die Bilanzen Einblick zu nehmen. Seinerzeit lagen diese bis 2009 vor - bis dahin nur Verluste. Eine weitere gesicherte Information, dass dies auch bis 2011 nicht anders war, liegt mir auch vor.
Möglicherweise ist man heute leicht im Plus(?)
Der Link zu dem Dokument aus Ulrichstein führt zu einem Wirtschaftsplan. Nun ich kann auch planen persönlich auf den Mond zu fliegen...
Ein gerne vernachlässigter Kostenfaktor bei der Windkraft ist die Wartung.
Kaum jemanden ist bekannt, dass nach etwa 7 Jahren ein Großteil der Komponenten bereits ersetzt wurde. Einzig der Turm sollte die 20 Jahre sicher durchhalten.

Nun möchte ich noch einmal generell Ausführen:

Man kann Angst vor Atomkraft haben und sicher auch die auf fossilen Brennstoffen basierende Stromerzeugung zu recht kritisieren, aber wer glaubt, dass Wind- und Solarenergie eine echte Alternative dazu darstellen, der hat sich einfach für dumm verkaufen lassen. Das ist keine Schande, bei dem Unsinn den man uns in den Massenmedien auftischt.
Alleine der gesunde Menschenverstand genügt schon, um zu erkennen, dass Nachts bei Windstille nix geht.
Wer dann noch nach kurzer, einfacher Recherche über alternative Medien auf logisch nachvollziehbare Fakten stößt, wie z.B. die faktische Unmöglichkeit der Speicherung von großen elektrischen "Energiemengen", bzw. dass bei "Power to Gas und zurück" am Ende 2/3 der Energie verloren gehen. Und dass z.B. die meisten Windkraftanlagen nur ein Bruchteil der Energiemenge liefern, die man verspricht, weil die meiste Zeit mangels Windstärke nur 0-20% der Nennleistung erbracht wird. Wenn die Teile sich langsam drehen, dann kommt u.U. noch gar nix an Strom raus! Und wenn der Wind manchmal für die Nennleistung genügt, dann ist das immer großflächig so und man muss man oft einen Teil den Windräder abschalten, weil das Netz sonst "platzen" würde.
Die Betreiber interessiert das wenig, da sie in diesem Fall eine gesetzlich zugesicherte Entschädigung auf Basis von ca. 90% der Nennleistung bekommen, ohne dass sie Strom liefern mussten (Stichwort EEG).
Für die wenigen Stunden großer Stromproduktion lange Stromtrassen durch die Landschaft zu bauen ist auch Irrsinn.
Es gibt noch viel mehr Fakten, die ich an dieser Stelle nicht alle aufführen möchte, aber wem das noch nicht genügt, der wird die auch noch selbst aufdecken.
Fazit: Es klingt einfach zu gut mit dem angeblich grünen Strom, der uns aber am Ende real nur zusätzlich kostet und Mensch & Natur vor allem noch zusätzlich schadet, während die Kohle trotzdem in den Kraftwerken glühen muss, damit wir nicht im dunklen sitzen.
Ja, ich habe auch mal dran geglaubt, denn nur wer sich kritisch informiert, der erfährt die Wahrheit und wird sie vielleicht erst mal nicht glauben wollen. Aber letztlich sind die Fakten zu logisch und erdrückend klar und man wird erkennen, dass wir seit Jahren bewußt verarscht werden...
Eine Energiewende wäre sicher sinnvoll, aber sie findet derzeit definitiv nicht statt! Was statt findet ist die Umverteilung von unten nach oben! Selbst die Ärmsten zahlen, damit die Reichen immer reicher werden.
So, jetzt macht was ihr wollt. Für die, die nicht recherchieren möchten bleibt nur der Glaube, alle anderen erlangen das Wissen...
P.S. Im übrigen betrifft diese sogenannte Energiewende nur rund ein Viertel des Energieverbrauchs, den elektrischen Strom. Heizung, Verkehr... wurde noch gar nicht berücksichtigt...

Für die an der Wahrheit Interessierten, hier mal ein zum Einstieg ein YouTube-Video:
http://youtu.be/VPTVbrxWftY
Karl-Ludwig Büttel
3.854
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 06.06.2015 um 12:34 Uhr
So ist es wie geschrieben jeder hat seine eigenen Quellen und Wahrheiten.
Karl-Ludwig Büttel
3.854
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 06.06.2015 um 13:44 Uhr
https://www.youtube.com/watch?v=8kwQC4WHueQ

Hier mal ein andere Quelle. Für beide Seiten gibt es Filmchen....
Florian Schmidt
4.879
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 06.06.2015 um 14:38 Uhr
Die Wahrheit ist die Wissenschaft der Dogmen.
Ulrich Grüger
371
Ulrich Grüger aus Gießen schrieb am 06.06.2015 um 15:09 Uhr
Sagt Ihnen Joh. W. v. Goethe vielleicht etwas???
„Man muss das Wahre immer wiederholen, weil der Irrtum um uns herum immer wieder gepredigt wird, und zwar nicht von einzelnen, sondern von der Masse.“
Florian Schmidt
4.879
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 06.06.2015 um 22:40 Uhr
Viel Schwachsinn wurde erst durch die unkritische Masse populär.
49
Hermann Dirr aus Grünberg schrieb am 28.07.2015 um 20:21 Uhr
@Ralf Praschak; "...Ahoi,
gibt es denn für die Übernachtungszahlen auch Belegstellen?" Zitat Ende

ja sicher gibt es Belegstellen für die Übernachtungszahlen. Die Zahlen stammen vom hessischen statistischen Landesamt.

@Florian Schmidt, Ich bin halt zu blöd für Photoshop. Aber auf allen Fotos ist keine einzige Windindustrieanlage hinzugefügt worden. Windindustrieanlagen wurden lediglich entfernt.
49
Hermann Dirr aus Grünberg schrieb am 29.07.2015 um 16:57 Uhr
@Harl-Ludwig Büttel,
da Sie ja mit Zitaten kommen, habe ich hier eines von dem Ulrichsteiner Bürgermeister der die Windindustrie (Subventions-Abschöpf-Machinen) in Ulrichstein hoffähig gemacht hat.

Aus der Alsfelder Allgemeinen:
So macht Horst, in August 2012 unmissverständlich deutlich, »Ohne die Windkraftanlagenmonteure wären die beiden Gaststätten in Ulrichstein schon dicht und vermutlich auch einige Baufirmen pleite, die von den Arbeiten profitieren.«

Was heißt das? immer weitere Subventions-Abschöpf-Maschinen aufstellen, damit die Beherbergungsbetriebe der Stadt genug Windkraftmonteure als Gäste hat?
Arbeitsplätze wurden in Ulrichstein trotz 53 Subventions-Abschöpf-Maschinen nicht geschafften.
Wartungsmonteure kommen aus Soest angefahren.
Karl-Ludwig Büttel
3.854
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 29.07.2015 um 17:37 Uhr
Ja die Wortschöpfungen sind unerschöpflich.
Ich dachte Herr Schneider sei der Bürgermeister. Vielleicht haben die ja zwei Bürgermeister einen für Windkraft und einen dagegen.
Es ist doch toll wenn die Gasstätten durch Monteure überleben, dass wünsche ich mir für alles Gastronomen, dass sie solche Einnahmequellen haben. Dann haben alle was davon. Geschlossene Dorfschenken helfen keinem.
Ein sehr positiver Kommentar.Ich hatte bisher mehr Nachteile gesehen.
49
Hermann Dirr aus Grünberg schrieb am 29.07.2015 um 18:05 Uhr
Ewin Horst war der Bürgermeister, der die Windindustrie im Jahr 1993 nach Ulrichstein gebracht hat. Er war dort bis 2012 im Amt. Schneider, sein Nachfolger, stammt aus der Kaderschmiede für Windwahn, Freiensteinau. 1993 lag die jährliche Übernachtungszahl bei 99.000. Heute nachdem man wegen der Windindustrieeinnahmen, den Touristensektor vernachlässigt hat, übernachten noch knapp 9000 Touristen in Ulrichstein.
Zu Ihren es ist doch toll wenn WKA Monteure dort übernachten, vergessen Sie, dass es ausschließlich die Bauphase betrifft.
Was meinen Sie wer heute dort übernachtet? Der Papst, er betet bestimmt um einträglichen Wind, oder?

Zu geschlossene Dorfschenken, sollten Sie vieleicht Ulrichstein einmal einen Besuch abstatten. Vielleicht schauen Sie sich auch das Plaza Hotel an. Oder einfach mal googlen.
49
Hermann Dirr aus Grünberg schrieb am 29.07.2015 um 18:09 Uhr
@Nina Back, Sie kennen die Anlagen nicht oder wissen nicht wie das System funktioniert?
Worüber empören wir uns wohl? Schon einmal darüber nachgedacht?
49
Hermann Dirr aus Grünberg schrieb am 29.07.2015 um 19:46 Uhr
"Kaderschmiede Freiensteinau" stammt von den dortigen ehemaligen Bürgermeister und heute noch der Regionalversammlung angehörenden Friedel Kopp. Und bezieht sich auf seine BM Zöglingen Schneider (Ulrichstein) seinem Nachfolger Spielberger. Beides Anhänger des Windwahns und Naturzerstörer.
Und meiner Ansicht nach ist es halt besser, klare Worte für das, was da gerade vorgeht zu sprechen.
Einige hier, mit fast 3000 Kommentaren haben anscheinend nichts anderes zu tun, wie bei alles und überall, ihren Senf dazu zugeben.
Wenn Sie gut im Thema wären, dann müssten Sie erkennen, auf Grundlage des Zahlenmaterials vom Fraunhofer Institut, dass die gesamten deutschen 26.000 WKAs in schönen unregelmäßigen Abständen mit einem Totalausfall glänzen.
Aber das wissen Sie bestimt, Sie sind ja im Thema.
Florian Schmidt
4.879
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 29.07.2015 um 19:54 Uhr
Und was machen wir, wenn unsere Reccourcen weg sind? Perfekte Technik von Anfang gibt es nicht. Aber wegen Fehlern etwas verteufeln was im vergleich Risiko ärmer ist als andere Technologien ist engstirnig.
49
Hermann Dirr aus Grünberg schrieb am 29.07.2015 um 20:32 Uhr
@Florian Schmidt, mir wurde schon 1965 gesagt unsere Ölvorraäte reichen nur bis zum Jahr 2000.
Und ich verteufel etwas, was ich Tag für Tag sehe und von noch viel mehr davon bedroht bin. Allerdings sehe ich auch wie oft alle Anlagen still stehen oder sich in Zeitlupe drehen. Sie erzeugen dann keinen Strom. Da können Sie Aluhüte verteilen wie Sie wollen.


@Nana Back, na, ja, wieder nicht auf Fakten eingegangen, hatt' es mir gedacht. Sensationsbegriffe beruhen eigentlich darauf, dass uns die Grünen es vorgemacht haben. Wir Antworten in gleicher Weise, sonst wird es offensichtlich nicht verstanden.
Und sachlich vorgetragene Argumente gibt es noch und noch. Aber bestimmte Ideologen sind da Beratungsressistent.

Und Für und Wider gibt es nicht bei der Windkraft. Das hatten schon unsere Vor-Vorväter erkannt. Unser gesamte Wohlstand, ob gut oder schlecht, mag einmal dahingestellt, beruht auf die Industrialisierung.

aber nun ist mir meine Zeit viel zu schade, um sie mit Dauerkommentierer zu verschwenden.
49
Hermann Dirr aus Grünberg schrieb am 29.07.2015 um 21:13 Uhr
Haben Sie eine Lüge auf meiner Seite entdeckt?
49
Hermann Dirr aus Grünberg schrieb am 30.07.2015 um 11:54 Uhr
Na, ja, wenn Sie mehr nicht gefunden haben.
Zu der einseitigen Präsentation: haben Sie schon einmal eine neutrale, beide Seiten beleuchtende Präsentation von Kohle-, bzw. Kernkraftwerke auf z.B. Greenpeaceseiten gefunden?
Ich nehme mir, auf der Seite der BI Gegenwind Vogelsberg Ortsgruppe Engelrod, heraus, die Wahrheit mit deutlichen, oder auch überdeutlichen Worten in die Welt hinaus zu posaunen.
Denn die Wahrheit ist:
Windkraftanlagen dienen einzig und allein der Geldumverteilung von unten nach oben.
Christoph Schäfer
784
Christoph Schäfer aus Gießen schrieb am 31.07.2015 um 10:49 Uhr
Die Herrschaften aus Ulrichstein sollten sich vielleicht mal mit ihren Amstkollegen aus Flörsheim, Raunheim, Darmstadt oder Offenbach austauschen. Vielleicht relativieren sich ihre Probleme dann doch etwas.
49
Hermann Dirr aus Grünberg schrieb am 31.07.2015 um 14:24 Uhr
Oh! noch Jemand der glaubt mit Windkraft könnte man unser Land mit Strom versorgen.
Christoph Schäfer
784
Christoph Schäfer aus Gießen schrieb am 31.07.2015 um 15:52 Uhr
Wie kommen Sie zu dieser Schlussfolgerung, Herr Dirr?
49
Hermann Dirr aus Grünberg schrieb am 31.07.2015 um 16:13 Uhr
Ich deute so Ihren Kommentar. Da raus reihme ich mir zusammen, Sie möchten damit ausdrücken, dass in z.B. Flörstadt die Menschen noch mehr belastet sind.
49
Hermann Dirr aus Grünberg schrieb am 31.07.2015 um 16:41 Uhr
nun erkenne ich, wie Sie an 2115 Komentare kommen.
49
Hermann Dirr aus Grünberg schrieb am 31.07.2015 um 17:08 Uhr
Das ist mal eine gute Idee. Stellen Sie es in Ihren Garten und versorgen Sie sich selbst, ab kappen Sie die Leitung nach außen.
49
Hermann Dirr aus Grünberg schrieb am 31.07.2015 um 17:34 Uhr
Na, ja, https://youtu.be/YEYl98VNJEQ
49
Hermann Dirr aus Grünberg schrieb am 31.07.2015 um 17:36 Uhr
aber diese Tage gibt es oft
https://youtu.be/zhYQtYwS4Qo
49
Hermann Dirr aus Grünberg schrieb am 31.07.2015 um 17:39 Uhr
Monat für Monat, das kann man erkennen, oder seinen Kopf in den Sand stecken und der Propaganda der Erneuerbaren glauben. Aber gegen den Glauben helfen keine Argumente. Trotzdem probiere ich es noch mal
http://www.rtf-radmarathon.de/VB/media/Allmenrod/3_minimalste_monatliche_Einspeisung.png
49
Hermann Dirr aus Grünberg schrieb am 31.07.2015 um 17:51 Uhr
Ich habe die Aufnahmen selbst gemacht.
Mit Totalausfall der PV Einspeisung bei Nacht haben Sie natürlich recht.
Bei Windstille sehr oft deutschlandweit kein Strom aus den WKAs und Nachts von der PV sowiso nicht. Aber schön dran glaben. Aber das schrieb ich ja schon. Nun reicht es mir aber und ich werde nur noch Menschen antworten die für Fakten zugängig sind. Alles andere ist reine Zeitverschwendung
Christoph Schäfer
784
Christoph Schäfer aus Gießen schrieb am 31.07.2015 um 19:32 Uhr
Herr Dirr, ich möchte damit ausdrücken, dass sehr viele Menschen nach dem St. Florians-Prinzip leben und sehr viele auch auf sehr hohem Niveau jammern! (könnte man bei den Ulrichsteinern direkt geographisch deuten! ;-))
49
Hermann Dirr aus Grünberg schrieb am 31.07.2015 um 20:09 Uhr
Ich bin nicht gegen Windkraft in Ulrichstein, Herr Schäfer. Ich bin dagegen, dass mit einer Technik, die aus dem vor-vor Jahrhundert stammt unsere Natur ruiniert wird.
Was hat sich seit dem Abschaffen der Windmühlen geändert?
Ist der Wind heute zuverlässig? Wer die Einspeisedaten der Anlagen anschaut, erkennt genau das. Ohne Wind kein Strom.
Wer ersetzt die bald fehlende AKW Leistung? Wind und PV?
Das hat nichts mit St Florian zu tun. Höchstens der AKW Ausstieg. Tschechien hat beschlossen 4 neue Reaktorblöcke zu bauen. Frankreich hat wegen der Abschaltung von Grafenrheinfeld gerade die Laufzeit von AKW Fessenheim verländert. Warum schließen wir davor die Augen? Gerade Tschechien und Frankreich hilt uns laufen bei wenig Wind aus der Klemme.
Bei viel Wind nimmt uns Österreich und die Niederlande den überschüssigen Strom mit Kusshand ab. Oft bezahlen wir sogar dafür. Na, ja, ist halt gerade Energiewende.
Vor einigen Tagen kam eine Meldung über dpa: "Der Absatz von SUVs erreicht Rekordwerte. "
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