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Kultusminister Lorz überreicht Kooperationsvereinbarung

Landrätin Anita Schneider (l.), Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz und Stadträtin Astrid Eibelshäuser unterzeichneten die Kooperationsvereinbarung für die Fortführung des HESSENCAMPUS Mittelhessen.
Landrätin Anita Schneider (l.), Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz und Stadträtin Astrid Eibelshäuser unterzeichneten die Kooperationsvereinbarung für die Fortführung des HESSENCAMPUS Mittelhessen.
Gießen | Lebenslanges Lernen ist der Schlüssel zu persönlichem und beruflichen Erfolg. HESSENCAMPUS Mittelhessen, ein Zusammenschluss verschiedener Bildungseinrichtungen im Landkreis Gießen, bietet seit 2009 den Bürgerinnen und Bürgern Orientierung in der komplexen Bildungslandschaft. Nach der Pilot- und Aufbauphase, die das Land Hessen finanziert hatte, arbeitet HESSENCAMPUS Mittelhessen jetzt im Regelbetrieb in Trägerschaft von Stadt und Landkreis Gießen.

Bei einer Feierstunde in der Kreisverwaltung überreichte der Hessische Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz am Freitag die Kooperations- vereinbarung, die die Arbeit von HESSENCAMPUS Mittelhessen regelt. Landrätin Anita Schneider unterstrich in ihrer Ansprache die außergewöhnliche „Akteurskonstellation“ und hob Besonderheiten hervor: „Zum HESSENCAMPUS Mittelhessen zählen zwölf Kerneinrichtungen.

Neben den beiden Volkshochschulen, mehreren Berufsschulen und der Abendschule zählen auch die beiden Gießener Hochschulen dazu. Dies und die Mitarbeit von verschiedenen Freien Trägern ist ein Alleinstellungsmerkmal des HESSENCAMPUS Mittelhessen.“ Durch die Zugehörigkeit der Hochschulen mit ihren Außenstellen im weiteren Umland und auch durch das Bildungswerk der Hessischen Wirtschaft mit mehreren Standorten werden alle mittelhessischen Bürgerinnen und Bürger erreicht.

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„Im HESSENCAMPUS Mittelhessen wurden sämtliche Bildungsangebote der Region miteinander verzahnt. Das Netzwerk bietet im besten Sinne ‚Bildung in der Breite‘ und berücksichtigt dabei Chancen, Bedarfe und Potenziale in der Region.“, sagte sie.
Alexander Lorz blickte nach vorn und war sich sicher, dass „die wichtige und effektive Zusammenarbeit zwischen den örtlichen Trägern und dem Land Hessen auf der Basis der Kooperationsvereinbarung weiter ausgebaut werden kann.“

Bereits in der Anfangszeit hätten die Akteure bewiesen, dass der Bildungsbegriff vom lebensbegleitenden Lernen verstanden und praktisch gut umgesetzt werde. Gießens Stadträtin Astrid Eibelshäuser betonte, dass gerade die Kooperation zwischen den Beruflichen Schulen und den Volkshochschulen im Rahmen des HESSENCAMPUS abgestimmte Bildungsangebote ermöglicht und die Bildungsberatung unter dem Dach des HESSENCAMPUS Mittelhessen helfe, Erwachsenen den Weg zu Weiterbildung und lebenslangem Lernen zu vereinfachen.

Dass die Möglichkeiten dabei fast unbegrenzt sind, spreche für die Angebotslandschaft in und um Gießen.
Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz schneidet die "Geburstagstorte" des HESSENCAMPUS Mittelhessen an.
Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz schneidet die "Geburstagstorte" des HESSENCAMPUS Mittelhessen an.
Joachim Velten vom Bildungswerk HESSENMETALL skizzierte die Vorgeschichte des HESSENCAMPUS Mittelhessen ab 2006. Dabei ging er auf besondere Meilensteine der Entstehung und Entwicklung ein. Er lobte HESSENCAMPUS Mittelhessen als erfolgreiches Netzwerk, das seit 2009 gut zusammenarbeitet – im Dienste der Bürgerinnen und Bürger.

Dr. Marieanne Ebsen-Lenz, Leiterin der Volkshochschule Landkreis Gießen, erläuterte spezifische Formate von HESSENCAMPUS Mittelhessen, die in der Aufbauphase entwickelt und erfolgreiche Praxis wurden. Dazu zählen trägerunabhängige Bildungsberatung, qualifizierte Fachforen, fachdidaktische Workshops und Module in Kooperation mit den Hochschulen zu Themen wie „Inklusion“, „Neue Medien“, „ Neue Lernkultur“ oder auch die europäische Kontextuierung von Lebenslangem Lernen.

Zu den Themen des HESSENCAMPUS Mittelhessen gehört beispielsweise auch Alphabetisierung. Durch die Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge in Gießen hat es aktuell einen besonderen Stellenwert, erklärte Klaus Denfeld, Leiter der beruflichen Max-Weber-Schule als ein Beispiel spezifischer Heraus- forderungen für Gegenwart und Zukunft.

Alle Beteiligten waren sich einig, dass die Zusammenarbeit mit weiteren, externen Netzwerkpartnern erst eine erfolgreiche Praxis optimiert. „Dies haben wir in der Interimszeit aufgebaut und gefestigt, sagten Marieanne Ebsen-Lenz und Joachim Velten stellvertretend für die Steuerungsgruppe des HESSENCAMPUS Mittelhessen.

Die zwölf Kerneinrichtungen sind: Abendschule Gießen, Aliceschule, Bildungswerk der Hessischen Wirtschaft e.V., Bildungswerk HESSENMETALL e.V., Friedrich-Feld-Schule, Justus-Liebig-Universität Gießen, Max-Weber-Schule, Technische Hochschule Mittelhessen, Theodor-Litt-Schule, vhs Landkreis Gießen, vhs Stadt Gießen, Willy-Brandt-Schule.

Landrätin Anita Schneider (l.), Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz und Stadträtin Astrid Eibelshäuser unterzeichneten die Kooperationsvereinbarung für die Fortführung des HESSENCAMPUS Mittelhessen.
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