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Zwei Stunden mit den Bürgerreportern auf dem Alten Friedhof unterwegs

Beim Start in Kleinlinden bereits unter Beobachtung
Beim Start in Kleinlinden bereits unter Beobachtung
Gießen | Gleich zu Beginn meiner Tour wurde ich Zeuge wie ein Fahrzeug, das ich bisher nur von Google kannte, anscheinend im Auftrag einer Behörde hier Seitenstraßen und Haltestelle befuhr und aufnahm.
Na ja, es galt ja nicht mir.
Zusammen mit Birgit die bereits in einem ankommenden Bus saß, fuhren wir Richtung Alter Friedhof, stiegen in der Grün-bergerstraße an der Haltestelle Wolfstraße aus und gingen die paar Meter zur Licher Straße zu Fuß.
Die sehr interessante Führung dauerte rund zwei Stunden, es gab genug Zeit für Aufnahmen zu machen.
Anschließen trafen wir uns in einer Gaststätte am Schwanen- teich, dem wir nach dem Essen noch einen kurzen Besuch abstatteten. Es war erfreulich menschenleer, ich hätte wegen dem Landesturnfest mit mehr Spaziergängern/Besuchern gerechnet.

Beim Start in Kleinlinden bereits unter Beobachtung
1
Die Friedhofskapelle, in der heute eine Hochzeit stattfand
2
Die Bilder von 3 bis 11 beschäftigen sich mit dem Thema - Grabstellen aus alter Zeit
Hier der Abguss eine alten Steines. Original im Museum
Ein Kreuz mit dem Keltischen Sonnenrad
Eine Figur am Gailschen Familengrab
Das Gailsche Grabmal in Gänze
Die Haltung der Figur drückt tiefe Trauer aus
Das Grabmal der Famile Röntgen
Der Engel am Grab behütet den Verstorbenen und begleitet ihn auf seinem letzten Weg. Gleichzeitig Mittler und Tröster für die Trauernden
Hierzusammen mit der abgebrochenen Säule, dem Symbol für das erloschene Leben
Rhododendron ein Farbtupfer in der tristen Atmosphäre des Friedhofs
Der ältere Teil des Jüdischen Friedhofs
Eine Jüdische Grabstätte
Kerzen als Kaminfeuer im Teichhaus
Der stolze Erpel
Wettschwimmen der kleinen Enten
Neugestalteter Uferbereich mit gelben Iris
Abendstimmung am Schwanenteich

Mehr über

Schwanenteich 2015 (7)Alter Friedhof in Gießen (1)
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Kommentare zum Beitrag

Bernd Zeun
11.652
Bernd Zeun aus Gießen schrieb am 17.05.2015 um 17:07 Uhr
Nach 30 Jahren Gießen wird es jetzt wohl Zeit, dass ich mir auch mal den Alten Friedhof ansehe.
Ingrid Wittich
20.937
Ingrid Wittich aus Mücke schrieb am 17.05.2015 um 18:00 Uhr
Wouw, das wird aber wirklich Zeit, Bernd. Da war ich ja schon und ich komme aus dem Vogelsberg ;-)
H. Peter Herold
29.030
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 17.05.2015 um 18:22 Uhr
Lieber Bernd, ich bin nun gute 10 Jahre hier und habe schon 3 x den Friedhof besucht 2 x mit Führung durch Dagmar Klein, was wirklich zu empfehlen ist. Fotografieren kannst Du natürlich ohne Führung, aber dann erfährst Du nichts ;-)
Andrea Mey
10.948
Andrea Mey aus Lollar schrieb am 17.05.2015 um 20:06 Uhr
Danke Peter für die vielen fotografischen Eindrücke!
H. Peter Herold
29.030
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 17.05.2015 um 20:13 Uhr
Brauche ich nicht so viel schreiben
H. Peter Herold
29.030
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 18.05.2015 um 08:15 Uhr
Nur ein kleiner Einwand. In vielen Dörfern steht die Kirche mitten im Dorf und auch mitten im Friedhof. Auch dort wird geheiratet.
H. Peter Herold
29.030
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 18.05.2015 um 08:54 Uhr
Seit 1927 hält die Evangelische Luthergemeinde ihre Gottesdienste in der Kapelle ab. ....... Die historischen Bänke, die zum Teil aus der Zeit um 1800 stammten, wurden erstmals 1964 gegen moderne Bänke ausgetauscht, bei der Renovierung 2005/06 gegen eine bequeme Bestuhlung.
Der vorstehende Text ist aus Wikipedia entnommen. Hier der link:
http://de.wikipedia.org/wiki/Alter_Friedhof_(Gie%C3%9Fen)

Demnach ist die so genannte Friedhofskapelle ein normales Gotteshaus und wird zu Gottesdiensten genutzt. Also können dort auch Hochzeiten stattfinden.
Andrea Mey
10.948
Andrea Mey aus Lollar schrieb am 18.05.2015 um 22:58 Uhr
@ Thomas, der Gedanke, auf einem Friedhof zu heiraten, ist natürlich gewöhnungsbedürftig.
Da der Alte Friedhof aber mittlerweile eher den Status eines Parks hat, finde ich das OK.
Ich habe die Hochzeitsgesellschaft samt Sektempfang vor der Kapelle gesehen und war überrascht über das schöne Ambiente!
Martin Wagner
2.706
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 19.05.2015 um 10:06 Uhr
Das mit dem "gewöhnungsbedürftig" sehe ich ebenso. Zum Beispiel wird aktuell der Friedhof in Hattenrod zu einer "Begegnungstätte" umgestaltet.

Nix gegen den Charakter eines Parkes, aber irgendwo sollte meiner Meinung nach Schluss mit dem Rummel sein. Ich brauche zum Gedenken einfach Ruhe und kein Sektkorkengeknalle (oder so etwas). Öffnungszeiten bei Tageslicht und eine Bank zum setzen - auch das ist Park.

http://www.giessener-allgemeine.de/Home/Kreis/Staedte-und-Gemeinden/Reiskirchen/Artikel,-Hattenrod-Spatenstich-fuer-Begegnungsstaette-auf-Friedhof-_arid,538823_regid,1_puid,1_pageid,39.html
Bernd Zeun
11.652
Bernd Zeun aus Gießen schrieb am 19.05.2015 um 10:20 Uhr
Es heißt doch bei der kirchlichen Trauung "... bis dass der Tod euch scheidet". Wo könnte man also seinen Entschluss, ob der oder die Partner/in dafür der/die Richtige ist besser noch mal überdenken, als auf einem Friedhof? ;-)
Ingrid Wittich
20.937
Ingrid Wittich aus Mücke schrieb am 19.05.2015 um 10:53 Uhr
Orthodoxe Russen, nur zum Beispiel, veranstalten gerne Picknicks an den Gräbern ihrer Lieben und nicht ohne ein Glas Wodka auf dem Grabstein. Das ist ihre Art der Totenehrung.
H. Peter Herold
29.030
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 19.05.2015 um 18:00 Uhr
Man sollte das nicht so eng sehen. Wie oft ist Leben und Tod so nahe und keiner regt sich darüber auf.
Ist denn nicht so, dass bei Beerdigungen bzw. beim anschließenden Leichenschmaus gelacht, gegessen und getrunken wird und das reichlich.
Birgit Hofmann-Scharf
10.362
Birgit Hofmann-Scharf aus Gießen schrieb am 20.05.2015 um 19:07 Uhr
Es ist Euch doch sicher bekannt, dass diese Kapelle keine "Friedhofskapelle" ist, sondern ein Kirchenersatz für die Luthergemeinde - und das schon fast 100 Jahre.
Dort finden Sonntags auch Gottesdienste statt.
Marion Wallenfels
2.050
Marion Wallenfels aus Gießen schrieb am 20.05.2015 um 19:30 Uhr
Der Tod wird offensichtlich immer noch tabuisiert, wenn ich das hier so lese, gehört er nicht genauso zum Leben und man kann/sollte sich ruhig schon früh damit auseinandersetzen. Warum sich nicht mal vor der Hochzeit fragen, ob man diesen Partner eventuell später pflegen könnte und auf dem letzten Weg begleiten würde?
Vor 30 Jahren war ich dort bei einer Hochzeit und ich habe es nicht pietätlos, sondern sehr schön und feierlich erlebt, außerdem liegt die Kapelle ja auch so am Rand, dass man den Friedhof gar nicht wahrnimmt bei der Hochzeitszeremonie und der Friedhof dabei ausgeblendet wird.
Gefeiert wird dann anschließend an einem anderen Ort und nicht auf dem Friedhof.
H. Peter Herold
29.030
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 20.05.2015 um 19:50 Uhr
Mein Beitrag vom 18.05.
Seit 1927 hält die Evangelische Luthergemeinde ihre Gottesdienste in der Kapelle ab
H. Peter Herold
29.030
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 20.05.2015 um 19:51 Uhr
Ja liebe Frau Wallenfels. Was schrieb ich am 19.05. Leben und Tod sind sich so nahe ..........
Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
Auf www.giessener-zeitung.de kann jeder aus seinem Ort berichten. Lokaler geht's nicht!

Mitmachen ist ganz einfach und alles ist kostenlos: Gleich registrieren und los geht's!

Herzlichst, Ihr(e) H. Peter Herold

von:  H. Peter Herold

offline
Interessensgebiet: Gießen
H. Peter Herold
29.030
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