Bürgerreporter berichten aus: Gießen | Überall | Ort wählen...

Hallo AfD! Wohl kein Interesse am Wohlergehen unserer Nation?

Gießen | Hoffentlich, hoffentlich klappt die geplante EU-Verteilung der Flüchtlinge,
und zwar: n i c h t .

Denn dann kämen sicherlich noch überaus mehr von denen zu uns nach Deutschland.

Doch wäre das überhaupt wünschenswert?
Ja!
Ja, ja! Und nochmals ja!

Wir müssen allerdings radikaler mit dem Heimschicken sein.
Natürlich nur bei einem kleinen Teil.

Wer nur als Wirtschaftsflüchtling kommt und unserer deutschen Wirtschaft nicht nützlich ist,
sondern sich nur auf unserer sozialen Auffangmatte betten will,
hat hier nichts verloren:
postwendend ab nach Hause!
Und das ratzfatz!

Es gibt genügend von denen, die ganz gut ausgebildet sind
und nur ein bisschen Förderung benötigen,
um unserer Volkswirtschaft als Fachkräfte nützlich zu sein.
"Fördern und Fordern!" ist da angesagt.

Bringt bei denen bestimmt mehr als bei unserer Hartz4-Bagage.

Doch 99 Prozent
- die zumeist ungebildeten Armen in den Exodusländern -

wissen gar nichts von dieser Einbahnstraße (Sackgasse/ Wasser-Todesfalltür),
haben kein Internet, keinen Zugang zu entsprechenden Medieninformationen,
wären zudem auch gar nicht in der Lage,
einige tausend Dollar für Schlepperbanden aufzubringen.

Mehr über...
Satire (74)Pegida (8)Flüchtlinge (166)AfD (72)
Da sich für die noch nicht einmal die "Presse" interessiert,
braucht auch die Politik,
da dies "apopulistisch und deshalb nicht entscheidungsrelevant",
diesbezüglich nicht zu agieren.

So fischen wir fast nur Junge, Flexible, Agile, Gebildete aus dem Meer
und können so ein lukratives Geschäft für unsere Volkswirtschaft generieren.

Können?
Nein! Könnten.

Wenn es nur nicht die AfD und PEGIDA gäbe,
die, allesamt mit engen Stirnen ausgestattet, diese noch fremden Leute bei uns nicht haben wollen
und unsere Landsleute pausenlos aufhetzen,
sodass diese wiederum gegen jene noch fremden Leute hetzen
und so die Regierung "aus populistischen Gründen" einen Handlungsbedarf zu erkennen glaubte
und eine EU-Verteilungsquote gefordert hat.

Und so - AfD und PEGIDA - unserer Volkswirtschaft unendlich schaden.

Wenn wir die alle zurückschicken würden,
wie dies zum Beispiel Australien praktiziert,
würden wir diesen Ländern ihre wirtschaftliche Zukunft nicht rauben.
Doch würden wir das wirklich wollen?

Doofe AfD, saudumme PEGIDA !

Dies könnte Sie zum Thema auch interessieren

Ein Zeichen der Aufnahmebereitschaft
Zu einem kontaktlosen Protest gegen die Situation in den...
TV Kritik, Heute: "Ab ins Kloster"
Und einmal mehr stelle ich mir die dringende Frage was, wenn...

Kommentare zum Beitrag

Arno Enners
33
Arno Enners aus Gießen schrieb am 17.05.2015 um 08:31 Uhr
Der ganze Text ist etwas wirr und unverständlich. Ich kann, bis auf die letzte Äußerung, so gar keine Argumentationslinie erkennen.
Aber egal, ein bisschen schwach ist es schon, wenn man nur schreibt " ist doof ", aber nicht schreibt warum.
Harald Herrmann
483
Harald Herrmann aus Mücke schrieb am 17.05.2015 um 10:18 Uhr
Ich denke mal, es ist nicht sehr förderlich, Leute, die aus Angst vor Nachteilen, die sich aus der Flut ankommender Asylsuchender ergeben "könnten" und die sich dadurch von rechter Stmmungsmache mitreißen lassen mit einem solch wirren "Geschreibsel" von Vorteilen zu überzeugen, die auch kommen "könnten" …
2.463
Gertraud Barthel aus Gießen schrieb am 17.05.2015 um 10:45 Uhr
Das Problem ist, dass der Text einerseits eine Satire, andererseits aber doch keine ist.Denn Herr Schäfer meint ja genau das, was er schreibt, und im Prinzip stimmt es sogar.
H. Peter Herold
29.023
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 17.05.2015 um 18:36 Uhr
Frau Barthel, es ist schon etwas schwer zu lesen, aber ich kenne den Schreiber jetzt schon eine ganze Weile und da geht es dann doch.
Er hat recht und wir dürfen zahlen. Ja warum wohl? Weil die Bundesregierung beschließt, den Ländern und Kommunen die Leute zuteilt, aber vergisst denen das auch zu bezahlen.
H. Peter Herold
29.023
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 17.05.2015 um 20:14 Uhr
Kein Wunder, mit der Brille könnte ich das auch nicht;-))
Karl-Ludwig Büttel
3.855
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 17.05.2015 um 20:40 Uhr
Jeder versteht den Text richtig bis auf......?
Wie kann man sich nur so plump outen?
Doch die AFD....
Stefan Walther
4.850
Stefan Walther aus Linden schrieb am 17.05.2015 um 22:46 Uhr
Ich schliesse mich da schon eher Herrn Herrmann an - und keineswegs "versteht jeder den Text" ( ausser Herr Herold, auch wenn das vielleicht einigen hier, warum auch immer, am liebsten wäre ).
Auch mir ist nicht klar was hier Satire und was Ernst ist, allein wenn ich schon den letzten Abschnitt ( ... Australien... ) lese, dann kommen mir doch Bedenken.
Was fehlt hier - unabhängig ob nun reine Satire oder nicht - das was fast immer fehlt = wo liegen die Ursachen, dass sich mittlerweile Millionen Menschen auf der Flucht befinden... will das niemand wissen? Da lässt es sich lieber schön darüber diskutieren ob man nun Schlepperbanden das Handwerk legen soll, Boote versenkt... oder auch wie man die "Hochgebildeten" am besten von den "minder Gebildeten" trennen kann... oder ob man nicht doch die deutschen Hartz IV Bezieher gegen die Asylanten ausspielen sollte... usw. usw.
Karl-Ludwig Büttel
3.855
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 18.05.2015 um 08:21 Uhr
Auch ich bin ganz bei Herrn Herrmann. Wenn man die HETZE in den sogenannten Sozialen Netzwerken verfolgt aber auch hier immer wieder die armseligen Versuche etwas unter die Leute zu streuen wird einem Bange. Das Aufhetzen der Hartz IV Bezieher gegen die Asylanten hat schon Methode. Leider fallen sehr viele darauf herein.
Sie haben natürlich Recht Herr Walther die Ursachen müssen dort bekämpft werden wo sie entstehen. Auch tragen die sogenannten erst Länder durch die jahrelang betriebene Ausbeutung eine große Mitschuld. Ob das Boote versenken der Schlepper eine geeignete Maßnahme ist halt auch ich für mehr als Zweifelhaft.
In der jetzigen Situation sind wir (das meine persönliche Meinung) verpflichtet weitere Flüchtlingen aufzunehmen.
2.463
Gertraud Barthel aus Gießen schrieb am 18.05.2015 um 09:41 Uhr
Der Text sollte als Denkanstoß gewertet werden. Und das hat ja dann doch irgendwie geklappt. Aber der vielschichtigen Problematik, wie und warum die Flüchtlinge zu uns kommen, wird er natürlich in keiner Weise gerecht, genausowenig wie die
politischen"Lösungen" ,die von verschiedenen Parteien und Gruppierungen ins Spiel gebracht werden, und die er zu karikieren versucht.
Ganz furchtbar finde ich z.B. die Idee, Flüchtlinge mit militärischen Mitteln zu bekämpfen, indem man die Schleuserboote zerstört.
Harald Herrmann
483
Harald Herrmann aus Mücke schrieb am 18.05.2015 um 09:51 Uhr
Die Zerstörung º leer treibender Schleuserboote Ä ist in meinen Augen gerechtfertigt!

Übrigens, auch Satire will gelernt sein - zumindest ansatzweise …
2.463
Gertraud Barthel aus Gießen schrieb am 18.05.2015 um 11:17 Uhr
Da stimme ich Ihnen schon zu. Besonders gut ist diese Satire nicht.
Zu Ihrer anderen Aussage:Ich habe nirgendwo gelesen, wie die
Zerstörung der Schlepperboote vor sich gehen soll, da fehlen uns noch genaue Angaben. Und was geschieht mit leer treibenden Schlepperbooten?Werden sie nicht vielleicht ohnehin aufgegeben?
Eines ist aber klar, und wird auch von allen Hilfsorganisationen
deutlich gesagt: Eine Verknappung des Angebots, und Erschwerung der Flucht. z.B. durch Zerstörung der Boote, würde
nur die Flucht verteuern und zu noch mehr Toten führen.
Harald Herrmann
483
Harald Herrmann aus Mücke schrieb am 18.05.2015 um 11:50 Uhr
Wir können getrost davon ausgehen, dass der "Verlust" der Boote - auch und gerade der speziell für diesen Zweck gefertigten Schlauchboote - vorab einkalkuliert wurde und dass die "Kapitäne" und "Seeleute" aus Flüchtlingen bestehen, die in einer "Kürzestausbildung" so viel (besser gesagt, so wenig) Wissen mitbekommen haben, dass - mit der gezielten Überladung - es völlig klar ist, dass es zur Seenot kommt …

Das deutet doch darauf hin, dass zum Einen eine aufrüttelnde "Todesquote" einkalkuliert und sozusagen "erwünscht", zum Anderen, dass eine Rückführung der Boote überhaupt nicht eingeplant ist!
2.463
Gertraud Barthel aus Gießen schrieb am 18.05.2015 um 12:03 Uhr
Wenn die Rückführung der Boote nicht geplant ist, nützt deren Zerstörung aber auch nichts.
Was die Motive der Schlepper (die, wie ich neulich in einem Artikel der Frankfurter Rundschau gelesen habe, ausführende Organe der organisierten Kriminalität sind) betrifft, mögen Sie ja Recht haben.Das ändert aber nichts daran,dass die Flüchtlinge Opfer sind, die Anspruch auf unsere Hilfe haben.
Auch die sogenannten "Wirtschaftsflüchtlinge", vor Allem , weil wir an der wirtschaftlichen Perspektivlosigkeit in den Herkunftsländern mitschuldig sind.
338
Ruth Schewietzek aus Gießen schrieb am 18.05.2015 um 21:35 Uhr
Die Boote werden nicht rückgeführt, sondern zerstört. Das wird aber das Problem nicht lösen, zum einen sind das oft sowieso völlig marode Boote, die im Grunde nicht mehr seetauglich sind, zum anderen wird dann auf Schlauchboote umgestiegen, die sind billig und schnell zu beschaffen.
Die Verantwortlichen werden weder die Holzboote noch die Schlauchboote besteigen, die sitzen in den Küstenstädten (in Libyen streiten sich diverse warlords um die beste Verschiffung, würden sie in Deutschland sitzen, würde man sie als Jungunternehmer mit vielversprechenden Aussichten bezeichnen).
Die Leidtragenden sind allemal die Flüchtlinge - und machen wir uns nichts vor, die EU will die Flüchtlinge lieber abhalten, nach Europa zu kommen, als daß sie an einer wirklichen Lösung interessiert wäre. Dann müßte sie nämlich ihre Wirtschaftspolitik komplett umstellen und die Konzerne und Politiker in die Pflicht nehmen, die für die Verarmung und Verfolgung der Flüchtlinge verantwortlich sind. Sie müßte beispielsweise die internationalen Fangflotten verbieten, die vor Somalia die Küste leerfischen, weil unsere eigenen Meere schon überfischt sind.
Da sind auch europäische Fangflottenschiffe dabei, von europäischen bzw. internationalen Konzernen. Das hatte zur Folge, daß die somalischen Fischer mit ihren eigenen Booten nicht mehr konkurrieren konnten - eine der Ursachen z.B. für die Piraterie und auch eine der Ursachen für den Hunger.
Das wird aber DIESE EU nicht wollen.
Das sollten sich auch all diejenigen merken, die Parteien wählen, die sich für Globalisierung einsetzen bzw. diese unterstützen.
Harald Herrmann
483
Harald Herrmann aus Mücke schrieb am 19.05.2015 um 00:06 Uhr
Nicht diese EU allein ist so raffgierig, wenn sie nicht mitfischt, dann tun dies andere, die dann für echtes Geld die Ware überteuert verhökern wollen ...
2.463
Gertraud Barthel aus Gießen schrieb am 19.05.2015 um 09:26 Uhr
Wenn die anderen sich unmoralisch verhalten- folgt daraus eine
Berechtigung ,das ebenfalls zu tun?
Frau Schewietzek hat mit den Fangflotten ( die auch aus ökologischen Gründen abzulehnen sind) eine Ursache für die
wirtschaftliche Misere der Dritte-Welt -Länder genannt.
Man sollte außerdem nicht vergessen, dass allein Deutschland
über hundert Freihandelsverträge abgeschlossen hat, die es ihm
ermöglichen, mit billig importierten Waren die heimische Wirtschaft zugrundezurichten, ohne dass die betroffenen Länder sich wehren können. Freihandelsverträge nutzen nämlich immer den Stärkeren, das sollten wir nicht vergessen!
Und so kommt es , dass die deutsche Fleischindustrie Zuwächse zu verzeichnen hat, obwohl die Deutschen immer weniger Fleisch
essen,-um nur ein Beispiel zu nennen.
Harald Herrmann
483
Harald Herrmann aus Mücke schrieb am 19.05.2015 um 10:22 Uhr
>>>Wenn die anderen sich unmoralisch verhalten- folgt daraus eine
Berechtigung ,das ebenfalls zu tun?
Harald Herrmann
483
Harald Herrmann aus Mücke schrieb am 19.05.2015 um 10:23 Uhr
»Wenn die anderen sich unmoralisch verhalten- folgt daraus eine
Berechtigung ,das ebenfalls zu tun?«

Nein, nicht die Berechtigung, aber die Notwendigkeit, in Maßen ähnlich zu agieren und - maßvoll - darauf hinzuwirken, dass weltweit ein Umdenken in Gang kommt und dabei gezielt mit gutem Beispiel vorangehen, so sollte sich die Regierung auch im Interesse des eigenen Landes verhalten …

Vor allen Dingen sollten wir uns darauf besinnen, dass wir im Bereich alternativer Energieerzeugung und daraus folgender Ressourcenschonung die ins Land strömenden Asylanten entsprechend schulen und ausbilden, dass sie in der Lage sind, derlei Technologien später in ihren Ursprungs-/Heimatländern herstellen und installieren zu können …
2.463
Gertraud Barthel aus Gießen schrieb am 19.05.2015 um 13:21 Uhr
Das ist vielleicht eine windelweiche Erklärung . Ich vermute, Sie sind Politiker.
Die großen Fangflotten mit ihren Schleppnetzen schädigen im Übrigen auch die Fischer an den Küsten Europas, und sie schädigen den Fischbestand insgesamt. Und die Massentierhaltung, deren Abfallprodukte wir exportieren, ist überhaupt ethisch nicht zu vertreten.Da könnte Deutschland, als das wirtschaftlich stärkste und mächtigste Land Europas durchaus energischer auftreten, wenn es nur wollte.
Und außerdem solte man den durch europäische und deutsche
Billigprodukte wirtschaftlich bedrohten Ländern Afrikas die
Möglichkeit geben, sich durch Importzölle zu schützen.
Das Alles löst allerdings nicht das Problem, wie wir mit den Flüchtlingen, die jetzt zu uns kommen und auch noch weiter zu
uns kommen werden , umgehen sollen.
Der Verzicht auf die unsinnige Dublinregelung, wonach Flüchtlinge nur in dem Land Asyl beantragen können, wo sie zuerst europäischen Boden betreten haben, ist im Prinzip richtig.
Aber die Quotenregelung, die statt dessen eingeführt werden soll, wird auch von vielen Hilfsorganisationen als falsch bewertet. Am Ende wäre es doch am klügsten, die Leute selbst
wählen zu lassen, in welches Land sie wollen. Meist haben sie gute Gründe für ihre Wahl, Bekannte oder Familienmitglieder,
die sie beraten und ihnen helfen können, die sie vielleicht auch für eine Zeit behebergen könnten. Das würde auch die öffentlichen Institutionen entlasten.
Stefan Walther
4.850
Stefan Walther aus Linden schrieb am 19.05.2015 um 23:35 Uhr
"Eine windelweiche Erklärung"? Mag sein, dass Herr Herrmann Politiker ist, ich weiss es nicht... mir kommt es eher so vor, dass er große Illusionen hat in die deutsche Regierung, dass sie "im Interesse des eigenen Landes" handeln sollte... dass "wir" die Asylanten schulen sollten und dass diese dann dementsprechend in ihren Heimatländern helfend tätig werden...
Das ist vielleicht Wunschdenken, das hat aber mit der Realität nicht das Geringste zu tun: "wir" gibt es sowieso nicht, die Regierung(en) handeln nicht in unserem Interesse, und erst recht handeln sie nicht im Interesse der Länder aus denen die Flüchtlinge kommen. Es geht wie immer um den schnellen Profit, und da ist die Überfischung nur ein Beispiel von vielen.
Und "alternative Energien"? Wenn es schon in Deutschland mit der Atomenergie nichts mehr zu verdienen gibt, dann exportieren - auch deutsche - die Energiekonzerne ihre nicht beherrschbare Technik halt in andere Länder... und die Regierung(en)? Von Widerspruch ist da nichts zu hören....

Hier wurde jetzt zwar einiges angesprochen, aber die eigentliche Ursache, die bewusste Destabilisierung etlicher Staaten, die ins Chaos gestürzt wurden - von den gleichen Regierungen, die jetzt heuchlerisch die Schlepperbanden als die Schuldigen hinstellen - davon redet auch hier niemand. Somalia, Afghanistan, Irak, Syrien, Mali....
2.463
Gertraud Barthel aus Gießen schrieb am 20.05.2015 um 09:37 Uhr
Die sogenannte "Dritte Welt" war lange Zeit der Schauplatz, an dem die konkurrierenden Systeme des Kalten Krieges ihre Stellvertreterkriege ausgetragen haben bzw.austragen haben lassen. Beispiel Afghanistan, Beispiel Iran-Irak..
Aber auch da, wo angeblich helfend und unterstützend eingegriffen wurde, ist nur Chaos und Unheil entstanden.
Erst hat man Diktatoren unterstützt und gute Geschäfte mit ihnen
gemacht, und dann bei der Beseitigung dieser Diktaturen "geholfen"- und damit einem unkontrollierbaren Chaos den Weg bereitet. ZB. Libyen. Und gerade über Libyen kommen sehr viele dieser Bootsflüchtlinge.
In Syrien handelt es sich um einen Stellvertreterkrieg, an dem sehr viele Akteure beteiligt sind. Wo auch immer Drittstaaten als "Helfer" in irgendeinem Konflikt auftreten, egal,welcher politischen Richtung, muß man davon ausgehen, dass sie Eigeninteressen vertreten. Dass die Destabilisierung von Staaten bewußt herbeigeführt wird, glaube ich nicht, aber sie ist leider vorhersehbar, wenn man in Konflikte eingreift, die man nicht wirklich versteht. Die Wurzel des Übels liegt in der Kolonialzeit
und in der staatlichen Aufteilung nach dem 1. Weltkrieg.
Politisch gesehen ist der "Westen" eigentlich in einer Situation,
in der er es gar nicht "richtig" machen kann. Sich heraushalten geht auch nicht, zumal mit China in Afrika ein neuer Akteur
ins Spiel gekommen ist, der natürlich auch seinen eigenen Vorteil anstrebt.
Unsere Politiker haben wohl auch keine Ahnung, wie man aus diesem Dilemma herauskommt. Die geplanten militärischen Aktionen sind doch nur ein Ausdruck der Rat-und Hilflosigkeit.
Lieber sollte man alle Kräfte darauf konzentrieren, humanitäre Hilfe zu leisten, und Möglichkeiten zur legalen Einreise nach Europa zu schaffen.
Stefan Walther
4.850
Stefan Walther aus Linden schrieb am 20.05.2015 um 18:32 Uhr
Richtig, die imperialistischen Staaten, die jetzt neu auf den Plan treten - wie z.B China - sind auch keinen Deut besser als die anderen... nur, das ist noch lange kein Argument dafür, dass sich die anderen nicht heraushalten können.
Was sich in diesen Regionen abspielt, das ist nichts weiter als "Neokolonialismus", manchmal direkt mit kriegerischen, oft aber auch mit wirtschaftlichen Mitteln, da werden ganze Länder regelrecht "aufgekauft und verkauft" und somit das Elend vor Ort erst verursacht...
Die humanitäre (Sofort-)Hilfe wird kein vernünftig denkender Mensch ablehnen wollen! Aber "alle Kräfte darauf konzentrieren"? = das beseitigt die Ursachen nicht!
2.463
Gertraud Barthel aus Gießen schrieb am 21.05.2015 um 09:15 Uhr
Möglichkeiten zur legalen Einreise zu schaffen, würde nach Ansicht vieler Sachverständiger von Hilfsorganisationen im Bereich der sogenannten "Wirtschaftsflüchtlinge" auf jeden Fall Besserung bringen. Es bleiben aber immer noch die Menschen, die vor Krieg und Verfolgung fliehen und keinerlei Möglichkeit haben, von irgendwelchen Einreisezentren aus eine Einreiseerlaubnis zu erhalten. Sie bleiben weiter auf Schlepper angewiesen.
Gegen den wirtschaftlichen Neokolonialismus könnte man durchaus etwas machen- wenn nur der politische Wille da wäre.
Aber in den Ländern, wo derzeit Chaos herrscht, könnte jedes Eingreifen die Situation noch schlimmer machen. Tatenlos kann
man aber auch nicht zusehen. Und so kann es dann dazu kommen, dass westliche Demokratien an der Seite eines Staats wie Saudi-Arabien (die diese Organisation mit geschaffen und finanziert haben) gegen die ISS kämpfen.
Lauter Zauberlehrlinge, aber den Meister, der alles in Ordnung
bringt, gibt es nicht.
Harald Herrmann
483
Harald Herrmann aus Mücke schrieb am 21.05.2015 um 13:32 Uhr
Zurück zum Ursprungsthema:

Soll die AfD das alles richten?
2.463
Gertraud Barthel aus Gießen schrieb am 21.05.2015 um 13:54 Uhr
Herr Herrmann, in dem Punkt war es reine Satire.Kein vernünftiger Mensch glaubt, dass die Afd irgendetwas richten kann.
Harald Herrmann
483
Harald Herrmann aus Mücke schrieb am 21.05.2015 um 14:10 Uhr
Tja, dann sind die letzten ellenlangen Kommentare auch Satire, denn kein Mensch glaubt,dass das alles in absehbarer Zeit von irgendjemandem - Person/Institution/Staat/Staatenbund/UN - grundlegend zu ändern ist!

Leider …
2.463
Gertraud Barthel aus Gießen schrieb am 21.05.2015 um 15:29 Uhr
Doch, manches wäre schon zu ändern. Und es ist ja bei den Verantwortlichen in der EU und einemTeil der Nationalstaaten
die Einsicht da, dass Änderungen nötig sind, und die Dublin-Regelung vor Allem abgeschafft gehört. Da wäre sogar ein Quotensystem noch besser. Aber sogar dazu ist unter den Staaten der EU keine Einigkeit zu erzielen.Jeder denkt wieder einmal nur an seinen eigenen Vorteil. In diesem Punkt haben Sie dann doch Recht, das ist Satire, und zwar eine Realsatire der traurigsten Art.
Stefan Walther
4.850
Stefan Walther aus Linden schrieb am 22.05.2015 um 21:26 Uhr
...was ich hier mehr als merkwürdig finde = der Beitragseinsteller äußert sich ( bisher? ) mit keinem Wort zu der Verwirrung - "was ist hier Satire und was nicht" - die er ausgelöst hat....
Stefan Walther
4.850
Stefan Walther aus Linden schrieb am 26.05.2015 um 21:01 Uhr
Immer noch keine Reaktion und aufklärende Worte vom Beitragseinsteller, alles für mich nicht nachzuvollziehen....
Rüdiger Schäfer
739
Rüdiger Schäfer aus Gießen schrieb am 02.07.2015 um 00:03 Uhr
Ich denke, dass wenn man den Beitrag zweimal liest, es auch dem Letzten klar geworden sein müsste, wie die Satire gemeint ist, ohne weitere Verwirrung zu stiften.
Rüdiger Schäfer
739
Rüdiger Schäfer aus Gießen schrieb am 02.07.2015 um 23:41 Uhr
Einzelmeinung!
Rüdiger Schäfer
739
Rüdiger Schäfer aus Gießen schrieb am 03.07.2015 um 12:32 Uhr
@ Herr Walther:
Habe soeben alle Kommentare nochmals durchgelesen:
keine Frage von Stefan Walther an mich!
22.5. (und 26. wiederholt), dass der Beitragseinsteller sich nicht zu der "Verwirrung" ("was ist Satire und was nicht") äußert.
@ Frau Keiner:
Nein, das soll keine Werbung fü r dieAfD sein.

Ich denke, dass ich mit meinem Satirebeitrag,
schaut man sich die überaus zahlreichen konträren Diskussionsbeiträge an,
mein beabsichtigtes Ziel voll und ganz erreicht habe.
Stefan Walther
4.850
Stefan Walther aus Linden schrieb am 03.07.2015 um 23:34 Uhr
So so, der Herr Enners hat keine Fragen, der Herr Herrmann auch nicht, und Frau Barthel ist auch alles klar?
Und der Herr Walther hatte natürlich auch keine Fragen an Herrn Schäfer =
siehe Kommentar vom 17.05. - 22.46 Uhr

Sicher, wenn das "Ziel" war etwas völlig im Unklaren zu lassen, die Meinung des Beitrageinstellers Auslegungssache sein soll... Hauptsache die Leute kommentieren ein wenig: richtig, "Ziel voll und ganz erreicht!"
Rüdiger Schäfer
739
Rüdiger Schäfer aus Gießen schrieb am 05.07.2015 um 10:45 Uhr
@ Herr Walther
Welche Frage an mich soll das gewesen sein?
Stefan Walther
4.850
Stefan Walther aus Linden schrieb am 05.07.2015 um 22:41 Uhr
Nicht böse gemeint! Aber jetzt wird`s mir langsam doch zu blöd...
Rüdiger Schäfer
739
Rüdiger Schäfer aus Gießen schrieb am 05.07.2015 um 22:55 Uhr
weil da keine Frage an mich drin steht
Rüdiger Schäfer
739
Rüdiger Schäfer aus Gießen schrieb am 05.07.2015 um 23:17 Uhr
also habe ich Recht
Rüdiger Schäfer
739
Rüdiger Schäfer aus Gießen schrieb am 06.07.2015 um 00:56 Uhr
Und wieder einmal

haben die Wahlprognosen total versagt gehabt.
Welche Relevanz kann man denen überhaupt noch zumessen?
Frappierend ja auch in Griechenland,
wo die westlichen Medien uns ein Kopf-an-Kopf-Rennen weismachen wollten.
Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
Auf www.giessener-zeitung.de kann jeder aus seinem Ort berichten. Lokaler geht's nicht!

Mitmachen ist ganz einfach und alles ist kostenlos: Gleich registrieren und los geht's!

Herzlichst, Ihr(e) Rüdiger Schäfer

von:  Rüdiger Schäfer

offline
Interessensgebiet: Gießen
Rüdiger Schäfer
739
Nachricht senden
Aktuellste Beiträge des Autors:
"Gießen-Grüne" will nur mit dem "Gießen-Panorama-Sarg" ins Grab
»Ich habe mir schon einen vorbestellt.« Ganz versessen zu sein...
Merkel Merkel über alles über alles in der ???
Als mächtigste Frau auf unserem Planeten sage ich euch: Lasset die ...

Weitere Beiträge aus der Region

Dieses Bild wurde bewusst als Titelbild genommen, mit den schönen Rosensträuchern davor!
Herbstbesuch im Neuen Botanischen Garten in Marburg
Das herrliche Herbstwetter und die Neugier mal wieder den...
Es ist wieder soweit, der „Nikolaus im Schuhkarton“
Im vierten Jahr startet Markus Machens diese Aktion. An die denken,...
Die Absolventen der Vitos Schule für Gesundheitsberufe Oberhessen mit ihrem Kursleiter Frank Dingeldein und dem Schulleiter Klaus-Dieter Jahn. (Foto: Vitos Gießen-Marburg)
16 Pflegekräfte feiern ihr Examen
Marburg, 23. September 2020. An der Vitos Schule für...

Dieser Beitrag als Banner

Um diesen Beitrag als Banner auf deine eigene Homepage einzubinden, kopiere einfach folgenden Link und füge diesen Code in deiner Homepage ein.
Link:
Übrigens: unter "Meine Seite" findest du auch einen Banner zum Einbinden der letzten Beiträge, die du selbst verfasst hast.