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Festival TanzArt ostwest: Internationale Tanzcompagnien betreten die Gießener Bühnen vom 17.-25. Mai 2015

V.l..: Johanna Milz (Dramaturgin), Tarek Assam (künstlerischer Leiter) und Melchior Hoffmann (Netzwerk TanzArt ostwest) stellen das Programm des Festivals TanArt ostwest vor.
V.l..: Johanna Milz (Dramaturgin), Tarek Assam (künstlerischer Leiter) und Melchior Hoffmann (Netzwerk TanzArt ostwest) stellen das Programm des Festivals TanArt ostwest vor.
Gießen | Unter der künstlerischen Leitung von Tarek Assam wird das Festival TanzArt ostwest vom 17. bis zum 25. Mai 2015 im Stadttheater Gießen zum 13. Mal stattfinden. Internationale Compagnien und interessante Tanzstücke werden im Rahmen des größten Tanzfestivals Hessens präsentiert, das durch das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst gefördert wird und unter Schirmherrschaft von Boris Rhein steht. Dieses Jahr nehmen rund 30 Tanzgruppen an der Veranstaltung teil.
Am kommenden Sonntag, 17. Mai 2015, um 19.00 Uhr, wird das Festival durch Félix Dumérils Tanzprojekt „The idea(l) of order“ eröffnet. Dank des Engagements der Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz und von Annette Eidmann vom Kulturamt ist es möglich, den Event im Stadtverordnetensitzungssaal zu veranstalten und seine bunte Lichttechnik zu benutzen. Der Saal wurde für den geeigneten Ort für dieses Stück mit einem politischen Thema gehalten, in dem um Demokratie und Ordnung der Gesellschaft geht.
Als Eröffnungspremiere wird der Tanzkrimi von Paolo Fossa „Der Tag, an dem der Goldfisch starb“ auf der taT-studiobühne am Donnerstag, 21. Mai 2015, um 20.00 Uhr, dargestellt. Der humorvolle und witzige Stil Fossas macht das Stück empfehlenswert.
An demselben und an den folgenden Abenden werden die Bühnen des taTs und des Großen Hauses von Tänzerinnen und Tänzern aus Deutschland, Italien, der Tschechischen Republik, den USA, Polen, Belgien und natürlich der Tanzcompagnie Gießen betreten. Die Zuschauer können sich auf spannende Choreografien der verschiedensten Art freuen.
Aus über 15 Stücken aus einer breiten Palette der Tanzszene besteht die TanzArt Gala, die am Samstag, 23. Mai 2015, um 19.30 Uhr, im Großen Haus stattfindet. Der Abend ist der Stiftung Tanz-Transition Zentrum Deutschland gewidmet, die sich um weitere Berufschancen und Umschulungen für Tänzer kümmert, die nicht mehr tanzen können. Am Ende der Veranstaltung werden Spenden gesammelt, um diese Tätigkeit zu unterstützen.
Am Sonntag, 24. Mai 2015, leistet das Festival TanzArt ostwest einen Beitrag zu Syrien mit der Aufführung „Fog“. Erwartet sind die Tänzer Ali Haded und Nesreen Shalgeen. Die beiden Künstler sind aus Damaskus geflüchtet und leben zurzeit in Beirut. In ihrer Choreografie erzählen sie ein Stück aus ihrem Leben.
Parallel zu den Tanzaufführungen werden auch drei Kunstausstellungen zu den Themen Tanz und Bewegung gezeigt. Tanz- und Kunstbegeisterte können schon am Donnerstag, 14. Mai 2014, um 18.00 Uhr (bis zum 24. Mai 2015), die Ausstellung „Was von der Bewegung bleibt“ in der Galerie Kornboden DreiFünf besuchen, in der der ehemalige Gießener Tänzer Manuel Wahlen in seinen Arbeiten seine persönliche Erfahrung erzählt und einen Blick hinter die Kulissen der Tanzcompagnie Gießen wirft. Im KiZ werden außerdem die Tanzfotografien von Frank Sygusch („Augenblicklich“) und von Rolf K. Wegst („Tanzartik-6“) vom 23. Mai bis zum 14. Juni 2015 ausgestellt.
Weitere Details über die Tanzstücke und das Programm des Festivals TanzArt ostwest können Interessenten unter http://www.tanzart-ostwest.de finden.

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von:  Alessandra Riva - Mitarbeiterin der GZ-Redaktion

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