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Breitbandausbau im Landkreis Gießen ruft Interesse in Berlin hervor

Landrätin Anita Schneider
Landrätin Anita Schneider
Gießen | Das Gießener Land gehörte zu den ersten in Hessen, die den flächendeckenden Breitbandausbau initiierten. Durch diesen frühen Start musste das Gießener Modell sich auch immer wieder Veränderungen stellen, die aufgrund auch gesetzlicher Veränderungen hervorgerufen wurden.

„Dies auch, weil wir mit einem ungewöhnlichen Geschäftsmodell gestartet sind. Einem Modell, das auf das Know How von Unternehmen aus der Branche setzte und einen Eigenausbau mit Besitzanteilen am Breitbandnetz ermöglichte“, sagt Landrätin Anita Schneider.

Diese Erfahrungen führten dazu, dass sie nun zu einem bundesweiten Austausch beim Bundeskongress „Haushalt und Finanzen – Effizienter Staat“ eingeladen wurde. „Selbstverständlich nehme ich diese Einladung an und vertrete die kommunale Perspektive, wenn Experten von Bund und Ländern das Thema Breitbandausbau in Kommunen beraten“, sagt Anita Schneider.

„Vielleicht führt das ja auch dazu, dass Bund und Länder die enormen Leistungen, aber auch die Probleme der Kommunen zur Breitbandversorgung besser verstehen.“
Eine zur Hälfte kommunal getragene Gesellschaft treibt seit 2011 den Ausbau eines flächendeckenden Glasfasernetzes im Landkreis Gießen voran – Hand in Hand mit den Kommunen. Langfristig angelegte starke Partnerschaften sichern die technische Weiterentwicklung der Netze und eine adäquate Bedarfsdeckung.

Die Federführung für das Vorhaben Breitbandausbau übernimmt der Landkreis.
Diesen ungewöhnlichen Weg und die Rolle der Landrätin dabei finden die Veranstalter des Bundeskongresses interessant. Sie haben Anita Schneider deswegen auf das Podium berufen. Das Gießener Modell findet damit bundesweit Beachtung!

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