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Freistilstaffel der Männer erkämpft sich Bronze beim Maischwimmen

Gießen | Frankenberg. In der 45. Auflage lud der Frankenberger Schwimmverein zum Internationalen Maischwimmen ins Ederberglandbad ein. Neben sechzehn hessischen Vereinen, begrüßte der Veranstalter am Wochenende Gäste aus dem Rheinland, Thüringen und Bayern, die mit 234 Teilnehmern über 1300 Einzel- und Staffelstarts absolvierten.

Sieben SchwimmerInnen des Marburger SV griffen am zweiten Tag ins Wettkampfgeschehen ein. Die kleine Mannschaft von Trainerin Nathalie Richter schaffte mit acht neuen Bestzeiten siebenmal (eine Gold-, jeweils dreimal Silber und Bronze) den Sprung aufs Podest.

Mit „Manpower“ wuchs die 4x50-Meter-Freistil-Staffel mit Startschwimmer Wladimir Petri, gefolgt von Niklas Werner, Zishan Ahmed und Schlussschwimmer Lucas Schremb regelrecht über sich hinaus, wie die „fliegenden Zeiten“ im Endergebnis zeigten. In der „offenen Wertung“ landete das Vierergespann hinter der stark schwimmenden SSG Erlangen und dem TV Watzenborn-Steinberg in einer Zeit von 1:59, 13 Minuten auf einem sehr guten dritten Platz.

Eine Gold-, zwei Silber- und eine Bronzemedaille konnten bei der 18-jährigen Abiturientin Sabrina Försterling nicht darüber hinwegtäuschen, dass sie schon mal schneller auf Kurs war. Einzig über 50 m Schmetterling (34,87/2.) lieferte Sabrina überzeugend ab, und verpasste ihren persönlichen Rekord nur knapp. Mit einer optimalen Renneinteilung sicherte sich Vereinskameradin Sarah Oßwald (Jg. 1998) über 200 m Brust den zweiten Platz (3:14,14). Bei Wladimir Petri (Jg. 2000) passte es ebenso. Im Sprint über 50 m Schmetterling erwischte er die „perfekte Welle“ und sicherte sich mit persönlicher Bestzeit die Bronzemedaille. In der Doppel-Wertung 1998/1999 reichte es für Niklas Werner zwar nicht ganz für die vorderen Plätze, dennoch setzte er mit drei persönlichen Bestmarken über 50 m Freistil (31,35/.5.), 100 m Freistil (1:10,04/5.) und 200 m Brust (3:21,89/4.) deutliche Akzente. Fast wäre es der Sieg für die 12-jährige Helena Stockschlaeder gewesen, die ihr Stehvermögen im Freistilsprint bravourös unter Beweis stellte. Allerdings wurde die eher noch wettkampfunerfahrene Schwimmerin am Ende per Kampfrichterentscheid aufgrund eines Frühstarts disqualifiziert.

Lucas Schremb (Jg. 1993) und Zishan Ahmed (Jg. 1997) bekamen es in der Wertung 1997/älter mit starker Konkurrenz zu tun. Mit der Medaillenvergabe hatten beide nichts zu tun, dennoch lieferte Lucas Schremb eine technisch gute Performance ab und nähert sich damit weiter an seine Bestzeiten an. Unbeirrt der Tatsache, dass Zishan Ahmed aufgrund eines Missverständnisses auf der Startbrücke seinen Freistilsprint als „Einzelkämpfer“ im Anschluss an den eigentlichen Wettkampf absolvieren musste, bewies er Nervenstärke. Mit 29,47 Sekunden steigerte er seine Leistung um eine halbe Sekunde.

von Ines Peters-Försterling
(Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Marburger SV 1928)

Bild: Ines Peters-Försterling

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