Bürgerreporter berichten aus: Gießen | Überall | Ort wählen...

PRO BAHN Hessen zum GDL-Streik, der 8. Arbeitsniederlegung in der laufenden Tarifrunde vom 05.05.-10.05.2015

Gießen | Der PRO BAHN Landesverband Hessen hofft auf die Einsicht der Beteiligten, dass der angedrohte einwöchige Streik bei der Deutschen Bahn doch noch abgewendet wird. Die Fahrgäste sind die Leidtragenden. Es stellt sich für alle die Frage: „Wie lange soll denn der Tarifkonflikt noch andauern?“ PRO BAHN Hessen forderte bereits in seiner letzten Pressemitteilung die einvernehmliche Einschaltung von zwei Schlichtern. Dieser freiwillige Schritt Die Situation ist festgefahren, die Verhandlungsführer Weselsky und Weber befinden sich in einer inneren Blockade, die so zu keinem Ergebnis führen wird. Als Schlichter kämen aus Sicht von PRO BAHN Hessen die ehem. EKD-Ratsvorsitzenden Nikolaus Schneider und Margot Käßmann ebenso in Betracht wie die ehemaligen politischen Akteure Björn Engholm (SPD), Norbert Rüttgers (CDU) und Rupert von Plottnitz (Grüne). Im Anbetracht der aktuellen Situation, dass sich die Bahn mehr konkurrierenden Angeboten stellen muss, ist der nachhaltige Schaden eines solchen Streiks schlimmer als in früherer Zeit.

Dass der GDL-Vorsitzende Claus Weselsky jedwede externe Einbindung ablehnt, ist nicht nachzuvollziehen.
Mehr über...
Weselsky (2)Thomas Kraft (4)Tarifverhandlungen (12)Schlichtung (1)Pro Bahn Hessen (28)Pro Bahn (70)Karl-Peter Naumann (1)Hessen (454)GDL-Streik (2)GDL (5)Deutsche Bahn (42)
Eine Moderation durch zwei neutrale gestandene Persönlichkeiten sollte zumindest zugelassen werden. Das Streikrecht wird nicht infrage gestellt, durch die Umwandlung der Deutschen Bahn in ein privatrechtliches Unternehmen muss man damit einverstanden sein, dass die Bediensteten für ein angemessenes Gehalt und akzeptable Arbeitsbedingungen in die Tarifauseinandersetzung gehen. Nur ist nach gut einem Jahr des Tarifkonflikts ist ein Punkt erreicht, in dem andere Lösungen gesucht werden müssen, so der Landesvorsitzende von PRO BAHN Hessen, Thomas Kraft in verschiedenen Interviews mit Medienvertretern.

Menschen mit niedrigen Einkommen können sich in den Ballungsräumen wie Frankfurt am Main und das Rhein-Main-Gebiet keine Wohnung mehr leisten, fahren oft weite Strecken mit dem Schienennahverkehr, müssen im Falle von Streik und Unwetter vielfach Urlaub nehmen. Daher gilt die Aufforderung an beide Parteien im Tarifkonflikt, aufgrund der festgefahrenen Situation nach einer Lösung unter externer Mitwirkung zu suchen.

Den Fahrgästen rät der Fahrgastverband PRO BAHN, falls man ein Ticket für den Fernverkehr erworben hat, dieses im Falle einer Zugbindung hierfür aufheben zu lassen. Wenn man im Rahmen des Notfahrplans eine längere Reisezeit hat, kann dies im Servicecenter Fahrgastrechte, 60647 Frankfurt/Main eine teilweise Fahrpreiserstattung geltend gemacht werden.

Nicht akzeptabel ist die Situation im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV). Da in 80% der Regionen Deutschlands die Verkehrsverbünde die Aufgabe des Preissystems von Gesetzeswegen übernommen haben, gelten hierzu unterschiedliche Bestimmungen. Insbesondere für Zeitkarteninhaber bzw. Pendler gibt es keine oder nur eine unzureichende Erstattung, z.B. von 1,50 Euro pro Tag, vielfach auch nichts. So wie der Gesetzgeber im Fernverkehr der Deutschen Bahn tätig geworden ist, fordert PRO BAHN Hessen eine bundesweit einheitliche Regelung für Fahrpreiserstattungen im ÖPNV aber auch für Fernbusse.

Dies könnte Sie zum Thema auch interessieren

Pro Bahn gegen Tiervorstellungen
Ich fand es doch sehr befremdlich diesen Kommentar unter zwei...
PRO BAHN Mittelhessen ist in Sorge wegen der massiv zunehmenden Graffiti auf den Zügen von DB Regio Mitte
Frankfurt am Main ist seit Jahrzehnten neben Berlin ein Hotspot der...
RegioTram für Gießen bietet erhebliche Vorteile für die Vogelsbergbahn, auch im Abschnitt des Vogelsbergkreises
Die jüngste Diskussion um die Zukunft des Öffentlichen...
PRO BAHN Hessen begrüßt Verschärfungen der Maskenpflicht durch Ordnungsgeld sowie die Einführung der RMV-Auslastungsprognose
In der Auswertung sieht sich der PRO BAHN Landesverband Hessen...
Tag der Nachhaltigkeit am 10.09.: Hessen zeigt sich beim Verkehr nicht als vorrangiges nachhaltiges Bundesland
Tag der Nachhaltigkeit am 10.09.2020, ein Termin, mit dem...
15 Vereinigungen gründen „Bündnis ÖPNV-Wende Mittelhessen", um gemeinsam den großen Nachholbedarf der Region im Sinne der Fahrgäste für die Verkehrswende offensiv einzufordern
Seit vielen Jahren sind die Aktivistinnen und Aktivisten, welche sich...
Straßenbeiträge - Hessens ungelöstes Problem
Vor einem Jahr, am 26.9.2019, haben im Hessischen Landtag die...

Kommentare zum Beitrag

Nicole Freeman
11.057
Nicole Freeman aus Heuchelheim schrieb am 05.05.2015 um 10:13 Uhr
irgendwann reicht es. wofür gibt es busse ! Mit der bahn kann man nicht mehr planen ausser man will am bahnhof rum lungern. fernbus ist günstig und man kommt auch an. die bahn schiesst sich immer mehr ins aus !
ob den streikenden gewerkschaften das bewusst ist bezweifel ich. hier geht es um ein dummes machtspiel zwischen gewerkschaften und ein konmzern und seine kunden leiden. der konzern kann nichts gegen verschiedene gewerkschaften in einem betrieb tun. die kunden werden den streik nicht mehr langte hin nehmen und na ja. ein arbeitsloser lokfuehrer braucvht auch keine gewerkschaft mehr . das sollten sie sich einfach mal überlegen die herren der gewerkschaften der bahn.
es reicht !!!
Friedel Steinmueller
4.013
Friedel Steinmueller aus Heuchelheim schrieb am 05.05.2015 um 10:14 Uhr
Irgendwann schwinden auch bei Menschen mit hohem Maß an philosophischen Gleichmut Geduld und Verständnis.
Man könnte meinen, das dieser Streik nun Dauergast bleiben wird. ( "Ende absehbar im Jahr 2020 ?" )
Es ist unverantwortlich das dieser auf dem Rücken der Fahrgäste ausgetragen wird. Zumal es hier längst nicht mehr um höhere Löhne oder bessere Arbeitsbedingungen der Mitarbeiter geht. Es sind mehr nun die Machtkämpfe aller an den Tarif-Verhandlungen beteiligten, welche der Bahnkunde ausbaden muss und diese gewiss alsbald obendrein durch drastische Fahrpreiserhöhungen quittiert bekommt.
Fazit:
Geht das so weiter, wird die Bahn viele Kunden verlieren; von den wirtschaftlichen Folgen noch ganz zu schweigen.
PRO BAHN Landesverband Hessen
345
PRO BAHN Landesverband Hessen aus Gießen schrieb am 05.05.2015 um 10:42 Uhr
Fernbusse sind jedoch auch nicht das gelbe vom Ei. Hier gelten z.B. überhaupt keine gesetzlich garantierten Fahrgastrechte wie Fahrpreisrückerstattung oder die Zahlung einer Hotelübernachtung, wenn es an dem Tag nicht mehr weitergeht. Dazu kommen noch die inakzeptablen Arbeitsbedingungen der Busfahrer. Der Fernbus beteiligt sich bis heute nicht an der Straßenbenutzung, die Öffentliche Hand soll alle Infrastruktur für die rein eigenwirtschaftlich betriebenen Fernbusunternehmen bezahlen.
Florian Schmidt
4.964
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 05.05.2015 um 12:18 Uhr
Ich kann es nicht mehr lesen. Ich möchte nicht wissen welche Arbeitsbedingungen hier noch herrschen würden hätten nicht Arbeiter und Arbeiterinnen auch schon zu Zeiten gestreikt als diese Arbeitskämpfe noch blutig niedergeschlagen wurden. Dann hätten aber einige bei der Arbeit noch die grob gliedrige Kette um den Hals und die Peitsche im Nacken. Mal im ernst, wo hier den Leuten schon der Stift geht fragt man sich in anderen Ländern ob so ein Streik überhaupt schon lohnt.
PRO BAHN Landesverband Hessen
345
PRO BAHN Landesverband Hessen aus Gießen schrieb am 05.05.2015 um 13:16 Uhr
Das sind alles Beispiele aus dem Deutschen Gewerkschaftsbund und den dazugehörigen Gewerkschaften und nicht eine Partikularinteressen vertretende Minderheit, welche sich weigert, mit der anderen Gewerkschaft zusammen zu arbeiten. Und letztlich ist auch alles immer durch einen Kompromiss bzw. durch eine Schlichtung gelöst worden. Herr Weselsky befindet sich jedoch inzwischen in einer inneren Blockade, die wahrscheinlich ohne die Einschaltung Dritter nicht mehr zu lösen ist. Hier wurde ein Kommentar geschrieben, dass man eben auf den Fernbus umsteigt. Wenn die Bahn in der Gesellschaft nicht mehr die Anerkennung hat, dann kann es schnell weiter abwärts gehen. Es ist genug Zeit vergangen, das Streikrecht wurde nicht streitig gemacht, jetzt muss es in die Schlichtung gehen, wozu am besten mindesten 2 Personen bestellt werden.
Florian Schmidt
4.964
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 05.05.2015 um 14:16 Uhr
Dieses Weselsky bashing wird langsam unerträglich. Das die Bahn mit dem Tarifeinheitsgesetz vor der Nase möglicherweise gar kein Interesse an einem Abschluss hat wird dabei gerne übersehen. Außerdem, wenn die Gewerkschaftsmitglieder den Strek nicht beschliessen, dann gibts den auch nicht. Es muss also noch genügend Rückhalt da sein.
PRO BAHN Landesverband Hessen
345
PRO BAHN Landesverband Hessen aus Gießen schrieb am 05.05.2015 um 15:01 Uhr
Das Tarifeinheitsgesetz ist fraglich, ob dies überhaupt so kommt, wie es aktuell öffentlich diskutiert wird, denn es gibt ja das Bundesverfassungsgerichtsurteil von 2010. Und letztlich wird es für die laufende Tarifrunde überhaupt nicht relevant sein können, denn neue Rechtsgrundlagen können immer nur für Fälle angewendet werden, deren Sachstände erst nach Inkrafttreten der Rechtsgrundlage beginnen. Also völliger Quatsch, was die Medien dort verbreiten. Interessant ist, dass sich andere Gewerkschaften, einschl. des DGB von der Handlungsweise des Herrn Weselsky distanzieren und sie kritisieren. Wir plädieren für nicht für die Einschränkung des Demonstrations- und Streikrechts. Wir als Fahrgastverband PRO BAHN wünschen uns viel viel mehr gesellschaftspolitische Auseinandersetzung seitens der Bürgerinnen und Bürger, da viele Dinge ohne wirkliche Teilhabe entschieden werden.
Florian Schmidt
4.964
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 05.05.2015 um 15:11 Uhr
Und da hilft diese Stimmungsmache gegen Weselsky jetzt genau wie weiter? Die Bürger haben sich doch ihre Meinung schon geBILDet.
PRO BAHN Landesverband Hessen
345
PRO BAHN Landesverband Hessen aus Gießen schrieb am 05.05.2015 um 15:20 Uhr
Wenn man fordert, die GDL soll sich einem Schlichtungs- oder zumindest Moderationsverfahren öffnen, so ist dies keine Stimmungsmache gegen Weselsky. Er ist ein Mensch des öffentlichen Lebens und seine Zunge ist in den Sätzen vielfach auch sehr spitz und da kommt der eine oder andere Satz nicht fein-gefiltert über die Medien. Ihm geht es vielleicht da wie Uli Hoeneß.
Florian Schmidt
4.964
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 05.05.2015 um 18:45 Uhr
Genau und dann noch ne Schneise zu einem vorbestraften Straftäter geschlagen.
338
Ruth Schewietzek aus Gießen schrieb am 06.05.2015 um 06:54 Uhr
Liebe Pro Bahn, ich bin früher gependelt, berufsmäßig, und war von der Arbeit der Pro Bahn auch ganz angetan - aber hier trifft die Empörung die falschen.
Die Bahn, früher selbstverständlich alles Beamte, wurde auf Betreiben unserer Regierung 'privatisiert', selbstverständlich alternativlos und die Mitarbeiter sind heute nur noch Angestellte.
Dann muß man sich auch damit abfinden, daß diese streiken können, dürfen, und es auch tun.
Wenden Sie sich an Herrn Mehdorn, wenn Sie Kritik üben möchten. Streik ist in unserer Gesellschaft etwas völlig normales und wie einer der Mitforisten schon schrieb, sind viele Rechte des Normalbürgers erst durch Streik durchgesetzt worden. Und ich glaube kaum, daß jemand diese rückgängig machen möchte.
Übrigens hat der längste Streik Deutschlands 4 Monate gedauert und hinterher zur Lohnfortzahlung im Krankheitsfall geführt.
http://de.wikipedia.org/wiki/Streik#Streiks_in_Deutschland_nach_1945
PRO BAHN Landesverband Hessen
345
PRO BAHN Landesverband Hessen aus Gießen schrieb am 07.05.2015 um 08:23 Uhr
Der Landesvorstand von PRO BAHN Hessen ist selbst zum großen Teil von Berufswegen her in der Gewerkschaft. Nur bedarf es hier im Bereich Daseinsvorsorge einer differenzierten Betrachtung. Ebenso sind unsere Beiträge auch differenziert und hauen nicht einseitig auf die GDL ein. An Herrn Mehdorn brauchen wir uns nicht zu wenden, denn der ist auch in seinem Nachfolgejob im Ruhestand. Wie wir schon an anderer Stelle anmerkten: Warum kritisieren andere Gewerkschaften und der DGB die Verhaltensweise der GDL im Tarifkonflikt? Was spricht gegen eine Schlichtung oder Moderation? Man kann auch aus dieser wieder aussteigen und erneut streiken. Es ist dann auch eine zweite Schlichtung möglich. Das hat es auch schon oft gegeben. Lehrstunden in Sachen Streik brauchen wir nicht, wir haben z.B. beim Arbeitskampf im Öffentlichen Dienst im März 2014 mit mehreren Akteuren aus persönlich-beruflichen Gründen auf der Straße gestanden.
PRO BAHN Landesverband Hessen
345
PRO BAHN Landesverband Hessen aus Gießen schrieb am 07.05.2015 um 08:27 Uhr
An alle mal ein wichtiger Link. Der Vorgänger von Herrn Weselsky, Herr Schell, ist in einem Interview im Nachtmagazin vom Dienstag zu sehen. Herr Schell zerreißt da seinen Nachfolger wegen dessen Blockadehaltung und engstirnigen Verhaltensweise in der Luft. Peinlich, wenn einem der gestandene Vorgänger im Amt die Gefolgschaft verweigert. Herr Schell spricht das an, so wie wir das auch sehen. Hier der Link:
http://www.tagesschau.de/multimedia/video/video-82539.html
PRO BAHN Landesverband Hessen
345
PRO BAHN Landesverband Hessen aus Gießen schrieb am 07.05.2015 um 08:29 Uhr
Was nun Herr Schmidt, Frau Schewietzek?
Florian Schmidt
4.964
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 07.05.2015 um 09:28 Uhr
Bei den Aussagen spielt das mittlerweile angespannte verhältnis von Herrn Schell zur GDL aber sicher keine Rolle.
PRO BAHN Landesverband Hessen
345
PRO BAHN Landesverband Hessen aus Gießen schrieb am 07.05.2015 um 12:22 Uhr
Die GDL scheint aber mittlerweile zum gesamten Spektrum außerhalb ihres Mitgliederzirkels ein angespanntes Verhältnis zu haben. Wie will man da überhaupt noch als Gesprächs- und Verhandlungspartner akzeptiert werden? Viel wichtiger wäre es, mal über die grundsätzlichen politischen Entwicklungen in Deutschland reden, ja sogar über einen politischen Streik nachdenken. Das wäre viel viel wichtiger, als nur an sich zu denken.
Florian Schmidt
4.964
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 07.05.2015 um 15:30 Uhr
Jeder Streikgegner denkt doch auch nur dran wie er seinen Hintern pünktlich auf die arbeit bekommt. Wo ist denn da die Solidarität?
Stefan Walther
4.946
Stefan Walther aus Linden schrieb am 07.05.2015 um 23:11 Uhr
Macht eine Gewerkschaft endlich mal das was sie eigentlich immer tun sollte "für die berechtigten Forderungen ihrer Mitglieder kämpfen", dann ist das Geschrei groß.
Was kommt als nächstes? = die Hetze gegen die Erzieherinnen, die in den unbefristeten Streik treten? Dass ein Streik einer Gewerkschaft auch Auswirkungen haben muss um Druck erzeugen zu können, das liegt doch in der Natur der Sache... sonst könnte sie es gleich lassen!
Friedel Steinmueller
4.013
Friedel Steinmueller aus Heuchelheim schrieb am 08.05.2015 um 10:25 Uhr
Volle Zustimmung Herr Walther!
Doch der Zeitfaktor beweist wie verhärtet die Fronten unter den Verhandlungspartnern sind. Nach nunmehr 8 Monaten sollte dieser Arbeitskampf doch endlich mal zu einem Ergebnis führen.
Letztlich ist dieser doch für alle Beteiligten eine Belastung.
Christoph Schäfer
806
Christoph Schäfer aus Gießen schrieb am 08.05.2015 um 21:27 Uhr
Zum Streiken gehören immer 2. Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Man gewinnt den Eindruck, dass allein die Arbeitnehmer für die Folgen der Streikmaßnahmen verantwortlich gemacht werden. Hut ab vor der GDL und den streikbereiten Lokomotivführern und -führerinnen, welche es nicht leicht haben, Beschimpfungen ausgesetzt sind und auf Gehalt verzichten, da die Streikkasse in der Regel nicht so üppig zahlen kann. Weiter so! Diese Nachhaltigkeit ist bewunderswert und bei der heutigen
Arbeitnehmerschaft alles andere als selbstverständlich. Viel mehr wir in der heutigen Zeit arbeitnehmerseitig sehr häufig arbeitgeberisch gedacht und gehandelt, auch auf eigene Kosten!(siehe dazu: http://www.cogito-institut.de/Pages/default.aspx )

Sicher könnte ich als Pendler nun auch jammern, aber was hilft es. Dieser Arbeitskampf ist viel wichtiger!
Schade nur, dass es die eigentlich Verantwortlichen wieder mal nicht am eigenen Leibe zu spüren bekommen, da man in solchen Kreisen in der Regel mit Privatjets bzw. -jachten zu reisen pflegt!
Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
Auf www.giessener-zeitung.de kann jeder aus seinem Ort berichten. Lokaler geht's nicht!

Mitmachen ist ganz einfach und alles ist kostenlos: Gleich registrieren und los geht's!

Herzlichst, Ihr(e) PRO BAHN Landesverband Hessen

Weitere Beiträge aus der Region

Frau Christine Krüger zeigt in schwierigen Zeiten ein starkes Engagement und unterstützt unter anderem den Lebenshilfe-Reiseveranstalter proMundio mit selbstgenähten Masken.
Nähen für die gute Sache - Christine Krüger ist „heimliche Masken-Heldin“ des Lebenshilfe-Reiseveranstalters proMundio
Pohlheim (-). Christine Krüger ist zur Stelle, wenn Hilfe benötigt...
Braucht etwas Zeit zum Kennenlernen - LORD
Lord ist fremden Menschen gegenüber zunächst eher etwas misstrauisch...
Eine Kabinettsorder, der sog. Spitzbubenerlass, von 1726.
Friedrich der I. (der Soldatenkönig): „Wir ordnen und befehlen...

Dieser Beitrag als Banner

Um diesen Beitrag als Banner auf deine eigene Homepage einzubinden, kopiere einfach folgenden Link und füge diesen Code in deiner Homepage ein.
Link:
Übrigens: unter "Meine Seite" findest du auch einen Banner zum Einbinden der letzten Beiträge, die du selbst verfasst hast.