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"Wasser macht Musik" auch für die fünften Klassen der Brüder Grimm Schule

Gießen | Die fünften Klassen der Brüder Grimm Schule Gießen machten am 27.04.2015 mit ihren Klassenlehrerinnen und ihren Musiklehrern einen Ausflug ins Gießener Stadttheater und erlebten unter dem Titel „Wasser macht Musik“ eine Stunde Musikstücke von Komponisten, die sich mit dem Thema Wasser beschäftigt hatten.

http://www.stadttheater-giessen.de/spielzeit/stueckansicht/category/wasser-macht-musik.html

Die Klassen wurden vorab von den Musiklehrern der Schule auf das Thema hingeführt und beschäftigten sich in diesem Rahmen auch mit den Instrumenten des großen Orchesters.
Das Konzert begann mit Georg Friedrich Händels Wassermusik und der berühmten „Hornpipe-Suite“. Händel komponierte die Musik für König Georg von England. Dieser fuhr mit seinen spielenden Orchester-Musikern per Boot über die Themse, während ihm das Volk am Ufer zujubelte.

Anschließend folgte ein Titel aus der Programmmusik, unserer heutigen Filmmusik. Martin Gärtner, Leiter des Kinder- und Jugendchores des Stadttheaters, erklärte den Schülern zu jedem Stück die Geschichte und einige Hintergrundinformationen.
Er stellte die Musikinstrumente vor und erklärte auch deren Töne und deren jeweilige Auswahl.

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Wasser (312)Stadttheater Gießen (265)Stadttheater (39)Musik (1130)Klangerlebnis (1)Brüder-Grimm-Schule (51)
Drei Kinder hatten auch die Gelegenheit auf der Bühne an einem Stück aktiv teilnehmen zu dürfen und unterstrichen mit “Regenmacher“, Handtrommel mit Murmeln und einer Schöpfkelle mit Wassereimer die passenden Wassergeräusche.

Die Zuhörer kamen dann in den Genuss dem moderne Stück von Benjamin Britten „The Interludes“ zu lauschen und sich neben einem Sonnenuntergang über dem Meer auch einen Sturm und das Wellenrauschen vorzustellen. Die ganze Zuschauermenge übte sich dann dazu passend in einer „La- Ola-Welle“.

Gärtner erklärte den Schüler, dass Benjamin Britten Stimmungen musikalisch dargestellt hat und somit bei den Zuhörern Bilder im Geiste erzeugte, welches immer noch ausgezeichnet funktionierte.

Höhepunkt des Vormittags war Bedrich Smetanas „Die Moldau“ aus dem Werk „Mein Vaterland“. Die Reise der Moldau ausgehend von den beiden Quellen vorbei an einer Jagd, einer Bauernhochzeit und Mondnymphen bis hin über gefährliche Strudel in die Stadt Prag wurde den Gästen sehr lebhaft nahegebracht und das Motiv der Moldau sogar von einigen Zuschauern im Auditorium mitgesungen.

Der Ausflug beeindruckte die Schüler nachhaltig, manche waren zum ersten Mal in dem Großen Haus. Wir wünschen natürlich allen, dass weitere Möglichkeiten folgen möchten, denn solche Klangerlebnisse sind etwas ganz besonderes und sollten jedem zugänglich sein.

 
 
 

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Kommentare zum Beitrag

Birgit Hofmann-Scharf
10.363
Birgit Hofmann-Scharf aus Gießen schrieb am 04.05.2015 um 20:57 Uhr
In meiner Schulzeit waren es Events, wenn mal ein Feuerwehrmann, ein Zahnarzt oder ein Reporter die Schulklassen über ihre Berufe aufklärte. Auch das hat sich geändert, sehr zum Vorteil ! Hört sich gut, Frau Lennartz ( oder wirst Du von Deinen Schülern geduzt ? )
Martina Lennartz
6.348
Martina Lennartz aus Gießen schrieb am 04.05.2015 um 21:05 Uhr
Liebe Birgit, das ist nicht üblich. Meinen Kleinen rutscht es manchmal aus Versehen raus und zu manchen ehemaligen Schülerinnen und Schüler hat man u.U. durch die unterschiedlichsten Anknüpfungspunkte (Job, Sport...) ein sehr nettes vertrautes Verhältnis, so dass ich manchmal das "Du" anbiete. Aber das ist eher selten.
H. Peter Herold
29.363
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 05.05.2015 um 08:19 Uhr
Da wäre ich gerne, wenn auch nicht als Schüler dabei gewesen.
Dieter Petersen
1.448
Dieter Petersen aus Gießen schrieb am 05.05.2015 um 11:57 Uhr
Heute musst du etwas bieten und Du tuest es. Schnödes Abarbeiten von Unterrichtsstoff und Daten gehört sicher der Vergangenheit an. Die Schule darf kein Zahnarztbesuch sein. Lernen verpackt in Aktion ist angesagt. Prima.
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