Bürgerreporter berichten aus: Gießen | Überall | Ort wählen...

Aufgedeckt!!!

Gießen | Wohnungsgröße bei HartzIV!!!!!
Endlich hat sich jemand, mal getraut, in die Unfähigkeit des Jobcenters Gießen in Sachen Berechnung der Mietkosten, in diesem Fall Herr Jörg Braun ein Fachanwalt für Arbeits –und Sozialrecht öffentlich zu machen. Dazu kann man nur sagen weiter so Herr Braun. Würde man wöchentlich die Fehler, die das Jobcenter Gießen auf Kosten der sozialschwachen begeht, auflisten bräuchte man eine halbe Zeitungsseite. Die Bilanz nach zehn Jahren Hartz IV ist Verheerend. O-Ton Ulrich Schneider vom Paritätischen(vorher Paritätischer Wohlfahrtsverband)
Die Regelsätze sind realitätsfern, die Bürokratie bordet über, die soziale Spaltung wächst - seine Kritik an der Hartz IV-Reform hat der Paritätische Gesamtverband auf einer Internetseite zusammengetragen. Dort finden sich auch seine zehn Forderungen für eine arbeitsmarktpolitische Kehrtwende und eine Totalreform von Hartz IV.
Zehn Jahre nach Inkrafttreten von Hartz IV könne die Reform auf ganzer Linie als gescheitert betrachtet werden, so die Bilanz des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes anlässlich des am 1. Januar 2015 anstehenden Jahrestages der
Mehr über...
Der Autor hat diesem Beitrag leider keine Tags (Stichwörter) zugeordnet!
umstrittenen Hartz-Reform. Die Vermittlung sei „gefloppt“, die Regelsätze seien nicht bedarfsgerecht und statt bürgerfreundlicher Verwaltung sei Hartz IV ein kompliziertes „Bürokratiemonster“. Der Paritätische fordert die Bundesregierung zu einer Kehrtwende auf und legt einen Zehn-Punkte-Plan für durchgreifende Reformen in den Bereichen Arbeitsmarktpolitik und Grundsicherung vor.
„Was seinerzeit großmundig als sozialpolitische Jahrhundertreform angekündigt wurde, entpuppt sich zehn Jahre später als Jahrhundert-Flopp mit verheerenden Auswirkungen auf viele Menschen in diesem Land“, so Ulrich Schneider, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbandes. Die Armut in Deutschland sei auf einem neuen Rekordhoch und die Gesellschaft tief gespalten. In „zehn Thesen“ zieht der Verband zehn Jahre nach Inkrafttreten des SGB II („Hartz IV“) Bilanz: Hartz IV sei zur „Sackgasse“ für Millionen Menschen, insbesondere auch Kinder, geworden. Sinkende Arbeitslosenquoten seien mit einer „Amerikanisierung“ des Arbeitsmarktes erkauft worden, die Langzeitarbeitslosigkeit habe sich auf hohem Niveau verfestigt, Hilfestrukturen seien kaputt gekürzt worden und faktisch nicht mehr existent. Der Verband kritisiert eine „Zwei-Klassen-Arbeitsmarktpolitik“ und wirft der Politik vor, durch verschiedene sozialpolitische Maßnahmen in den letzten Jahren u.a. die Probleme der Kinder- und Altersarmut noch verschärft zu haben.
Der Paritätische legt einen Zehn-Punkte-Plan vor und fordert darin durchgreifende Reformen in den Bereichen Arbeitsmarktpolitik und Grundsicherung. „Wir fordern die Bundesregierung auf, endlich ernst zu machen mit der Vermittlung in Arbeit und durch öffentlich geförderte Beschäftigung auch jenen Langzeitarbeitslosen Perspektiven zu eröffnen, die bisher auf der Strecke geblieben sind“, so Schneider. Insbesondere aber müssten die Regelsätze dringend endlich auf ein bedarfsgerechtes Niveau angehoben werden. „Die Regelsätze wurden von Anfang an manipulativ klein gerechnet. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Zehn Jahre Hartz IV heißt auch zehn Jahre statistische Trickserei, um den Hilfebedürftigen bedarfsgerechte Leistungen vorzuenthalten“, so Schneider. Der Verband kündigt für das Jahresende eigene Regelsatzberechnungen an.

Kommentare zum Beitrag

Günter Seibert
1.158
Günter Seibert aus Gießen schrieb am 30.04.2015 um 20:53 Uhr
Ich hatte vergessen den Grund an zu geben, was ich hiermit nachreiche, seit Juli 2014!!!! gibt es einen Erlass des zuständigen Hessischen Ministeriums für Umwelt ,Klima, Landwirtschaft und Verbraucherschutz der zum 1. August in Kraft trat, das Hartz IV Empfängern 50 qm zustehen . Dies war dem Jobcenter Gießen schon länger bekannt !! Abgezockt!!!!! , alles weitere ohne Kommentar. Da gibt es für das Sozialgericht ja mal ordentlich was zu tun!!!
H. Peter Herold
29.018
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 30.04.2015 um 23:41 Uhr
Wir, d.h. meine Tochter hat einmal wegen 3,50 € im Monat für Anteil am Allgemeinstrom das Sozialgericht bemühen müssen. Da wurde nebenbei auch die Wohnungsgröße beanstandet, obwohl gar kein Zuschuss zu Mietkosten verlangt wurde, da nur Nebenkosten abgerechnet, also keine Kaltmiete verlangt wurde.
Martin Wagner
2.705
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 01.05.2015 um 09:13 Uhr
Herr Seibert, ich möchte sie unterstützen. Hartz-IV muss weg!! Und mit ihnen alle Parteien, welche das Gesetz uns eingebrockt haben.
Birgit Hofmann-Scharf
10.362
Birgit Hofmann-Scharf aus Gießen schrieb am 01.05.2015 um 10:22 Uhr
Gestern war in der Giessener Tageszeitung zu lesen, wie zahlreich (!?) Kredite für/von Hartz IV Bezieher geworden sind. Z. B. für eine Waschmaschine, deren Bedarf aber erst einmal geklärt werden müsse.
Nun fragte ich mich, wie diese Menschen die vorgestreckte Summe tilgen : 10% der "Unterstützung" wird p. Monat dazu einbehalten. Was bleibt ????????????
Florian Schmidt
4.880
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 01.05.2015 um 10:57 Uhr
Ja, fördern sie mit solchen Artikeln noch das Anspruchsdenken dieser Schnorrer. Die reform ist nicht gescheitert, sie zeigt nur ganz klar dass es Leute die gibt die nicht wollen. Die hat Hartz4 gut rausgesiebt. Wer behauptet er müsse bei den wunderbaren Zahle vom arbeitsmarkt weiter Hartz4 an die drückeberger auszahlen ist doch ein Sozialromantiker. Bedenklich wie manche Menschen dieses solide und faire System ausnutzen wollen.
H. Peter Herold
29.018
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 01.05.2015 um 11:17 Uhr
Hallo Martin, das wären dann ja fast alle bist auf die Linken;-)

Lieber Herr Schmidt, ja das Gesetz lautet: Fordern und fördern. Meine Tochter hat sich während der Zeit, in der sie Langzeitarbeitslos war, immer wieder Beschäftigungen selber gesucht. Von der ARGE, hier GIAG genannt, bekam sie keine Unterstützung dabei.
Nicole Freeman
10.758
Nicole Freeman aus Heuchelheim schrieb am 01.05.2015 um 12:03 Uhr
ich bin ueberrascht wie die unterstuetzung des arbeitsamtes mitlerweile ist. es hat sich einiges geaendert seit dem ich einmal arbeitslos war. zum glueck nur 3 monate. jetzt gibte s kurse online kostenlos als weiterbildung.
mit zertifikat usw. natuerlich ist es fuer einige sehr schwer was zu finden. z. b. mein mann sucht seit jahren. oft sind es aber solche sachen wie die anerkennung von schulabschluss und taetigkeit. oft bleibt einem auslaendischen akademiker nur die putzstelle weil alles nicht anerkannt wird. aber selbst die sprachliche foerderung kann in manchen faellen vom amt geregelt werden. wenn ein wille zu sehen ist !
Martin Wagner
2.705
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 01.05.2015 um 17:52 Uhr
Herr Schmidt - ich bin öfters ihrer Meinung, aber den Schuh "Sozialromatiker" (wenn ich mich dafür ausspreche, dass der Kapitalismus beseitigt wird) ziehe ich mir nicht an.

Was soll das an den (teilweise) Auswüchsen rum zu kritisieren, wenn das ganze System "faul ist". Der Kapitalismus gehört mit "Stumpf und Stiel" ausgerissen! (Ich glaube das Fremdwortdafür heißt "radikal".)
Martin Wagner
2.705
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 01.05.2015 um 17:56 Uhr
Peter H. - sollte das wirklich so sein (wenn die "an den Gulaschtopf mitlangen Löffeln sitzen ...." - vielleicht drehen die sich dann auch ...) dann ist das so.

Meine Kritik geht aber über einzelne Parteien hinaus und richtet sich nicht nur an das diesen Staat stützenden Parteiensystem, sondern auch an die (in ihrer Masse) diesen Staat zumindest nicht bekämpfenden Zivilgesellschaft.
Günter Seibert
1.158
Günter Seibert aus Gießen schrieb am 02.05.2015 um 14:01 Uhr
Herr Schmidt Hartz IV Empfänger als Schnorrer und Drückeberger zu bezeichnen ist eine absolute Frechheit!!!!!
Kennen Sie von jedem Hartz IV den Hintergrund warum er oder sie in Hartz IV gekommen ist?? Eben nicht , halten Sie doch einfach mal den Mund und denken Sie mal darüber nach was Sie da von sich gegeben haben. Mit Ihren Äußerung stellen Sie die sozialschwachen , dazu gehören auch viele Rentner die von 700 € leben müssen ins Abseits, ich würde an Ihrer Stelle mal überdenken was Sie da von sich geben!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Florian Schmidt
4.880
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 02.05.2015 um 14:42 Uhr
Was heißt hier Frechheit? Ist es nicht mittlerweile gesellschaftlich anerkannt, dass Hartz4 nur Betrug und Leistungsmissbrauch fördert? Die Realität tut eben manchmal weh. Ich kann mir nicht vorstellen dass es im wirtschaftlichen Aufschwung noch Menschen geben muss die der Staat alimentiert. Auch alte Menschen und behinderte werden doch wohl einen Job finden können. Aber wenn man nicht drastisch da hinterher ist kann ja auch keine Motivation entstehen.
Wir sollten alle eigentlich dankbar sein, dass die Bildzeitung noch den kleinen Mann vertritt dem Ärger eine Stimme gibt. Wir brauchen eine ehrliche Meinung aber keine deprimierenden Fakten.
Karl-Ludwig Büttel
3.855
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 02.05.2015 um 16:37 Uhr
Herr Wagner welche Alternative zu Hartz IV sehen Sie? Zurück zur alten Sozialhilfe? Haben sie für Ihre Forderung auch eine Lösung?
Das System werden Sie nicht und andere auch nicht in den nächsten Jahren ändern können, dass dauert länger. Ein Großteil der Zivilgesellschaft wird nicht aufbegehren weil ihr Anspruchsdenken an den Staat nicht so hoch ist oder sie schlicht weg zufrieden sind. Also muss eine andere Lösung her. Das würde mich mal brennend interessieren. Wie ich zu Hartz IV stehe wissen Sie aus anderen Beiträgen. Leider habe ich noch keine optimale Lösung gefunden. Hartz IV als Reform ist auch in meinen Augen Reformbedürftig.
Stefan Walther
4.848
Stefan Walther aus Linden schrieb am 02.05.2015 um 16:47 Uhr
Guter Beitrag... und guter - wie immer - ein wenig provozierender Kommentar von Herrn Schmidt! Sicher, wer ihn nicht als Kommentator kennt, wer nicht zwischen den Zeilen liest, den Sarkasmus nicht wahrnimmt.... der reagiert wie Günter und Martin. Macht aber nichts, so ist nochmal deutlich geworden, welch ein menschenverachtendes Gesetz mit Hartz IV verabschiedet wurde... "Reformbedürftig"? = Hartz IV muss weg!
- unbefristete Zahlung von ALG I !
- Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohnausgleich - 30. Std. die Woche von Montag bis Freitag!
- Kostenlose Bildung von der Kita bis zur Hochschule!
- Übernahme aller Sozialversicherungsbeiträge durch die Unternehmen!
usw. usw.
H. Peter Herold
29.018
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 02.05.2015 um 17:39 Uhr
Klingt ja wie Märchen aus 1.000 und einer Nacht.
Und wer bezahlt dann das alles?
Keine Frage! Natürlich der, der diese Wohltaten in Empfang nimmt. Der Bürger nämlich, denn der zahlt doch die Steuern, um deren Zahlung sich Unternehmen gekonnt drücken(können).
Karl-Ludwig Büttel
3.855
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 02.05.2015 um 17:54 Uhr
Eine Reform kann auch bedeuten, dass etwas komplett verschwindet. Vielleicht hätte ich es anders nennen können. Auch bin ein Gegner von Hart IV und das seit der Einführung. Ich bin mal auf die Antworten von Herrn Wagner gespannt.
Ihre Vorschläge sind nett Her Walther und mir ja auch schon bekannt. Besonders die Forderung nach kostenloser kindlicher Bildung bis zur Hochschule findet meine volle Unterstützung.
Das mit den Sozialversicherungsbeiträgen könnte ich mir vorstellen.
ALG I unbefristet? Will dann derjenige noch Arbeit finden?
Was bekommen diejenigen, die nicht Arbeiten können? Sozialleistungen muss es doch auch geben.
30 Stundenwoche als Frankfurt Pendler wünschenswert, aber nicht Realisierbar da zu teuer.
Sicherlich kann man vieles ändern und vieles ist wünschenswert.
Rüdiger Schäfer
739
Rüdiger Schäfer aus Gießen schrieb am 02.05.2015 um 22:52 Uhr
Wer hat denn Hartz4 initiiert?
Und wieso wurde vom Wirtschaftskanzler Hartz 4 eingeführt?

Ausschließlich um nationale Wirtschaftsinteressen ging es,
Profitsteigerungen durch Lohnkostensenkung
und damit auch Wettbewerbssteigerungen gegenüber ausländischen Firmen:
weniger Import und mehr Export bedeuten höhere Erlöse und Profite der deutschen Unternehmen.

Also wirtschaftliches Wachstum von Deutschland zulasten des Auslandes und insbesondere der inländischen arbeitsfähigen Bevölkerung.

Das waren und sind noch immer die Prioritäten unserer politisch Verantwortlichen.

Solange sich dies nicht ändert,
wird auch bei Hartz4 sich nichts zum Besseren wenden.
Also gilt es zunächst, das Übel an der Wurzel zu packen.
Stefan Walther
4.848
Stefan Walther aus Linden schrieb am 03.05.2015 um 00:43 Uhr
Wer das bezahlen soll Peter? Der Steuerzahler, wie kommst du da drauf? =
Wenn du so argumentierst, dann dürfte man gar nichts mehr fordern, dann würde es immer heissen = die kleinen Leute haben sowieso keinen Einfluss, am Ende müssen sie die Rechnung doch selbst bezahlen...

Stimmt Herr Büttel, natürlich müssen diejenigen versorgt werden, die nicht arbeiten können, aber dazu bedarf es nicht Hartz IV!
Wer ALG I bezieht ist automatisch ein arbeitsscheuer Drückeberger? Dem kann ich nicht folgen Herr Büttel. Arbeitslosigkeit macht einsam und krank, es geht um die Vermittlung von Arbeit nicht um Druck durch Verarmung ( Hartz IV ), das schafft keinen einzigen zusätzlichen Arbeitsplatz.
Natürlich gibt es sie, die, die keine Arbeit finden wollen. Nur, die werden sich weder mit ALG I noch mit ALG II darum bemühen.... um diese Spezies geht es hier doch nicht!?
Martin Wagner
2.705
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 03.05.2015 um 08:02 Uhr
Herr Büttel, ich komme erst jetzt dazu einen Kommentar zu schreiben. Hatte gestern viel zu tun - normalerweise "drücke ich mich nicht", wenn ich direkt angesprochen werde.

Herr Büttel, ich finde - auch wenn Sie auf der "anderen Seite stehen" - Sie verstehen die Probleme nicht mit gerade mal aktuellen Schnellantworten zu beantworten. Sie bemühen sich immer den größeren Zusammenhang zu sehen.

Wenn Sie - wie in ihrem Kommentar vom 2.5. - auf kleinteilige Antworten setzen, da "schlägt ihr Pragmatismus voll durch".

Nein in diesem Wirtschaftssystem ist die gerechte Verteilung und Bezahlung von Arbeitern nicht zu sichern. Einmal utopisch gesehen die Partei der Arbeiterverräter würde in dieser Regierung willens (und in der Lage sein) Hartz-IV abzusetzen, dann ist es doch nur eine Frage von Wochen, wann die Kapitalisten diese Regierung gestürzt und eine ihnen genehme Neue ans Ruder gebracht hätten.

1. Mindestens auf Landes- und sicher auf Bundesebene reagieren keinesfalls Parteien (die irgendwelchen Parteiprogrammen oder Wahlprogrammen verpflichtet sind), sondern Agenturen des Kapitals.

2. Hartz-IV wird nicht nur gebraucht um die angeblich leere öffentlichen Kassen "nicht ausbluten" zu lassen, sondern um diejenigen, welche (noch) Arbeit haben zu displizinieren. Solange das Kapital an der Macht ist wird sie sich diese in ihren Augen scharfe Waffe niemals aus der Hand schlagen lassen. (Bitte nicht vergessen die Kapitalisten der einzelnen Länder stehen schon in einer gewissen Konkurrenz miteinander und die BRD hat es mindestens seit dem die Arbeiterverräter Hartz-IV eingeführt haben verstanden die Löhne so zu drücken, dass sie im weltweiten Wettbewerb (immer noch) ganz gut da stehen.)

3. Kurzantwort - Hartz-IV wird erst endgültig verschwinden, wenn wir die Kapitalisten von der Macht vertrieben haben.
Karl-Ludwig Büttel
3.855
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 03.05.2015 um 11:04 Uhr
Genau, mehr wollte ich nicht von Herr Wagner mal in Erfahrung bringen. Sie haben kiene einzige Frage beantwortet. Schade. Das doofe die jagen wir aus dem Land oder der Kapitalismus muss weg zeigt ja nicht auf wie es danach weiter geht. Das würde mich brennend interessieren. Dann könnte ich vielleicht auch diese alles muss weg Bewegung oder alles muss geändert werden besser verstehen.
Und lieber Herr Wagner, dass hat diesemal mit Pragmatismus nichts zu tun. Ich wünsche mir einfach nur Antworten, wei man das Problem Ihrer Meinung nach lösen soll. Nur zu fordern, dass etwas beseitigt werden soll ändert nichts und zeigt nicht auf wie es weiter geht. So gewinnt man keine Mitstreiter.
Stefan Walther
4.848
Stefan Walther aus Linden schrieb am 03.05.2015 um 11:21 Uhr
Mal schauen was Martin Wagner darauf antwortet... von mir jetzt erstmal = Sie haben zu 100% Recht Herr Büttel: wer keine Perspektive aufzeigt / aufzeigen kann, der kann auch keine Mitstreiter gewinnen! "Der Kapitalismus muss weg", diese Aussage wird nicht genügen!
2.463
Gertraud Barthel aus Gießen schrieb am 03.05.2015 um 13:00 Uhr
In Norwegen hat eine große Firma dals Experiment die 30-Stundenwoche bei vollem Lohnausgleich eingeführt-undbeste Erfahrungen damit gemacht.Die höheren Kosten werden mehr als ausgeglichen durch höhere Motivation und bessere Leistungen der Beschäftigten und einen deutlich gesunkenen Krankenstand.
Man geht auch davon aus, dass es unter diesen Bedingungen
möglich sein wird, die Anzahl der Frühverrentungen zu senken
(Aus einem Bericht der FR)
Martin Wagner
2.705
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 03.05.2015 um 14:12 Uhr
Stefan schreibt: (...) "... wer keine Perspektive aufzeigt / aufzeigen kann, der kann auch keine Mitstreiter gewinnen! "Der Kapitalismus muss weg", diese Aussage wird nicht genügen! (...)

Doch - wir leben nicht mehr in den Zeiten Ende der 10er / Anfang der 20er Jahre in denen die Arbeiter real die Macht hatten (A+S-Räten) oder die Kämpfe auf den Straßen und Plätzen das für - mehr oder weniger - wahrscheinlich erschienen liessen, sondern - und das wurde zu manchen Artikeln hier immer wieder betont - in Zeiten in denen die Arbeiterklasse auf ein Bündnis mit den fortschrittlichen Teil des Bürgertums angewiesen ist.

Und weil das so ist, kann meiner festen Überzeugung nach nur (ich schreibe das etwas verkürzt) die Parole "Das System ist tödlich - das System muss weg ... " ausgegeben werden. Alles Andere - wie die dogmatischen Aussagen von irgendwelchen Parteien - verhindert doch nur das breite Bündnis, weil nun einmal die Bürgerlichen seit mindestens 150 Jahren erzählt bekommen: Finger weg von den böse, böse Roten (aller Schattierungen).

Letztendlich geht es also nicht um "überzeugen" oder "Perspektiven aufzeigen" sondern darum all jene Menschen "guten Willens" im Kampf gegen das System zusammen zu bekommen. Mir ist das (fast - natürlich keine Faschisten) völlig egal warum jemand an der Beseitigung dieses Wirtschaftsystems mitarbeiten will. Hauptsache er / sie kämpft mit. Wir brauchen Jeden!

Natürlich wenn die Kapitalisten "weg sind" müssen neue Wege in der Wirtschaft (und darüber hinaus in dem Staat und Gesellschaft) beschritten werden. Ich wünsche mir natürlich, dass dann linke Vorstellungen den Durchbruch erzielen. Aber wir Linken aller Fraktionen sind sehr schlecht beraten, den Bürgerlichen als Projektionsfläche des "seht sie euch an, die sind doch noch schlechter als wir!" zu dienen.

Um es einmal anders auszudrücken (analog eines ehemals weit verbreiteten Slogans in der Friedensbewegung: Entweder wir schaffen den Krieg ab oder der Krieg schafft uns ab!):

Entweder wir beseitigen weltweit den Kapitalismus oder es ist nur eine Frage der Zeit, dass der uns "beseitigt"!
2.463
Gertraud Barthel aus Gießen schrieb am 03.05.2015 um 15:25 Uhr
Meiner Ansicht nach wäre es schon ein großer Fortschritt, wenn man vom herrschenden Neoliberalismus zum Keynesianismus zurückkehren würde, der dem Staat sehr vielmehr Gestaltungsspielraum einräumt, als er zur Zeit hat.
Eine Reform der EU zu mehr Gemeinsamkeit in Form einer Finanzunion wäre auch ein großer Fortschritt und wird von vielen Wirtschaftswissenschaftlern befürwortet .Deutschland ist aber bei allen Reformideen der große Bremser!
Karl-Ludwig Büttel
3.855
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 03.05.2015 um 20:11 Uhr
Herr Wagner das ist deutlich zu wenig bzw. nichts. Frau Back hat das ausführlich kommentiert dem gibt es von mir auch nichts mehr hinzuzufügen. Bedauerlich so kann man niemanden überzeugen etwas zu verändern. Denn es bleibt die Unsicherheit was einen erwartet.
Stefan Walther
4.848
Stefan Walther aus Linden schrieb am 04.05.2015 um 00:21 Uhr
Da werden wir uns nicht einig Martin, so werden die Menschen - vor allem auch die von dir angesprochenen Arbeiter - nicht zu gewinnen sein!
Was soll daran dogmatisch sein wenn man über eine Perspektive nachdenkt, darüber solidarisch die Auseinandersetzung führt...? Also fangen alle erst dann an zu überlegen wenn der Kapitalismus überwunden ist was danach kommen soll?

Und genauso verhält es sich mit Bündnispartnern Martin: wenn ich einem selbständigen Handwerker, Bauern usw., einem "kleinen" Geschäftsmann usw. nicht erklären kann warum er im Kapitalismus keine Zukunft hat, warum immer die "Großen die Kleinen fressen", und warum er sich deshalb für die Sache der Arbeiter entscheiden muss wenn nicht auch er untergehen will.... dann muss ich die Diskussion über eine Perspektive führen. Und da ist es keinesfalls egal wer da gegen den Kapitalismus und wie kämpft. Ein Beispiel? = wir wollen ( zumindest dachte ich das bisher ) vor allem der Arbeiterschaft eine Perspektive aufzeigen um sie zu überzeugen - und da muss ich mich auch mit z.B. arbeiterfeindlichen anarchistischen Vorstellungen auseinandersetzen und diese zurückweisen. Also "Hauptsache" dagegen, was danach kommt, das werden wir dann - vielleicht - sehen, so wird es nicht funktionieren und so hat es auch noch nie funktioniert!

Frau Barthel, dies wäre kein "großer Fortschritt", mal ganz abgesehen davon, dass es illusionär ist: wer ist der Staat? Der Staat ist immer - egal in welchem Gesellschaftssystem - der Apparat der Herrschenden. Einen "neutralen" Staat - oder gar einen "Staat des ganzen Volkes" - gibt es nicht. Da ändern auch Reformen nichts....
Will man einen Staat in dem eine Minderheit über die große Mehrheit herrscht, oder will man dass das Gegenteil der Fall ist = so stellt sich meines Erachtens die Diskussion über eine mögliche Perspektive.
Martin Wagner
2.705
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 04.05.2015 um 07:45 Uhr
Kurz zu Frau Back - kurz zu Herrn Büttel:

Wenn ihnen die Beseitigung des (ich bleibe einmal in meinem Sprachgebrauch - das ist aber auch in der bürgerlichen Sprache auszudrücken) herrschenden Blockes "zu wenig ist" bzw. ihnen keine "Visionen" für eine bessere Welt aufgezeigt werden will / kann / soll .... was weiss ich, dann kann ich das nicht ändern.

Bitte halten sie das für nicht zynisch, aber ich will darauf hinweisen, dass derjenige der nicht die Kraft hat aus eigener Überzeugung zu handeln - früher oder später - Opfer der herrschenden Verhältnisse wird.

Ich verwende dafür immer gerne das Bild der Barrikade. Es gibt nur ein "hier" und "drüber". Es gibt kein "zwischen den Fronten".

Vielleicht mag es für die Eine / den Einen oder anderen schwer sein "den eigenen Kopf zu gebrauchen" bzw. sich auf einen Prozess einzulassen, dessen Ausgang völlig unklar ist. (Stichwort: Entweder wir schaffen das System ab oder das System schafft uns ab.) Aber das - wenn es so etwas überhaupt gibt? - ist typisch deutsch: Nur Nichts riskieren - immer schön (rück)versichern.

Und sei es nur in der Variante, die Stefan offensichtlich favorisiert: .... Perspektiven entwickeln .... Theorien "wälzen" .... Klassiker lesen .... und was weiss ich .....! Ich will ja nicht behaupten, dass das völlige Zeitverschwendung ist. Aber gibt es nichts Anderes / nichts Wichtigeres.
Ich denke ja, wir müssen Strukturen dieses Kampfes entwickeln und zwar außerhalb von Parteien (von mir aus mit guten Leuten aus diversen Parteien, aber niemals mit Parteien an sich*). Wir müssen so etwas (klingt vielleicht komisch, aber mir fällt nichts Besseres ein) ein ganz breites "Bündnis der Unzufriedenen" schmieden.

(kurze Wiederholung - da habe ich schon mehrmals geschrieben) Ja Stefan, der klassenbewußten Arbeiterklasse kommt in diesem Kampf die entscheidente Bedeutung zu. Aber (nicht nur) weil sie zu den von den Kapitalisten am meisten Ausgebeutete zählen, sondern weil nur sie (und nicht Angestellte, Handwerker, Bauern, Gewerbetreibende, Beamte, Rentner .... ) über die Kette Einzelstreik - Branchenstreik - Generalstreik die wirklich greifenden Machtmitteln in den Händen haben um das Wirtschaftssystem wegzufegen.

Noch einmal: Mir ist überhaupt nicht bange von der was nach der Beseitigung kommen wird. Die Menschen, welche "ins Risiko gehen" werden sich schon "nicht die Butter wieder vom Brot klauen lassen", sie werden eine linke antikapitalistische Gesellschaft und Staat aufbauen. (Wenn es nach mir ginge ohne Parteien .......)

* Schwachpunkt in meiner Argumentation. Im Kampf gegen den Kapitalismus müssen außerparlamentarische und parlamentarische Kräfte eng zusammen arbeiten. Zur Zeit (im Gegensatz zu Kommunen und Ländern da kann der Bürgerwille sich jenseits von Parteien artikulieren) sind nur Parteien für den Bundestag zugelassen.
Karl-Ludwig Büttel
3.855
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 04.05.2015 um 08:11 Uhr
So kann nur einer Schreiben der keine Verantwortung gegenüber Kindern und Familie hat. Ich muss wissen, wie es danach weiter geht und kann nicht in Träumen vergehen wie Sie.
Stefan Walther
4.848
Stefan Walther aus Linden schrieb am 04.05.2015 um 22:29 Uhr
Du weichst aus Martin und wiederholst deine - sorry - Phrasen = keine Parteien, keine Parteien.... keine Theorie, keine Theorie... nur die Praxis zählt...
Und dann baust du - schon wieder - einen angeblichen Widerspruch auf zwischen Theorie und Praxis = den gibt es aber nicht, die Ignoranz drückt sich dann in solchen Bemerkungen wie "Gibt es nichts Wichtigeres" aus.
Alle bisherigen erfolgreichen Veränderungen / Überwindungen von Gesellschaftssystemen haben eindeutig - in der Praxis! - bewiesen = ohne fortschrittliche Theorie keine fortschrittliche Bewegung!
Nach dem Motto handeln "es wird schon werden", das - ich wiederhole mich - genügt nicht.
Politik ist immer konkret, da muss man auch konkrete Vorstellungen haben. Nehmen wir nur das Beispiel von Herrn Büttel, das ist doch nicht nebensächlich = wie sollte in einer nichtkapitalistischen Gesellschaft ( mal ganz allgemein gesprochen, ich weiss ja immer noch nicht für welches Ziel du dich eigentlich stark machst Martin ) die Erziehung, Versorgung, Bildung usw. der Kinder angedacht sein, wie die Familie ggf. aussehen, z.B. was die Rolle der Frau betrifft ( Hausarbeit, Beruf usw. )... und so muss man sich über alle(!) diese Dinge konkrete Gedanken machen und dies mit den Menschen diskutieren, von ihnen lernen, ihre Gedanken aufnehmen usw. usw. - nur so kann es funktionieren!?
Martin Wagner
2.705
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 05.05.2015 um 07:39 Uhr
Vielleicht Herr Büttel haben sie zumindest teilweise recht. Mit Familie und Kinder wäre meine persönliche Einstellung zum Kapitalismus viel schwerer durchzuhalten gewesen.

Deswegen habe ich mein Leben lang ja auch konsequent nicht geheiratet und keine Kinder in die Welt gesetzt.

Korrekt Stefan - du kannst noch so viel nachfragen / mutmassen ich bin fern jeglicher Ideologie oder hänge keinem Dogma an (... schreibe doch auch immer, das ich mich zur undogmatischen Linken zähle .... ). Wo Nichts ist - kann auch Nichts "entdeckt" werden.

Aber ich wehre mich dagegen, dass meine Haltung unkonkret ist. Ich wiederhole mich: die Zeiten von Parterien ist mindestens seit 5 Jahrzehnten vorbei. Wir schaffen den Kapitalismus nur dann ab, wenn wir uns in einen offenen Prozess "reinwagen", dessen Ausgang - der Sache bzw. den starken Gegenkräften sei es geschuldet - nicht einschätzbar ist. So zu tun, als hätte diese oder jene Fraktion der Linken "den Stein der Weissen" gefunden, das ist kontraproduktiv, weil wir in dem Kampf auf den (fortschrittlichen Teil) des Bürgertums angewiesen sind. Und dieser geht (das hat die deutsche Geschichte gezeigt) bekanntlich nur im Notfall mit den Linken zusammen (Und das auch nur zeitweise - wenn die Kapitalisten wieder erstarkt sind, dann waren die von der Seite der Arbeiterklasse ganz schnell wieder weg .....). Entweder das Bürgertum erkennt, dass letztendlich auch sie die Kapitalisten verraten (und sucht den Schulterschluss) oder sie geht mit der Arbeiterklasse unter.

Ja, ja etwas sehr holzhammerartig, aber auf diesen Kurznenner ist unsere derzeitige Situation durchaus zu bringen.
Günter Seibert
1.158
Günter Seibert aus Gießen schrieb am 05.05.2015 um 16:45 Uhr
Hallo Frau Hannemann ,
ich beziehe Hartz IV vom Jobcenter Gießen, bin schon 63 also ohne Chance auf dem Arbeitsmarkt. Ich hätte da mal eine Frage an Sie, das Jobcenter Gießen gibt auf seinen Schreiben nur die Nummer des Teams an, will heißen ohne Name des Verfassers bzw. Sachbearbeiters , ist dies eigentlich rechtens?
Mfg G.Seibert

Diese Sachlage würde ich gerne mal klären lassen, an wen soll man sich den bei Rückfragen oder Ungereimtheiten (von beiden gibt es genug) wenden . Diese Frage ist offen , oder kann mir die mal eine oder einer beantworten.
Rüdiger Schäfer
739
Rüdiger Schäfer aus Gießen schrieb am 10.05.2015 um 01:48 Uhr
"Wohnungsgröße bei Hartz4 jetzt 50 statt 45 qm."

Das ist die Botschaft.
Und was sind die Kommentare?

Hilfreich?
Martin Wagner
2.705
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 10.05.2015 um 12:46 Uhr
Ja Frau Keiner - seit über 10 Jahren treffen sich Empfänger von Hartz-IV und Grundsicherungsleistungen (und deren politsche Freunde) jeden Montag bei den "3-Schwätzern" (Seltersweg/Ecke Plockstr.) zwichen 18 und 129 Uhrt zur so genannten Montagsdemo. "So genannt", weil im Laufe der Jahre die Anzahl der Engagierten stark abgenommen hat. Im Moment bewegt sich die Zahl zwischen einem halben und einem vollen Dutzend.

Aber wenn sie einmal vorbei kommen sind die Chancen recht hoch, dass sie Informationen von einer/einem Kompetenten (selber Betroffenen oder Ehrenamtlichen, welche diesen Personenkreis begleiten / beraten ...) bekommen können. Was mindestens "drin ist", dass sie für ihr Problem die richtige Anlaufstelle genannt bekommen.

Alle MoDeler nehmen sich garantiert Zeit ihnen gut zuzuhören.
Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
Auf www.giessener-zeitung.de kann jeder aus seinem Ort berichten. Lokaler geht's nicht!

Mitmachen ist ganz einfach und alles ist kostenlos: Gleich registrieren und los geht's!

Herzlichst, Ihr(e) Günter Seibert

von:  Günter Seibert

offline
Interessensgebiet: Gießen
Günter Seibert
1.158
Nachricht senden
Aktuellste Beiträge des Autors:
FC Gießen: Saisonauftakt der Regionalliga Südwest im Waldstadion
Am Samstag, den 5. September um 14 Uhr geht es wieder um Punkte im...
FC Gießen nah am Punktgewinn
Der FCG war am gestrigen Abend gegen Elversberg nah an einem...

Weitere Beiträge aus der Region

Tafel Gießen sucht Verstärkung für ihr Büroteam
Wer hat Zeit und Lust, die Tafel Gießen ehrenamtlich bei der...
Buchtipp: Backfischalarm – Krischan Koch
Inhalt: Ein Inselkrimi Schräg, skurril, liebenswert und typisch...
Bartagame BART
Bart wurde mitten im Ort vor der Kirche auf der Straße aufgefunden....

Dieser Beitrag als Banner

Um diesen Beitrag als Banner auf deine eigene Homepage einzubinden, kopiere einfach folgenden Link und füge diesen Code in deiner Homepage ein.
Link:
Übrigens: unter "Meine Seite" findest du auch einen Banner zum Einbinden der letzten Beiträge, die du selbst verfasst hast.