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„50 Dinge, die ein Hesse lieben muss“: Tandemspringen gehört zu den „Top-Fifty“ des Hessischen Fernsehens

“Hund und Herrchen” auf dem Weg nach unten. Nein, die Gesichtszüge des etwas unkonventionell gekleideten Passagiers waren zwar nicht entgleist, aber bei Vertikal-Tempo 200 kann schon mal die Maske verrutschen.
“Hund und Herrchen” auf dem Weg nach unten. Nein, die Gesichtszüge des etwas unkonventionell gekleideten Passagiers waren zwar nicht entgleist, aber bei Vertikal-Tempo 200 kann schon mal die Maske verrutschen.
Gießen | Es gibt Dinge, die ein richtiger Hesse (und nicht nur der)wissen oder halt einfach mal getan haben sollte. Und es gibt solche, die er einfach lieben muss! Dazu zählt Tandemspringen! Behauptet zumindest „Onkel Otto“, das schnauzbärtige Maskottchen des hr. Und deshalb fand diese rasante Freizeitbeschäftigung auch Aufnahme in die televisonäre „Hall of Fame“ des Hessischen Fernsehens, die Top-Fifty des Frankfurter Senders. Am 1. Mai zur Primetime ab 20.15 Uhr wollen Tobi Kämmerer und seine Kollegin Anna-Lena Dörr ihrem Publikum erklären, warum sie diesen Adrenalin-lastigen Spaß auf ihre To-Do-Liste gesetzt hatten.
Gut, es gibt natürliche noch 49 andere mehr oder weniger abgedrehte Sachen, Hobbys und Disziplinen, die in diese Kategorie passen. Deshalb, siehe oben, heißt die abendfüllende Sendung auch „50 Dinge, die ein Hesse einfach lieben muss!“ Das könnenTraktorpulling, Bubblefootball, eine Lamatherapie, einarmiges Batiken in der Dreiviertelliterklasse oder eben Skydiving sein. Die Szenen zu letzterem hatte ein TV-Team der Frankfurter im Herbst des vergangenen Jahres in Breitscheid eingefangen. Da wussten sich die experimentierfreudigen Besucher bei den Damen und Herren von Skydive Westerwald in guten Händen.
Und der Sprungpassagier war auf den Hund gekommen, bzw. kam als solcher verkleidet daher. Was natürlich seinen Grund hatte. Das Wappentier des hr ist ja von der Natur seines Wesens her ein Wauwau. Und: Es ist historisch belegt, dass es ein vierbeiniger Bello war, der, lang, lang ist’s her, den ersten Fallschirmabsprung in Hessen absolviert hatte. Wenn auch nicht ganz freiwillig. Am 3. Oktober 1785 hatte der bekannte französische Ballonfahrer Jean-Pierre François Blanchard anlässlich eines Schaufahrens seinen mit einem selbst konstruierten Rettungsschirm ausgestatteten “Waldi” nach dem Start auf der Bornheimer Heide bei Frankfurt aus beträchtlicher Höhe aus dem Korb gestupst. Der Vierbeiner überlebte das luftige Abenteuer unbeschadet. Blanchard landete eine Stunde später in der Lahn bei Weilburg. Ein bisschen geschichtliche Nachhilfe muss schließlich sein – auch im Fernsehen.

“Hund und Herrchen” auf dem Weg nach unten. Nein, die Gesichtszüge des etwas unkonventionell gekleideten Passagiers waren zwar nicht entgleist, aber bei Vertikal-Tempo 200 kann schon mal die Maske verrutschen.
“Hund und... 
Tandemmaster Steve Clebusch hat den Waldi sicher nach unten gebracht. Was dieser dazu zu bellen hat, erfahren wir am 1. Mai in der Sendung „50 Dinge, die ein Hesse einfach lieben muss
Tandemmaster Steve... 

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von:  Jürgen Heimann

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Jürgen Heimann
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