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Stadtpark Wieseckaue offiziell eröffnet und getauft

OB Dietlind Grabe-Bolz begrüßt die Besucher des Stadtparkfestes.
OB Dietlind Grabe-Bolz begrüßt die Besucher des Stadtparkfestes.
Gießen | Genau ein Jahr nach dem Start der Landesgartenschau in Gießen wurde das Gelände der Wieseckaue mit einem lebhaften Stadtparkfest am Sonntag, 26. April 2015, offiziell wiedereröffnet und getauft. Obwohl die Wettervorhersage befürchten ließ, dass es auch dieses Mal wie bei der LGS-Eröffnung 2014 um eine verregnete Veranstaltung gehen würde, hatten Veranstalter und Besucher Glück und konnten den Stadtpark um den Schwanenteich bei Sonnenschein und angenehmen Temperaturen genießen.
Um 11.30 Uhr wurde der Park von Bürgermeisterin Gerda Weigel-Greilich und vom Vorstand des Fördervereins Landesgartenschau eröffnet. Um 13.30 Uhr taufte Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz die Parkanlage mit dem Namen „Stadtpark Wieseckaue“. Einige Gießener gehen zum Schwanenteich, andere gehen in die Wieseckaue – aber alle meinten dieses Areal. Durch eine Umfrage in der Presse wurde von den Bürgern beschlossen, dass der Park „Wieseckaue“ heißen soll.
Diese Grünanlage ist die größte und bedeutendste in Gießen. Der Schwanenteich wurde in den Dreißigern und die Wieseckaue in den Sechzigerjahren angelegt. Der Stadtpark sei also eine Anlage von Menschen für Menschen gebaut, freute sich Grabe-Bolz. Auch jetzt wird der Stadtpark Wieseckaue etwas für jeden Geschmack anbieten: Kinderspielplätze, Fußballfelder, Skateanlagen, ruhige Oasen, die Strandbar, sogar eine Boulebahn (am ehemaligen Standort der Lichtkirche). Viele Angebote sind dem Bürgerengagement zu verdanken.
Am Stadtparkfest am Sonntag nahmen Tausende Besucher teil. Um den Neuen Teich präsentierten viele Gruppen und Vereine ihre Tätigkeiten und luden Interessenten ein, mitzumachen. Die Strandbar mit Liegestühlen, Sand und Palmen verlieh beim schönen Wetter bereits ein sommerliches Gefühl. Zahlreiche Spaziergänger genossen einfach die feierliche Atmosphäre auf den Wegen durch den Park und verweilten bei der fröhlicher Musik, die an verschiedenen Ecken live gespielt wurde.
Jetzt können die Gießener nur auf sonnige Frühlings- und Sommermonate hoffen, um sich eine schöne Zeit im Stadtpark Wieseckaue zu gönnen.

OB Dietlind Grabe-Bolz begrüßt die Besucher des Stadtparkfestes.
OB Dietlind Grabe-Bolz.
OB Grabe-Bolz, Bürgermeisterin Weigel-Greilich und Vertreter des Fördervereins Landesgartenschau entdecken das Namenschild.
Es ist offiziell: Die Parkanlage heißt "Stadtpark Wieseckaue".
Der Park wird getauft.
Vorstandsmitgleider des Fördervereins Landesgartenschau, OB Grabe-Bolz und Bürgermeisterin Weigel-Greilich taufen den Park mit Gießkannen des Gießkannenmuseums.
Stadtparkfest für Groß und Klein.
Die Besucher genießen die verschiedenen Auftritte im Park.
Die Strandbar ist gut besucht.
Sommerliches Gefühl an der Strandbar genießen!
Die Besucher dürfen auch mitmachen.

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Kommentare zum Beitrag

Florian Schmidt
4.987
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 27.04.2015 um 19:41 Uhr
Also für mich ist der neue Name nur Schall und Rauch. Es wurden ein paar neue Spielgeräte augestellt und das war auch notwendig. Hätte aber auch ohne das Vorspiel durch die LaGa passieren können. Raiders wurde auch nicht besser odr schlechter weil man es irgendwann Twix nannte.
Klaus Viehmann
1.397
Klaus Viehmann aus Hüttenberg schrieb am 27.04.2015 um 20:09 Uhr
Rückbau der natürlichen Biotope, Flora und Fauna wird gegen Kommerse ausgetauscht, Strandbar bringt Müll und Vandalismus und das alles für einen Phantasie Namen.
Birgit Hofmann-Scharf
10.378
Birgit Hofmann-Scharf aus Gießen schrieb am 27.04.2015 um 21:08 Uhr
Das mit dem Namen hat doch noch gar keinen Bestand, das mit dem Naturfrewel leider schon.
Die Bürger dieser Stadt mögen die wieder zugängliche WIESECKAU ohne diesen Tamtam und ohne " echte Palmen" - wofür fast 200 Bäume sterben mussten.
Jutta Skroch
13.907
Jutta Skroch aus Buseck schrieb am 27.04.2015 um 22:59 Uhr
Offiziell ist da gar nichts, es war eine symbolische Taufe. An der Stelle, wo nun die Strandbar ist, stand ein wunderbarer alter Baum, der diesem ganzen Tamtam weichen musste, wie so viele andere auch, teilweise völlig überflüssigerweise. Von 10.00 Uhr morgens bis Mitternacht, am WE sogar bis 1.00 Uhr, das ist fast rund um die Uhr, wir sind doch nicht am Ballermann, oder doch?
Die Anwohner, die froh sind, das die LGS vorbei ist, müssen sich nun auf weitere Lärmbelästigung einstellen.
H. Peter Herold
29.488
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 27.04.2015 um 23:39 Uhr
Es wird dann doch so sein wie an einem Sonntag gegen 12 Uhr Mittags, als bei schönstem Sonnenschein der Betonplatz bei der THM leer und kahl blieb, wie es sich für einen Betonplatz halt so geziemt.
Es ist gut, dass doch einige Vernünftige sich diese Events nicht antun müssen und dem Treiben fern bleiben.
H. Peter Herold
29.488
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 28.04.2015 um 00:20 Uhr
Sonntags? Ich sagte doch da war niemand, nur die nackte Betonplatte
H. Peter Herold
29.488
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 28.04.2015 um 08:20 Uhr
Ich würde auch flüchten wenn ich diese Brille sehe;-))
Karl-Ludwig Büttel
3.893
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 28.04.2015 um 08:34 Uhr
Warum sollen Sonntags dort auch Studenten sitzen.
Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
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Herzlichst, Ihr(e) Alessandra Riva - Mitarbeiterin der GZ-Redaktion

von:  Alessandra Riva - Mitarbeiterin der GZ-Redaktion

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