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JULEICA-Seminar macht Ehrenamtliche stark

Bei der jüngsten Schulung nahmen 21 Frauen und Männer teil. 13 Teilnehmer durchliefen die gesamte Ausbildung über sieben Module, acht Personen belegten einzelne Module, um sich ihre JULEICA verlängern lassen zu können.
Bei der jüngsten Schulung nahmen 21 Frauen und Männer teil. 13 Teilnehmer durchliefen die gesamte Ausbildung über sieben Module, acht Personen belegten einzelne Module, um sich ihre JULEICA verlängern lassen zu können.
Gießen | Die JULEICA (JugendgruppenleiterInnen-Card) spielt in der ehrenamtlichen Kinder- und Jugendarbeit eine immer größere Rolle. Sie bescheinigt den Inhabern pädagogische und soziale Kompetenzen, die für die Leitung einer Jugendgruppe nötig sind. Erster Kreisbeigeordneter und Jugenddezernent Dirk Oßwald erklärt, warum die JULEICA so wichtig ist: „Die kommunalen Jugendpflegen, Vereine und Initiativen können ihr breites Angebot an Jugendgruppen, Workshops, Bildungsreisen und Freizeiten nur anbieten, weil es viele Freiwillige gibt, die gern mit Kindern und Jugendlichen arbeiten. Damit diese Frauen und Männer für die verantwortungsvollen Aufgaben vorbereitet sind, gibt es regelmäßig Kurse zum Erwerb der JULEICA.“

Er danke den Organisatoren um Kreisjugendpfleger Matthias Lotz, der gemeinsam mit dem Arbeitskreis Kommunale Jugendpflegen im Landkreis Gießen die JULEICA-Fortbildungen durchführt. Bei der jüngsten Schulung nahmen 21 Frauen und Männer teil, die nahezu alle begeistert waren. „Macht weiter so!“, lautet ein Urteil. 13 Teilnehmer durchliefen die gesamte Ausbildung über sieben Module, acht Personen belegten einzelne Module, um sich ihre JULEICA verlängern lassen zu können.

Die Leiterin des Kinder- & Jugendbüros in Wettenberg, Nora Schmidt, machte den Auftakt und referierte über Rolle und Selbstverständnis eines Jugendleiters. „Neben theoretischen Kompetenzen wie der Vermittlung von Methoden oder auch rechtlichen Hintergründen zu Aufsichtspflicht und Haftungsrecht ist es wichtig, auf die Situation der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer einzugehen. Erst, wenn sie wissen, was von ihnen als Leiterin oder Leiter einer Jugendgruppe verlangt wird, können sie diese Erwartung erfüllen und ihre Rolle ausfüllen“, sagt sie über ihr Referat mit anschließender Diskussionsrunde.

Jugendpflegerin Elke Leyrer, Kinder- und Jugendbüro Pohlheim, erläutert: „Die Seminare greifen zentrale Themen aus dem Gruppenalltag auf, knüpfen an den Erfahrungen der Teilnehmenden an und bieten in praktischen Übungen Anregungen, Tipps und Hilfen. So machen wir die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stark für den Alltag.“ Die Module zum Erwerb einer JULEICA beschäftigen sich mit ‚Arbeiten in und mit Gruppen‘, Suchtprävention, Entwicklungsprozessen im Kinder- und Jugendalter, Methoden und Kreativkompetenzen, der Lebenssituationen von Kindern und Jugendlichen, Organisation und Planung, sowie Aufsichtspflicht, Haftung, Versicherung und der Richtlinie zur Förderung der Kinder- und Jugendarbeit.

Wer sich für eine JULEICA oder die Kinder- und Jugendarbeit im Landkreis Gießen interessiert, kann sich an Matthias Lotz wenden, Telefon: 0641 9390-9102; E-Mail: matthias.lotz@lkgi.de. Das Angebot der Jugendförderung des Landkreises ist im Internet einsehbar: www.lkgi-jugendfoerderung.de, oder bei Facebook: www.facebook.com/lkgi.jugendfoerderung.

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