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Jungunternehmer bringt Studierende und Gartenbesitzer zusammen

Gießen | -Anzeige-
Der Jungunternehmer Sönke Müller holt das Konzept von Gartenzauberwerk nun auch nach Mittelhessen: er beschäftigt Studierende, die im Garten helfen. Gartenbesitzer können so ihre Gartenarbeiten an regulär beschäftigte, versicherte Helfer und Helferinnen abgeben, ohne gleich teure Fachleute beauftragen zu müssen.

Ob Rasenmähen oder Unkraut jäten, der Großteil der Gartenarbeit ist nicht schwierig, braucht aber Zeit. Gartenzauberwerk bringt Gartenbesitzer mit Studierenden zusammen, die Erfahrung mit solchen Tätigkeiten haben. Für private Gärten und Gewerbegrundstücke wird eine Gartenhilfe angeboten, auch für regelmäßige Tätigkeiten.

Der Termin kann frei vereinbart werden, auch am Wochenende unter 0641-35099709 oder per Email unter giessen@gartenzauberwerk.de. Weitere Informationen finden Sie unter www.gartenzauberwerk.de.

Wenn der Garten langsam aus dem Winterschlaf erwacht, wächst die Vorfreude auf sommerliche Blütenpracht und laue Sommernächte auf der unkrautfreien Terrasse. Ein gepflegter Garten macht aber auch viel Arbeit. Gerade im Frühjahr müssen das restliche Herbstlaub und erste
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Unkräuter entfernt werden. Abgestorbene oder erfrorene Pflanzen wollen zurückgeschnitten werden und vieles mehr. „Als Jugendlicher habe ich das für meine Großeltern und Nachbarn gemacht“, sagt Sönke Müller, ein junger Unternehmer aus Gießen. „Das ist schon eine Menge Arbeit, für die man aber nicht unbedingt einen ausgebildeten Landschaftsgärtner braucht.“
Die Idee von Gartenzauberwerk hakt genau hier ein. Schüler und Studierende kommen vorbei und erledigen einmalig oder regelmäßig anfallende Arbeiten. Um ihre Anmeldung und Versicherung kümmert sich Gartenzauberwerk. „Ich war erstaunt, wie erfahren Studierende im Gartenbereich sind. Ihnen erste Berufserfahrungen zu fairen Konditionen zu ermöglichen ist mir ein großes Anliegen“, so Müller. „Vor allem, wenn sie meine Leidenschaft zum Gärtnern teilen.“
Idee und Unternehmenskonzept von Gartenzauberwerk sind bereits unter anderem in Hamburg, Iserlohn und Lüneburg mit Erfolg erprobt worden. Sönke Müller hat an der Otto-Friedrich Universität in Bamberg BWL studiert. Er hat den Ableger im Herbst 2014 gegründet, so dass nun im Frühjahr 2015 die ersten MitarbeiterInnen in Gärten eingesetzt werden können.

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Kommentare zum Beitrag

361
Harry Weiß aus Gießen schrieb am 22.04.2015 um 14:50 Uhr
...gute Idee...ich wünsche allen Beteiligten viel Erfolg...
Martin Wagner
2.705
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 23.04.2015 um 11:53 Uhr
Nein Herr Weiß - ich bin der Meinung das ist keinesfalls eine gute Idee.

(....) "„Als Jugendlicher habe ich das für meine Großeltern und Nachbarn gemacht“, sagt Sönke Müller, ein junger Unternehmer aus Gießen." (...)

Ja richtig um genau darum geht es doch.

Um das freiwillige Arbeiten auf Gegenseitigkeit ohne dass dabei "Geld fliesst". Mann/frau half für ein paar Stunden und demjenigen dem mann/frau geholfen hatte revangierte sich (irgendwann, irgendwie ...) dafür.

Da gab es keinen Pfennig dafür. Da mußte kein Pfennig Steuer dafür bezahlt werden. Und das ist bis heute übrigens legal. Die Tauschringbewegung in der BRD hat das durchgesetzt. (Da wird der Begriff Nachbarschaft weit gefasst.) Wen das interessiert sollte einmal nachschauen, ob in seiner Region oder Stadt ein örtlicher Tauschring existiert.

Und da kommt so ein Superschlauer daher und spekuliert darauf, dass Neubürger (Studenten usw.) (noch) nicht über genügend soziale Beziehungen verfügen um an die für dieses System notwendigen Anlaufstellen zu kommen. Was früher ohne Einschaltung eines Vermittlers erfolgte wird dazu genutzt damit ein Privatmann / Privatfrau sich den "Säckel voll machen kann".

Vorsorglich will ich schon einmal das Scheinargument entkräften: Aber bei uns sind die Studenten versichert. Voll gelogen, bei der Nachbarschaftshilfe bist du das auch. Lediglich bei denjenigen Studenten, welche unbedingt Bargeld brauchen (anstatt auf eine Gegenleistung zu warten) macht das einen gewissen Sinn, denn wenn "Geld fliesst" müssen natürlich bestimmte rechtliche / steuerliche / versicherungsrechtliche Bedingungen beachtet werden.

"Idee und Unternehmenskonzept" - was für eine großspurige Prallerei. So etwas Simples wie ein seit Jahrhunderten eingeführtes Prinzip unter neuem Etikett zu verkaufen ...... soll ich das kommentieren? Nein, denn "das fällt jetzt aber unter den in dieser Zeitung in den Prinzipien Geregeltem".

Aber vielleicht ist der "Unternehmensgründer" ja auch nur auf der "Höhe" der Zeit", wo es wohl heisst: Verstehe aus dem letzten Sch ..... deinen Gewinn raus zu schlagen.

Kopfschütteln Anfang ..... In was für eine Welt leben wir denn? Jeder "Dahergelaufene" der "versteht" zu vermitteln, zu verwalten, zu verkaufen, etc. bekommt einen hohen sozialen Status, nur der Arbeiter der ja als Einziger mit der Kraft seiner Hände etwas schafft* der "ist der Dumme", an dem mann/frau aber gerne noch mitverdienen darf! .... Kopfschütteln Ende

*Zugegeben dazu braucht er all die Leuten in den Verwaltungen, Ämtern, Verkaufspalästen etc. Aber ohne den Arbeiter würden die Meisten aus dieser Bevölkerungsschicht auf Dauer glatt verhungern, denn - und das erlebe ich seitdem ich Arbeiter bin - die übergroße Anteil die sind einfach nicht in der Lage körperlich effektiv zu arbeiten. Die haben es (vielleicht) "im Kopf", aber allein die Aufgabe - um einmal ein Beispiel zu nennen - mit der Schippe eine Mischmaschine zu füllen überfordert solche Menschen.
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