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Abenteuer: Blockhausbau in Sibirien, Zimmerer Bezirksfachklasse 12ZI-0

Abfahrt in ein großes Abenteuer - Gießener Bahnhof
Abfahrt in ein großes Abenteuer - Gießener Bahnhof
Gießen | (rsp) Ein Blockhaus in der sibirischen Taiga im Rahmen der Zimmererausbildung bauen. Dieses interessante Angebot bekamen wir, die Zimmererlehrlinge des 3. Ausbildungsjahres der Theodor-Litt-Schule in Gießen, vom Erlebnispädagogenverein "Grüner Grashalm e.V." zugeteilt. Voller Vorfreude auf ein Abenteuer und Interesse am Blockhausbau sagten neun Schüler, in Begleitung von vier Lehrern, zu. Aus dem einen Blockhaus sollten dann zwei werden. Ein Wohnhaus in einem kleinen sibirischen Dorf namens Petropawlawka, im Ostsajan, in der Region Krasnojarsk. Das andere unter Wildnisbedingungen, am nicht weit weg gelegenen Tiberkul See. Wann? Natürlich im Winter! Denn im Sommer sollen Mücken den Bauspaß verderben. Daher entschlossen wir uns, es mit dem sibirischen Winter aufzunehmen. Mitte Februar bis Mitte März. Zwischen 0 und -15°C am Tage und zwischen -20°C und -35°C in der Nacht. Doch genau das reizte uns. Unter extremen Bedingungen ein Haus zu bauen. Ohne industrielle Vorfertigung. Pure Manneskraft.
Abenteuerbereit geht es los. Erst mit dem Zug nach Berlin. Dort schließt sich eine Gruppe des "Grüner Grashalm e.V." an. Studierende, Musiker und Weltenbummler stoßen zu uns Handwerkern. Die Nationalitäten mischen sich. Russland, Weißrussland, Deutschland, Ukraine, Frankreich, Großbritannien, Australien, Finnland und Kirgistan sind vertreten.
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Auf der einwöchigen Reise über Riga und Moskau schließen sich bereits erste internationale Freundschaften. Ca. 6700km werden bewältigt. Knapp 4000km davon mit der Transibirischen Eisenbahn von Moskau nach Abakan. Im Zug herrschen mollige 25°C. Teilweise wird sogar auf über 30°C aufgeheizt. Während draußen tiefste Minusgrade herrschen und die Passanten in dicken Fellmänteln der Kälte trotzen, sitzen wir im Zug mit freien Oberkörpern und schwitzen. Erinnert an exotische Länder der wärmeren Klimazonen: Draußen bullige Hitze und in den Bussen schlackern die Gliedmaßen aufgrund der Kälte der Klimaanlage. Nur eben umgekehrt.
Die Landschaft draußen bietet die gesamte Fahrt über meist das gleiche Bild: Eine von Weiß überzogene Landschaft, sowie Wälder mit Birken, Kiefern, Fichten und Espen. Ein paar Örtchen mit Blockhütten werden auch immer zahlreicher. Die Sonne scheint, blauer Himmel, Schnee.
Zur Unterhaltung wird Karten gespielt, gemütlich gelesen und mit Russen aus dem Abteil kommuniziert und musiziert. So vergehen die Tage relativ schnell.
Transsibirische Eisenbahn
Transsibirische Eisenbahn
In Abakan angekommen geht es mit zwei Sprintern weiter. Gepäck und Menschen werden gestapelt und zusammengequetscht. In Kuragino heißt es umsteigen. Die Sprinter können die folgende Straße voller Schnee und Eis nicht bewältigen. Also wird es noch enger. 25 Männer und Frauen zwängen sich mit Gepäck in einen kleinen Bus. Teilweise muss gestanden werden.
Bei den einen, noch übermüdet von der Zugreise, sinkt die Laune. Die anderen jedoch riechen das Abenteuer. Und Abenteuer ist oft nicht all zu komfortabel.
Die Straßen werden vereister und die Schneedecke immer höher. Dann, mitten im Nirgendwo, ein Stau. Ein LKW steckt am Hang fest und kommt weder vor noch zurück. Quer steht er auf der Straße, sodass kein Wagen links oder rechts vorbei kann. Bald kommt ein Schneeschieber und schafft eine Seitenschneise um den LKW herum. Doch auch dieser Weg ist steil und rutschig. Den Autos mit Hinter- oder Allradantrieb wissen wir zu helfen. So setzen wir uns zu viert auf die Rückbank und sorgen mit dem zusätzlichen Gewicht auf der Hinterachse für mehr "grip". Nach mehr als zwei Stunden kommt ein Abschleppwagen. Aber auch dieser kommt ins Rutschen. Also sorgt der Schneeschieber für eine rauere Straßenoberfläche und gemeinsam ziehen sie den LKW schließlich den Hang hoch. Schneeketten hat hier übrigens kaum einer. Selbst Winterreifen sind nicht bei allen Autos zu sehen.
Abschleppdienst im Nirgendwo
Abschleppdienst im Nirgendwo
In Petropawlowka angekommen werden wir herzlich empfangen. Untergebracht sind wir im sogenannten "Deutschen Haus". Dieses liegt direkt am Fluss Kisir und nicht weit weg von der Dorfkirche, dem sogenannten "Haus des Segens". Diese ist ein wahres Meisterwerk der Holzbaukunst. Ein achteckiges Blockhaus mit spitzem Dach, welches von mehreren Spitzgauben beschmückt ist. Fenster, Tür und Pfosten sind mit filigranen Holzschnitzereien versehen. Nach einer Erkundungstour durch den Ort wird klar, dass hier einige meisterliche Hände wohnen. Sowohl im Handwerk auch als in anderen Künsten. Schuster, Schmiede und Schreiner stellen hier mit bloßen Händen, Werkzeugen und einfachen Maschinen hochwertige Waren her.
Eine Skepsis macht sich jedoch in der Gruppe breit. Denn viele der hier, und in den umliegenden Dörfern Wohnenden, sind Anhänger des sogenannten "Jesus von Sibirien" oder auch "Wissarion". Was wie eine Sekte klingt, offenbart sich jedoch schnell als liebende Gemeinschaft ohne Zwänge und ohne Missionierungswillen. Wir fühlen uns schnell wohl zwischen den freundlichen und interessierten Gesichtern und erste Kontakte werden geknüpft.
Unsere Unterkunft - das Deutsche Haus
Unsere Unterkunft - das Deutsche Haus
Am folgenden Tag wenden wir uns der Arbeit zu. So wird jeder in seine Gruppe eingeteilt. Wir Lehrlinge in die zwei Blockhausprojekte und die Berliner Gruppe in Arbeiten wie Holzschindeln ziehen, Jurtenring bauen und Möbel für ein Projekt namens "One World Café" bauen. Dieses soll ein mobiles Jurten-Café werden, welches in Europa und Russland umherreisen wird.
Ich schließe mich der Tiberkul See-Gruppe an. Dort scheint das Abenteuer am nächsten zu sein. In einer Woche wird gewechselt. Also brechen wir, mit einem kleinen alten Sowjetbus, Richtung See auf. Schon bald, inmitten des sibirischen Waldes, wieder kein Weiterkommen. Ein Holztransporter hat sich im Schnee festgefahren. Erneut eilen wir zu Hilfe und schippen die Reifen mit unseren Schneeschuhen frei. Nach mehrmaligen Versuchen wird jedoch klar, dass der Transporter hoffnungslos feststeckt. Hilfe ist bereits auf dem Weg, aber in der sibirischen Taiga kann es sich nur um Stunden handeln bis diese kommt. Also schnell den Schnee neben dem Weg auf Straßenniveau gesenkt und mit Bohlen vom LKW eine Fahrschiene gegen das Versinken gelegt. Am Ende noch mal Anschieben und weiter geht die Fahrt! Am Tiberkul angekommen, heißt es zu Fuß
Schneeschuhwanderung über den Tiberkulsee
Schneeschuhwanderung über den Tiberkulsee
weiter zu gehen. Den Rucksack aufgeschnallt, über den zugefrorenen See, einer Schneemobilspur folgend. Ein solches transportiert auch unseren Proviant, Werkzeug, Kettensägen, sowie Benzin und Öl. Schneeschuhe, Stöcke, Wasser und natürlich eine Gitarre werden abwechselnd per Schlitten gezogen.
Schon bald sinken wir im sogenannten "Naledsch" ein. Nur an wenigen Orten der Welt kann man auf dieses Hindernis treffen. Bei starkem Frost reißt das Eis und Wasser dringt nach oben. Dort kann es einige Zeit dauern bis es wieder friert. Demzufolge befindet sich unter dem Schnee Schneematsch, darunter Wasser und dann das Eis. Beim Laufen können sich so Eisklumpen an den Schuhen bilden und dementsprechend zusätzliches Gewicht an den Füßen bedeuten.
Dieser Gefahr vorbeugend, entschließen wir uns die Schneeschuhe anzuschnallen. Bedeutend leichter geht es nun voran, durch das atemberaubende Naturpanorama. Eine riesige, weiße Fläche, umgeben vom verschneiten Wald und Berggipfeln. Blauer Himmel und Sonnenschein bringt uns schnell ins Schwitzen. Gefährlich, wenn wir keine sichere und warme Unterkunft in Aussicht hätten, denn der Schweiß würde frieren. Kurz vor der Ankunft bietet sich uns ein herrlicher Sonnenuntergang über dem Eissee und taucht
Jurte am Tiberkulsee
Jurte am Tiberkulsee
ihn und die Berge in ein zauberhaftes Licht. Trotz großer Anstrengung und ohne bisherige Pausen, wird dieses Naturschauspiel ausgiebig genossen. Schließlich kommen wir in der kleinen Blockhaussiedlung an. Unterkunft bietet eine mongolische Jurte. Erst am aufgeheizten Ofen, bei warmen Tee und Brot, machen sich die Strapazen bemerkbar. Schnell fallen alle in den Schlaf.
Wieso das Bauholz nicht gesichtet wurde, fragt sich zu diesem Zeitpunkt noch keiner. Erst am darauffolgenden Tag wird klar, dass ein Schneehügel am Seeufer den Lagerplatz verrät. Also erneutes Schneeschippen. Während wir zu viert die Baumstämme freilegen, kümmern sich die anderen fünf um Feuerholz, Wege schaffen und Jurte aufräumen. Einige Stunden später sind die Stämme und der Bauplatz von der ca. 1.50m hohen Schneedecke befreit. Eine Teepause später heißt es Bäume schälen. Mit den Zugmessern und dem Schäleisen geht das einigermaßen schnell, vorausgesetzt die Klingen sind scharf. Mit Hilfe von dünnen Stämmen als Hebeln und den Sapien, eine Mischung aus Hammer und Wendehaken, rollen und ziehen wir die schweren Baumstämme hin und her. Schließlich ist genug Platz für den Bau vorhanden und alle Stämme sind geordnet. Logistik ist beim Bau von großer Wichtigkeit.
Aufgewärmt
Baumstämme frei schippen
Baumstämme frei schippen
sind wir bei diesen Arbeiten schnell. Meist reichen Thermounterwäsche und ein Wollpullover völlig aus. Selbst dieser wird bei Bewegung schnell zu warm. Nur bei Wind wird eine Jacke angezogen. Die Kälte Sibiriens haben wir uns alle extremer vorgestellt. -15°C sind bei Sonnenschein gut auszuhalten. Hier herrscht nun mal eine trockene Kälte. Diese dringt, im Gegensatz zu unser europäischen nassen Kälte, nicht so sehr in den Körper ein. Dementsprechend lässt es sich bei Sonnenschein und -5°C prima im T-Shirt arbeiten.
Sobald die Nacht einbricht sinken die Temperaturen allerdings schnell auf -30°C. Umso mehr freuen wir uns nach der Arbeit über die warme Jurte und stärkendes "Gretschka" (Buchweizengries).
Ulf, unser Bauleiter, erklärt uns am nächsten Tag die weiteren Arbeitsschritte und weist uns in den Blockhausbau ein. Aufgrund der Mängel an Baumstämmen schlägt er die Halbstammbauweise vor. Dies bedeutet, dass die Stämme der Länge nach mit der Kettensäge geteilt werden. Die fertige "Banja" wird somit außen die runde und innen die flache Struktur mit schöner Holzmaserung aufweisen.
Fünf Tage arbeiten wir, teils bei Sonnenschein, teils bei eisigem Wind und Schnee. Abgesehen von dem gelegentlichen Lärm der Kettensägen und Hundegebell aus der Ferne herrscht nahezu Stille. So wird den ganzen Tag über entspannt, aber mit Fleiß gearbeitet und gelernt.
Baumstämme werden geteilt
Baumstämme werden geteilt
Die Abende in der Jurte bieten ein gemütliches Beisammensein. Wir musizieren und spielen Karten. Für leckeres Essen und warmen Tee wird auch gesorgt. An zwei Abenden entspannen wir in der Banja, der russischen Sauna, des Nachbarn. Wobei bei den sibirischen Aufgüssen kaum von Entspannung die Rede sein kann. Der ganze Körper brennt, als würde er Feuer fangen. Also schnell rausgesprungen und im Schnee gewälzt. Eine Wohltat für Körper und Seele!
Aufgewärmt wagen wir zu dritt eine Übernachtung im Iglu-Zelt bei -35°C. Die warmen Mützen auf dem Kopf und tief in die guten Daunenschlafsäcke gesunken, lässt es sich aushalten. Trotz der eiskalten Füße schaffen wir es ein paar Stunden zu schlafen. Den Härtetest haben die Schlafsäcke bestanden!
Am Ende der Woche spazieren wir mit den Schneeschuhen auf eine Insel. Schönstes Wetter lädt uns zu einem Sonntagspicknick ein. An der Insel angekommen entfachen wir ein Feuer. Mit einem Eisbohrer machen wir drei kleine Löcher in das dicke Eis, in welche wir lange Schnüre mit Ködern und Haken hinablassen. Der Erfolg hält sich allerdings in Grenzen. Nach drei Stunden zwei Barsche.
Fräsarbeiten
Fräsarbeiten
Diese bieten dennoch eine große Aufwertung unserer Suppe, die schon bald in dem Kessel über dem Feuer brodelt. Danach dösen wir in der nachmittäglichen Sonne. Völlige Stille umgibt uns. Nur das Knacken des Feuers. So sehr in Entspannung versinken kann man zu Hause nur schwer. Wie schön das Leben mit einfachen Mitteln sein kann wird uns hier stark bewusst. In der Zivilisation halten Telefone, Termine und zu erledigende Dinge, selbst an einem Sonntag, davon ab zu entspannen. Umso mehr genießt ein jeder von uns diesen Moment der Ruhe.
Am nächsten Morgen heißt es Aufbruch. Nahezu alle Stämme sind geteilt und geschält. Zwei Lagen stehen schon. Ulf bleibt da. Wartet auf die nächste Gruppe, mit welcher er den Bau fortsetzen wird.
Wieder die Schneeschuhe angeschnallt geht es über den See. Diesmal mit anschließender Wanderung durch einen märchenhaften Wald. Schließlich kommen wir in der "Stadt der Sonne" an. Hier hat Wissarion mit seinen Anhängern sein "Ökopolis" errichtet. Eine verzierte Pforte aus massiven Rundstämmen lädt zum Betreten der Stadt ein. In kyrillischen Buchstaben steht in etwa geschrieben "Hoffnung für denjenigen der eintritt" und an einem Schild "Nicht jeder Schreitende geht, nicht jeder Stehende ist bewegungslos."
Sonnenuntergang
Sonnenuntergang
Wir jedenfalls treten durch das Tor und werden sogleich von freundlichen Einwohnern empfangen. Diese bieten uns einen geführten Rundgang durch die Stadt an. Tolle Holzkonstruktionen und Baukünste reihen sich neben provisorisch mit Bauschaum gedämmten, bescheidenen Blockhütten. Die angeblich wundervollen Gärten sind vom Schnee bedeckt. Ringsherum nur Wald und ein herrliches Bergpanorama. Im Zentrum steht eine massive Engelsstatue. Diese soll aus nur einem Stück Zedernholz geschnitzt worden sein. Von ihr aus gehen 14 Wege wie Strahlen auseinander. Von oben betrachtet bietet sich ein Stadtbild, das an eine Sonne erinnert. Daher auch der Name. Auf dem nächstgelegenen Berg ragt der Sonnentempel über Stadt, Wald und See. Bestimmt ein herrlicher Ausblick dort oben. Zeit den Tempel zu besichtigen haben wir jedoch nicht. Nach einer kostenlosen Stärkung gilt es den einzigen Bus am Tag nach Petropawlawka zu erwischen. In diesem geht es dann zwei Stunden lang schaukelnd und zusammengepfercht durch die Taiga. Aber das sind wir mittlerweile ja gewohnt.
Am "Deutschen Haus" angekommen betrachten wir die Arbeit unserer Vorgängergruppe. Ein 8x6m großes und zweistöckiges Blockhaus wird hier entstehen. Von der Ausführung her sehr viel professioneller
Eisfischen
Eisfischen
als am Tiberkul See. Das ist offensichtlich. Alle Stämme sitzen passgenau aufeinander. Der Vorteil dieser Baustelle wird schnell klar. Gerade Stämme mit einigermaßen gleichen Durchmessern und ein Kran erleichtern die Arbeit um einiges. Außerdem ist Alexei, der sibirische Bauleiter und -lehrer ein Profi im Blockhausbau. Zudem ist er ein Meister im Umgang mit der "Benzopilla", der Kettensäge.
Von ihm lernen wir, wie die sogenannten "Tassen" ausgearbeitet werden. "Tassen", so heißen die Eckverbindungen, an denen sich die Stämme der aufeinandertreffenden Wände aufeinander setzen. Mit viel Geduld und Können erklärt Alexei jeden einzelnen Schnitt. Streng kontrolliert er die richtige Vorgehensweise, bis auch der letzte Mann die Ausarbeitung nahezu perfekt beherrscht.
Die darauffolgenden Tage knattern die Motorsägen von morgens bis abends und das Haus wächst heran. Einen Einblick in die Projekte der Berliner Gruppe bekommen wir auch. So lernen wir neben dem Blockhausbau Schindeln ziehen und Drechseln.
Am Ende der drei Wochen in Sibirien, sind die beiden Blockhäuser leider nicht vollends fertig gestellt. Eine andere Gruppe wird den Bau im Sommer beenden. Trotzdem haben wir alle gute Arbeit geleistet.
Zum Abschied wird eine herzliche
Die Lagen wachsen
Die Lagen wachsen
Fete veranstaltet, in der wir den Bewohnern der Dörfer unsere Projekte vorstellen. Anschließend erstürmen Musiker die Bühne, die Tische und Stühle werden beiseite geräumt und schnell werden wir in Reihentänze integriert. Lange Schlangen und große Kreise werden gebildet, es wird sich umeinander gedreht und die Füße in die Luft geworfen. Ganz ohne Alkohol, Zigaretten oder sonstigen Drogen feiern wir wie viele von uns nicht oft in ihrem Leben. Mit ganz viel Spaß, Jung und Alt. Bis spät in die Nacht wird noch getanzt und gelacht, bis alle ganz verschwitzt in ihre Schlafsäcke fallen.
Per Flieger geht es an nur einem Tag zurück. Noch einmal in Moskau kurz bangen, ob die Lufthansamaschine trotz des Streiks fliegt und schon sind wir wieder in Deutschland und im gewohnten Alltag angekommen.
Ein jeder von uns hat viel gelernt, weltweite Freundschaften geschlossen, die Natur genossen und wichtige Erfahrungen gesammelt, die uns unser Leben lang begleiten werden.
Sicherlich wird der ein oder andere das schöne Sibirien wieder besuchen.

Abfahrt in ein großes Abenteuer - Gießener Bahnhof
Transsibirische Eisenbahn
Abschleppdienst im Nirgendwo
Unsere Unterkunft - das Deutsche Haus
Schneeschuhwanderung über den Tiberkulsee
Jurte am Tiberkulsee
Baumstämme frei schippen
Baumstämme werden geteilt
Fräsarbeiten
Sonnenuntergang
Eisfischen
Die Lagen wachsen
Ausarbeiten einer Tasse
Das Blockhaus im Bau
Abschiedsfeier

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