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Antrag zur Rettung des Schwanenteichs

Gießen | Folgender Antrag von Michael Beltz (Links-Fraktion) soll auf der nächsten Sitzung des Stadtparlaments am 30.4.2015 beschlossen werden:

1. Die derzeitige Gestalt und Charakter des Schwanenteichs mit allen vorhandenen Ufervorsprüngen und drei kleinen Inseln bleiben bestehen und seine Längsseiten werden nicht – wie bei einem Wasserkanal – begradigt und befestigt.

2. Das Ufer des Schwanenteichs bleibt im derzeitigen Zustand mit Bäumen Sträuchern und überhängendem Bewuchs erhalten.

Begründung:
Dieser vom Stadtparlament im November 2012 gefasste Beschluss, mit dem dem Bürgerbegehren der BI „Stoppt diese Landesgartenschau“ entsprochen wurde, gilt bis zum 29.2.2016.
Die nun - entgegen vorherigen gegenteiligen Versprechungen - in der Wieseckaue geplanten Events und Großveranstaltungen lassen befürchten, dass auch die natürliche Belassenheit des Schwanenteichs wieder gefährdet ist.
Die Stadtverordnetenversammlung sollte daher den damaligen Beschluss erneuern und damit zeigen, dass Begriffe wie „Bürgerwille“ und „Bürgerbeteiligung“ für sie keine leeren Worte sind und sie die tausenden Gießener, die das Bürgerbegehren unterschrieben haben, ernst nimmt.

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Kommentare zum Beitrag

H. Peter Herold
29.364
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 16.04.2015 um 20:28 Uhr
Gut, und wie geht e wirklich weiter?
Birgit Hofmann-Scharf
10.363
Birgit Hofmann-Scharf aus Gießen schrieb am 16.04.2015 um 21:30 Uhr
Ich wünsche der "Links-Fraktion" sowie den Gießener Natur- u. Schwanenteichfreunden viiiiiiiel Erfolg zu diesem Antrag.
Die gebliebene und wieder zugängliche Natürlichkeit dieser Oase erfreut zahlreiche Bürger dieser Stadt !!!!
( Evtl. gibt es ja eine 2015er Besucherstatistik, die das belegen könnte. )
Uli Kraft
2.183
Uli Kraft aus Gießen schrieb am 16.04.2015 um 23:16 Uhr
Birgit, es zeichnet sich jetzt schon eine stärkere Besucher-Frequentierung ab. Dies ist nicht zuletzt das Ergebnis der Zerstörung vieler kleiner 'Ruhezonen' im Stadtgebiet ( welche nun von einem gewissen Personenkreis verzweifelt gesucht werden :-( ).
Da ist es eine nachvollziehbare Reaktion der Bevölkerung, dass man sich entsprechende Alternativen sucht.
Martin Wagner
2.742
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 17.04.2015 um 08:09 Uhr
Ich fürchrte bei der momentane Riege in der Giessener Teppichetage im Rathaus wird der Antrag glatt abgelehnt. Die BI sollte sich deswegen jetzt schon in aller Ruhe überlegen, ob sie (noch) stark genug ist, den Ablehnungsbeschluss mit einem weiteren Bürgerbegehren / Bürgerentscheid zu kippen. Wäre zwar traurig, dass d... G.... im Rathaus nicht lernfähig sind, aber wie sagt der Volksmund zurecht: Wer Nichts lernt muss eben zum lernen gezwungen werden.
Karl-Ludwig Büttel
3.879
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 17.04.2015 um 08:50 Uhr
Der Antrag würde auch von mir abgelehnt werden, wenn ich denn Stv. in Gießen wäre. Es gibt einen gültigen Beschluss der StvV. der bis 29.02.2016 bestand hat. Warum soll ich das neu beschließen. Vor allen Dingen welche notwendig soll ich darin sehen. Der Beschluss bleibt ja der Gleiche bei diesem seltsamen Antrag und ändert an dem Sachverhalt gar nichts. Ich nenne solche Anträge "Schaufensteranträge". Es wird damit versucht seine Anhängerschaft zu befrieden. Nach dem Motto seht ich habe es ja versucht......das aber mit dem Wissen, dass ein Verantwortungsbewusster Stv. diesen Antrag als Kollisionsantrag (mit gleichen Inhalt) zu einem bestehenden Antrag ablehnen muss. Sinn hätte es nur gemacht wenn Herr Beltz den Antrag als weiterführenden Antrag zu dem bestehenden Beschluss gestellt hätte um zum Beispiel die Frist vom 16.02.2016 um einen weiteren Zeitraum zu erweitern. So bleibt es nur das Papier Wert auf dem der Antrag steht nicht mehr und nicht weniger. Und alle unwissenden klatschen Beifall. Zum Glück gibt es im Stadtparlament entsprechende Mehrheiten diesen Versuch zu durchschauen und abzulehnen.
Michael Beltz
7.779
Michael Beltz aus Gießen schrieb am 17.04.2015 um 13:13 Uhr
Herr Büttel, im Prinzip haben Sie verstanden, worum es geht. Mit diesem Antrag, der bewusst den damaligen Beschluss wiederholt, soll sicher gestellt wertden, dass auch nach 2016 nicht weitere Baumaßnahmen zur Zerstörung der Wieseckaue stattfinden. - Ihre Kritik ist mir daher unverständlich - oder wollten Sie mir einfach nur mal eins auswischen.
Karl-Ludwig Büttel
3.879
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 17.04.2015 um 14:25 Uhr
Das ist nicht meine Art jemanden ein auszuwischen. Ich halte den Beschlussantrag für einen Schowantrag und für nicht notwendig.
Das es nach 2016 weitergehen soll geht aus dem hier veröffentlichen Antrag nicht hervor. Dann hätten Sie einen weiterführenden Antrag stellen müssen mit einerm genauen Datum. Ihr Antrag enthält keinen neuen Auftrag für die Verwaltung und die Organe ist und ist somit abzulehnen. Das ist meine Aufassung. Und hat wirklich nichts mit auswischen zu tun. Einfach nur meine Meinung und Feststellung.
Michael Beltz
7.779
Michael Beltz aus Gießen schrieb am 17.04.2015 um 17:14 Uhr
Die genannten Punkte 1. und 2. sollen eben über 2016 hinaus gültig sein. So etwa wie Gesetze, die erst mit einem neu beschlossenem Gesetz ihre Gültigkeit verlieren.
Karl-Ludwig Büttel
3.879
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 17.04.2015 um 17:43 Uhr
Ein Gesetz wird es nicht da kein Satzungsbeschluss aber o.k. wenn das Ihre Intention ist mit dem Antrag ist lediglich Ihre Begründung unglücklich formuliert. Aber es geht um Punkt 1 und 2 damit darf man gespannt sein ob sich eine Stadt in ein solches Korsett durch einen einfachen Beschluss pressen lässt. Wie sieht der der Bebaungsplan und der Flächennutzungsplan dazu aus?
Martin Wagner
2.742
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 18.04.2015 um 07:30 Uhr
Herr Büttel, ob der Stadtverordnete Michael B. Show-Anträge im Stadtparlament stellt oder nicht lässt sich sicher streiten.

Es ist halt so, dass jede Partei (Wählergemeinschaften haben das nicht nötig) da sie einen Ratenschwanz an Parteifunktionären in höheren Etagen vor sich / hinter sich haben dazu neigen, solche Anträge zu stellen. Prinzipiell stimme ich also mit ihnen darüber ein, dass viel Zeit in den Parlamenten dadurch verplempert wird, dass bestimmte (es sind ja auch nicht alle Parteimitglieder in Parlamenten gleichzeitig Parteifunktionäre) Leutchen glauben "einen auf Selbstdarsteller machen zu müssen".

Michael B. kann sicher viel vorgeworfen werden (was ich ja - aus einer anderen politischen Ecke kommend - auch mache), aber dass er mit weit über 70 Jahren noch Karriere in seine (Mini)Partei machen will, dass sehe ich einfach nicht. Bis zum Beweis des Gegenteiles gehe ich davon aus, dass es Michael B. "einfach" darum geht durch die Einbringung des Antrages (wahrscheinlich in Abstimmung mit der betreffenden BI) Sorge zu tragen, dass bei der zu erwartenden Ablehnung die Unterschriftensammlerei für das dann folgende entsprechende Bürgerbegehren nicht in der Sommerferienzeit (was es viel schwerer macht) stattfinden muss.
Karl-Ludwig Büttel
3.879
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 18.04.2015 um 10:54 Uhr
Das mit der Karriere sehe ich auch nicht Herr Wagner. Sie beschreiben es ja richtig es ist das bedienen seines Klientel (BI, usw.) In der Hoffnung im März 2016 das ein oder andere Kreuz vielleicht doch mehr zu bekommen für seine kleine Partei. Es ist ja auch nicht schlimm solche Anträge zu stellen, das machen andere auch. Ich wollte es halt nicht unkommentiert so einfach im Raum stehen lassen.
Heute ist ein schöner Leserbrief in der GI AZ zur Entwicklung der Stadt Gießen und mit großem Lob für die Planungsdezernentin. Interessant daran ist das er die Baumfällungen als unwesentlich darstellt. Er ist nämlich ein nicht unbekannter Natur und Umweltfreund. Er bewertet das als ehemaliger Gießener alles sehr sehr positiv.
Michael Beltz
7.779
Michael Beltz aus Gießen schrieb am 19.04.2015 um 11:07 Uhr
Meine kleine, feine Partei kann bei der nächsten Wahl aller Wahrscheinlichkeit nicht angekreutzt werden, das sie nach dem bisherigen Diskussionstand nicht kandidieren wird. Mit der Karriere allerding werde ich mir überlegen. Adenauer hat in meinem Alter erst richtig losgelegt.
2.463
Gertraud Barthel aus Gießen schrieb am 21.04.2015 um 10:12 Uhr
Diesen Leserbrief habe ich auch gelesen. Könnte es sein, dass da um eine bestellte Stellungnahme handelt?
Insgesamt wird die Diskussion über die Stadtplanung unter falschen Voraussetzungen geführt. Die Unterstützer der jetzigen
Planungsdezernentin stellen es nämlich so dar, als würde es darum gehen, ob Wohnraum geschaffen werden muß, und ob man dafür freie Flächen innerhalb der Stadt nutzen solle statt neue
Flächen außerhalb zu versiegeln.
Dazu muß man sagen
1.:Es werden sehr wohl neue Flächen versiegelt, zum Beispiel in
Allendorf-Klein-Linden oder für ein neues Gewerbegebiet in Lützellinden
2.:Die Notwendigkeit, neuen Wohnraum zu schaffen, und dazu
freie Flächen zu nutzen, wird ja gar nicht in Frage gestellt.
Es geht um das Wie, nicht um das Ob.
Es geht darum, ob die Bürger in die Planungen einbezogen werden oder ob über ihre Köpfe hinweg entschieden wird.
Es geht darum, dass in neuen Wohngebieten nicht zu dicht gebaut wird und dass ausreichend Grünflächen eingeplant werden.
Es geht darum, dass ausreichend Wohnraum auch für Mieter
mit geringen Einkommen geschaffen wird.
Es geht natürlich auch um ästhetische Probleme. Die standardisierten Bauten in großer Zahl stellen für viele Bürger eine ästhetische Zumutung dar. Man sollte die Auswirkung
hässlicher Architektur auf die seelische Gesundheit nicht unterschätzen.
"Verdichtung" in der Stadtplanung, damit ist übrigens nicht gemeint, so viele Gebäude auf einem Gelände nebeneinander
zu bauen, wie es für einen optimalen Gewinn des Investors
angebracht scheint. "Verdichtung " heißt vor Allem, bestehende Baulücken zu schließen, wie sie zum Beispiel an der Frankfurterstraße zahlreich vorhanden sind, und die vorhandene Bebauung in der Höhe anzugleichen, d.h. niedrigere Gebäude aufzustocken. Das sind Maßnahmen, die das gesamte Straßenbild verbessern, und ebenfalls Wohnraum schaffen, auch wenn sie nicht das ganz große Geschäft für Investoren bieten.
Unsere Planungsdezernentin ist ja leider keine Ausnahme, in
vielen Städten, nicht nur in Deutschland, ist ein regelrechter Bauboom ausgebrochen, der an die 70-erjahre erinnert. Und wie damals spielen qualitative Aspekte eine Nebenrolle, es geht vor Allem darum, möglichst schnell möglichst viel zu bauen, um die
Einwohnerzahl und damit die Einnahmen der Stadt zu erhöhen.
Und dann sollen es vor Allem auch Besserverdienende sein, wegen eines höheren Anteils am Steueraufkommen.
Wenn das nicht eine Milchmädchenrechnung ist! Eine so große Zahl an wirklich sehr gut bezahlten Arbeitsplätzen hat Gießen nicht zu bieten. Es würde sich also vorwiegend um Pendler handeln. Aber wer, wenn er wirklich die Wahl hat, würde sich
an einem so scheußlichen Ort wie etwa der neuen Siedlung am
Schlangenzahl niederlassen wollen.
Bleiben Investoren, die die Wohnungen als Kapitalanlage kaufen. Die zahlen ihre Steuern an ihrem Wohnort, und die Grundsteuer wird auf die Miete angerechnet.
In der Neustadt ist übrigens vor Kurzem ein Gebäude fertiggestellt worden, dass sich sehr gut ins gesamte Strassenbild einfügt , und gegenüber wird statt eines Pavillons
ebenfalls ein Haus gebaut, das in der Höhe an die übrige Bebauung angepaßt sein wird. So kann man es auch machen!
Karl-Ludwig Büttel
3.879
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 21.04.2015 um 11:34 Uhr
Das glaube ich nicht. Dafür gibt der sich nicht her. Er ist Arzt und ist sehr engagiert in Umweltfragen. War schon in BI`s aktiv und lässt sich von niemanden vor den Karren spannen. So zumindest meine Einschätzung. Ich bin ja mehrfach die Woche mit vielen Giessener zusammen. Besonders Familien. Die vertreten durchaus eine ähnliche Meinung. Repräsentativ ist das natürlich nicht.
2.463
Gertraud Barthel aus Gießen schrieb am 21.04.2015 um 13:21 Uhr
Ist Herr Naujoks nicht vielleicht Mitglied bei den Grünen?
Uli Kraft
2.183
Uli Kraft aus Gießen schrieb am 21.04.2015 um 18:36 Uhr
...und sowas von GRÜN!
Nennt man sowas nicht "Steigbügelhalter"?
Karl-Ludwig Büttel
3.879
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 21.04.2015 um 19:25 Uhr
Das weiß ich nicht? An seinem Wohnort ist er noch nicht politisch in Erscheinung getreten.
Aber Herr Kraft scheint es ja zu Wissen. Dann ist das auch geklärt.
2.463
Gertraud Barthel aus Gießen schrieb am 22.04.2015 um 08:57 Uhr
Herr Büttel, wie bei einer Umfrage kommt es auch hier auf die
Fragestellung an.Fragt man die Leute, ob sie dafür sind, dass Wohnungen gebaut werden, antworten sie natürlich mit ja.
Darin besteht eben die trickreichr Rethorik derGrünen-Anhänger, dass sie uns suggerieren wollen, dass ihre Kritiker den Wohnungsbau an sich ablehnen. Wenn man dieselben Menschen fragen würde: Sind Sie dafür, dass für den Bau von Wohnungen
auf Grünflächen weitgehend verzichtet wird, was würden sie dann sagen? Es geht um das Wie, und da muß man sagen, dass
in unserer Stadt dillettantisch und verantwortungslos vorgegangen wird!
Karl-Ludwig Büttel
3.879
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 22.04.2015 um 10:48 Uhr
Es werden beim Grillen oder auf dem Fußballplatz keine Fragen ähnlich einer Umfrage gestellt. Einfach sich nur unterhalten. Meinungen ausgetauscht. Bei den etwa 150 Eltern (als Paar 300) Personen mit denen ich überwiegend aus Gießen zu tun habe werden die Veränderungen sehr positiv angenommen. Kritik entfacht an den Kosten an den Planungen weniger.
Ich persönlich (und das ist nur meine einzelne Meinung) finde gerade den Schwanenteich für junge Familien jetzt viel interessanter. Mir gefällt auch die Veränderung im Bereich der Bergkaserne. Aber Frau Barthel, das ist wie mit allem. Geschmacksache. Ich kann Ihre Haltung und Meinung durchaus nachvollziehen. Ich teile sie aber nicht.
2.463
Gertraud Barthel aus Gießen schrieb am 22.04.2015 um 11:18 Uhr
Das klingt eben sehr allgemein. Finden die Leute z.B. die geplante Minimierung der Grünflächen im Bereich der Bergkaserne gut?
Man hört ja auch öfter die Meinung, es sei gut, dass "endlich etwas geschieht". Vielleicht werden dieselben Leute sehr unangenehm berührt sein, wenn sie sehen, was genau geschehen ist.
Was die Wieseckaue betrifft, Geschmacksache. Ich gehe einfach nicht mehr hin. Es gibt ja an anderen Orten noch schöne und nicht durch Kommerz verunstaltete Parks. Manchen gefällt es,
manche trösten sich mit den immer noch dort vorhandenen Vögeln, manch weichen aus wie ich, und der Rest sind die Dummen, nicht wahr? Denn in Gießen selbst gibt es tatsächlich wenig Alternativen.
Karl-Ludwig Büttel
3.879
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 22.04.2015 um 16:07 Uhr
Ja leider gibt es Menschen die nicht so Mobil sind. Das trifft aber auch auf Familien zu und und und. Es ist immer einer unzufrieden, das ist völlig normal. Man kann es nicht Allen Recht machen. Muss man ja auch nicht.

Bei uns ist ein sehr großes Naturschutzgebiet entstanden. Zwei Seen usw. Viele Einheimische hätten sich einen See zum Baden und zum Spaß haben gewünscht. Jetzt sind die Seen eingezäunt und man kann die Vögel und Tiere von Aussichtsplattformen beobachten. Die Einheimischen machen davon wenig Gebrauch.
So ist das mit Gewinner und Verlierer. Verschiedene Interessen sind völlig normal.
Ich kann immer nur für mich sprechen, in meinem großen Garten möchte ich keine Bäume und Sträucher mir reicht der Rasen da kann ich mit meinem Sohn und seinen Freunden Fußballspielen. Bäume hat der Nachbar genug.
2.463
Gertraud Barthel aus Gießen schrieb am 22.04.2015 um 16:11 Uhr
Und wo gehobelt wird, fallen Späne.Originalton Herr Naujoks.
Karl-Ludwig Büttel
3.879
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 22.04.2015 um 16:13 Uhr
Ja da hat er auch Recht. Das ist so.
2.463
Gertraud Barthel aus Gießen schrieb am 22.04.2015 um 18:17 Uhr
Sehr traurig, finden Sie nicht? Ich finde jedenfalls, man sollte nicht in derWeise eine Bevölkerungsgruppe gegen die andere ausspielen und so die Bürgerschaft spalten.
Michael Beltz
7.779
Michael Beltz aus Gießen schrieb am 22.04.2015 um 18:41 Uhr
Der Antrag wurde gestern im Bauausschuss abgelehnt. Frau Dr. Speiser (Grüne): Es gebe doch bis 2016 keine Veränderung.
Akzeptiert wurde nicht junser Wille, dass das auch nach 2016 funktionieren soll.
Karl-Ludwig Büttel
3.879
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 22.04.2015 um 22:23 Uhr
Den hätten Sie vielleicht klarer formulieren sollen. Dann hätte man sich bekennen müssen. So ist es wie am Anfang geschrieben habe begründet worden. Habe ich mir Gedacht.
Michael Beltz
7.779
Michael Beltz aus Gießen schrieb am 23.04.2015 um 12:56 Uhr
Ich werde in der Stadtverordnetensitzung am 7. Mai die Angelegenheit noch mal klar formulieren. Da haben Sie Recht, Herr Büttel.
2.463
Gertraud Barthel aus Gießen schrieb am 24.04.2015 um 09:30 Uhr
Gäbe es nicht die Möglichkeit, zu erreichen, dass der Schwanenteich zum Naturschutzgebiet erklärt wird. Vielleicht
mithilfe einer Bürgerinitiative und in Zusammenarbeit
mit den Naturschutzverbänden?
Michael Beltz
7.779
Michael Beltz aus Gießen schrieb am 25.04.2015 um 13:29 Uhr
Das sind gute Hinweise, Frau Barthel. Ist aber nicht so einfach.
2.463
Gertraud Barthel aus Gießen schrieb am 25.04.2015 um 13:39 Uhr
Natürlich ist es nicht einfach. Man müßte einfach mal sondieren, ob es gehen könnte.
Karl-Ludwig Büttel
3.879
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 25.04.2015 um 16:32 Uhr
Es ist nicht nur nicht einfach sondern zum jetzigen Zeitpunkt nicht möglich. Das Gebiet wurde aktuell für die LGS neu überplant. Dafür wurden erhebliche Gelder gezahlt. Diese sind Zweckgebunden für die Beplanung. Weiter würde ein reines Naturschutzgebiet bedeuten, dass die Menschen sich dort nicht mehr aufhalten dürfen auch die Spaziergänger mit ihren Hunden müssten fern bleiben. Ein Mischform aus sanften Naturschutz und Naherholung kann man sicherlich on ein paar Jahren wenn die Fördergelder nicht mehr zurückgefordert werden können anstreben und einen Antrag stellen. Es war aber heute wieder zu lesen in der Allgemeinen, dass das Gelände jetzt viel besser von den Gießenern angenommen wird, als vorher. Ob sich dann eine Parlamentarische Mehrheit finden wird das Gebiet in eine Naturschutzgebiet umzuwandeln zweifele ich zumindest stark an.
Michael Beltz
7.779
Michael Beltz aus Gießen schrieb am 25.04.2015 um 17:37 Uhr
An den von Herrn Büttel genannten Tatsachen kommen wir nicht vorbei.
2.463
Gertraud Barthel aus Gießen schrieb am 25.04.2015 um 17:37 Uhr
Dass sich in einem Naturschutzgebiet keine Menschen aufhalten dürfen, stimmt jedenfalls nicht. Was ist denn mit dem Hangelstein?
2.463
Gertraud Barthel aus Gießen schrieb am 25.04.2015 um 17:43 Uhr
Und noch etwas: Worauf gründet sich die Aussage, dass der Park jetzt viel besser angenommen wird als vorher? Auf Zählungen, auf eine Befragung oder bloß auf eine Schätzung?
Birgit Hofmann-Scharf
10.363
Birgit Hofmann-Scharf aus Gießen schrieb am 25.04.2015 um 18:47 Uhr
Das ist eine gute Frage, Frau Barthel.
Die Wieseckau war schon immer ein Magnet für Kinder und Erwachsene. Auf was diese Aussage basiert, ist mir ein absolutes Rätsel.
Die Menschen haben außerdem Nachholbedarf, nachdem dieses Naherholungsgebiet ( so warb auch die Stadt auf ihrer webside ) wieder für Jedermann geöffnet ist.
2.463
Gertraud Barthel aus Gießen schrieb am 25.04.2015 um 19:49 Uhr
Und ich würde auch unterscheiden, ob sie in die Wieseckaue
gehen oder an den Schwanenteich, der ja dank der Intervention der BI von so großen Zerstörungen wie die Wieseckaue verschont geblieben ist.
Karl-Ludwig Büttel
3.879
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 25.04.2015 um 20:13 Uhr
Es stand so in der Giessener Allgemeinen.
Der Hangelstein ist zusätzlich ein Naherholungswald darin liegt die Begründung. In reinen Naturschutzgebieten wird der Mensch wenn überhaupt gesteuert. Aussichtspunkte oder entsprechende ausgezeichnete Wege.
Nicht falsch verstehen Frau Barthel ich habe nichts gegen Ihre Idee.
Ich persönlich brauche dort kein reines Naturschutzgebiet. Ich möchte weiter, dass sich auch Familien mit Kinder dort frei bewegen können.
2.463
Gertraud Barthel aus Gießen schrieb am 25.04.2015 um 20:33 Uhr
Da habe ich ja auch nichts dagegen. Mir geht es nur darum, dass das Gebiet vor kommerzieller Zerstörung wie in der Wieseckaue geschützt wird.
Birgit Hofmann-Scharf
10.363
Birgit Hofmann-Scharf aus Gießen schrieb am 25.04.2015 um 21:29 Uhr
Das Wort "NAHerholungswald" sollte näher deklariert werden. Der Hangelstein ist für viele Menschen schlecht erreichbar. Mit dem Bus bis Endstation in Wieseck, dann noch ein relativ weites Stück zu Fuß. Unsere Senioren und Mütter mit Kinderwagen........!?

Herr Büttel, gestatten Sie mir folgende Anmerkung : Ihre Bedürfnisse, was Giessen angeht, dürften nicht so gravierend sein, wohnen Sie doch sozusagen Mitten im Grünen. Aber viele Städter ohne Garten ( sehr zahlreich !!!! ) evtl. auch ohne Balkon, benötigen dringend Nah(!)- erholungsgebiete! Die Wieseckau oder der Schwanenteich liegen nun mal am zentralsten.
Zudem gibt es 3 ( drei ) Altenwohnanlagen in unmittelbarer Umgebung des Schwanenteichs. Glauben Sie mir, die Senioren freuten sich sehr über die nun wieder zugänglichen, einst so vertrauten, Spazierwege.
Karl-Ludwig Büttel
3.879
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 25.04.2015 um 22:01 Uhr
Es geht nicht um mich. So anmaßend bin ich nicht. Das ist ein Diskussionsforum. Und wenn Sie richtig lesen, geht es mir ja um die Zugänglichkeit für die Bevölkerung. Ein reines Naturschutzgebiet kann dies verhindern nicht mehr und nicht habe ich Frau Barthel geschrieben.
2.463
Gertraud Barthel aus Gießen schrieb am 25.04.2015 um 22:55 Uhr
Da Sie sich ja offenbar auf diesem Gebiet auskennen, können Sie
uns vielleicht erklären, wie man ein "reines", Naturschutzgebiet, ein Naherholungsgebiet, und was es sonst noch so alles gibt,
genau definiert.
Gibt es vielleicht irgendeine Definition ,mit der man den Schwanenteich schützen und ihn trotzdem für erholungssuchende Bürger zugänglich machen könnte?
Karl-Ludwig Büttel
3.879
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 26.04.2015 um 10:32 Uhr
Herr Beltz startet da ja auf dem richtigen Weg. Vielleicht sollte man für das Gebiet des Schwanenteiches und der Wieseckau versuchen einen eigenen Satzungsbeschluss herbeizuführen. (Satzungen sind im Kommunalen Bereich wie ein Gesetz). Dort sollte man festlegen was in diesem Gebiet geschehen dürfte und was nicht. Da dieses Gebiet ja im Moment wohl einen Stadtpark Charakter hat wird aber auch das sehr schwer. Es wurde ja erst alles überplant und festgelegt. Dafür sind enorme Gelder geflossen(dies wurde hier ja auch oft kritisiert). Bei Veränderungen der Planung könnten die Fördergelder alle zurückgefordert werden. Dieses Risiko geht glaube ich keiner ein.
Wer kennt denn den Bebauungsplan des Gebietes genau und kann mal mitteilen was dort geht und was nicht.
Martina Lennartz
6.348
Martina Lennartz aus Gießen schrieb am 26.04.2015 um 10:39 Uhr
Noch vor der Landesgartenschau hatte der Schwanenteich und die Wieseckaue nicht wirklich den Charme eines Stadtparkes, sondern doch eher des eines echten Naherholungsgebiet, wo Tiere und Pflanzen nicht gestört wurden und sich in Ruhe Brutplätze aussuchen konnten und sich verbreiten konnten.
Ich bin sehr dafür, dass ein Satzungsbeschluss im Sinne der Natur herbeigeführt wird, in dem genau festgelegt werden sollte, was dort alles passieren darf und was nicht.
Rüdiger Schäfer
739
Rüdiger Schäfer aus Gießen schrieb am 03.05.2015 um 00:18 Uhr
Ich, Pressesprecher und Vertrauenperson des erfolgreichen Bürgerbegehrens
"Rettet den Schwanenteich!" anno 2012,
frage mich, ob es sinnvoll ist, diesen Antrag gerade jetzt zu stellen.
Meine Ausfährungen hierzu sind eingestellt unter: http://www.giessener-zeitung.de/giessen/beitrag/102923/erfolgreiches-buergerbegehren-qrettet-den-schwanenteichq-in-2012-wie-geht-es-nun-weiter/
Rüdiger Schäfer
739
Rüdiger Schäfer aus Gießen schrieb am 07.05.2015 um 22:27 Uhr
Soeben wurde der Antrag im Stadtparlament mit großer Mehrheit abgelehnt.

Lediglich Michael Beltz sowie Elke Koch-Michel und Michael Janitzki stimmten dafür.

Vorher hatte die Bürgermeisterin dazu erklärt, dass kein Antrag auf Bezuschussung von Umbaumaßnahmen gestellt worden sei,
"Pflegemaßnahmen " allerdings auch weiterhin durchgeführt werden würden.
Michael Janitzki ließ diese Aussage wörtlich protokollieren.

Vor der Abstimmung ließ Elke Koch-Michel die SItzung für fünf Minuten unterbrechen.
Zu dritt haben wir auf Michael Beltz eingeredet, den Antrag zumindest zurückzustellen.
Damit wäre Zeit gewesen, nochmals ausgiebig das Für und Wider zu bereden.

Michael Beltz war dazu nicht bereit, brach das Gespräch ab
und ließ über seinen Antrag abstimmen.
Das Ergebnis, siehe oben!
Rüdiger Schäfer
739
Rüdiger Schäfer aus Gießen schrieb am 07.05.2015 um 22:48 Uhr
Der Antrag hätte dann im Juli nochmals auf der Tagesordnung gestanden.

Zur Erklärung:
Ein Antrag, der zurückgestellt wird,
kommt automatisch auf die Tagesordnung
der nächsten Stadtverordnetensitzung.
2.463
Gertraud Barthel aus Gießen schrieb am 09.05.2015 um 09:49 Uhr
Jetzt gibt es einen Beschlußzu diesem Thema und ein initiatives Bürgerbegehren ist damit ausgeschlossen. Will man überhaupt ein Bürgerbegehren, müßte man sofort beginnen.
2.463
Gertraud Barthel aus Gießen schrieb am 09.05.2015 um 16:54 Uhr
Vielleicht gibt es durch die Tatsache, dass Michael Janitzki die
Aussage der Bürgermeisterin protokollieren ließ, doch noch eine Möglichkeit.
Eine kompetente Rechtsberatung wäre jetzt das Allernotwendigste.
Rüdiger Schäfer
739
Rüdiger Schäfer aus Gießen schrieb am 09.05.2015 um 23:17 Uhr
Nun ja, das war meiner Meinung nach eine Wischi-Waschi-Aussage
von Sägeketten-Gerda.
"Pflegemaßnahmen" sind halt Interpretationssache.

Warten wir es ab! Was bleibt uns sonst?

Und geben wir M. Beltz die Möglichkeit,

sein Verhalten zu erklären.
Er stand/steht politisch zur Transparenz
und wird sicherlich dazu auch in dieser Angelegenheit uns mitteilen,
was ihn zu diesem Verhalten bewegt hat.

Nicht zu berufen kann man sich allerdings auf die Meinung der BI,
die diesen Antrag befürwortet hat.

Denn wenn neue gravierende Gegenargumente auftauchen,
muss diesen Gelegenheit gegeben werden,
in das Überdenken der bisherigen Entscheidung einzufließen.
Zumal wenn eine dadurch bedingte zeitliche Verzögerung
keine Auswirkung auf die letztendliche Entscheidung hat.

Rund vier tausend Bürger unserer Stadt und auch auswärtige haben das Bürgerbegehren unterstützt.
Auch deren Interessen sind in einem solchen Antrag eines Parlamentariers zu berücksichtigen.
Rüdiger Schäfer
739
Rüdiger Schäfer aus Gießen schrieb am 09.05.2015 um 23:32 Uhr
Korrektur:
Und geben wir M. Beltz die Möglichkeit,
...
was ihn zu seinem Verhalten bewogen hat.
Michael Beltz
7.779
Michael Beltz aus Gießen schrieb am 11.05.2015 um 10:22 Uhr
Da ich nach wie vor in der BI akiv bin und dort regelmaessig erscheine, sehe ich dort meine Ratgeber. Kontakte mit anderen Skeptikern gegenueber der LaGa sind mir ebenso wertvoll. Ich sehe, dass es unterschiedliche Meinungen gibt.
Hallo Lieber Leser
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