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Alle Jahre wieder...

Gießen | Anlässlich der bevorstehenden Osterfeiertage üben die Jungen Liberalen (JuLis) Gießen auch in diesem Jahr erneut starke Kritik am hessischen Tanzverbot, welches an bestimmten, sogenannten „stillen“ Feiertagen gilt und somit öffentliche Tanzveranstaltungen gesetzlich verbietet.

Dazu erklärt der Kreisvorsitzende der JuLis Gießen Dominik Erb: „Es ist nicht zeitgemäß und völlig absurd, dass die Politiker von CDU und Grünen uns Bürgern vorschreiben wollen, wie wir die Osterfeiertage zu verbringen haben. Die Ausübung der Religionsfreiheit darf Andersdenkende nicht benachteiligen.

Zudem sind auch gastronomische Betriebe und Clubs durch dieses Verbot einer finanziellen Belastung ausgesetzt, für die letztlich das Land Hessen die Verantwortung übernehmen muss“, so Erb weiter.

Abschließend fordert Erb trotz der abgelehnten Petition im vergangenen Jahr die Abschaffung des Tanzverbotes und die damit verbundene Einschränkung der persönlichen Freiheit, um einem weltoffenen und toleranten Staat endlich einen Schritt näher zu kommen.

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Kommentare zum Beitrag

Florian Schmidt
4.964
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 02.04.2015 um 11:14 Uhr
Das man diese anmassende Frechheit überhaupt nich disskutieren muss. Religionsfreiheit bedeutet auch frei VON Religion zu sein. Warum sollen mich archaische Hirtensagen beeinflussen was ich zu tun oder zu lassen habe?
Jörg Jungbluth
5.109
Jörg Jungbluth aus Lollar schrieb am 02.04.2015 um 12:07 Uhr
Wem das Tanzverbot nicht passt und nichts von der Kirche hält, soll sich dann auch gefälligst für die Feiertage Urlaub nehmen oder arbeiten.

An Karfreitag und Ostermontag einen schönen Lenz machen und dann noch beschweren, das es im Gegenzug auch Regelungen gibt, so Leute habe ich gerne.

Im übrigen waren in der schwarz/gelben Regierung, die Liberalen auch für das Tanzverbot. Jetzt da sich die Fronten geändert haben, sind sie dagegen. Lächerlich.
Nicole Schmidt
722
Nicole Schmidt aus Heuchelheim schrieb am 02.04.2015 um 12:08 Uhr
Nicht nur das. Wir haben eine eindeutige Trennung von Kirche und Staat.
Es ist einfach unglaublich, wie man hier in seiner freien Entfaltung beschnitten wird.
Dominik Erb
9
Dominik Erb aus Gießen schrieb am 02.04.2015 um 12:23 Uhr
Lieber Herr Jungbluth,

die Jungen Liberalen kämpfen so weit ich zurückdenken kann gegen das Tanzverbot. Hier hat sich gar nichts geändert.

Und von ihrem ersten Punkt bin ich persönlich gar nicht so weit weg. Ich hätte lieber die gleiche Anzahl an Feiertagen als Urlaubstage zur freien Verfügung. Damit könnte ich einer anderen Religion nachgehen, Urlaub machen ohne ewig im Stau zu stehen und meine Freizeit frei organisieren. Selbstverständlich könnten Christen damit auch weiterhin die ihnen wichtigen Tage entsprechend feiern.

Hierbei geht es allerdings um etwas Grundsätzliches: Ich möchte mir nicht vom Staat verbieten lassen, wann ich aufgrund einer von vielen Religionen feiern darf und wann nicht. Es geht den Staat einfach nichts an. Frau Schmidt hat vollkommen recht. In einem säkularisierten Staat (und den halte ich für erstrebenswert) darf keine Religion und ihre Dogmen den Menschen aufgezwungen werden.

LG!
Florian Schmidt
4.964
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 02.04.2015 um 12:55 Uhr
Herr Jungbluth, machen wir es noch einfacher. wenn die Kirche auf meine Steuern verzichten kann (Ich meine nicht die Kirchensteuer) dann verzichte ich auch auf deren Feiertage. Mal abgesehen davon, dass es gesetzlich festgelegte Feiertage sind.
Genauso gut könnten wir auch säkulare Feiertage schaffen. Viele "kirchliche Feiertage" überschneiden sich auch mit älteren und heidnischen Feiern und Festen. Das auch nicht zufällig sondern aus Kalkül heraus.
Jakob Handrack
1.285
Jakob Handrack aus Gießen schrieb am 02.04.2015 um 14:21 Uhr
Als nicht mehr so junger Liberaler muss ich mal konstatieren, dass für mich die Freiheit durch eine Regelung wie das Tanzverbot sicher nicht stärker belastet wird, wie bspw. durch die Bemühungen des Herrn Bundeswirtschaftsministers die Vorratsdatenspeicherung einzuführen.
Ich halte es neben dem Streben nach dem individuellen Glück gesellschaftlich ebenso das Gebot der gegenseitigen Rücksichtnahme für relevant. Der Karfreitag ist ein bedeutender Feiertag für die größte Religionsgruppe im Land, für die evangelischen Christen ist es sogar der höchste Feiertag, dementsprechend gebietet es die gegenseitige Rücksichtnahme, dass man auf die religiösen Gefühle auch gegenseitig Rücksicht zu nehmen hat.
Wie gesagt, die Freiheit ist dadurch sicher nicht mehr bedroht, wenn man einmal im Jahr halt nicht tanzen geht.
Florian Schmidt
4.964
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 02.04.2015 um 14:29 Uhr
Die religiosnfreien menschen sind mittlerweile eine größere gruppe als die Katholischen oder evangelischen Christen. Wieso zahlt man diesem umstand nicht die nötige Anerkennung. Christen können den tag ja ruhig begehen, aber nicht christen sollen doch Feiern gehen können wie es ihnen beliebt. Wenn schon religionsfreiheit dann auch das volle recht auf freiheit von jeder religiösen Einflussnahme.
Christine Stapf
8.326
Christine Stapf aus Gießen schrieb am 02.04.2015 um 15:00 Uhr
@ Jörg Jungbluth schrieb:

Wem das Tanzverbot nicht passt und nichts von der Kirche hält, soll sich dann auch gefälligst für die Feiertage Urlaub nehmen oder arbeiten.

An Karfreitag und Ostermontag einen schönen Lenz machen und dann noch beschweren, das es im Gegenzug auch Regelungen gibt, so Leute habe ich gerne.

Diese Zeilen möchte ich dick unterstreichen !!

Schöne Ostertage
Florian Schmidt
4.964
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 02.04.2015 um 15:27 Uhr
Wieso möchten sie das Frau Stapf? Jeder nicht Christ finanziert die großen Kirchen von seinen steuern und jeder Christ bekommt den freien Tag ebenso von seinem Chef vergütet. Währen sie einverstanden wenn ihnen der Feiertag vom Lohn abgezogen wird. Was stört die christen daran wenn andere Menschen an diesem den Frühling genießen und feiern gehn?
Dieses ... aber dann verzichte auf den Feiertag Gerede ist affig.
H. Peter Herold
29.363
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 02.04.2015 um 18:14 Uhr
Man sollte es einfach akzeptieren. Leute seid doch einfach ein wenig tolerant.
Florian Schmidt
4.964
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 02.04.2015 um 18:41 Uhr
Tolerant? Ich verbiete niemandem das Trauern, möchte dann aber auch das Feiern nicht verboten bekommen.
Nicole Schmidt
722
Nicole Schmidt aus Heuchelheim schrieb am 02.04.2015 um 18:48 Uhr
Ich akzeptiere jeden Christen in seiner Einstellung, aber genauso möchte ich auch akzeptiert werden. Wieso stört es einen Christen in der Ausübung seiner Religion, wenn heute in den Discos getanzt wird? Das ist intolerant. Mich stört es ja auch nicht, wenn in die Kirche gegangen wird.
Ich wiederhole es gerne nochmal, wir haben in Deutschland, völlig zu recht, Religionsfreiheit. Dazu gehört auch das man keiner Religion angehört.
Außerdem ist auch Ostern ein Feiertag, den die Kirchen von den Kelten "übernommen" haben. Ostera ist ein keltischer Brauch, von wegen kirchlicher Feiertag. Genauso von der Kirche geklaut, wie etliche andere "kirchliche" Feiertage. Wenn die Kirche mal so tolerant wäre , wie viele Nichtkirchenanhänger, wäre vielen ein großer Gefallen getan. Sich alles von den Steuern bezahlen lassen und sich dann als Wohltäter hinstellen. Nein Danke, sage ich da nur. Von mir aus kann Karfreitag sofort abgeschafft werden.
Christine Stapf
8.326
Christine Stapf aus Gießen schrieb am 02.04.2015 um 19:42 Uhr
Von meinen Steuergeldern wird auch vieles finanziert, womit ich nicht einverstanden bin !!
Florian Schmidt
4.964
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 02.04.2015 um 19:52 Uhr
Das ist natürlich ein Argument. Und wenn es nur weiter genug Menschen mit der einstellung gibt wird sich auch daran nichts ändern. Wir werden weiter Menschen wie Herrn Mixa den Lebensabend finanzieren, Krankenhäuser mit Geld zu bedienen die vergewaltigte Frauen nicht behandeln wollen, die diskriminierung in der Personalpolitik der Kirche unterstützen, Kirchentage finanzieren und ein Personal ertragen ds bis zum jetztigen Zeitpunkt noch keine ernstzunehmende Aufarbeitung der Missbrauchs und Misshandlungsfälle geleistet hat. Dazu sollen sich dann alle nicht oder anders Gläubigen den Regeln unterwerfen, zahlen und die Fresse halten. Heute nenn man das dann, sich toleranz ausbeten. Früher fing man an Reisig sammeln zu lassen zu Durchsetzung solcher Forderungen.
Jenny Burger
1.777
Jenny Burger aus Buseck schrieb am 02.04.2015 um 21:28 Uhr
Ich finde, diese Endlosdiskussion sollte langsam ein Ende nehmen. Darüber zu diskutiren allein ist schon müheselig und überflüssig. Gibt es keine anderen Probleme zu diskutieren, als dieses Tanzverbot ? Kann man nicht einfach nur mal akzeptieren und die bestehenden Vorgaben so belassen ?
Meine Güte, wem schadet es denn, wenn er an Karfreitag bis 24:00 mal nicht die Hüften schwingt ? Ist doch alles nur bei den Haaren beigezogen um sich einfach mal wieder zu wehren. Nicht zeitgemäß. Ach was ein Quatsch.
Was bringt uns denn das gnaze Zeitgemässe ? Nur Unruhen und Unzufriedenheiten. Je freier wir uns alle entfalten können, um so kränker wird doch unsere Gesellschaft. Alte Regelungen haben durchaus ihren Sinn. Schon immer gehabt. Aber das werden die jungen Leute auch erst so sehen, wenn sie mal älter sind und die chaotische und stressige Umwelt sie ausgelaugt hat.
Einfach mal die Füsse still halten und sich um wirklich wichtige Dinge kümmern.
Frohe Ostern.
Florian Schmidt
4.964
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 02.04.2015 um 21:35 Uhr
Es ist ja nichts dagegen zu sagen es ruhig angehen zu lassen, aber das ist die entscheidung des Einzelnen. Ein großes gut ist doch die individuele Freiheit.
Und wir sollten froh sein uns in vielen Dingen gerade gegen die Kirche diese Freiheit erkämpft zu haben.
Jenny Burger
1.777
Jenny Burger aus Buseck schrieb am 02.04.2015 um 21:45 Uhr
Da muss ich Ihnen allerdings Recht geben, Herr Schmidt.
Mir ging es mit meiner Meinung nicht mal um die Kirche selbst, aus der ich längst ausgetreten bin, da ich kein Freund der Kirche mehr bin.
Mir ging es um sogenannte "alte Bräuche" oder nenne man es wie man will. Sie alle haben oder hatten einen Sinn.
H. Peter Herold
29.363
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 02.04.2015 um 21:51 Uhr
Es wäre für uns alle und die Gesundheit vieler wichtiger sich gegen die Freiheit des Rauchens so vehement einzusetzen wie für die Aufhebung des Tanzverbots.
Florian Schmidt
4.964
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 02.04.2015 um 21:57 Uhr
Dann sollten vielleicht morgen die Leute nicht rauchen aber tanzen dürfen. Win win.
Marcus Link
495
Marcus Link aus Gießen schrieb am 03.04.2015 um 08:13 Uhr
@ Peter Herold
Toleranz für ein zweifelhaftes Verbot ein zu fordern ist himmelschreiend. Anders herum wird ein Schuh daraus: Wer religiösen Phantasien verfallen ist, sollte doch bitte so tolerant sein und anders- oder nichtgläubige tanzen lassen. Es herrscht die Trennung von Staat und Kirche zumindest im Grundgesetz. Da passt das staatlich verordnete Tanzverbot nicht hinein.
Ach ja es gibt ja offizielle Aussagen dass der Islam zu Deutschland gehöre. Da fielen mir ein paar nette Restriktionen ein... /rolleyes

@ Jenni Burger
1. Es schadet keinem, doch ist es eine prinzipielle Sache. Solange es dierses Verbot existiert, werde ich weiter diskutieren. Es ist undemokratisch dass eine Minderheit einer Mehrheit etwas aufzwingt.
2. Ja wir haben gewiss größere Probleme. Vorschlag: Diskutieren wir erst mal nur über unser größtes Problem und nichts anderes und arbeiten uns dann runter. Absurd oder? Wenn ich sehe wie viel Energie einige hier in das Luxusproblem Haustierchen investieren... Das ist aus meiner Sicht nicht wichtiger...
H. Peter Herold
29.363
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 03.04.2015 um 08:47 Uhr
Minderheit / Mehrheit ? Das wage ich doch irgendwie in Frage zu stellen.
Florian Schmidt
4.964
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 03.04.2015 um 12:09 Uhr
Die aktuellen Zahlen sprechen Bände
Birgit Hofmann-Scharf
10.363
Birgit Hofmann-Scharf aus Gießen schrieb am 03.04.2015 um 15:48 Uhr
Ich finde dieses Verbot zwar längst überholt - aber geht den jungen Leuten deshalb ein Stück Lebensqualität verloren ?
" Dann machen wir eben ein auf Kneipe" war in der Tagespresse zu lesen. Ist doch auch mal nett, sich beim Bierchen " nur " zu UNTERHALTEN. Denn die "Tanzlokale" haben trotzdem geöffnet !!! Ich wünsche einen schönen Feiertag !
H. Peter Herold
29.363
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 03.04.2015 um 17:17 Uhr
... irrelevante Fantasiegestalt anbeten ... könnte das nun schon eine öffentlich Ärgernis anregende Gotteslästerung für mich darstellen und wäre dann damit eine Blasphemie?
Florian Schmidt
4.964
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 03.04.2015 um 17:50 Uhr
Kommen wir jetzt auch noch zu diesem Schwachsinnigen §166? Wo man Menschen bestrafen möchte weil andere ihr Temperament nicht unter Kontrolle haben. Herr Herold, sehen sie sich angeregt den öffentlichen Frieden wegen ihres Glaubens zu stören? Das sagt eine Menge aus finde ich.
Marcus Link
495
Marcus Link aus Gießen schrieb am 03.04.2015 um 19:25 Uhr
Eine Phantasiegestalt muss nicht irrelevant sein. Im Gegenteil: Phantsiefiguren können durchaus Einfluss auf Menschen haben, was für mich auch in Ordnung ist. Diese Ideale sollten bitte nur deren Leben beeinflussen und nicht meines. Wer nun an einen Gott glaubt und daran glaubt dass sein Sohn Heute.... usw., soll dies gerne tun, aber bitte mich damit in Ruhe lassen. Glauben heisst nicht wissen und ist somit mit Phantasie Stilisierbar. Mein Part der Toleranz ist es diese Gläubigkeit anderer und die daraus resultierenden Rituale zu akzeptiren und nicht böse darüber zu denken. Der Tolleranz Part der Gläubigen ist es zu akzeptieren dass ich selbst damit NICHTS zu tun haben möchte.
Christoph Schäfer
806
Christoph Schäfer aus Gießen schrieb am 03.04.2015 um 19:40 Uhr
Selbst in der Bibel steht kein Wort, dass Du nicht tanzen sollst.
Wenn das Verbot einen Sinn hat, dann diesen, kirchlichen Einfluss in der Gesellschaft zu demonstrieren. Allein schon deshalb gehört Tanzen zu verbieten verboten.
Es sollten sich die kirchlichen Würdenträger lieber über den Prunk und Mammon in den eigenen Reihen Gedanken machen. Schließlich hat Jesus die Händler aus dem Tempel geschmissen! Weiß es der Tebartz!?
H. Peter Herold
29.363
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 04.04.2015 um 08:37 Uhr
Es war eine Frage;-) Danke für die aufklärenden Worte. Wenn das Thema nicht so ernst wäre, ich glaube ich könnte nur noch lachen über diese Aufgeregtheit hier. Ist es wirklich glaubhaft, dass alle Verfechter der Freigabe des Tanzens auch wirklich tanzen wollen und es tun würden.
Es ist keine Frage, muss also nicht beantwortet werden. In diesem Sinn, Frohe Ostern allen. Ob mit oder ohne Tanz;-))
H. Peter Herold
29.363
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 04.04.2015 um 16:23 Uhr
Rhetorische Fragen erfordern keine Beantwortung;-) In dem Sinne .....
H. Peter Herold
29.363
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 04.04.2015 um 18:25 Uhr
... und wenn sie nicht gestorben sind, dann

1. Möglichkeit - tanzen sie immer noch nicht
2. Möglichkeit - geben sie das demonstrieren auf

oder es gibt ein weiteres Alle Jahre wieder....
Florian Schmidt
4.964
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 04.04.2015 um 18:27 Uhr
Es geht ja nicht alleine um ein Verbot zu tanzen. Es geht ja auch z. b. um Livemusik in Kneipen, Sportveranstaltungen usw. In Bochum muss die Initiative "Religionsfrei im Revier" 300€ zahlen für die Aufführung des Films "Das Leben des Brian" am Karfreitag. Das ist nicht hinnehmbar.
Karl-Ludwig Büttel
3.879
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 04.04.2015 um 19:12 Uhr
Eben bei dieser Diskussion geht es um viel mehr, als um das Tanzen. Interessant ist für mich immer wieder, dass diejenigen die Toleranz predigen und fordern am wenigsten Toleranz ausüben. Bei vielen hört Toleranz bei den eigenen Interessen auf. Schuld sind aber immer die Anderen. Der Ruf nach der Justiz und der Gesetzgebung zeigt wie unsicher man selbst in der Sache ist. Noch nicht lange her da rief jeder „je suis charlie“ jetzt kommt der Ausdruck der Blasphemie und der Gotteslästerung unter diesem Beitrag. Das gibt mir sehr zu Denken. Zuerst habe ich auf den Kalender geschaut und nachgesehen ob ich bei der Zeitumstellung etwas verpasst habe und im Mittelalter gelandet bin. Leider nein ich bin im hier und jetzt bei der GZ. Schlimm genug.
Florian Schmidt
4.964
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 04.04.2015 um 19:52 Uhr
Frau Back, die Kirchensteuer zahlen ja nur die Vereinsmitgleider. Viel schlimmer finde ich die sonstigen Staatsleistungen an die Kirche und deren Einrichtungen bei gleichzeitiger Gewährung hanebüchener Sonderrechte. Auch was die Kirchen so im TV und Radio senden wird durch die gebühren finanziert. Man könnte sich das Geld von der Kirche zurück holen, aber das passiert einfach nicht. Gleichzeitig wird säkularen, humanistischen Organisationen nicht die Mögluichkeit eingeräumt über ihr Weltbild zu informieren. Die gesamte Einflussnahme der Kirchen und Religionsgruppen bedarf dringend einer Reform.
Florian Schmidt
4.964
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 04.04.2015 um 20:32 Uhr
Was ja dann manche Leute rhetorisch geschickt bis ungeschickt nutzen um das Grundanliegen klein zu reden.
H. Peter Herold
29.363
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 04.04.2015 um 20:54 Uhr
Wird denn nicht nur vordergründig gegen das Tanzverbot demonstriert? Was F. Schmidt schreibt geht doch wirklich zur Sache und damit ließen sich manche überzeugen.
@ Herr Büttel, Vorsicht, mit solchen Äußerungen wurden Leute schlimm gefoltert ;-)
Darf eigentlich jeder andere als ich, hier mal was schreiben, so wie andere auch ihre Kommentare abgeben, ohne dass man ihnen dann gleich alles Mögliche vorwirft. Anderen keine Toleranz unterstellt und selber ........
H. Peter Herold
29.363
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 08.04.2015 um 16:24 Uhr
... Sie haben aber den Beitrag schon gelesen, oder? Was steht denn da im letzten Abschnitt und sonst im Beitrag nicht viel von dem was überzeugen könnte.
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