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„Schau hin nach Golgatha“ – Abendmusik in der Passionszeit

Der Jugendchor bei seinem Vortrag
Der Jugendchor bei seinem Vortrag
Gießen | Am vergangenen Sonntag fand in der neuapostolischen Kirche in Gießen, Händelstraße 1 ein Konzert zur Passionszeit statt, das ein ganz besonderes Gepräge hatte. Es stand unter dem Motto „Schau hin nach Golgatha“, benannt nach der Komposition von Friedrich Silcher (1789 – 1860). Die Ausführenden waren der Männerchor, der Jugendchor und das Jugendorchester des Bezirkes Gießen, der sich von Olpe im Norden bis nach Hungen im Süden erstreckt.

Die Besucher waren eingeladen sich mit der Passionszeit auseinander zu setzen und einen Blick auf das Leiden und Sterben Jesu zu richten. Das bedeutete auch, sich mit der Frage zu beschäftigen, was Jesus Christus für jeden Einzelnen auf sich genommen hat, aber auch die Gewissheit zu erlangen, dass bei dem Blick auf Golgatha jemand da ist, der auch das Leid der Menschen versteht und mitfühlen kann.

Die Abendmusik wurde von dem Männerchor unter der Leitung von Heiko Kriewald eröffnet. Mit den beiden sehr einfühlsam vorgetragenen Liedern „Meine Seele ist stille in dir“ und „Stille, stille nur mein Herz“ wurde eine besondere Atmosphäre bei den Zuhörern erzeugt. Das Jugendorchester setzte weitere musikalische Glanzpunkte mit einer Variante des bekannten Chorals „O Haupt voll Blut und Wunden“ sowie der englischen Version „He gave his life“.

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Neuapostolische Kirche (323)Abendmusik in der Passionszeit (1)
Mit der Kantate „Herz und Mund und Tat und Leben“ BWV 147 von Johann Sebastian Bach, begleitet an der Orgel von Nico Stommel, beendete der Männerchor den ersten Teil des Konzertes. Es folgte eine Lesung unter dem Titel „Ja, den andern mal so richtig …“.

Den mittleren Teil des Konzertes bestritt der Jugendchor und begann mit dem Liedvortrag „Herr stärke mich, dein Leiden zu bedenken“ unter der Leitung von Marco Czub. Danach folgte das Lied „Schau hin nach Golgatha“ von Friedrich Silcher, das dem besinnlichen Abend sein besonderes Gepräge gegeben hatte. Der Jugendchor stellte sich dieser Herausforderung und folgte der hervorragenden Regie der Dirigentin Nadine Lindemann auf eindrucksvolle Weise.

Nach dem englischen Stück „How can I forget my Lord who gave his life for me!“ von Ivan Diedricks folgte der Gospel Song “Were you there, when they crucified my Lord”, der von Adrian Stommel geleitet wurde. Auch hier beeindruckten die jugendlichen Sängerinnen und Sänger wieder mit ihren klaren Stimmen und der sauberen Intonation.

Die Vertonung des Textes von Marion Schäl: „Du hast dich für mich zu Tode geliebt, stärker kann Liebe nicht sein“ durch Gilbrecht Schäl setzte neue Akzente in der besonderen Musik zur Passionszeit.

Den Abschluss bildete das Lied „Darf ich wiederkommen mit der gleichen Schuld“ von Jan Radzuweit (1987), das die Zuversicht auf die unendliche Gnade Jesu unterstrich.

Apostel Jens Lindemann, der auch unter den Zuhörern zu finden war, ließ es sich zum Schluss der Abendmusik nicht nehmen, den Aktiven für ihre gefühlvoll und zu Herzen gehenden Vorträge zu danken und wünschte den Besuchern eine besinnliche Passionszeit.

Informationen über die Neuapostolische Kirche können im Internet unter der Adresse www.nak.org abgerufen werden. Angaben zu den neuapostolischen Gemeinden im Kirchenbezirk Gießen sind auf der Seite www.nak-bezirk-giessen.de zu finden.

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von:  Neuapostolische Kirche Bezirk Gießen

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