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Flugzeug-Crash: Nie mehr alleine im Cockpit!

Wiki Commons / Airplane Crash
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Gießen | Erst glaubten alle an ein Unglück und an technisches Versagen, doch seit gestern ist klar, der Pilot des Germanwings-Fluges 4U9525 brachte die Maschine absichtlich zum abstürzen.

(SB) Die Nachricht schlug ein wie eine Bombe und kaum jemand konnte glauben, was der französische Staatsanwalt Brice Robin da am gestrigen Donnerstag vor versammelter Weltpresse von sich gab. Andreas L, der Co-Pilot der Maschine, soll den Airbus A320 absichtlich zum Absturz gebracht haben. 150 Menschen starben. Darunter auch viele Kinder.

Medienberichten zu Folge, suchte der Pilot der Maschine zunächst und während des Fluges über den französischen Alpen die Toilette auf und wurde bei dieser Gelegenheit vom Co-Piloten Andreas L. ausgesperrt. Nach Rückkehr von der Toilette verwehrte der Co-Pilot seinem Kollegen den Zutritt zum Cockpit. Die Tür blieb verschlossen, das Flugzeug stürzte ab. Co-Pilot Andreas L. wollte offenbar sterben und riss 150 Menschenleben mit sich in den Tod. Darunter auch 75 Deutsche.

Wie ist das möglich?

Der Vorstandsvorsitzende der Lufthansa - Carsten Spohr - klärt auf. Im Interview mit der ARD am Donnerstag
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Zweimann-Regel (1)Unglück (4)Störung (4)Selbstmord (6)Reaktion (2)Pilot (4)Lufthansa (13)Krankheit (26)Konsequenz (1)Germanwings (3)Cockpit (5)
Abend teilte er mit, dass auf deutschen Lufthansa Maschinen - und anders als in den USA - keine Zwei-Mann-Regel für´s Cockpit vorgesehen ist. Das bedeutet, es besteht bislang keine Pflicht, dass stets auch zwei Personen im Cockpit anwesend sein müssen, wonach die Maschine auch unter Kontrolle nur einer einzigen Person geflogen werden darf. Hätte es eine solche Regel gegeben, würden diese 150 Menschen mit großer Wahrscheinlichkeit jetzt noch leben, bemängeln Kritiker.

Frage also ist: Wie kann es sein, dass eine der renommiertesten Fluggesellschaften der Welt, es nicht zur Regel macht, dass stets zwei Personen im Cockpit anwesend sein müssen? So wie das in den USA schon Gang und Gäbe ist? Warum stellt sich ein Vorstandsvorsitzender der Deutschen Lufthansa ins Fernsehen und behauptet - Zitat: "Kein Sicherheitssystem der Welt hätte dieses Unglück verhindern können"? (Quelle: ARD / Tagesschau vom 26.3.). Diese Aussage darf man zu Recht wohl anzweifeln. Denn hätte es diese Pflicht gegeben, wäre der Co-Pilot auch nicht allein im Cockpit gewesen und hätte somit auch nicht den Schalter zur Endveriegelung des Cockpits betätigen können. Er hätte (dann) zumindest eine zweite Person von seinem Vorhaben überzeugen müssen und das ist mit Sicherheit schwierig, zumal auch viele Kinder mit an Bord waren und eine derartige Gewissenlosigkeit schier unvorstellbar ist.

Abhilfe in Zukunft?

Eine umgehende Änderung der Regularien wäre das Mindeste, was die Lufthansa jetzt noch tun kann. Tut sie das nicht, nimmt sie fahrlässig auch weitere Risiken in Kauf. Denn - wie inzwischen bekannt ist, war der Co-Pilot Andreas L. beim Luftfahrtbundesamt kein unbeschriebenes Blatt. Von einer „schweren depressiven Episode“ ist die Rede, wegen der er schon vor Jahren seine Ausbildung unterbrechen musste. Zeitweise sei er sogar "flugunfähig" gewesen, das berichtet FOCUS MAGAZIN unter Berufung auf Quellen der BILD-Zeitung.

http://www.focus.de/panorama/welt/er-steuerte-den-airbus-in-die-felsen-vermerk-in-akte-zeigt-andreas-l-hatte-massive-psychologische-probleme_id_4573954.html

Zudem trage die Akte des Andreas L. einen speziellen Vermerk "SIC". Das bedeutet, Andreas L. musste sich regelmäßig einer ärtzlichen Kontrolle unterziehen, ein Vorgang, den es so - nach Maßgabe des Lufthansa-Vorstandes eigentlich gar nicht geben dürfte, denn eine dauerhafte, regelmäßige Untersuchung, der im Dienst stehenden Lufthansa-Piloten, war und ist bislang nicht vorgesehen, berichten auch andere Luftfahrt-Experten.

Wie es dennoch dazu kommen konnte, dass ein offenbar psychisch vorbelasteter Pilot ins Cockpit einer Lufthansa-Maschine gelangen konnte, ist zur Stunde noch völlig unklar. Gesichert ist nur, der Mann hatte offenbar psychische Probleme, die vor Jahren schon diagnostiziert wurden. Angeblich war er sogar krankgeschrieben, als er die Maschine aktuell steuerte. ( Quelle: http://www.nordkurier.de/aus-aller-welt/copilot-war-am-flugtag-krankgeschrieben-2713906503.html )

- Pilot war angeblich krankgeschrieben -

Weiteren Berichten zu Folge gibt es bislang keine generellen, regelmäßigen Untersuchungen der Lufthansa-Piloten. Die gäbe es nur einmal und zwar zu Beginn der Ausbildung, dann aber nie wieder. Demnach untersucht niemand dauerhaft und regelmäßig den Gemütszustand der bei Lufthansa und anderen Fluggesellschaften tätigen Piloten. Kritiker halten das für im hohen Maße fahrlässig. Denn schließlich sind gerade auch Piloten hohen Belastungen ausgesetzt und sind damit geradezu anfällig für Burn-Out und ähnliche Erkrankungen. Dass offenbar niemand die Kontrolle hierüber auch dauerhaft übernimmt, ist eigentlich ein Skandal.

Unbegreiflich auch, dass Menschen mit einer psychischen Vorerkrankung ein solches Flugzeug überhaupt noch lenken dürfen. Das Statement des Vorstandsvorsitzenden der Lufthansa - Carsten Spohr - dazu lautet nur: "Wir müssen erst abwarten, bis wir alle Informationen haben" und man wolle sich nun erst mal auf die Trauerarbeit für die Angehörigen konzentrieren. "Denen gilt unser ganzer Fokus", so seine Stellungnahme gegenüber der ARD am Donnerstag Abend.

Dass eine solche Trauerarbeit aber überhaupt gar nicht notwendig gewesen wäre, wenn die Sicherheitsbestimmungen anders gewesen wären, wenn stets auch zwei Leute im Cockpit hätten anwesend sein nüssen, ging im Gespräch irgendwie unter. Egal nämlich, was dem Co-Piloten in diesen Momenten des Sinkfluges durch den Kopf ging, ob er absichtlich oder unabsichtlich den Sinkflug einleitete, es wäre nichts passiert, wenn es Pflicht gewesen wäre, dass stets zwei Personen im Cockpit anwesend sein müssen. Eine von innen her versperrte Sicherheitstür wäre dann nicht möglich gewesen, es sei denn, beide Piloten hätten sich gemeinschaftlich umbringen wollen.

Bleibt nur zu hoffen, dass die Lufthansa daraus lernt und umgehend Maßnahmen ergreift, um derartige Szenarien für alle Zukunft zu vermeidenn. Alles andere wäre grob fahrlässig.

- Besserung in Sicht -

Aktuellsten Meldungen zu Folge, wird die Zweimann-Regel nun wohl rasch auch umgesetzt werden. Mehrere Fluggesellschaften kündigten gestern bereits an, ihre Regularien ändern zu wollen, wonach künftig mindestens zwei Crew-Mitglieder sich im Cockpit befinden müssen. “Wir wollen unverzüglich diese neuen Verfahren einführen“, erklärt der Chef des Bundesverbands der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL), Matthias von Randow, gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters.

Tragisch daran ist nur, dass wieder einmal erst was Schlimmes passieren muss, bevor die Verantwortlichen anfangen nachzudenken. So viel geballte Intelligenz, so viele kluge Köpfe und keiner kam auf die Idee, dass Piloten sich auch selbst mal umbringen könnten? Es ist nun wirklich sehr traurig, dass erst 150 Menschen sterben mussten, bevor das jemand bemerkt.

- Ein Kommentar von Sandra Bender -

Foto: Wiki Commons / Airplane Crash

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Kommentare zum Beitrag

Birgit Hofmann-Scharf
10.362
Birgit Hofmann-Scharf aus Gießen schrieb am 27.03.2015 um 18:18 Uhr
Frau Bender, gestatten Sie mir den Einwand, dass das alles noch Spekulationen sind !!! Bevor die 2. Blackbox nicht gefunden und ausgewertet ist, sind diese bisherigen Darlegungen recht hypothetisch. Bitte etwas vorsichtiger mit solchen Beiträgen umgehen.
Sandra Bender
345
Sandra Bender aus Gießen schrieb am 27.03.2015 um 18:45 Uhr
Was für Spekulationen? Dass es keine Zweimann-Regel gibt, ist ja wohl Fakt und genau darauf konzentriert sich mein Kommentar. Meiner Meinung nach hätte es diese Zwei-Mann-Regel längst standardmäßig geben müssen, dann würden diese 150 Menschen jetzt noch leben.

Gruß Sandra
Friedel Steinmueller
3.873
Friedel Steinmueller aus Heuchelheim schrieb am 27.03.2015 um 18:55 Uhr
Volle Zustimmung!
Respektvolleren Umgang mit der Berichterstattung, angesichts dieser hochbrisanten Tragödie, wäre gewiss jetzt angebracht.
Die Gedanken sollten daher vornehmlich den schockierten Hinterbliebenen und all den Helfern gewidmet sein, die nun die schwerste Zeit ihres Lebens durchmachen.
759
D. Theiß aus Lich schrieb am 27.03.2015 um 19:03 Uhr
Laut Uni Klinikum Düsseldorf war er zwar dort in Behandlung, aber nicht wegen Depressionen.
Sandra Bender
345
Sandra Bender aus Gießen schrieb am 27.03.2015 um 19:09 Uhr
Und noch was: Ohne diesem Druck der Medien und ohne Artikel wie diese würden die Verantwortlichen NICHTS unternehmen. Alles ginge weiter wie bisher, und das kann´s ja wohl nicht sein, oder?

@Friedel: "Die Gedanken sollten daher vornehmlich den schockierten Hinterbliebenen und all den Helfern gewidmet sein, die nun die schwerste Zeit ihres Lebens durchmachen." ... ist ja gut und schön, nur wird davon kein Toter wieder wach und ich plädiere AUCH dafür, die Gedanken VORNEHMLICH darauf zu lenken, dass so was NIE WIEDER PASSIERT! Das jedenfalls ist meine Meinung!
Christoph Schäfer
785
Christoph Schäfer aus Gießen schrieb am 27.03.2015 um 19:11 Uhr
Es ist schon sehr erstaunlich, mit welcher Geschwindigkeit die Informationen dieser laufenden Ermittlungen bis ins kleinste Detail an sie Presse gelangen.
Sandra Bender
345
Sandra Bender aus Gießen schrieb am 27.03.2015 um 19:14 Uhr
@Christoph: Wenn 1000 Journalisten vor Ort auf eine Antwort warten, wird es die Antwort in der Regel auch geben, in dem Fall vom zuständigen Staatsanwalt und der hat bekanntlich ja auch gesprochen (mit der Presse) und es ist nur gut, dass es die auch gibt. Nur so werden die Herrschaften genötigt SCHNELL was zu ändern. In jedem anderen Fall würden die Änderungen Monate dauern und willst Du in ein Flugzeug steigen, wo keine Zwei-Mann-Regel im Cockpit zur Pflicht gehört?

@Detlef: "Laut Uni Klinikum Düsseldorf war er zwar dort in Behandlung, aber nicht wegen Depressionen."

Wegen was er in Behandlung war, ist völlig unerheblich. Entscheidend ist, dass es keine Zwei-Mann-Regel für´s Cockpit gab. Hätte es diese gegeben, würden diese 150 Menschen jetzt noch leben. Ich bin daher schwer enttäuscht von der Lufthansa, die sonst eigentlich für Qualität steht, dass es bei ihr keine Zwei-Mann-Regel gibt. (Nun kommt sie ja, ... hoffentlich...)
Christoph Schäfer
785
Christoph Schäfer aus Gießen schrieb am 27.03.2015 um 19:51 Uhr
@Sandra: Da habe ich mir bisher, ehrlich gesagt, keine Gedanken gemacht. Zudem ist dies sicherlich auch kein Allheilmittel, sondern birgt wieder andere Gefahren, da dann noch weniger sicherheitsüberprüftes Bordpersonal im Cockpit erscheint. Einen dritten Piloten an Bord wird sich keine Fluglinie leisten.

Blinder Aktionismus bringt meines Erachtens garnichts, denn jede Maßnahme hat ihre "Nebenwirkungen". Wenn man so will, wäre diese Katastrophe ohne den 11. September nicht möglich gewesen!
Andreas Wenig
139
Andreas Wenig aus Laubach schrieb am 27.03.2015 um 20:37 Uhr
Ich bin der Meinung, dass Presse und Medien im Moment mal wieder total versagen. Niemand will ein Foto des Co-Piloten sehen noch seinen Namen wissen. Niemand will wissen, wie das Haus seiner Eltern aussieht oder welche Freunde er hatte. Niemand will den Moment gezeigt bekommen, wenn ein besorgter Angehöriger die Gewissheit bekommt, dass seine Liebsten nie wieder zurückkehren werden. Ich bin davon überzeugt, dass wir auch bald mit Fotos von zerfetzten Mrnschen konfontiert werden. Was Bild & Co. im Moment treiben, halte ich im höchsten Grade für verwerflich.
Ja, die Öffentlichkeit will wissen, was passiert ist, warum es passiert ist und was man in Zukunft tun kann, soetwas zu verhindern. Das ist zumindest das, was mich an dieser Tragödie interessiert.
Dazu braucht man Fakten und keine Spekulationen. Was von dem, was in den letzten Tagen an die Öffentlichkeit gelangt ist, Spekulation oder gesicherte Erkenntniss ist, dass muss jeder aufgeklärte Mensch für sich selbst entscheiden, wie er es einordnet.
Christine Stapf
8.211
Christine Stapf aus Gießen schrieb am 27.03.2015 um 23:13 Uhr
Herr Wenig Ihren Worten kann ich mich nur anschließen, und wie Frau Hofmann-Scharf oben schon sagt, vorsichtiger mit Beiträgen umgehen.

Ich persönlich kann nur sagen, dass es keinem zusteht im Vorfeld Gerüchte zu streuen. Solch eine Behandlung wollte ich auch nicht erfahren !!
Friedel Steinmueller
3.873
Friedel Steinmueller aus Heuchelheim schrieb am 28.03.2015 um 00:30 Uhr
Sandra Bender!
Das so etwas nie wieder passiert, wünschen wir uns doch Alle!
Aber wer soll dafür die Garantie geben?
Christine Stapf
8.211
Christine Stapf aus Gießen schrieb am 28.03.2015 um 15:01 Uhr
Ja Herr Schmitt, der arme Andreas G kann ich da nur sagen.
Wenn sich jeder das Recht nimmt über Andere öffentlich zu urteilen, obwohl sie doch selber nichts wissen, führt zu solchen Dramen wie es jetzt Andreas G erleben muss.
Birgit Hofmann-Scharf
10.362
Birgit Hofmann-Scharf aus Gießen schrieb am 29.03.2015 um 13:49 Uhr
Abgestürzt ist nicht "nur" ein Flugzeug mit 150 Menschen an Bord, sondern leider auch der Journalismus.
( Quelle: Deutschlandfunk )
Sandra Bender
345
Sandra Bender aus Gießen schrieb am 29.03.2015 um 19:00 Uhr
Was der Mann hatte oder nicht, wie krank oder untauglich er war, ist völlig unerheblich. Erheblich ist nur, dass er zum Zeitpunkt des Sinkfluges allein im Cockpit war und das hätte die Lufthansa verhindern können, indem sie das 4-Augen-Prinzip schon vor Jahren eingeführt hätte und nicht erst dann, wenn so etwas Schlimmes passiert. Aus Fehlern wird man eben schlau und die massive Berichterstattung war nur richtig so (in diesem Fall), denn niemals sonst hätte die Lufthansa so schnell reagiert, wie sie es jetzt getan hat. Neuesten Meldungen zu Folge wird das 4-Augen-Prinzip für´s Cockpit nun auch bei der Lufthansa eingeführt. Etwas zu spät, wie ich finde, aber besser jetzt als nie ...
http://www.giessener-zeitung.de/giessen/beitrag/101949/nach-der-katastrophe-lufthansa-fuehrt-zwei-personen-regel-im-cockpit-ein/
Sandra Bender
345
Sandra Bender aus Gießen schrieb am 29.03.2015 um 19:18 Uhr
Das ist gut möglich und ich glaube sogar, dass die nicht nur medizinisch unterbesetzt sind. Billige Flugpreise müssen ja irgendwo herkommen. Im Zweifel wird gespart am falschen Ende ...
Andreas Wenig
139
Andreas Wenig aus Laubach schrieb am 29.03.2015 um 20:47 Uhr
Frau Bender, Herr Schmitt, mit Ihren Aussagen so früh, wo noch keine gesicherten Erkenntnisse vorliegen, urteilen Sie für meinen Geschmack etwas vorschnell. Ihre Vorverurteilung, wer wann und wie geschlampt hat, finde ich in höchstem Maße unredlich.
Hinterher zu sagen, was vorher falsch war, kann jeder.
Das einzig wichtige wird sein, Erkenntnisse aus dem Unglück zu ziehen, die das Fliegen in Zukunft noch sicherer machen. Das war in der Luftfahrt übrigens schon immer so. Sie können heute so billig und sicher wie möglich überall hinfliegen gerade weil es in der Geschichte der Luftfahrt schreckliche Unglücke gegeben hat, aus denen man lernen konnte.
Friedel Steinmueller
3.873
Friedel Steinmueller aus Heuchelheim schrieb am 30.03.2015 um 11:08 Uhr
Herr T. Skotarczyk!
Volle Zustimmung! Meine Gedanken sind eher den Hinterbliebenen und Helfern gewidmet.
Die vielen Spekulationen über die Ursachen - noch ist nicht alles restlos geklärt - sind unangebracht. Da ist mehr Respekt erforderlich.
Ob der zweite Rekorder jemals gefunden wird?
Man kann es nur hoffen, damit man der "Wahrheit" um die wirklichen Ursachen dieser Tragödie so nahe wie möglich herankommen wird. Dennoch werden Details wohl nie geklärt werden können.
Christine Stapf
8.211
Christine Stapf aus Gießen schrieb am 01.04.2015 um 14:49 Uhr
Herr Schmitt, realistisch ist doch, dass Ihnen eher auf der Straße von einem Autofahrer unter Drogen oder Alkoholeinfluss geschadet werden kann. Auch gibt es Selbstmörder am Lenkrad.

Wir sind schon sehr oft geflogen, auch nach Übersee. Zu dieser Zeit hätte auch ein Pilot verbotenes machen können.
Karl-Ludwig Büttel
3.855
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 01.04.2015 um 16:00 Uhr
Frau Stapf, da haben Sie das Richtige angesprochen. In meinem Flugverhalten wird sich nicht ändern, sonst müsste ich das Auto auch stehen lassen.
Friedel Steinmueller
3.873
Friedel Steinmueller aus Heuchelheim schrieb am 02.04.2015 um 16:09 Uhr
Soeben kam die Meldung, das die zweite Blackbox gefunden wurde. Über ihren Zustand konnte noch nichts ausgesagt werden.
Christoph Schäfer
785
Christoph Schäfer aus Gießen schrieb am 03.04.2015 um 13:27 Uhr
Die Auswertung der zweiten Blackbox bestätigt den Verdacht: Copilot forcierte Geschwindigkeit mehrfach während des Sinkflugs.
Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
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