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F.A. Wobst stiftet erneut ein Deutschlandstipendium

(v.l.) Inge von Alvensleben, Geschäftsführerin der F.A. Wobst, Nils Klöhn, Deutschlandstipendiat, Constanze von Alvensleben, Mitglied der Geschäftsleitung bei F.A. Wobst
(v.l.) Inge von Alvensleben, Geschäftsführerin der F.A. Wobst, Nils Klöhn, Deutschlandstipendiat, Constanze von Alvensleben, Mitglied der Geschäftsleitung bei F.A. Wobst
Gießen | Das Deutschlandstipendium richtet sich an Studierende, die durch hervorragende Leistungen und überdurchschnittliches soziales Engagement auffallen. Das Gießener Traditionshaus fördert junge Wirtschaftswissenschaftler mit einem Deutschlandstipendium für die Regelstudienzeit von drei Jahren. Dabei legt das Unternehmen F.A. Wobst als Förderer Wert auf einen intensiven Kontakt mit den Stipendiaten: „Es ist uns ein großes Anliegen in die Ausbildung von jungen Menschen zu investieren“, versichert Inge von Alvensleben, Geschäftsführerin der F.A. Wobst GmbH&Co.KG.
Mit der erneuten Vergabe eines Deutschlandstipendiums an der Justus-Liebig-Universität Gießen, hat sich die Möglichkeit geboten, einen begabten und sehr engagierten Wirtschaftsstudenten auf seinem Weg nach ganz Oben zu unterstützen. Der 23-jährige Nils Klöhn aus Meldorf Schleswig-Holstein, überzeugte mit seiner eindrucksvollen Vita: mit 1,1 schloss er das Abitur als Jahrgangsbester ab, es folgte eine Ausbildung zum Bankkaufmann, die er mit Auszeichnung als Landesbester absolvierte. Nach einem Sprachkurs in London, begann er im Oktober 2014 ein Wirtschaftsstudium an der Justus-Liebig-Universität in Gießen. Neben seiner Ausbildung ist Nils Klöhn auch ehrenamtlich überdurchschnittlich engagiert: In seiner Grundschule in Meldorf war er als Schülerbetreuer tätig, gab am Nachmittag Mathenachhilfe und arbeitete bei der AWO (Arbeiterwohlfahrt), betreute ein dreiviertel Jahr ein autistisches Kind und war zudem als Jugend- und Auszubildenden Vertreter bei der Volksbank Dithmarschen aktiv. Bereits seit 2006 ist der 23-jährige als Fußball Schiedsrichter in der A-Jugend-Bundesliga (DFB) beschäftigt, inklusive der Herren Hessenliga. Das Highlight seiner bisherigen Schiedsrichter-Tätigkeit stellt das Länderspiel Deutschland-Italien dar, wo der junge Mann als Schiedsrichter Assistent aufgestellt wurde. In solch einer Position muss man einiges an Eigenschaften mitbringen: kommunikative Fähigkeiten, Spielführung, immer Ruhe bewahren, auch in schwierigen Situationen auch triftige Einschätzung der Situation und der Charaktere sind von Bedeutung – diese Eigenschaften decken sich mit denen eines Managers und sind auch in der Wirtschaftswelt von großem Wert.
Für Nils Klöhn ist das vielseitige Engagement ein Hobby, er macht das gerne, und zwar „weil man anderen helfen kann und sich selbst dabei weiterentwickeln kann“, erklärt er. Sein primäres Ziel ist jedoch das Studium, alles andere funktioniert auch parallel sehr gut. Der junge Stipendiat ist für die Förderung sehr dankbar, so kann er sich weiterhin ehrenamtlich engagieren und sich gleichzeitig völlig auf das Studium konzentrieren: „Super großes Danke schön, es ist eine tolle Sache, um sich dem Studium voll und ganz widmen zu können“. Dank dem Stipendium muss er die Ehrenarbeit nicht aufgeben und ein Nebenjob ist jetzt nicht zwingend nötig, sodass er die Zeit auch für Sprachkurse gut nutzen kann. Den Fokus möchte er zunächst auf Englisch legen, auch ein Auslandsaufenthalt ist in Planung.
Das monatliche Fördergeld beträgt 300,- Euro, die jeweils zur Hälfte von F.A. Wobst und vom Bundesbildungsministerium zur Verfügung gestellt wird. Das Unternehmen F. A. Wobst legt dabei viel Wert auf Austausch und fachliche Unterstützung. Es soll mehr sein, als eine reine Geldspende. Sie möchten jungen Nachwuchstalenten helfen, neue Türen zu öffnen.

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von:  Magdalena Skorupinska

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Interessensgebiet: Gießen
Magdalena Skorupinska
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