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Das Osterfest - was wird da nochmal gefeiert?

von Lea Meisteram 18.03.2015695 mal gelesen1 Kommentar
Jugendreferent David Pölka führt die Besucher durch den Ostergarten.
Jugendreferent David Pölka führt die Besucher durch den Ostergarten.
Gießen | Die Osterfeiertage stehen vor der Tür: Doch was wird bei diesem Fest eigentlich genau gefeiert? Dieser Frage geht die Aktion "Ostergarten" der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde Gießen nach. Dort können sich Interessierte bis zum 4. April mit der Geschichte hinter den Festtagen auseinandersetzen. Neben Weihnachten ist Ostern das größte Fest im christlichen Kalender. Gefeiert wird die Auferstehung Jesu Christi.

Im Ostergarten erwartet die Besucher ein Parcours mit 12 Stationen: Eine Pilgerreise nach Jerusalem im Kleinformat. "Wir wollen die Ostergeschichte erlebbar machen", fasst Hans-Otto Zeisset, Pastor der Gemeinde, zusammen. Die letzten Stunden Jesu Christi bis zu der Entdeckung seines leeren Grabes werden den Besuchern auf vielfältige Weise nahe gebracht. In verschiedenen Räumen wurden von einem Marktstand im Herzen Jersualems über den Gerichtssaal von Ponsius Pilatus bis zu dem Hügel Golgatha Stationen auf dem Kreuzweg Jesu Christi nachgebaut. Musik und eingespielte "Live-Berichte" von Augenzeugen sorgen für eine abwechslungsreiche und interessante Ausstellung. Die Besucher können so in das Geschehen
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eintauchen und sich lebhaft in Erinnerung rufen, was es mit Ostern noch einmal auf sich hat. Aber nicht nur für Erwachsene ist ein Besuch interessant; auch Kinder ab dem Vorschulalter können im Ostergarten auf spielerische Art und Weise Neues lernen. Die Gäste werden von "Pilgerführern" durch den Garten begleitet; eine Führung dauert für Erwachsene 90 Minuten, für Kinder 60 Minuten. Nach dem Besuch gibt es die Möglichkeit, sich im Pilgercafé mit anderen Gästen oder Mitgliedern der Gemeinde in gemütlicher Atmosphäre übe das Erlebte auszutauschen.

Über 100 Freiwillige haben den Ostergarten mit viel Sorgfalt, Einfallsreichtum und Eigeninitiative gestaltet. Zeisset berichtet: "Die letzten Wochen war das hier eine einzige Baustelle!" Antje Voß, die das Projekt mit anleitete, ist begeistert: "Der Ostergarten ist noch schöner als das letzte Mal!" 2012 hatte die Gemeinde schon einmal einen Garten aufgebaut, der insgesamt 3400 Besucher anlockte. Dieses Jahr rechnen die Veranstalter mit noch mehr Gästen, da der Ostergarten statt nur zwei insgesamt drei Wochen geöffnet sein wird.

Der Ostergarten findet in den Räumen der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde in der Marburger Straße 37 statt. Geöffnet ist er vom 16. März bis zum 4. April. Führungen für Gruppen bis zu 20 Personen werden täglich und stündlich angeboten. Vor dem Besuch ist eine Anmeldung über www.ostergarten-giessen.de oder unter der Telefonnummer 06403/9698990 erforderlich. Der Eintritt ist frei, Spenden sind möglich. Weitere Informationen gibt es unter https://www.ostergarten-giessen.de.

Jugendreferent David Pölka führt die Besucher durch den Ostergarten.
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Die letzten Stunden Jesu Christi bis zu der Entdeckung seines leeren Grabes werden den Besuchern auf vielfältige Weise nahe gebracht.
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Kommentare zum Beitrag

Florian Schmidt
4.320
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 18.03.2015 um 10:34 Uhr
Muss man Kindern wirklich zeigen wie ein Mensch gedemütigt und hingerichtet wird? Muss man Kindern die Idee einimpfen sie wären schlimme Sünder die nur durch den Foltertod eines Wanderpredigers erlöst wurden?
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