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Ihr Fachwerkhaus in besten Händen: Denkmalpfleger und Handwerkskammer sind verlässliche Partner

Dr. Roswitha Kaiser (Landesamt, Landeskonservatorin), Charlotte Bairstow (Untere Denkmalschutzbehörde), Jan Viebrock (Landesamt, ltd. Regierungsdirektor), Landrätin Anita Schneider und Klaus Repp (Handwerkskammer, Präsident) auf dem gemeinsamen Stand
Dr. Roswitha Kaiser (Landesamt, Landeskonservatorin), Charlotte Bairstow (Untere Denkmalschutzbehörde), Jan Viebrock (Landesamt, ltd. Regierungsdirektor), Landrätin Anita Schneider und Klaus Repp (Handwerkskammer, Präsident) auf dem gemeinsamen Stand
Gießen | Wer ein Baudenkmal besitzt und es sanieren möchte, muss sich zwar an einige Vorgaben halten, bekommt aber dafür ein exquisites und individuelles Wohnerlebnis mit Geschichte. „Wenn man ein denkmalgeschütztes Haus kauft, kauft man auch die Liebe zum Detail“ macht Landrätin Anita Schneider deutlich. Um das Denkmal fachgerecht zu erhalten, braucht es auch handwerkliche Kenntnisse.“

Ein Grund dafür, warum auf der BauExpo das Landesamt für Denkmalpflege, die Untere Denkmalpflege des Landkreises und die Handwerkskammer Wiesbaden auf einem Stand anzutreffen waren. „Damit haben wir für die Bauherren die wichtigsten Ansprechpartner gebündelt“, so Schneider weiter. Seit einigen Jahren präsentieren sich die Untere Denkmalbehörde und das Landesamt für Denkmalpflege Hessen gemeinsam mit der Handwerkskammer Wiesbaden auf Mittelhessens größter Baumesse.

„Wohnen in denkmalgeschützten Gebäuden“ ist ein weitläufiges Themenfeld, in dem aktuell die Umnutzung von Nebengebäuden wie Scheunen, Klimaschutz und Energie sowie Barrierefreiheit Schwerpunkte sind. Dr. Roswitha Kaiser Landeskonservatorin beim Landesamt, bestätigte, dass dies auch Aufgaben für öffentlich zugängliche Baudenkmale sind. Sie lobte die BauExpo als Ort, an dem neben fachlicher Beratung auch Produkte ausgestellt werden, die für die fachgerechte Sanierung von Baudenkmälern von Nöten sind. Rund 250 Handwerkerbetriebe haben sich im Gebiet der Handwerkskammer Wiesbaden der besonderen Herausforderung der Denkmalsanierung verschrieben, berichtete Klaus Repp, Präsident der Handwerkskammer Wiesbaden. Dank fachkompetenter Planer sei die Instandsetzung und -haltung von Fachwerkhäusern und Baudenkmälern komfortabel möglich. Auch für die Akquise möglicher Fördergelder seien die Handwerksmeister die richtigen Ansprechpartner.

Der Landkreis Gießen beteiligt sich neben fachlicher Beratung auch finanziell an Maßnahmen im Denkmalschutz. Sei es die Förderung von Baumaßnahmen oder notwendiger Gutachten zur energetischen Sanierung. Diese Maßnahmen und finanzielle Unterstützungen seien gut angelegtes Geld für die Zukunft des ländlichen Raums, unterstrich Landrätin Schneider. Private Bauherren sollten in jedem Fall mit der Unteren Denkmalbehörde Kontakt aufnehmen, bevor sie beispielsweise das Fachwerk instand setzen oder ihr Haus energetisch ertüchtigen. Die Beratungsarbeit zwischen Eigentümer und Verwaltung lohnt sich: Nur ein Prozent der Anträge konnte im vergangenen Jahr nicht positiv beschieden werden.

Neben anstehenden energetischen Sanierungen oder Gutachten zur Nutzung von alten Häusern können zukünftig auch Umbauten gefördert werden, die auf die Herstellung von Barrierefreiheit in historischen Altbauten zielen“, warb Anita Schneider für einen neuen Fördertopf für das Kreisgebiet. Der Ausbau barrierefreier Wohnungen – vor allem im Altbaubestand – sei ein Schlüssel zum selbstbestimmten Altwerden auf dem Land.

Fragen zum Denkmalschutz im Landkreis Gießen beantworten Charlotte Bairstow, Telefon: 0641 9390-1554, E-Mail: charlotte.bairstow@lkgi.de, und Barbara Steuernagel, Telefon: 0641 9390-1445, E-Mail: barbara.steuernagel@lkgi.de

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