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Demo in Grünberg: Schluss mit der Hatz auf Haustiere! Hunderttausende Katzen sterben jährlich durch Jäger

Volltreffer:  Hunderttausende  Katzen sterben jährlich in Deutschland durch Jägerkugeln. Der Ruf nach einem Verbot der Jagd auf Haustiere wird immer lauter.
Volltreffer: Hunderttausende Katzen sterben jährlich in Deutschland durch Jägerkugeln. Der Ruf nach einem Verbot der Jagd auf Haustiere wird immer lauter.
Gießen | Belastbare statistische Zahlen gibt es zwar nicht, aber es sollen, je nach Quelle, zwischen 200.000 und 300.000 Katzen sein, die Jahr für Jahr in Deutschland von Jägern erlegt werden. Das gleiche Schicksal teilen 20.000 bis 30.000 Hunde. Die Tierrechtsorganisation PETA spricht gar von 400.000 Katzen und 65.000 Hunden, die jährlich im Kugelhagel der grünen Zunft sterben. In der Lesart der treffsicheren Waidmänner ein wichtiger Beitrag zum Artenschutz, für die Tierfreunde ein durch nichts zu rechtfertigendes Gemetzel. Mit selbigem könnte, zumindest in Hessen, bald Schluss sein, wenn denn die Landesregierung mit ihrem im Koalitionsvertrag festgeschriebenen Vorsatz, diese umstrittene Praxis auf den Prüfstand zu stellen und gegebenenfalls gänzlich zu verbieten, Ernst macht.

Gegen eine entsprechende Novellierung des Jagdgesetzes laufen die Nimrods, deren Engagement eigenem Bekunden zufolge vor allem der „Erhaltung eines artenreichen und gesunden Wildbestandes“ gilt, natürlich Sturm. Aber nur deshalb, wie Tierschützer meinen, weil die Grünröcke um ein weiteres ihrer museumsreifen Privilegien fürchten. Wie dem auch
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Tierschutz (1317)Jäger (22)Jagdrecht (2)Jagd auf Haustiere (1)Demo (43)
sei, für Mittwoch, den 4. März, hat die Oberhessische Jägervereinigung ab 19 Uhr zu einer hochkaratig besetzten Podiumsdiskussion in die Grünberger Gallushalle eingeladen. Plakatives Thema: „Raubsäuger – Artenschutz – Fallenjagd“. An der Veranstaltung wird u.a. auch die Hessische Umweltministerin teilnehmen.

„Tierschutzwidrig und überholt“

Tierschützer aus der Region wollen im Vorfeld ab 18 Uhr vor dem Tagungsort gegen die „tierschutzwidrigen, überholten Jagdpraktiken“ protestieren und ihrer Forderung nach Abschaffung selbiger Nachdruck verleihen. Initiiert haben diese Aktion der Verein „TierfreundLich“ e.V. und der Verein IG Tierschutz in Mittelhessen e.V.
Das Vorrecht, vermeintlich wildernde Miezen und Bellos zu eliminieren, leitet sich noch aus dem auf dem Preußischen Jagdgesetz von 1848 gründenden Reichsjagdgesetz aus dem Jahre 1934 ab. Den entsprechenden Passus hat die Legislative der Bundesrepublik weitestgehend unverändert in ihre Gesetzestexte übernommen. So dürfen Jagdausübungsberechtigte (oder auch deren Jagdgäste) Katzen immer noch unter Feuer nehmen, so diese 300 Meter von der Ortsbebauung entfernt auf frischer Tat „jagend“ angetroffen werden. Diese Voraussetzung ist nach dem Buchstaben des Gesetzes auch gegeben, wenn die Muschi lauernd vor einem Mausloch hockt. Natürlich gilt dieses Tötungsrecht auch bezogen auf Hunde, und zwar dann, wenn der Bello draußen in Wald und Feld „außerhalb der Einwirkung von Begleitpersonen Wild nachstellt“.
Das Ende von „Pepsi“ : Auch diese Familienkatze starb völlig sinnlos.
Das Ende von „Pepsi“ : Auch diese Familienkatze starb völlig sinnlos.
Zumindest im Falle der Stubentiger lässt sich die Hatz auf diese nur bemüht begründen und rechtfertigen. Da wird argumentiert, dass diese schließlich in erheblichem Maße unter den Singvögeln wüten würden, was ja auch stimmt. Nur, dass Katzen-Abschüsse dem Artenschutz bei den Gefiederten, aber auch bei Reptilien, Amphibien, Eichhörnchen, Fledermäusen und anderen Kleinlebewesen dient, scheint eine gewagte, abenteuerliche These. Lovis Kauertz, der Präsident der Organisation „Wildtierschutz Deutschland“, macht folgende Rechnung auf: Insgesamt gebe es in Deutschland etwa 6 Millionen Katzen, die als Freigänger und potentielle Vogeldiebe unterwegs seien. (Einer Statistik des Industrieverbandes Heimtierbedarf zufolge sind es sogar 8,2 Millionen Exemplare). Durch den jagdlichen Eingriff würden aber weniger als 5 Prozent dieses Bestandes getötet, was aus Sicht des vermeintlichen Artenschutzes natürlich vollkommen ineffizient sei.

Die Katzenjagd dient nicht dem Artenschutz der Vögel

Heruntergebrochen
Geschickte Jäger: Unsere geliebten Stubentiger wüten natürlich auch unter den Singvögeln. Aber sie folgen dabei nur ihrem natürlichen Instinkt. Das rechtfertigt aber keine gezielte Jagd auf sie.
Geschickte Jäger: Unsere geliebten Stubentiger wüten natürlich auch unter den Singvögeln. Aber sie folgen dabei nur ihrem natürlichen Instinkt. Das rechtfertigt aber keine gezielte Jagd auf sie.
auf Hessische Verhältnisse wird das noch deutlicher: Im Bundesland des rot-weißen (Wappen-)Löwen wurden im Jagdjahr 2013/14 nach Angaben des Umweltministeriums 434 Katzen durch Jäger erlegt, was allerdings nur heißt, dass diese 434 Katzenabschüsse offiziell gemeldet haben . Kauertz und seine Kollegen vermuten, dass die entsprechende „Strecke“ tatsächlich mindestens um das Zehnfache höher war und ist. Nun seien aber 434 oder, je nachdem, welche Zahl man zu Grunde lege, selbst 4340 Tiere in Relation zu den in Hessen lebenden etwa 250.000 bis 300.000 „verwilderten“ Katzen vollkommen irrelevant in Bezug auf jeglichen Artenschutz. Wenn landesweit zwei Prozent der Katzen getötet würden, habe das überhaupt keinen Einfluss auf irgendwelche Bestandsstabilisierungen unter den Beutepopulationen. Einmal ganz abgesehen davon, dass die gängige Praxis nicht nur im Widerspruch zu geltendem Tierschutzrecht stehe, sondern auch einen Eingriff in das Eigentumsrecht der Katzenhalter darstelle.
Nun muss man fairerweise anführen, dass die Mausis, die ja auch nur ihrem angeborenen Jagdinstinkt folgen, in unserer heimischen Vogelwelt schon beträchtlich wüten, die wildlebenden wie die handzahmen. Siehe auch: http://www.rotorman.de/miez-miez-schlummerle-peterle-und-co-als-gnadenlose-vogeljaeger-im-garten/
Aber das ist kein Phänomen, dem mit Blei beizukommen wäre. Einer in der Zeitschrift „Nature Communications“ veröffentlichten Studie zufolge fallen Katzen jährlich weltweit zwischen 1,4 bis 3,7 Milliarden Vögel und Kleinlebewesen zum Opfer. Die errechneten Zahlenwerte auf die Kopfzahl der in Deutschland gehaltenen Katzen (8,2 Mio.) umgelegt, wären das pro Jahr etwa 200 Millionen Piepmätze. Die Natur ist schon grausam. Aber sie gleicht dies wieder aus, die Jungtierverluste unter Vögeln beispielsweise durch verstärkte Bruttätigkeit derselben. Nach Berechnungen des Deutschen Rates für Vogelschutz kommen in Deutschland jedes Jahr über 300 Millionen Jungvögel zur Welt. Es ist zudem nicht bekannt, dass Arten in Deutschland durch Katzen ausgerottet worden sind.

Auch die Fallenjagd ist auf dem Prüfstand

„Der konservativen Jägerschaft ist es in den vergangenen Jahrzehnten gelungen, eine grundlegende an wissenschaftlichen Erkenntnissen orientierte Novellierung der Jagdgesetzgebung zu verhindern“, sagt Lovis Kauertz. Kann sein, dass sich das jetzt ändert. Und es stehen ja noch mehr wildtier-regulative Anachronismen zur Disposition. So beispielsweise die Fallenjagd. Bis dato dürfen Eigentümer bzw. Nutznießer von Wohn- und Gartengrundstücken, die nach dem Bundesjagdgesetz eigentlich zu den „befriedeten Bezirken“ gehören, auf denen die Jagd verboten ist, in Hessen Kaninchen und „Beutegreifer“ fangen, töten und sich „aneignen“. Sie haben das Recht, Fallen aufzustellen, und zwar ohne zuvor eine ausdrückliche behördliche Genehmigung dafür eingeholt oder den Nachbarn informiert zu haben. Wenn sich neben Waschbären, Füchsen oder Mardern zufällig dessen Katze in einen solchen Hinterhalt, der seinen potentiellen Opfern oft per Köder schmackhaft gemacht wird, verirrt, ist das halt persönliches Pech oder, je nach Sichtweise, als Kollateralschaden zu verbuchen.
Und weil das immer noch so ist, fordern Tierfreunde vehementer denn je: Schluss mit der Jagd auf Haustiere!
In Baden-Württemberg ist man da schon ein Stückchen weiter. Das am 1. April in Kraft tretende neue Jagd- und Wildtiermanagementgesetz verbietet das unkontrollierte Abschießen streunender Hunde und Katzen. Dagegen wollen die Jäger, ebenfalls am Mittwoch, vor dem Landtag protestieren.

Volltreffer:  Hunderttausende  Katzen sterben jährlich in Deutschland durch Jägerkugeln. Der Ruf nach einem Verbot der Jagd auf Haustiere wird immer lauter.
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Kommentare zum Beitrag

Andrea Mey
10.946
Andrea Mey aus Lollar schrieb am 03.03.2015 um 23:16 Uhr
Wir haben in unserem Garten eine Futterstelle für die Vögel eingerichtet. Unsere Katzen sitzen in erhöhter Position und beobachten die Vögel. Bisher ist in unserem Garten noch keinem Vogel etwas passiert. Es gab einen Todesfall unter den Vögeln, und das war auf der Straße, definitiv ein Auto!
Ilse Toth
38.591
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 04.03.2015 um 12:36 Uhr
Alle Tiere, die Fleischfresser sind, sind für die Grünröcke Raubzeug! Das dumme Alibigerede, warum sie schießen- ich nenne es morden- , hat einen ellenlangen Bart und wird durch ständige Wiederholungen auch nicht wahrer! Je nachdem , wer eine Statistik erhebt, so fällt sie aus! Fakt ist, dass kein Mensch weiß, wieviele Vögel gibt, wieviele durch Unfälle oder Unwetter umkommen, wieviele Vögel fallen Giften zum Opfer oder werden in Vogelfanggebieten grausam gefangen- von Menschen! Die Zahlen, die statistisch erhoben werden, sind Schätzungen, nicht mehr und weniger! Genauso wenig weiß man, wieviele Katzen es gibt. Man kann nur schätzen an Hand des verkauften Futters, wieviele Katzen in menschlicher Obhut sind. Aber anhand des Futterverkaufs kann man nicht wissen, wieviele Katzen Freigänger sind. Ich selbst vermittele seit fast 40 Jahren Katzen aus dem Tierschutz! Ca.70 % der vermittelten Tiere sind reine Wohnungskatzen, viele mit abgesichertem Balkon, aber ohne Freigang! Ich denke, andere Tierschutzorgas haben ähnliche Erfahrungen. Ich wiederhole mich mit meiner Frage, warum die Jäger nicht von den erschossenen Katzen den Mageninhalt untersuchen lassen. Dann hätte man eine glaubwürdige Statistik. Will man das? Sicher nicht! Vor Jahren wurde eine solche Statistik bei erschossenen oder überfahrenen Katzen veranlasst. Der Anteil an verspeisten Vögeln war verschwindend gering. Auch wenn es niemand hören will , auch Vögel gehören zu den Beutetieren für viele andere Tierarten. Wollen wir die jetzt alle ausrotten? Wir töten die einen Tiere, damit die anderen leben können. Die Tierschützer kastrieren sich "die Finger wund", um das Katzenelend und die Katzenpopulation zu minimieren. Zu meiner Zeit als Vorsitzende im TSV Giessen wurden ca. 1000 Katzen pro Jahr kastriert und damit verhindert, dass Tausende von kleinen Katzen geboren werden. Nun haben wir eine Kastrationsverordnung, die man gerade mal in der Pfeife rauchen kann. Tierärzte, die freiwillig kostenlos Niemandskatzen kastrieren wollen, bekommen Abmahnungen von ihrer Kammer. Wenn man mutwillig ein Auto demoliert, wird man bestraft. Wenn die Grünröcke das Eigentum und geliebtes Haustier abknallen, tut ihnen niemand was. Ein tolles Tierschutzgesetz, was nun Verfassungsrang hat und das Papier nicht wert ist, auf dem es steht. Wir werden niemals erfahren, wieviele Katzen diese schießwütigen Jäger ermordet haben, denn es besteht keine Meldepflicht für den Abschuss der Katze. Unsere Politiker aller Parteien sollten sich schämen, solche Machenschaften seit Jahr und Tag zu dulden. Denkt man eigentlich auch an die Menschen, im besonderen Kinder und ältere Menschen, die man in tiefe Verzweiflung stürzt, wenn ihre Katze verschwunden ist? Wochenlange verzweifelte Suche nach dem Tier, viele Tränen! Die Jäger besitzen ja noch nicht einmal so viel Anstand, dass sie die erschossenen Katzen bei der Gemeinde melden. Dazu sind sie zu feige. Ich könnte ein Buch schreiben, was ich in den vierzig Jahren erlebt habe.
Sabine Haibach
106
Sabine Haibach aus Lich schrieb am 04.03.2015 um 13:41 Uhr
Die lodengrüne und schießwütige Fraktion interessiert doch gar keine wissenschaftliche Erhebungen, von was sich ein Tier nun tatsächlich ernährt.
Auf http://www.projekt-waschbaer.de/publikationen/ kann man wissenschaftliche Zahlen bezüglich der Ernährung des Waschbärs nachlesen:

Zitat: "In hoher Anzahl kamen Losungen vor, die Insekten (FM = 93,0
%) und Pflanzliches (FM = 98,0 %) enthielten. Auch Weichtiere (FM = 57,9 %), Regenwürmer (FM = 41,8 %), Obst (FM = 31,4 %), Nüsse (FM = 24,3 %), Amphibien (FM = 22,4 %) und Mais (FM = 20,0 %) kamen mit einer höheren Frequenz vor, gefolgt von Säugetieren (FM = 15,1 %), unbestimmten
Wirbeltieren (FM = 14,5 %) und Vögeln (FM = 12,7 %).
Die ermittelten Biomassen – also der tatsächlich genutzte Anteil an allen Nahrungskategorien – zeigt dagegen ein deutlich anderes Bild. So hatten Regenwürmer mit 30 % den höchsten Anteil an der Biomasse, gefolgt von Obst (BMM = 24,7 %).
Die Anteile der restlichen Nahrungskategorien an der Biomasse lagen jeweils unter 10 % (beispielsweise Weichtiere: 6,6 %, Insekten: 6,0 %, Amphibien: 4,8 %, Säugetiere: 3,5 %, Fische: 3,4 %, Vögel: 1,8 %).
Es wurde anhand der Biomassen und Frequenzen ersichtlich,
dass vor allem Regenwürmer, Obst, Insekten, Weichtiere und
Nüsse die Nahrung des Waschbären dominierten (Abb. 2).
Eine genaue Auflistung des gesamten ermittelten Artenspektrums findet sich in ENGELMANN et al. (2011)."

Diese Zahlen stehen in krassem Gegensatz zu der Aussage des Vorsitzenden der Jägervereinigung, der Waschbär versuche per marodierender Waschbärgruppen Rinder zu fressen, rotte die Vogelwelt aus oder würde ganze Maisfelder plündern.

Man bedenke: Ein ausgewachsener Waschbär wiegt etwa 7 kg (abhängig von der Jahreszeit).

Langsam drängt sich mir der Verdacht auf, dass der häufige Verzehr von Wildfleisch gesundheitsschädlich ist.
Ilse Toth
38.591
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 05.03.2015 um 11:05 Uhr
Die Fotos machen mich nicht nur traurig sondern maßlos wütend. Auch zu diesen Katzen gehörten Menschen, die um ihr Tier weinen! Es sei jedem Katzenbesitzer geraten, den Mageninhalt seiner toten Katze untersuchen zu lassen. Wenn er denn jemals sein erschossenes Tier zurück bekommt. Dann wäre zu beweisen, dass die Katze nicht gewildert hat. In allen Gemeinden müssten sich Katzenbesitzer zusammen schließen und austauschen. Es muss Strafanzeige wegen Verdacht der Tierquälerei gestellt werden. Auch die Tierärzte müssen sich verpflichten, Katzen mit Schussverletzungen zentral zu melden. Vielleicht kann man den einen oder anderen Grünrock erwischen. Dann müssten aber auch Strafen ausgesprochen werden. Ein Tier zu töten ist kein Kavaliersdelikt!
Andrea Allamode
812
Andrea Allamode aus Buseck schrieb am 05.03.2015 um 12:07 Uhr
Da stimme ich Ihnen zu, es macht wirklich nur traurig und wütend!

Seit 2002 ist der Tierschutz als Staatsziel im Grundgesetz verankert - Art. 20a GG:

"Der Staat schützt auch in Verantwortung für die künftigen Generationen die natürlichen Lebensgrundlagen und die Tiere im Rahmen der verfassungsmäßigen Ordnung durch die Gesetzgebung und nach Maßgabe von Gesetz und Recht durch die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung."

Doch bei dem Thema Jagd gilt das wohl nicht!!!

Und vielen Politikern scheint gar nicht bewusst zu sein, dass es dieses Staatsziel gibt. Denn um wieder Mitspracherecht beim regieren zu bekommen, scheint Einigen jedes Mittel Recht zu sein, wie man nachlesen kann - so geschehen in BaWü:

http://www.schwaebische.de/region/baden-wuerttemberg_artikel,-CDU-und-FDP-machen-empoerten-Jaegern-in-Stuttgart-Hoffnung-auf-2016-_arid,10187630.html

Das macht einfach nur traurig.
Ilse Toth
38.591
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 05.03.2015 um 12:23 Uhr
Viele Politiker sind Jäger- und säge ich mir den Ast ab, auf dem ich sitze? Noch nicht einmal ein halbes Prozent der Gesamtbevölkerung sind Jäger! In einem sind sie uns Tierschützern voraus! Sie zeigen Flagge und Einigkeit, wenn es um das Umsetzen ihrer blutigen Forderungen geht. Es gibt große Tireschutzorgas! Wieso ist es nicht möglich, eine große Demo zu veranstalten? Warum bringen die Jäger etwas auf die Beine, was uns Tierschützerin nicht gelingt? Es ist genug geredet und diskutiert! Jetzt müssen Taten folgen! Das sind wir unseren Mitgeschöpfen schuldig.
Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
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Herzlichst, Ihr(e) Jürgen Heimann

von:  Jürgen Heimann

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