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Wofür unsere Kinder aufkommen müssten…

Gießen | Ein Essay zur Podiumsveranstaltung „Wem gehört der Wind“ am 24. Februar im Bürgerhaus Bieber, eingeladen vom Dünsbergverein e.V.

Starke Kinder haben Kraft um sich zu wehren.
Und sie seh’n dir frei und ehrlich ins Gesicht.
Starke Kinder wollen nur die Wahrheit hören.
Und so leicht betrügt man starke Kinder nicht.
So kann man es im Liedtext ‚Starke Kinder’ von Rolf Zuckowski lesen, und genauso erlebe ich die Kinder bei meinen Schuleinsätzen. Hätten diese ‚starken Kinder’ an jenem Abend der oben genannten Podiumsveranstaltung auch im Publikum gesessen, wäre es ganz sicher zu äußerst heftigen Tumulten gekommen! – Warum? Nun, man müsste ihnen nur erklären, dass sie einmal bei der derzeitigen Steuerlage durch staatliche Schuldenlasten, auch noch für fatale Schäden einer geplanten Fehlinvestition in der Biebertaler Natur- und Wirtschaftspolitik aufkommen müssen!

Mal ehrlich, sind wir nicht alle Kinder Gottes und sollten wir nicht alle „seine“ Schöpfung und die Schönheit von Mutter Erde schützen und für kommende Generationen bewahren?
Selbstgerechte Bereicherungen von Einzelpersonen, die sich geldgierig über wissenschaftlich belegbare Krankheiten im Einflussbereich von Windkraftanlagen (WKA), Mobilfunktürme etc. hinwegsetzen, und die gesundheitlichen Folgen Betroffener billigend in Kauf nehmen, haben da keinen Platz!
In dem Zusammenhang vom Geld „verdienen“ zu sprechen, wie es der Podiumsgast und WKA-Projektierer Frank Heuser äußerte, empfinde ich als höchst anmaßend und eigensüchtig. Berufsgruppen, die anderen Lebewesen in Notlagen und bei Krankheiten helfen, um ihr Wohlergehen bzw. die Gesundheit der Gemeinschaft bemüht sind und dabei oft ihr eigenes Leben riskieren, steht eher „verdientes“ Geld zu (leider manchmal viel zu wenig). Das wissen bereits meine Schulkinder. Und wenn ich von Lebewesen schreibe, meine ich die gesamte belebte Natur! Wie kann man, am Beispiel Biebertal, die Zerstörung wunderschöner noch intakter Umgebung sowie die erhebliche gesundheitliche Beeinträchtigung, die mit dem Bau von Windrädern direkt in extremer Wohngebietsnähe verbunden ist, mit Maximierungsstrategien und Gewinnsucht rechtfertigen? Zur Ausrottung bedrohter Vogelarten bei diesem Vorhaben betonte Heuser, dass „selbstverständlich“ Gutachten eingeholt werden würden, die der Betreiber in Auftrage gebe! Geht’s noch? Otto Waalkes, der Entertainer: „Amerikanische Wissenschaftler haben herausbekommen, dass rauchen doch nicht gesundheitsschädlich ist! – gezeichnete Dr. Marlboro“.

Was ist mit der bereits erwähnten Kindergenerationen, die für diese geplanten und wirtschaftlich unsinnigen Windparks im schönen Biebertaler Naturlandschaftsbereich finanziell aufkommen müssten, von der eigenen gesundheitlicher Beeinträchtigung ganz zu schweigen.
Laufzeiten von 20 Jahren, die mit verlängerten kosteneffizienten Laufzeiten von Heuser schöngeredete wurden; Rückbaukosten mit schlappen 140.000 Euro (einschl. Fundamenten) pro Windrad? Für mich, plakativ versteckte Rechenfehler (sicher vielen Lesern aus „berühmten“ früheren Projekten bekannt), deren Endkosten weitaus höher sein werden! Aber da steht er ja keinesfalls allein auf weiter Flur, denn sein Parteienfeldherr Herr Tarek Al-Wazir in Wiesbaden glaubt ja ebenfalls an sein eitles Ammenmärchen mit der Windkraft die Energiewende zu schaffen und die Atomenergie nebenbei gleich mit wegzupusten! Wie er das schaffen willen? Nun, mit einer Verdopplung der Leistung gegenwärtiger WKA zur Stromproduktion auf 28 TWh (Terawattstunden), und durch erbarmungslose Abholzung der hessischen Wälder (CO2-Einsparung, lässt grüßen?), will er das erreichen. Hallo? Verzeihung? Waren es nicht einst die ‚Grünen’, die gegen die Abholzung der Regenwälder, für eine ökologische Naturpolitik und soziale Gerechtigkeit eingetreten sind? …

Rückbaukosten von mindestens 500.000 Euro ergab ein in Auftrag gegebenes Kostengutachten (FDP- hess. Landtag) des TÜV Süd, bei einer modernen 3-MW-Anlage für Baustelleneinrichtung, Zuwege und Baunebentätigkeiten. Die durchschnittlichen Laufzeiten der WKA sind übrigens mittlerweile auf 15 bis maximal 18 Jahre rechnerische(!) Rentabilität zurückgestuft worden. Danach sind sie Schrott! Und danach geht es los mit dem Rückbau, den Schuldzuweisungen, den Steuererhöhungen für ALLE Bürger der Gemeinde, wobei die Kosten der Krankheitsfälle Betroffener bis dann noch gar nicht absehbar sind. Wir alle wissen auch aus aktuellen Fällen, dass einige „renommierte“ Firmen (wie Procorn) vor Laufzeitende Pleite gehen.
Da kann selbst die gebetsmühlenartig wiederholte Zusicherung des Biebertaler Bürgermeisters Thomas Bender über die Solidität der Firma „Volkswind“ eine ebenso glaubwürdige Garantie sein, wie seine bisherigen, im Zusammenhang mit der geplanten WKA in Biebertal, gemachte Transparenz und Zusicherung überreichter Unterlagen.
Hier werden wirtschaftliche Interessen von Einzelpersonen, Investoren und Gemeindevertretern klammheimlich salonfähig gemacht – und das auf Kosten jener Bürger, deren Schutz und Wohlergehen die oberste Aufgabe politisch gewählter Entscheidungsträger sein sollte. Klare Zielsetzung: „Profit Erneuerbare Energien“, die dann fein säuberlich in gemeindepolitische Arbeit eingebettet werden! Gehört es nicht eigentlich zur würdigen Aufgabe eines Bürgermeisters, die Interessen seiner Bürger zu vertreten und jeglichen zu erwarteten Schaden von der Bevölkerung abzuwenden? Dazu war an diesem Abend leider auch nichts zu hören.

„…Erneuerbare Energien müssen auch die gesellschaftliche Akzeptanz der Bürger haben…“ und „…Erneuerbare Energien dürfen nicht flächenbelastend und kulturbelastend sein…“, waren zwei Kernaussagen auf dem 11. Energieberatertag in Frankfurt im November 2014. Geäußert in Fachvorträgen von Werner Müller, Ministerialdirigent, Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und hessischer Landesentwicklung, Wiesbaden, sowie von Prof. Dr.-Ing. Dieter Wolff, Fachhochschule Braunschweig- Wolfenbüttel, Fachbereich Versorgungstechnik.
Die an die Gemeinde Biebertal gestellte Forderung der Bürgerinitiative KÖNIGSBERGER GEGENWIND, aus Gründen des Naturschutzes und des Gesundheitsschutzes zur sofortigen Streichung aller in dieser Region ausgewiesenen Windkraftplanungen, ist daher vollends berechtigt! –

Warum? ... Hier die Fakten:
* Windkraftanlagen (WKA) bringen nach Untersuchungen kompetenter Sachverständiger einen maximalen Beitrag an der Gesamtstromerzeugung von 1,2 Prozent(!), selbst mit unbedeutender Erhöhung auf 2 Prozent nach Tarek Al-Wazirs Maximierungsstrategie-Bestrebungen – denn: WKA sind nicht grundlastfähig! D.h. wenn der Wind nicht weht, fließt kein Strom. Gleiches gilt für Solaranlagen nachts. Wie kann also der Bedarf an einer durchgängigen Strombereitstellung (Grundlast) gedeckt werden? Antwort: nur durch Zuschaltung konventioneller Kraftwerkstechnologien und die arbeiten gerade bei diesen schwankenden Bedarfsfällen völlig ineffizient. Warum? Durch das Hoch- und Runterregulieren je Bedarf, erzeugen sie höhere Abgasemissionen und einen höheren Energieeinsatz. Das ist so wie beim Stau auf der Autobahn, wo bei der „stop and go“-Fahrweise mehr Kraftstoff verbraucht und mehr Abgas ausgestoßen wird, als bei permanent langer Autobahnfahrt. Auch darüber wissen meine Schulkinder bestens Bescheid!
* Wussten Sie, dass der Strom an der Strombörse EEX nur noch mit 10 Prozent des Preises, der für dessen Einspeisung bezahlt wurde (Subventionen), gehandelt wird? Durch subventionierte Förderungen des EEGs wird die unwirtschaftliche Windtechnik zu fast 90 Prozent künstlich(!) aufgewertet. Das verkaufen die Betreiber jedoch als ‚Wertschöpfung’, dabei wird in Wahrheit Wert vernichtet(!).
* Medizinisch belegte Messungen von Schallimmissionen insbesondere durch tieffrequenten Schall, dem Infraschall, lösen Krankheiten aus, mit folgenden Symptomen: Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Tinitus, Schwindelgefühle und Ohrendruck, ein gewisses „Brummen im Bauch“, Unsicherheits- und Angstgefühle, Panikattacken, die Atemfrequenz kann herabgesetzt sein, Ermüdung und Konzentrationsschwäche sind beschrieben.
Dass Infraschall auch hausgemacht sein kann, ist klar erwiesen. Dort können die Ursachen sein: Motoren in Kühlgeräten oder Klimaanlagen, Pumpen für Heizungs- oder Lüftungsanlagen, Aquarien, Musikanlagen und Lautsprecherbässe, Transformatoren, Maschinen verschiedener Art wie Waschmaschinen, Kompressoren, Dunstabzugshauben, usw. deren Geräusche und Schwingungen über Schallbrücken in der Baumasse ungünstig weitergeleitet und so zu Resonanzen in weitere Wohnbereiche gebracht werden.
Aber dort kann ich als Betroffener selbständig Abhilfe schaffen. Aber versuchen Sie mal ein Windrad „umzusägen“, bloß weil es Sie permanent gesundheitlich belastet?...
In einem Umkreis von 2000 Metern um die WKA könnten das zwischen 4 - 30 Prozent betroffene Bürger sein. Das wären bei 10% etwa 650 Menschen im Biebertaler Raum (also Frankenbach, Hohensolms-Erda, Fellingshausen, Rodheim, Bieber, Lahnau und Königsberg). Und das ist keine Panikmache, wie es einige Zeitungsschreiber uns weismachen wollen. Das ist medizinisch nachgewiesen und in der von mir bereits mehrfach erwähnten „Machbarkeitsstudie zu Wirkungen von Infraschall“ durch das Umweltbundesamtes belegt! – Ja, und da nützt auch kein Kopfschütteln des älteren Windkraftbefürwortenden Redners, in der ersten Reihe an diesem Podiumsabend in Bieber. Es sei denn er leidet bereits unter einer der aufgezählten Symptomatiken?
* Haben Sie gewusst, dass die Anzahl der ‚Elektrosensiblen’ (also jene Menschen die besonders empfindlich und mit gravierender Symptomatik, auf Elektrosmogbelastungen reagieren) mit 6 – 10 Prozent rein zahlenmäßig, die Größenordnung aller an Diabetes Erkrankter in Deutschland erreicht haben? Die Quelle: Umweltmedizin und KOMPETENZINITIATIVE.DE (Kompetenzinitiative zum Schutz von Mensch, Umwelt und Demokratie). Aber diese Menschen werden von vielen Ärzten gar nicht ernst genommen, ja sogar als Spinner abgestempelt! Dass diese Vorgehensweise gewisser Ärzte mit betroffenen Menschen, bereits im jetzigen Umgang mit WKA-Infraschall-Symptomatiken praktiziert werden, ist auch belegt.

Zurück zur Podiumsveranstaltung „Wem gehört der Wind“. Im Vorfeld wurde Dr. Anne Schmidt bereits regelwidrig brüskiert. Ihr und dem Dipl.-Psych. Michael Krenz, beide Vertreter der Bürgerinitiative KÖNIGSBERGER GEGENWIND, wurden erst auf Nachfrage beim Moderator, dem pensionierten Gemeindeförster Peter Moos, ein Platz in den Reihen der bereits aufgestellten Podiumsteilnehmer gewährt! Ein Versuch, die eigentliche Biebertaler Gesamtproblematik der Bürgerinitiative herunterzuspielen? Soviel zum unparteiischen Charakter der anberaumten Veranstaltung, bei der unüberhörbar die freundschaftliche Nähe des früheren längjährigen Mitarbeiters zu Gemeindevertretern beweihräuchert wurde. Hallo? Hier geht es nicht mehr um ein „vielleicht ein kleines bisschen Windkraft oder vielleicht doch lieber etwas weniger“? Nein hier müssen klare Regelungen her, denn die Investoren arbeiten mit knallharten Methoden, um die Entscheidungsträger weichzuspülen! Hier MUSS klar Stellung bezogen und FÜR Mensch und Natur entschieden werden, liebe Bürger aus Biebertal und Betroffene in anderen WKA-Regionen. Es trifft uns alle, wenn’s knallt; nicht nur ein bisschen, sondern voll! Und da sind wir wieder bei unseren oben erwähnten Kindern. Die würden sich klar entscheiden, wenn man ihnen die Sachlage nicht über den Weichspülgang erklären würde.
Warum wohl bilden sich bundesweit tausende Bürgerinitiativen, die unter kompetenter Begleitung der Bundesinitiative VERNUNFTKRAFT, gegen die zahlreichen Windkraftanlagen aufbegehren, wenn diese Technologie doch angeblich so umweltfreundlich und volkswirtschaftlich lukrativ ist? (…natürlich nur für Investoren und Politiker). Die Antwort liegt bei den tlw. gesundheitlich Betroffenen und bei den noch echten Umweltschützern (die Schöpfung bewahrenden Menschen) in diesem Lande: Weil Windkraft NICHT die heilbringende Technologie ist!
Frau Schmidt, als einzige Frau im Podium, wurde im Verlauf auf unfaire Weise vom Moderator befragt und in fast militärischer Manier reglementiert, nur zur Gegenüberstellung zwischen Windkraft und Atomkraft Stellung zu beziehen. Glücklicherweise konnte sie mit exzellenter Fachkompetenz in ihrer kurzen Redezeit auf die wesentlich wichtigeren Themen umschwenken und so die Herzen des Publikums gewinnen, wie es auch die Presse empfand. Mit der Unterschriftenaktion (Nov. 2014) stimmten 865 Biebertaler gegen die Errichtung der geplanten WKA, davon 390 aus Frankenbach. Mitte Dezember wurde diese Aktion zusammen mit einer Stellungnahme der Bürgerinitiative dem Bürgermeister überreicht, betonte sie.
Frau Schmidt lenkte auf eine einfache Formel ein: „Allein die Windhöffigkeit mit 5,6 m/s, die unter der Rentabilitätsgrenze liegt, macht die geplante WKA zu keinem sinnvollem Beitrag. Den Preis, den wir alle für diese vorprogrammierten Fehler zu zahlen hätten, ist einfach zu hoch. (…) Auch die ‚Grünen’ können lernen Fehler zu korrigieren“. Dazu passt der Journalist Ken Jebsen: „Irrtümer werden erst dann zu Fehlern, wenn man sich weigert sie zu korrigieren!“.

Glücklicherweise mahnten der Dünsbergvereinsvorsitzende Cenneth Löhr und der sein Fachgebiet hervorragend beherrschende Archäologe Arnold Czarski an, dass mit dem geplanten WKA-Vorhaben, die noch vollkommene Erholungs- und Naturlandschaft und unwiederbringliches 2500 Jahre altes keltisches Kulturgut zerstört werden würde. Zum Schutz der bisher noch nicht erschlossenen keltischen Siedlungen, Gräber und Bergbaustollen im Bereich Helfholz, müssten vorab umfangreiche Untersuchungen stattfinden, meinte Czarski, der die Kosten dafür jedoch offen ließ. Leider nahm dazu niemand der „WKA-Forcierer“ Stellung!
Was hätten da wohl meine Schulkinder für eine Meinung, wenn einmal das „Gebiet der Kelten“ ausgerottet wäre?
Von den anberaumten zwei Veranstaltungsstunden blieben für eigentliche Diskussion durch fragenstellende Bürger nur knapp 40 Minuten. Da dieses Zeitfenster kaum ausreichte, um genügende Informationen für die Bürger bereitzustellen, lohnt es sich daher, neben den Pressestimmen in Regionalzeitungen auch einmal die Presseerklärung der Bürgerinitiative KÖNIGSBERGER GEGENWIND zur Podiumsdiskussion durchzulesen (derzeit nur zu finden auf der Webseite der BI).

Schließlich noch etwas zur Kernenergie, die wir alle nicht mehr haben wollen.
Auch ich stehe brennend dahinter, die Atomkraft, als schlimmstes Übel, was die Menschheit je hervorgebracht hat, einzustellen und sicher zu entsorgen (wenn es das bei dieser Technologie überhaupt gibt?). Bereits der in der Anti-Atomkraft-Bewegung bekannte Holger Strohm, schrieb in den 1970ern, nach Tschernobyl, sein Grundlagenwerk: ‚Friedlich in die Katastrophe’, und sprach sogar dazu vor dem Bundestag. Doch was hat es genützt bei den Entscheidungsträgern? Nach Fukushima zog die Bundesregierung zwar die Notbremse, aber um Deutschland herum wird munter weiter gemacht. Die aktuellen Berichte (Störfälle in Frankreich und Belgien) zeugen leider auch nicht von einer dringenden Veränderung, so wie es gern kundgemacht wird. Im Gegenteil, die Atomkraftbetreiber mischen sogar bei der Windkraft ganz oben raffgierig mit!
Was ist mit dem Ökobeitrag den wir (Deutschen) an der Tankstelle zahlen? Der fließt subventionell sogar tlw. der Atomlobby zu, wegen angeblicher Defizite!? Was ist mit dem Überschuss-Strom, siehe EEX… usw.
Suchen Sie bitte dazu im Internet einen Artikel aus 2010: ‚Windkraft - der große Bluff. Rot-Grün fördert Natur- und Landschaftsvernichtung - auch zugunsten der Atom- und Rüstungskonzerne, von Klaus Hart’ … Leidenschaft schafft leiden; aber es ist und bleibt mein Herzenswunsch diese Fassaden der politischen Schönrederei zu entlarven und der Wahrheit entgegenzublicken, bzw. entsprechend zu handeln.
Die Kernenergie (8 Prozent bei der Gesamtstromerzeugung) wegzustreichen hieße aber auch, den Teil sinnvoll zu ersetzen. Da der überwiegende Teil Kohle, Gas und Mineralöl den Strom mit über 80 Prozent produziert – und zwar grundlastfähig! – hätte bereits vor Jahrzehnten politisch angespornt, nach effizienteren konventionellen Lösungen geforscht werden müssen. Aber das war gar nicht im Interesse der Industrie und der Politik, genauso wenig wie die Forschung nach genialerer Speicherkapazität! Daher müssen wir künftig noch lange in den saueren Apfel beißen und konventionelle Kraftwerke betreiben, aber eben effizienter!

Aus meiner Sicht bietet in der gegenwärtigen Situation der Energieträger Erdgas ein wesentliches Überbrückungsglied, hin zu ausgereifter Technik (kein Fracking und keine CETA/TTIP-Doktrin!). Gleichwohl müsste genauso die Effizienz der Kraftwerke durch Reduzierung der Verlustenergie und Abgase gesteigert werden, und das auf mindestens 5 Prozent, was sicher machbar wäre. Dann würde die leidliche Diskussion der Windkraft völlig verschwinden. Politisch müsste man „nur“ eine Kehrtwende in Punkto friedvolle Völkerverständigung zur russischen Förderation einleiten! – Aber da bin ich ja schon bei einem ganz anderen heiklen Thema, oder?

Friedliche Grüße, Ulrich Grüger

 
 

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