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Protest-Aufruf: Keine Jagd auf Haustiere!

Gießen | Folgender Aufruf des TierfreundLich e.V. für den 4. März 19:00 Uhr zur Teilnahme an einer Demonstration in Grünberg anläßlich einer Vortragsveranstaltung der Jägervereinigung Oberhessen e.V. erscheint mir äußerst unterstützenswert:

"Liebe Tierfreunde,
jährlich fallen nach offiziellen Angaben des HMULV allein in Hessen (Durchschnitt der
letzten 5 Jagdjahre) 700 Katzen und 10 Hunde der Jagd zum Opfer.
Bundesweit wird mit 250.000 - 300.000 Katzen und 20.000 bis 30.000 Hunden
gerechnet. Die Dunkelziffer ist unbekannt.
Mit dem Koalitionsvertrag der Schwarz-Grünen Landesregierung steht der Abschuss
von Hunden und Katzen (legitimiert nach § 32 Abs. 1 Nr. 2 und Abs. 2 HJagdG)
erstmals auf dem Prüfstand.
Außerdem hatte der Hess. Landestierschutzbeirat die Landesregierung u. a.
aufgefordert,
- den Abschuss von Hunden und Katzen zu untersagen und
- die Fallenjagd zu verbieten,
was die Jägerschaft nun doch zu beunruhigen scheint:
Am Mittwoch, den 04.03.2015, findet in der Grünberger Gallushalle eine „Vortragsveranstaltung
mit anschließender Podiumsdiskussion“ statt.
Bei der hochkarätig besetzten (Umweltministerin Hinz, Präsidenten von Jagd- und
Bauernverbänden) Veranstaltung der Jägervereinigung Oberhessen e.V. geht es - unter
dem Deckmantel des Arten- und Tierschutzes (!) - um die Verteidigung der „Privilegien“,
weiterhin Hunde und Katzen töten und die Fallenjagd ausüben zu dürfen. Es wäre toll, wenn die große Gruppe der Tierfreunde ein Zeichen setzen und der
kleinen Gruppe der Jäger (0,4 % der Bevölkerung) ihre Schranken aufzeigen würde.
Demonstrieren wir endlich gegen museumsreife, tierschutzwidrige Jagdpraktiken und
für die Rechte unserer vierbeinigen Familienmitglieder - keine Jagd auf Haustiere!
Kontakte:
tierfreundlich@gmx.net
Tel.: 06404 64637
Tel.: 0700 84375424"

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Kommentare zum Beitrag

Kurt Orth
222
Kurt Orth aus Laubach schrieb am 02.03.2015 um 10:49 Uhr
Zwar bin ich kein Jäger, aber als seit über dreißig Jahren aktiver Artenschützer kann ich diesen Artikel so nicht gelten lassen. Ich stehe in ständiger Verbindung mit einer größeren Zahl von Artenschützer in Deutschland und dem restlichen Europa. Und unsere Erfahrungen mit frei laufenden Katzen sind ganz andere. Die Katze jagt grundsätzlich alles was erreichbar ist und von der Größe her zu überwältigen ist. In unserer Natur ist ihr Einfluss schon gravierend, in so manchen Teilen der Erde hat sie mittlerweile unzählige Tierarten ausgerottet.
Eidechsen, Blindschleichen und Vögel in der näheren und weiteren Entfernung von Siedlungen haben unter diesem ständigen Verfolgungsdruck gewaltig zu leiden.
Kaum ein Jäger wird leichtfertig einen Hund abschießen. Das Verhältnis von Jäger und Hund ist von Zuneigung und Tierliebe geprägt. In seinem jagdlichen Alltag ist der Jäger auf die Zusammenarbeit mit seinem Hund angewiesen und schätzt ihn als Freund und Helfer.
Woher die Aussage in diesem Artikel kommt „Es sind nachweislich nicht die Haustiere, die Wildtiere in ihrem Bestand gefährden“ ist mir schleierhaft. Warum sonst kämpfen Artenschützer weltweit gegen verwilderte Haustiere. Ohne diesen ständigen aufopferungsvollen Kampf für die Wildtiere wären die Tiere auf Galapagos, den Seychellen, Neuseeland und anderswo längst verschwunden. Natürlich sind die Hauptursachen Zersiedelung und Wegfall von Lebensräumen. Aber auch die anderen Ursachen spielen eine entscheidende Rolle im Artenschwund. Wenn ein entlaufener Hund über Stunden Rehe oder Hirsche hetzt, ist das kein Kavaliersdelikt sondern ausgewachsene Tierquälerei. Und nur wenige dieser Hunde werden von Jägern bemerkt, und die wenigsten von diesen Überführten werden abgeschossen. Zum einen weil die Jäger Hunde lieben, zum anderen weil mit dem Abschuss eines Hundes grundsätzlich eine Menge Ärger verbunden ist.

Wer näheres zu diesen Themen wissen will, der sei auf mein neues Buch „Die verloren Vielfalt“ verwiesen.
Ilse Toth
38.591
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 02.03.2015 um 13:41 Uhr
Schön, dass Sie Ihr Buch vorstellen! Auch ich kann Ihren Kommentar so nicht stehen lassen.
Wir können Deutschland nicht mit den Galapagosinseln vergleichen. Doch auch dort hat der Mensch die Ratten "eingeführt", die erheblichen Schaden anrichten.
Auch in Australien war es der Mensch, der Kaninchen, Füchse, Kamele, Ratten, Wildschweine und Pferde eingeführt hat, sowie auch Hunde und Katzen. Und als Höhepunkt nun den Agafrosch, der den Kontinent erobert! Über die Flut der Tiere eingeführten Tiere wird der Mensch nicht mehr Herr. Herr ist der Mensch aber über Leben und Tod. Je nach Wunsch und Willen, greifen wir zur Flinte und löschen aus, was wir selbst verursacht haben.
Bleiben wir bei Hunden und Katzen. Besonders auf die Katze hat es die Jägerschaft abgesehen. Sagen Sie mir ein Beispiel, wo das Töten einer Tierart einer anderen Tierart geholfen hat? Es gibt nur ein Lebewesen, was ausrottet- der Mensch. Es ist richtig, dass es verwilderte Katzen gibt. Diese Problem hat der Mensch verursacht. Und wer kümmert sich um diese Tiere? Die Tierschützer! Diese Katzen werden gefangen, kastriert, gekennzeichnet und an Futterplätze gewöhnt. Das ist zeit- und kostenaufwendig. Hilft die Politik? Hilft die Jägerschaft? Helfen Leute wie Sie, die meinen, die Katzen richten einen solchen Schaden an, dass Tiere aussterben? Nein- auch Sie gehören zu den Menschen, die verbalen Druck machen, um ein Alibi zu bekommen, Katzen abzuschießen. Nun haben wir ja die tolle Verordnung, dass freilebende Katzen kastriert werden müssen. Toll- wer kontrolliert das? Wer sorgt dafür, dass die Verordnung umgesetzt wird? Wir haben auch ein Tierschutzgesetz mit Verfassungsrang. Kommt es zum Tragen? Nein und nochmals nein! Die Tiere waren und sind die großen Verlierer in unserer Gesellschaft. Der Mensch treibt Raubauk mit der Natur- weltweit! Und für diese Sünden hat er immer Entschuldigungen. Also, her mit der Katze- machen wir sie zum Sündenbock des Artensterbens und knallen sie ab! Wie im Mittelalter, es fehlen nur noch die Scheiterhaufen.
Klären Sie uns auf, auf welchen Erdteilen die Katze unzählige Tierarten ausgerottet hat und welche?
Ich kann nur immer wieder sagen, dass wir seit 40 Jahren immer mehrere Katzen haben und jede Menge Vögel , Schmetterlinge u.s.w. Ob das wohl an unserem naturbelassenen Garten liegt, das sich all diese Tiere trotz Katzen heimisch fühlen?
Warum rufen wir zum Töten von Haustieren auf, die durch die Schuld des Menschen verwildert sind- aber keine Wildtiere? Warum helfen wir nicht gemeinsam, durch Kastrationen die Vermehrung zu stoppen? Haben wir nicht genug Kriege auf der Welt? Müssen wir noch zum Krieg gegen Tiere aufrufen? Es ist beschämend!
Kurt Orth
222
Kurt Orth aus Laubach schrieb am 02.03.2015 um 16:54 Uhr
Hallo, solchen Unsinn habe ich selten gelesen. Katzen haben überall auf der Welt eine Menge Tiere Ausgerottet. Und das ist wissenschaftlich belegt. Informieren Sie sich einmal außerhalb Ihres Katzenklubs. Auch ich hatte in meiner Jugend Katzen und habe gesehen, was die angeschleppt haben. Ihre heile Katzenwelt gibt es nicht. Mit Artenschützern haben Sie sicher keinen Kontakt. Das sind Menschen, die sich weltweit selbstlos um bedrohte Tiere kümmern. Sicher zweifeln sie auch die Millionen durch Katzen getöteten Vögel an, dass passt nicht in Ihre Welt. Wer nur die Interessen der Haustiere und ihrer Halter vertritt, kann sich kaum Tierfreund nennen.
Von einem der nicht nur Katzen und Hunde Liebt.

Zur verdeutlichung eine Artikel aus Spectrum, die bestimmt nichts mit der Jags zu tun haben
"Das Bild vom harmlosen Stubentiger oder Streuner, der nur gelegentlich eine Maus oder einen unvorsichtigen Spatz erbeutet, sich aber sonst an die Fleischtöpfchen seines Herrchens hält, muss wohl gründlich revidiert werden: Laut einer neuen Metastudie verursachen frei herumlaufende sowie verwilderte Hauskatzen die stärksten anthropogen verursachten Verluste unter einheimischen Wildtieren – mehr jedenfalls als Tod durch Jagd, unabsichtliches Vergiften oder Kollisionen an Freileitungen, Glaswänden, Fahrzeugen und Gebäuden. Diese Zahlen sind weitaus höher, als frühere Untersuchungen nahelegen, die bislang allenfalls von mehreren hundert Millionen Opfern ausgegangen sind.

Bis zu 3,7 Milliarden Vögel und 20,7 Milliarden Säugetiere sterben jährlich in den USA durch Klauen und Zähne der Katzen, kalkulieren Scott Loss vom Smithsonian Conservation Biology Institute in Washington und seine Kollegen nach Auswertung Dutzender Studien zum Thema aus den unterschiedlichsten Regionen der USA und Europas sowie in verschiedenen Tiergruppen. Betroffen sind davon nicht nur Hausmäuse oder Ratten, deren Bekämpfung durch Katzen wohl durchaus begrüßt werden dürfte: Unter den Opfern fanden die Biologen auch zahlreiche geschützte Arten wie Rubinkehlkolibris oder Hüttenlaubsänger, dazu Eichhörnchen, Hasenartige, Spitzmäuse und kleinere Raubtiere, die größenmäßig Katzen unterlegen sind. Dazu kommen mehrere hundert Millionen Reptilien und Amphibien, die ebenfalls von Katzen erbeutet werden.

Problematisch sei vor allem der ungleiche Wettbewerb zwischen den Katzen und Wildtieren: Erstere werden vielfach von Menschen gepflegt, medizinisch versorgt und gefüttert, selbst wenn sie verwildert in regelrechten Ex-Hauskatzenkolonien leben. Organisationen wie die American Bird Conservancy bemängeln, dass diese Tiere von lokalen Behörden und Tierheimen ebenso wie von Privatpersonen versorgt werden und so im Bestand noch weiter zunehmen. Schätzungen gehen davon aus, dass der Bestand an verwilderten Hauskatzen in den Vereinigten Staaten rund 60 Millionen Tiere betragen könnte, auf die die Mehrzahl der getöteten Vögel und Säuger zurückgeht. Gefährdete Arten im Umkreis derartiger Katzenkolonien unterlägen einem starken Konkurrenzdruck durch die Katzen und würden von diesen zusätzlich bedroht, so die Autoren.

Auch wenn bislang keine Art auf dem Festlandsgebiet der USA direkt durch Katzen ausgerottet wurde, so stellten die Tiere doch einen zusätzlichen negativen Einflussfaktor für gefährdete Spezies dar, den es zu beachten gelte, fordern Scott und Co. Auf Inseln haben die vermeintlich harmlosen Tiere bereits mindestens 33 endemische Arten vernichtet, weshalb sie zu den 100 schlimmsten invasiven Tierarten gerechnet werden. In den USA und Neuseeland fordern daher verschiedene Naturschutzverbände, dass Katzen nur noch im Haus gehalten werden sollen, um die Verluste an einheimischen Wildtieren zu verringern. In Europa stellt sich das Problem hingegen weniger schwer wiegend dar, da die lokale Fauna lange unter dem Verfolgungsdruck durch Wildkatzen stand und sich im Lauf der Evolution daran angepasst hat.
© Spektrum.de "
Ilse Toth
38.591
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 02.03.2015 um 20:00 Uhr
Es ist unglaublich, was Sie hier von sich geben.
Interessant wäre zu erfahren, woher diese Zahlen kommen. Gibt es neuere Untersuchungen von Mageninhalt erschossener Katzen? Wäre mir neu!
Hier wird mit Zahlen um sich geworfen, weil einzelne Menschen Statistiken bekannt geben, der Wahrheitsgehalt zweifelhaft ist. Was auf Inseln oder anderen Kontinenten passiert, ist erst mal nicht das Thema in Deutschland. Warum kann man nicht versuchen, einen Weg zu finden, alle Tiere zu schützen? Sie wollen die Wildtiere schützen, indem andere Tiere getötet werden.
Haben Sie auch schon mal an die Länder gedacht, wo unsere Singvögel auf grauenhafte Art gefangen werden? Aber immer auf die Tiere, die können sich nicht wehren und sind stumm. Wir geben den Tieren eine Stimme! Ich wiederhole mich wenn ich sage: kastrieren- nicht töten!
Ich erwarte von den Jägern, die eh in sechstelligen Bereich Katzen pro Jahr abschießen eine Studio über den Mageninhalt der erschossenen Katzen!
Erst dann kann gesagt werden, was die Katze erbeutet hat.
Ilse Toth
38.591
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 02.03.2015 um 20:01 Uhr
Tierschützer wo seid Ihr? Warum meldet Ihr Euch nicht zu Wort. Wer soll denn den Tieren sonst eine Stimme geben?
Kurt Orth
222
Kurt Orth aus Laubach schrieb am 03.03.2015 um 09:37 Uhr
Die Zahlen sind Innhalt wissenschaftlicher Studien. Hätten Sie richtig gelesen, Hätten Sie gemerkt, das der Innhalt nicht von mir ist. Ob die Zahl der abgeschossenen Zahlen stimmt, möchte ich bezweifeln. Da sind Schätzungen verblendeter Jagdgegner.
Ilse Toth
38.591
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 03.03.2015 um 10:55 Uhr
Wenn Menschen so unterschiedlicher Meinung sind, hat es keinen Sinn zu diskutieren. In einem haben Sie Recht, ich bin ein Gegner der heutigen Jagd! Von diesen verblendeten Menschen gibt es Millionen.
TierfreundLich e.V.
1.067
TierfreundLich e.V. aus Lich schrieb am 03.03.2015 um 18:14 Uhr
Die Royal Society for the Protection of Birds, UK, erläutert auf ihrer Homepage, dass Katzen beim Rückgang von Vogelpopulationen keine Rolle spielen. Umweltgifte und landschaftliche Veränderungen sind die größten Gefahren. Dieser Gesellschaft wird wohl kaum jemand blauäuige Katzenliebe vorwerfen.
Auch in Deutschland gibt es keinen wissenschaftlichen Beweis dafür, dass Katzen Vogelarten bedrohlich dezimieren. Das ist wenig überraschend, da die These falsch ist.

Trotzdem wird auf Grund einer gegenteiligen Behauptung der Jägerschaft die Höchststrafe verhängt und sofort vollzogen: Jährlich fallen nach offiziellen Angaben des Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz allein in Hessen (Durchschnitt der letzten 5 Jagdjahre) 700 Katzen und 10 Hunde der Jagd zum Opfer. Und auch hier stellt sich die Frage, ob zumindest Taten, die eine Tötung rechtfertigen könnten, vorher nachgewiesen wurden.
Das hessische Jagdgesetz lässt einen Abschuss von Hunden und Katzen ab 300 Metern außerhalb geschlossener Ortschaften zu. Von diesem Recht machen zwar nicht alle Jäger Gebrauch, aber doch genug, dass solche Abschusszahlen erreicht werden.
Das Tierschutzgesetz und die Basis unseres Rechtssystems „im Zweifelsfall für den Angeklagten“ und „Unschuldsvermutung bis zum gegenteiligen Beweis“ sind hier außer Kraft gesetzt. Wieso lässt ein Millionenvolk zu, dass eine Minderheit (360.000 Jäger in Deutschland) durch Länderverordnungen ungestraft so handeln darf?
TierfreundLich e.V.
1.067
TierfreundLich e.V. aus Lich schrieb am 03.03.2015 um 18:25 Uhr
Oben im Text hat sich ein kleiner Fehler eingeschlichen, wir treffen uns zum Protest morgen Abend bereits um 18:00 Uhr! :-)
Kurt Orth
222
Kurt Orth aus Laubach schrieb am 04.03.2015 um 15:16 Uhr
Ein Katzenfreund hat anlässlich einer Diskusion gesagt, ist doch gut wenn meine Katze Vögel frissst, die scheißen mir dann nicht mehr aufs Auto. Damit ist für mich das Thema erledigt.
Ilse Toth
38.591
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 04.03.2015 um 17:12 Uhr
Herr Orth, ich hoffe doch nicht, dass Sie die Äußerung eines einzelnen Dummschwätzers zum Anlass nehmen, alle Katzenliebhaber in diese Ecke zu stellen. Tierschützern liegt das Wohl aller Tiere am Herzen. Aber der Schutz der einen sieht nicht so aus, dass man die anderen tötet.
Der größte Fleischfresser ist der Mensch- und kaum fragt einer, wie die "Nutztiere" gelebt, transportiert und geschlachtet werden.
Das einzige Lebenwesen auf unserer Erde, was Tiere und Natur ausbeutet und ausrottet ist und bleibt der Mensch. Nicht aus Not- nein aus Habgier! Ich befürchte, dass die Wildkatzen das selbst Schicksal ereilt, wie die Wölfe. Der Wolf ist erschossen worden, weil der Jäger denkt, es wäre ein Hund- die Wildkatzen werden erschossen werden, weil der Jäger denkt, es ist eine wildernde Hauskatze. Und keiner sieht es, keiner hört es und die Tat bleibt ungestraft. Gerade ist in Alsfeld ein Hund von einem Jäger in unmittelbarer Nähe seines Halters erschossen worden.
Karl-Ludwig Büttel
3.854
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 04.03.2015 um 18:12 Uhr
Bestimmt freilaufend wo er nichts verloren hat. In userem Naturschutzgebiet haben Hunde oder ein Hund letztes Jahr schon wieder zwei tragende Rehe zu Tode gehetzt. Leider darf dort nicht gejagt werden so dass man damit immer wieder rechnen muss. Schuld ist aber der Mensch der den Hund dort frei laufen lässt. Wobei ein Tierliebhaberin gar nichts einsehen will obwohl ihr Hund auch schon Kinder gebissen hat. Erst eine Anzeige hat Abhilfe geschaffen. Die Reaktion der Hundebesitzerin war Verständnislosigkeit. Es sei ein Tier und müsste seine Triebe ausleben. Dies in Bezug auf die Rehe. Bei den Kindern meinte sie, diese hätten durch schnelle Bewegungen am Grundstück entlang den Hund provoziert. So das er zum wiederholten Male durch das Loch im Zaun ausbrach.
@ Herrn Orth meine Hauskatzen jagen was das Zeug hält. Sobald die draußen sind ein Paradies. Angst müssen wir keine haben das sie erschossen werden wir wohnen am Naturschutzgebiet und da darf nicht gejagt werden. Glückliche Hauskatzen.
Gestern hat mir meine Hexe wieder ein Vögelchen stolz vor der Terassentür präsentiert. Sie ist trotz ihres Alters eine gute Jägerin. Den Vogelbestand auszurotten wird sie aber nicht schaffen. Dafür ist ihre Menüauswahl zu groß.
Ilse Toth
38.591
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 04.03.2015 um 18:33 Uhr
Herr Büttel, wenn Hunde andere Tiere jagen oder Menschen belästigen, gehört der Halter bestraft. Jeder Hund ist so gut wie sein Herr/Frau! Wenn Menschen versagen, kann man den Hund nicht mit dem Tod bestrafen. Wobei ich verstehen kann, wenn ein Hund beim Wildern gesehen wird und das Reh in Gefahr ist, so muss man schießen. In solchen Fällen muss der Halter kräftig zur Kasse gebeten werden. Im Wiederholungsfall sollte ein Hundehaltungsverbot ausgesprochen werden.
Katzen hätten ein paar Tausend Jahre Zeit gehabt, die Vögel auszurotten. Fällt denn diesen Grünröcken und "nur eine tote Kaktze ist eine gute Katze Leute" nicht auf, dass es ganz andere Ursachen hat, dass manche Vogelarten weniger werden?
Karl-Ludwig Büttel
3.854
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 05.03.2015 um 09:51 Uhr
Es ist immer der Mensch, das schreibe ich ja auch der Hund kann nichts dafür.
Ilse Toth
38.591
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 05.03.2015 um 11:00 Uhr
Wir sind uns völlig einig Herr Büttel! Früher waren die Ställe voller Schwalbennester. Katzen gab und gibt es auf den Bauernhöfer, oftmals mangelhaft versorgt. Und trotzdem waren die Vögel da.
Karl-Ludwig Büttel
3.854
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 05.03.2015 um 11:25 Uhr
Wie hatten hinter jedem Fenster in jedem Stall auf den Lampen bei den Kühen die Nester. Es ist nie dem Raub unserer damals 4-5 Katzen zum Opfern gefallen. Zu jedem Hof gehörten die Katzen sowie der Hofhund. Aber auch die vielen Schwalben. Was freuten wir uns wenn unser Opa zum essen kam uns sagte die ersten Schwalben sind wieder da es wird Frühling.......schöne Kindheiterinnerungen mit den Schwalben verbinde ich Frühjahr, Sonne, raus gehen....
Ilse Toth
38.591
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 05.03.2015 um 11:45 Uhr
Sehr schön haben Sie das formuliert Herr Büttel! Romantische Erinnerungen an Ihre bestimmt schöne Kindheit.
Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
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