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Für eine sozial gerechtere Gesellschaft -- Gießener Jusos wählen neuen Vorstand

Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz zu Gast bei der Jahreshauptversammlung der Gießener Jusos
Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz zu Gast bei der Jahreshauptversammlung der Gießener Jusos
Gießen | Am vergangenen Samstag (21.02.) fand die Jahreshauptversammlung des Juso-Unterbezirks Gießen statt. Im Mittelpunkt stand dabei die Neuwahl des Vorstandes. Einstimmig im Amt bestätigt wurden Sprecher Kamyar Mansoori (22 Jahre), Sprecherin Clara Veit (19 Jahre) und Kassierer Felix Döring (23 Jahre).
Ergänzt wird der Vorstand durch Kaweh Mansoori (26 Jahre, Referent für Bezirks- und Landesangelegenheiten), der auch dem Bezirksvorstand der südhessischen Jusos angehört.
Weiterhin gehören dem neuen Vorstand an: Katarzyna Bandurka (23 Jahre, Referentin für Hochschule und Ausbildung), Jacob Koch (23 Jahre, Referent für politische Bildung) und Charlotte Bauer (23 Jahre, Referentin für politische Bildung).
Gemeinsam plant der Vorstand das inhaltlich breite Angebot an Plena, Themenabenden und Diskussionsveranstaltungen zu intensivieren, um im bevorstehenden Jahr noch stärker in die Partei hineinzuwirken. „Der personelle Zuwachs zeigt: Unsere Arbeitsweise ist erfolgreich“, resümierten Mansoori und Veit.
Im Vordergrund sollen im kommenden Jahr die Themen Verteilung und Chancengleichheit stehen.
„Angesichts der stetig wachsenden
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Schere zwischen Arm und Reich ist klar – so kann es nicht weiter gehen!“, so Mansoori. Politik heiße nicht von einer Alternativlosigkeit zur Nächsten zu stolpern, sie bedeute viel mehr, die Gesellschaft nach eigenen Vorstellungen zu gestalten.
Die Verteilung von Einkommen sei eine, aber nicht die einzige offene Baustelle. Mit Verteilung verbunden seien auch Fragen von gesellschaftlicher Teilhabe. Die zunehmende Politikverdrossenheit zeige, „dass die Menschen sich von der Politik im Stich gelassen fühlen“.
„Die geplante Bürgerbeteiligungssatzung der Stadt ist ein gutes Beispiel für mehr Teilhabemöglichkeiten“, ergänzte Veit. „Wir müssen den Menschen verdeutlichen, dass ihre Stimme noch Gewicht hat.“ Die Politik diene den Menschen und nicht umgekehrt. Bildungsferne Bevölkerungsgruppen seien besonders von den Problemen sozialer Ungleichheit betroffen. Dabei würden sie nicht nur zunehmend von der Gesellschaft ausgeschlossen – durch fehlende gesellschaftliche Chancengleichheit fehle ihnen auch die Möglichkeit wieder Anschluss zu finden.
Soziale Gerechtigkeit müsse daher wieder stärker als roter Faden in der politischen Arbeit zu erkennen sein. Mit weitreichenden Konzepten wollen sich die Jusos daher im kommenden Jahr noch stärker in die Arbeit der Mutterpartei einbringen. „Eine starke SPD braucht starke Jusos!“, so Mansoori und Veit.

Zu Gast war Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz. Sie referierte über die erfolgreiche Stadtentwicklung der letzten Jahre und diskutierte mit den Jusos den Ausbau der Hochschule, neue Freizeitmöglichkeiten, die in den letzten Jahren entstanden, und wie der Standort Gießen in Zukunft noch attraktiver für junge Menschen werden kann. „In Gießen hat sich in den letzten Jahren viel verbessert. Es läuft noch nicht alles perfekt, mit unserer Oberbürgermeisterin sind wir aber auf einem sehr guten Weg!“, erklärte Mansoori abschließend.

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Kommentare zum Beitrag

Martin Wagner
2.706
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 22.02.2015 um 12:57 Uhr
Der Artikeleinsteller schrieb:

" (......) „In Gießen hat sich in den letzten Jahren viel verbessert. Es läuft noch nicht alles perfekt, mit unserer Oberbürgermeisterin sind wir aber auf einem sehr guten Weg!“ (.....)

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von:  Juso Unterbezirk Gießen

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