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"Weniger ist mehr"

Duft.......
Duft.......
Gießen | Darf man mit seinem Lieblingsduft auch die Umgebung parfümieren?
Sicher haben wir es alle schon erlebt : Überparfümierte Mitmenschen in unserer unmittelbaren Umgebung ertragen zu müssen.
Denn ein zuviel an Parfüm wird sehr oft von anderen Personen als unangenehm empfunden.
Die Nase des "eingedieselten" Menschen gewöhnt und ermüdet rasch an dem aufgebrachtem Duft, der für Mitmenschen allerdings noch sehr kräftig sein kann.
Deren Nasen werden regelrecht tyrannisiert.

Die Höflichkeit gebietet, dezent mit seinem Parfüm umzugehen.

Der Parfümeur empfiehlt deshalb:
Morgens ( also für den Tag ) ein Eau de Cologne, bzw. maximal ein Eau de Toilette, mit niedrigen Duftanteilen von 5 - 8 % zu benutzen, erst abends ein
Eau de Parfum mit doppelt so hohem Duftanteil aufzutragen - aber stets mit Bedacht.

In den Restaurants ist inzwischen der Zigarettenmief verdammt, zum Wohle aller ! ( Raucher und Nichtraucher )
Eine Parfümwolke vom Nebentisch aber kann einem empfindlichen Mensch den Appetit verderben,
im Büro oder in Bahn/Bus kann diese recht irritierend auf die Sinne wirken.

Erwähnenswert ist, dass eine solche Nasen-Belästigung von Damen wie auch von Herren ausströmen kann.

Wie ruhelos wäre wohl Patrick Süskinds erfundene Figur " Jean-Baptiste Grenouille" , ginge er heute durch unsere Strassen, die mit stark betonenden bis betäubenden Riechwässerchen überströmt sind.

Ein sparsam angewendeter, angenehmer und frischer Duft kann aber auch anregend und vitalisierend wirken - das mag ich nicht bestreiten.
ABER: Weniger ist eben mehr !

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Kommentare zum Beitrag

Christine Stapf
8.220
Christine Stapf aus Gießen schrieb am 21.02.2015 um 21:46 Uhr
Birgit, ein wichtiges Thema haben Sie aufgegriffen !

Etwas zu viel kann bei dem Gegenüber Kopfschmerzen verursachen.
Leider schweben oft Menschen an einem vorbei, die in ihrem Duftwasser gebadet haben müssen, es bleibt einem fast die Luft weg, Hustenanfälle die Folge.

Das Parfum von Süskind ein tolles Buch, der Film gefiel mir nicht.
Andrea Mey
10.948
Andrea Mey aus Lollar schrieb am 22.02.2015 um 00:05 Uhr
Hallo Birgit,
ich kann Deinen Artikel nur bestätigen!
Am schlimmsten habe ich diese Geruchs Belästigung einmal bei einem Spaziergang im Wald erlebt. Es war November, entsprechende Wetterlage (Nebel, kein Wind), meine liebe Oma und ich wollten die gute Waldluft genießen.
Da kreuzte eine Dame unseren Weg, sie zog eine dermassen lästige Parfumfahne hinter sich her, dass uns fast übel wurde. Aufgrund der Wetterlage zog der "Duft" nicht ab sondern begleitete uns ein ganzes Stück des Weges.
Gute Waldluft duftet anders!
Martin Wagner
2.706
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 22.02.2015 um 13:01 Uhr
Ja, ich schliesse mich der Meinung der Artikeleinstellerin an. Mich stört das hauptsächlich im OEPNV.
Ilse Toth
38.649
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 22.02.2015 um 15:56 Uhr
Hallo Birgit, wie Recht Du hast! Ein guter Artikel!
Birgit Hofmann-Scharf
10.362
Birgit Hofmann-Scharf aus Gießen schrieb am 22.02.2015 um 19:19 Uhr
Vielen Dank für Eure solidarischen Kommentare !
Ich habe mit Schelte gerechnet ( kann ja noch kommen ) - trotzdem war es mir ein Bedürfnis, diese Thema mal anzusprechen.
Jutta Skroch
13.688
Jutta Skroch aus Buseck schrieb am 22.02.2015 um 22:24 Uhr
Da kann ich ja froh sein, dass mein Riechorgan mehr als unterentwickelt ist, d. h. wenn ich Düfte wahrnehme, dann müssen sie schon sehr intensiv sein. Hat Vorteile, aber auch Nachteile.
Wolfgang Heuser
8.435
Wolfgang Heuser aus Gießen schrieb am 23.02.2015 um 10:37 Uhr
Da habe ich auch so meine Probleme mit den starken Düften vom Parfüm!
Nicole Freeman
10.763
Nicole Freeman aus Heuchelheim schrieb am 28.02.2015 um 08:04 Uhr
Ja manche Stinken gegen den Himmel. Wasser und Seife sollten den Schweissgeruch beseitigen und nicht das Duftwaesserchen sich mit altem Schweiss zur Stinkwolke verbinden. Bei manchen Gestylten menschen faellt man regelrecht vor geruch um! Danke fuer den Bericht
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Birgit Hofmann-Scharf
10.362
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