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JuLis: Grüne Wellen statt stockender Verkehr

Gießen | Dass nun auch in der Rathenaustraße in Gießen ein Tempolimit von 30 km/h gilt, nehmen die Jungen Liberalen (JuLis) zum Anlass für eine grundsätzliche Kritik am Verkehrsmanagement in Gießen.

Der JuLi-Kreisvorsitzende und stellvertretende FDP-Kreisvorsitzende Dominik Erb erklärt dazu: „Diese Entscheidung zeigt einen besorgniserregenden Trend, den man mittlerweile an vielen Stellen in der Stadt beobachten kann. Auf eine genaue Analyse und Lösung bestehender Verkehrsprobleme wird verzichtet und geglaubt, dass man mit weiteren 30er-Zonen und Blockierung des Verkehrs die Menschen vom Autofahren abhält. Diese einseitige rot-grüne Politik des Fahrrades geht auf Kosten der Autofahrer, die zunehmend mehr Zeit für innerstädtische Wege einplanen müssen und sich des Öfteren brenzligen Überholmanövern ausgesetzt sehen.“

Statt weiterer Tempolimits fordert Erb daher eine Verbesserung des innerstädtischen Verkehrsflusses: „Eine gute Verkehrspolitik im Interesse der Bürgerinnen und Bürger hat auf alle Verkehrsteilnehmer einzugehen. Es kann nicht Teil der Lösung sein, den Auto- zum Fahrradfahrer umzuerziehen. Es muss viel eher Aufgabe der Politik werden, mit innovativen Ideen wie einer intelligenten Ampelschaltung für 'grüne Wellen' statt stockenden Verkehr zu sorgen. Das wäre nicht nur im Interesse aller Verkehrsteilnehmer. Auch die Umwelt würde profitieren, wenn Autofahrer nicht an jeder Ampel stehenbleiben und dann erneut anfahren müssten.“

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Kommentare zum Beitrag

Birgit Hofmann-Scharf
10.362
Birgit Hofmann-Scharf aus Gießen schrieb am 21.02.2015 um 14:33 Uhr
Nicht nur die Autofahrer leiden unter den "Blockierungen des Verkehrsfluss" auch die Busfahrer !
In keiner Stadt Hessens benötigt ein Stadtbus für .... Kilometer eine solch lange Zeit, wie in Giessen -
das sind Worte eines Busfahrers, die ich erst kürzlich vernahm. Erschwerend hinzu kommt für die Stadtbusse, dass die Busstreifen mit entsprechender Ampelführung, einst für sehr viel Steuergelder eingerichtet, nun zum größten Zeil wieder außer Kraft gesetzt wurden. Dieser Busfahrer plädierte auf eine 60 km/h-Regelung, um ein zügiges Vorankommen zu gewährleisten.
( Soviel aus der Praxis )
Dominik Erb
9
Dominik Erb aus Gießen schrieb am 21.02.2015 um 14:43 Uhr
Liebe Frau Hofmann-Scharf,

Sie haben vollkommen recht. Auch der Busverkehr leidet unter der aktuellen Verkehrspolitik. Zur Zeit wird der Fokus durch den rot-grünen Magistrat offensichtlich auf Fahrradfahrer gelegt. Dass auch diese sicher durch die Stadt kommen sollen, steht außer Frage, jedoch werden die anderen Verkehrsteilnehmer zunehmend vernachlässigt. Das Ziel dabei ist vermutlich eine weitestgehend PKW-befreite Innenstadt. Fließender Verkehr ist augenscheinlich nicht gewollt.

Liebe Grüße!
Birgit Hofmann-Scharf
10.362
Birgit Hofmann-Scharf aus Gießen schrieb am 21.02.2015 um 16:43 Uhr
Ich bin ganz bei Ihnen !
LG zurück :-)
Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
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