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Landrätin Schneider übergibt 3000 Euro für Höhenretter

Gießen | Wie auch in den vorangegangenen Jahren unterstützt der Landkreis Gießen die Spezielle Rettung in der Region. Hierzu hat Landrätin Anita Schneider einen Zuwendungsbescheid an Michael Klier als ersten Vorsitzenden des Förderverein Spezielle Rettung Mittelhessen übergeben. Die Förderung soll den freiwilligen Aufgaben der Schnelleinsatzgruppe (SEG) Spezielle Rettung bei der Feuerwehr Gießen zugutekommen.

Der Förderverein unterstützt unter anderem die SEG Spezielle Rettung. Der Fachdienst der Feuerwehr Gießen stellt die Menschenrettung aus Höhen, Tiefen, Enge und speziellen Zwangslagen sicher. Die durchweg ehrenamtlichen Fachkräfte sind trainiert für Rettungen aus Krankanzeln, Hochregallagern und Sendemasten ebenso wie für die Rettung aus Brunnen, Versorgungsschächten und Kanalanlagen oder unwegsamen Gelände. Derzeit verrichten 17 Fachkräfte, darunter Ingenieure, Ärzte, Psychologen und Polizeibeamte, ihren ehrenamtlichen Dienst in dieser außergewöhnlichen Einheit.

Die Unterstützung dieses Fachdienstes ist der Landrätin aus gleich mehreren Gründen eine Herzensangelegenheit. „Hier wird auf hohem Niveau nach topaktuellen Gesichtspunkten fachlich und menschlich Ehrenamtsarbeit betrieben, die ihresgleichen sucht, richtungsweisend und kulturstiftend ist“, so die Landrätin bei der Übergabe der Zuwendung. Dies sähe man unter anderem auch darin, dass sich Jahr für Jahr bis zu 60 Ehrenamtliche bei dieser Einheit bewerben, aus denen dann in einem professionellen Auswahlverfahren Neuzugänge nach verschiedenen Gesichtspunkten ausgewählt werden, erläuterte Anita Schneider weiter.

„Diese Gruppe zeigt, dass das Ehrenamt in einer Feuerwehr top angesagt ist. Von mangelndem Interesse in der Bevölkerung kann keine Rede sein, wenn das Angebot stimmt.“ Dies sei, so die Landrätin weiter, vor allem anderen ein Verdienst der Leitung der SEG Spezielle Rettung. Anita Schneider weiß genau, wovon sie spricht: Die Landrätin war selbst mit den speziellen Rettern schon in schwindelerregenden Höhen klettern.

Fördervereinsvorsitzender Klier dankte für die wichtige Anerkennung und Unterstützung bei der Arbeit des Fördervereins. Da der als gemeinnützig anerkannte Förderverein gesetzliche Pflichtaufgaben der Kommune nicht mitfinanzieren darf, hat Klier eine Idee, wo die Zuwendung hinfließt: „In Bildung und in die Gruppe werden wir diese Zuwendung investieren. Das ist für uns das allerwichtigste: Wer spezieller Retter ist, muss exzellent ausgebildet sein. Und glücklich“, erklärte Michael Klier.

Er hob ebenfalls hervor, dass es zentrales Bestreben des Fördervereins und der Einsatzeinheit sei, sich in der Familie der regionalen Blaulichtorganisationen gut zu vertragen. Die Spezielle Rettung ist in der Region gut vernetzt und kooperiert mit zahlreichen Behörden und Hilfsorganisationen.

 
 

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