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Ausstellung „VORSICHT! Frisch gestrichen!“

(v.l.) Vizekonsul Polen Jakub Wawrzyniak, Prof. Mariusz Lukawski, Prorektor der Kunstakademie, Prof. Dr. Jolanta Rudzka Habisiak, Rektorin der Kunstakademie, Dorota Kabiesz, Kuratorin der Ausstellung, Dr.Peter Reuter, Ltd. Direktor der UB
(v.l.) Vizekonsul Polen Jakub Wawrzyniak, Prof. Mariusz Lukawski, Prorektor der Kunstakademie, Prof. Dr. Jolanta Rudzka Habisiak, Rektorin der Kunstakademie, Dorota Kabiesz, Kuratorin der Ausstellung, Dr.Peter Reuter, Ltd. Direktor der UB
Gießen | In den Räumen der Gießener Universitätsbibliothek wurde vergangenen Mittwoch die Ausstellung „Vorsicht! Frisch gestrichen!“ eröffnet, die noch bis Anfang März zu besichtigen sein wird. Präsentiert werden ausgewählte Werke von zehn jungen polnischen Künstlern, Absolventen der Wladyslaw-Strzeminski-Akademie der Schönen Künste in Lodz. Die jungen Talente gehen alle aus dem renommierten Wladyslaw-Strzeminski-Wettbewerb hervor, der sich schon seit über 30 Jahren großer Beliebtheit erfreut. Die Exposition zielt darauf ab, dem deutschen Publikum Arbeiten der interessantesten Preisträger der letzten vier Jahre zu präsentieren. „Die jungen Künstler zeigen hier ihre besten Werke“, erklärte Dorota Kabiesz, Kuratorin der Ausstellung und erläuterte in ihrer Ansprache auch den Titel der Exposition: „Die Ausstellung zeigt Arbeiten von Preisträgern“, Arbeiten, die „durch junge Künstler gemacht“ wurden. Daher sind die Kunstwerke tatsächlich „frisch gestrichen“, denn sie sind ganz neu und frisch entstanden.
In seiner Begrüßungsrede lobte Dr. Peter Reuter, der leitende Direktor der Universitätsbibliothek in Gießen, die lange und
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intensive Zusammenarbeit zwischen Lodz und Gießen. Lodz ist heute eine Stadt, in der sich die Geschichte der alten Fabriken mit der Gegenwart und Modernität vermischt. Eins eine moderne Industriestadt, ist sie inzwischen zu einem Kunst- und Kulturzentrum mit vielen Museen und namhaften Veranstaltungen geworden und zum Zufluchtsort für viele junge Künstler. So ist das Kunstmuseum in Lodz, eines der ältesten und bekanntesten Museen der modernen Kunst in ganz Europa.
Auch Prof. Dr. Hans-Jürgen Bömelburg, Stellvertretender Geschäftsführender Direktor des Gießener Zentrums Östliches Europa (GiZo), erwähnte in seiner Rede die Bedeutung der Stadt für die moderne Kunst. Prof. Dr. Jolanta Rudzka Habisiak, Rektorin der Wladyslaw-Strzeminski-Kunstakademie in Lodz, hofft auf eine weiterhin aufsteigende Zusammenarbeit zwischen der Akademie und der Universität in Gießen. Mit Stolz trage die Akademie den Namen eines großen Künstlers aus dem Kreis der Avantgarde-Pioniere der 20er und 30er Jahre des Zwanzigsten Jahrhunderts. Die Auswahl der Kunstwerke sei auch dieses Jahr hervorragend gewesen, zwei der ausstellenden Künstler seien bereits jetzt an der Akademie als Assistenten tätig. Was Prof. Habisiak über die Ausstellung in ihrer Muttersprache sagte, ließe sich auf Deutsch etwa so übersetzen: „ Diese Werke zeigen all die Tendenzen der jungen Kunst, die in Polen gegenwärtig sind“ („te obrazy pokazuja tendencje mlodej sztuki, ktore sa obecne w Polsce“).
Beispiele für ausgestellte Kunstwerke
Beispiele für ausgestellte Kunstwerke
Jakub Wawrzyniak, Vizekonsul der Republik Polen, erwähnte, dass es bereits eine gemeinsam organisierte Ausstellung gegeben habe, und zwar mit dem Titel „Wir fahren nach Lodz“. „Polen ist jung, kreativ und vielfältig“ erklärte der Vizekonsul, “und hat sehr viele Perspektiven“, und genau das spiegele diese Kunst wider, denn „jeder Künstler ist eine Welt für sich“, erklärte er. Die Ausstellung sei auch deshalb so vielfältig, so Prof. Mariusz Lukawski, der Prorektor der Kunstakademie, da Studenten aller Studienbereiche, Grafik und Malerei, Textil- und Modedesign und visuelle Kunst, teilgenommen haben. „Wir freuen uns sehr, dass wir die gute Zusammenarbeit zwischen Gießen und Lodz auf eine neue kreative künstlerische Ebene bringen dürfen“, fasste der Vizekonsul Wawrzyniak das schöne Ereignis zusammen.
Die Ausstellung im Ausstellungsraum der Universitätsbibliothek Gießen (Otto-Behagel-Straße 8,35390 Gießen) ist bis zum 1. März täglich von 7.30 bis 23 Uhr zu sehen.

(v.l.) Vizekonsul Polen Jakub Wawrzyniak, Prof. Mariusz Lukawski, Prorektor der Kunstakademie, Prof. Dr. Jolanta Rudzka Habisiak, Rektorin der Kunstakademie, Dorota Kabiesz, Kuratorin der Ausstellung, Dr.Peter Reuter, Ltd. Direktor der UB
Beispiele für ausgestellte Kunstwerke
Prof. Dr. Hans-Jürgen Bömelburg, der Stellvertretender Geschäftsführender Direktor des Gießener Zentrums Östliches Europa (GiZo) während seiner Rede
Prof. Dr. Jolanta Rudzka Habisiak, Rektorin der Wladyslaw-Strzeminski-Kunstakademie in Lodz und Anja Golebiowski als Übersetzerin
Kunstwerke
Kunstwerke
Die Gäste kurz vor Beginn der Vernissage
Dr. Peter Reuter, Ltd.Direktor der UB bei der Begrüßungsrede
Jakub Wawrzyniak, Vizekonsul der Republik Polen bei seiner Ansprache
Dorota Kabiesz, Kuratorin der Ausstellung bei ihrem Vortrag

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von:  Magdalena Skorupinska

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