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Die Jagd auf einen Schwan ist eröffnet.

von Peter Baieram 02.02.20151940 mal gelesen23 Kommentare
Gießen | Am Samstagnachmittag als ich gerade einen Eisvogel an seinen neuen Stammplatz, in der Flachwasserzone der Oberlache, beobachtete kam ein junges Paar mit einen Hund welcher nicht angeleint war vorbei.
Wie der Hund den Schwan sah rannte er sofort in Richtung Schwan , und die Jagd begann durch die Flachwasserzone.
Das Paar schreite ständig “Kira, Kira”, aber der Jagdtrieb des Hundes war stärker.
Meiner Meinung war das Paar mit diesen Hund total überfordert.
Was ist wenn solche Hundehalter mit ihren Hunden während der Brutzeit entlang gehen?
Wenn dort Vögel in ihren Nestern auf dem Boden brüten?

 
 
 
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Das Opfer.
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Kommentare zum Beitrag

Jutta Skroch
13.688
Jutta Skroch aus Buseck schrieb am 02.02.2015 um 17:42 Uhr
Es dürfte nur wenig Hunde geben, die noch hören, wenn mal der Jagdtrieb erwacht ist. Da kann man nur hoffen, dass sie ihn während der Brutzeit an die Leine nehmen. Interessant, dass der Eisvogel sich ganz offensichtlich nicht stören ließ.
Birgit Hofmann-Scharf
10.362
Birgit Hofmann-Scharf aus Gießen schrieb am 02.02.2015 um 18:35 Uhr
Während unseres Spaziergangs durch die Wieseckau fielen mir mehrere (!) Hundehalter auf, die ihre Hunde nicht an der Leine hatten. Das lässt sehr zu wünschen übrig.
Klaus Viehmann
1.391
Klaus Viehmann aus Hüttenberg schrieb am 02.02.2015 um 19:12 Uhr
Dieses Thema kennen wir schon lange, unser Hund macht das nicht, bei jedem Hund ist der Jagdinstinkt vorhanden. Hier hilft nur Leinenzwang und bei nicht Befolgung empfindliche Strafen. Wer seinen Hund laufen lassen will, sollte sich auf dafür vorgesehene Plätze begeben. Ich weiß, dass ich mir jetzt wieder böse Kommentare und Worte anhören muss, ich hatte selbst einen Hund und habe mich daran gehalten.
Irmtraut Gottschald
7.935
Irmtraut Gottschald aus Heuchelheim schrieb am 02.02.2015 um 19:44 Uhr
Hast du die Hundebesitzer mal angesprochen, Peter ? Manchmal sind sie ja dann einsichtig. Aber der Eisvogel sitzt ja bei mehreren deiner Bilder ganz oben unberirrt auf seinem Ast und fliegt nicht weg.
Christiane Pausch
6.494
Christiane Pausch aus Gießen schrieb am 02.02.2015 um 20:54 Uhr
Da müssen eben die Hund an die Leine,Schilder sollten darauf hinweisen und die Politessen die Knöllchen schreiben könnten auch mal ein Auge darauf haben!
Peter Baier
10.322
Peter Baier aus Gießen schrieb am 02.02.2015 um 21:02 Uhr
Ja Irmtraut, ich habe sie die Hundehalter angesprochen das es sich hier um ein Schutzgebiet handelt und das es wichtig ist den Hund anzuleinen.
Sie sind dann wieder Richtung Wieseck gelaufen und haben ihren Hund eingesammelt, um an der Wieseck entlang zu lang zurück zu gehen.
Sie haben noch eine weile mit den Hund geschimpft, ob der Hund das verstanden hat glaube ich nicht.
Der Hund kann ja nichts dafür
Marcus Wellnitz
61
Marcus Wellnitz aus Gießen schrieb am 02.02.2015 um 21:17 Uhr
Die 2 Sätze eines Hundehalter:
1. Der Tut nix
2. Das hat er noch NIE getan!
Jutta Skroch
13.688
Jutta Skroch aus Buseck schrieb am 02.02.2015 um 21:19 Uhr
@Herr Viehmann,
einsichtige Hundehalter haben ihren Hund an der Leine, bei den anderen ist leider Hopfen und Malz verloren. Ich bin auch schon bedroht worden, weil ich mir erlaubt habe, auf die Anleinpflicht hinzuweisen. Sein kleiner Hund dürfte das, war das unschlagbare Argument. Der war auf die Enten an der Schwanenteichbrücke losgegangen.
Lustig könnte es werden (nicht wirklich), wenn einer der adulten Schwäne ins Visier genommen wird, da hat so ein Winzling schlechte Karten, das könnte für einen Vierbeiner böse enden.

@Peter, der Hund hat bestimmt nicht verstanden, warum er ausgeschimpft wurde. Die Schimpfe haben die Hundehalter verdient.

Leider gibt es keinerlei Kontrollen, ich kenne aber auch etliche Hundebesitzer deren Hunde nicht auf Enten oder Schwanenjagd gehen.
Nicole Freeman
10.762
Nicole Freeman aus Heuchelheim schrieb am 02.02.2015 um 21:22 Uhr
Hunde gehoeren im Brut und Schutzgebiet an die Leine. Ob das dem Besitzer passt oder nicht. Beim einen ist der Jagdtrieb fast gegen null , der naechste braucht nur ein rascheln und ist weg. Wenn der Hund nicht abrufbar ist muss er immer an der Leine gehen bis er das Verstanden hat. Ist auch ein bischen erziehung und man muss seinen Hund kennen. Wer seinen Hund beim Spaziergang im Auge behaelt erkennt auch wann er angespannt wird und ruft ihn rechzeitig bei Fuss. Aber im Schutzgebiet immer an der Leine!!!
Jörg Jungbluth
5.108
Jörg Jungbluth aus Lollar schrieb am 02.02.2015 um 23:59 Uhr
Wenn der Schwan den Spiess umgedreht und den Hund evtl. sogar getötet hätte, wäre das Geschrei der Hundebesitzer jetzt groß. Egal ob großer oder kleiner Hund, er gehört im Wald oder Schutzgebiet an die Leine. Auch zum Schutze der Hunde. Ich muss mal den Bericht suchen, wo ein Rehbock einem Hund den Schädel eingetreten hat. Da wurde dann gefordert, den "gefährlichen" Rehbock zu töten. Dabei hatte er nur sein Revier und seine Familie verteidigt. Und nichts anderes hätte der Schwan dann auch getan.
Jutta Skroch
13.688
Jutta Skroch aus Buseck schrieb am 03.02.2015 um 00:08 Uhr
@Jörg, dem Jungschwan wäre das sicher noch nicht so ganz gelungen, denn der abgebildete Hund hat hier doch eine gewisse Größe. Wir haben an einem Nachmittag zweimal Hundebesitzer von Winzlingen gewarnt, ihre Tiere aus dem Schussfeld vom Ganter zu nehmen, den Hunden wäre ein wütender Ganter nicht gut bekommen.
Leider ist es aber bei den Rehen eher umgekehrt, nämlich dass Hunde die Tiere hetzen und evtl. auch reißen oder sie laufen auf die Straße und werden dann von Autos erwischt.
Nicole Freeman
10.762
Nicole Freeman aus Heuchelheim schrieb am 03.02.2015 um 06:26 Uhr
richtig. uebel war auch dr kontakt eines hundes mit einem wildschweinmutter. die bache hat den hund regelrecht zerfetzt. sie verteidigte ihre babys und der hund hatte keine chance. er starb noch im wald. verantwortungsvolle hundebesitzer halten sich an regeln. die meisten regeln helfen ein friedliches miteinander moeglich zu machen.
361
Harry Weiß aus Gießen schrieb am 03.02.2015 um 08:02 Uhr
@Marcus Wellnitz: und der 3. Satz: "Der will doch nur spielen..."
Jutta Skroch
13.688
Jutta Skroch aus Buseck schrieb am 03.02.2015 um 10:02 Uhr
Meist ist es der Mensch, der den Fehler macht, der die Haltung des Hundes nicht zu deuten vermag. Ich liebe Hunde sehr, aber ich stürze nicht auf einen Hund zu, um ihn zu streicheln.
Uli Kraft
2.183
Uli Kraft aus Gießen schrieb am 03.02.2015 um 11:59 Uhr
Bei dem Jungschwan handelt es sich offensichtlich um den letzten verbliebenen aus der Aufzucht am Schwanenteich im abgelaufenen Jahr.
Dieser hat die Jahreswende noch im Schutz der elterlichen Schwäne verbracht. Die Altvögel haben ihm nun - sicher auch im Blick auf die bald einsetzende Brutperiode - klar gemacht, dass er sein künftiges Leben nun selbst in die Schwingen nehmen muss.
Daher hat er sich wohl zunächst auf dieses kleine Gewässer zurückgezogen.
Um so schlimmer, dass Hundehalter die dort (in mehr als ausreichender Zahl) vorhandenen Hinweisschilder ignorieren und somit freilaufende Hunde den Jungvogel bei der Erkundung seines neuen Reviers attackieren.
H. Peter Herold
29.026
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 03.02.2015 um 23:56 Uhr
Wo bleibt denn da das Ordnungsamt, oder wer immer zuständig ist. Die sollten da mal ihre Runden drehen. Strafzettel verteilen könnten sie dort sicher auch.
Sabine Manuela Kuhl
242
Sabine Manuela Kuhl aus Gießen schrieb am 06.02.2015 um 23:09 Uhr
...ist ja auch bedeutend lukrativer :-)!!!
Christoph Schäfer
785
Christoph Schäfer aus Gießen schrieb am 09.02.2015 um 15:33 Uhr
Bitte nicht das Kind mit dem Bade ausschütten! In Schutzgebieten und zur Brutzeit sicher immer an die Leine, aber grundsätzlich Freilauf nur auf diesen langweiligen Hundeplätzen? Nein, Herr Viehmann!

Besonders sinnig ist, dass diese "Hundeexperten" ihre Vierbeiner ausschimpfen, wenn sie endlich von der Jagd ablassen und zum Halter zurückkehren: Es lernt der Hund, dass er für das Zurückkommen getadelt wird! So schwer es auch fällt, ist das Tier vielmehr zu loben, wenn eine Besserung erreicht werden soll!

P.S.: Ohne ablenken zu wollen: Wieviele Singvögel werden wohl jährlich den zahllosen freilaufenden Katzen zum Opfer fallen?
Uli Kraft
2.183
Uli Kraft aus Gießen schrieb am 22.02.2015 um 12:33 Uhr
Umso wichtiger, Christoph Schäfer, sind die wenigen Rückzugs-/Schutzgebiete. Ich will nicht ausschließen, dass auch dort einmal eine streunende Katze durchs Revier streift, allerdings halten sich diese Vorkommnisse sicher die Waage mit den Zwischenfällen, die in freier Wildbahn immer zu verzeichnen sind.
Christoph Schäfer
785
Christoph Schäfer aus Gießen schrieb am 23.02.2015 um 11:25 Uhr
Die Wichtigkeit der Schutzgebiete ist unbestritten (meine Rede, siehe 9.2.).
Hoffentlich achten diese unsere selbsternannten Amateur-Jäger, welche ihre Schäferhunde nur selten im Griff haben! ;-)
Hallo Lieber Leser
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von:  Peter Baier

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