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Tanzen: Gießener Standardformationsteam weiter auf Kurs in Richtung 1. Liga

Die Rot-Weiß-Standardformation auf dem Weg in die 1. Liga
Die Rot-Weiß-Standardformation auf dem Weg in die 1. Liga
Gießen | Eine ausgezeichnete Performance lieferte die Gießener Standardformation beim zweiten Ligaturnier der Saison ab. In Berlin unterstrich das Team seine Ambitionen, an der Spitze mitzutanzen. Mit Platz zwei im aktuellen Turnier gehört die Rot-Weiß-Club-Mannschaft zu den Topkandidaten für den Aufstieg in die 1. Bundesliga.

Nur zwei Wochen nach dem Auftaktturnier der 2. Bundesliga der Standardformationen in Bernau war nun die Bundeshauptstadt Berlin das Ziel aller acht Formationen. Insbesondere für die Teams aus Hessen, so auch für die Gießener Mannschaft, hieß dies, erneut eine weite Fahrt von rund 500 Kilometern ins Brandenburgische auf sich zu nehmen.
Beim Gastgeber OTK Schwarz-Weiß-Berlin gehörte das Gießener Team zu den klaren Favoriten. Beim Ligaauftakt in Bernau hatten die Mittelhessen zwei Wochen zuvor sensationell abgeräumt und das Turnier gewonnen. Entsprechend hochmotiviert traten die acht Gießener Standardpaare beim Wettkampf in der Sporthalle Charlottenburg auf.

Die Gießener um Trainer Torsten Meyrowitz ließen nichts anbrennen und lieferten schon im Vorrundendurchgang einen ausgesprochen überzeugenden Vortrag ihrer Choreographie zur Musik von „Queen“ ab. Am Feinschliff des Programms „Bohemian Rhapsody“ hatten die Tänzer seit dem ersten Turnier nochmals kräftig gearbeitet. Der Abstand zum Zweitplatzierten war in Bernau nur sehr gering und man war sich seinem Verfolger und stärksten Konkurrenten, dem Team des Rot-Weiß-Klubs Kassel, bewusst.
In guter Verfassung bestand auch in Berlin kein Zweifel am Erreichen des Großen Finales, das die Rot-Weiß-Formation klar zusammen mit vier weiteren Teams aus Kassel, Friedberg, Bocholt und Bernau bestreiten durfte.

Zum großen Finaldurchgang mahnte Trainer Meyrowitz die 16 Tänzerinnen und Tänzer, einen kühlen Kopf beim engen Duell um den Sieg zu bewahren. Hochkonzentriert schritt die Mannschaft zum Finale auf das Parkett und zeigte eine dynamische und bestens vertanzte Choreographie. Hervorragende Bilderwechsel und die gute Flächenpräsenz der Gießener Standardformation bescherten den Mittelhessen einen guten Ausgangspunkt. Auf der Zuschauertribüne drückte die kleine Abordnung heimischer Fans, allen voran Guido Böhm von „Sannes Stickdesign“ (www.sannes-stickdesign.de), dem offiziellen Sponsor der Gießener Formation, kräftig die Daumen.

Doch die stärkste Konkurrenz der Lahnstädter, das Kasseler Team, wollte nichts verschenken und schob sich diesmal vor die Mittelhessen. Wirklich enttäuscht kann man aber über den Ausgang dieses Ligaturnieres nicht sein, denn nun herrscht an der Spitze Gleichstand zwischen den Nord- und den Mittelhessen. Und auf den Aufstiegsplätzen zur 1. Bundesliga rangieren die Gießener sowieso, schließlich dürfen zwei Teams nach der Saison im Oberhaus mittanzen.

Auf den beiden folgenden Rängen gab es gegenüber dem ersten Turnier keine Veränderungen. Erneut belegte das Team der TSG Terpsichore TSA Friedberg Platz drei, gefolgt von der Mannschaft des TSC Bernau auf Rang vier. Platztausch gab es hingegen auf Platz fünf. Hier rangiert die TSA des TSC Bocholt nun vor der Formation des Dance Sport Team Cologne, die allerdings nur im Kleinen Finale als Sechstplatzierte vertreten waren.

Die Gießener wollen schon beim kommenden Ligaturnier am 7. Februar ihre Ambitionen auf die 1. Bundesliga weiter verfestigen. Das Rot-Weiß-Team bleibt auf Angriffskurs, auch wenn es in zwei Wochen in der Höhle des Löwen antreten muss, Gastgeber ist diesmal nämlich der Rot-Weiß-Klub Kassel.
Die Mannschaft freut sich über Schlachtenbummler, die sie dabei in der Kasseler Sporthalle am Auepark unterstützen. Die heimischen Fans sollten sich auch schon den Termin für das vierte Ligaturnier vormerken: Am 21. Februar findet dieses in der Friedberger Seebachhalle quasi vor den Toren Gießens statt.

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