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Schwangerschaftsabbruch erlaubt - schon 1935

Gießen | Am 28. Januar 1935 wurde in Island als erstem Staat der westlichen Welt der Schwangerschaftsabbruch aud medizinischen und sozialen Gründen legalisiert - eine Konsequenz aus der steigenden Abortrate seit der Weltwirtschaftskrise (1930) . In der Sowjetunion war bereits ab 1920 Abtreibung ohne Einschränkung legal. -
In der BRD können sich wohl noch viele Menschen an die Aktion des "stern" erinnern. Frauen, die auf der Titelseite abgebildet waren, bekannten: Ich habe abgetrieben.

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Kommentare zum Beitrag

Florian Schmidt
4.881
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 28.01.2015 um 11:12 Uhr
Es ist ja auch ein ganz wichtiges Recht.
Florian Schmidt
4.881
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 28.01.2015 um 12:27 Uhr
Ich finde es auch ein schande das es Menschen gibt die Märsche organisieren gegen dieses Recht. Die Durchgeknallte aus Frankfurt, die Organisatorin von dem Pegidia Märschchen zum Beispiel. Da sieht man was für ein Bigottes Wesen diese Dame ist. Schutz des ungeborenen Leben skandieren aber nicht mit der Wimper zucken wenn bereits geborenes Leben vor Lampedusa ins Mittelmeer gluckert. Dazu noch die ganzen "freien Beraterinnen" die vor Kliniken den werdenden Müttern in ihre Entscheidung rein quasseln. Hoffentlich setzen sich diese "Menschen" nicht durch mit ihren Forderungen nach Verboten.
Klaus Stadler
5.167
Klaus Stadler aus Reiskirchen schrieb am 28.01.2015 um 15:17 Uhr
Wo ist den der Unterschied zwischen einen kleinen Menschen der vor Lampedusa ertrinkt und einem Ungeborenen Menschlein,daß bei lebendigen Leib zerstückelt und abgesaugt wird. Es gibt keinen. Mord ist Mord!
Michael Beltz
7.760
Michael Beltz aus Gießen schrieb am 28.01.2015 um 16:02 Uhr
Herr Stadler, es geht hierbei um die Definition, ab wann ein Menschenleben beginnt. Ist das befruchtete Ei schon Leben oder nicht?
Florian Schmidt
4.881
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 28.01.2015 um 18:26 Uhr
Herr Stadler, es gibt sehr viele sehr gute Gründe für einen Schwangerschaftsabbruch. Dieses verurteilende Gedankengut ist einfach widerlich.
Florian Schmidt
4.881
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 28.01.2015 um 18:38 Uhr
PS. Ich kann schon verstehen warum gerade die Kirchen und Christen so hinter dem Schutz des ungeborenen Lebens stehen. Als Priester wird man auch weiter seine Bedürfnisse haben und dann kommen einem Kinder aus zerrütteten Verhältnissen oder mit schwieriger Biografie gerade recht.
Christine Stapf
8.217
Christine Stapf aus Gießen schrieb am 28.01.2015 um 18:48 Uhr
Herr Schmidt Ihr letzter Kommentar ist widerlich, das sage ich als Christ !!
Florian Schmidt
4.881
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 28.01.2015 um 19:17 Uhr
Das ist ihr gutes Recht, genau wie es das Recht einer jeden Frau sein sollte eine abtreibung durchzuführen ohne als Mörderin beschimpft zu werden.
Was ist wenn die Schwangerschaft das Leben der Mutter bedroht oder des Kindes? Wenn eine schwere Behinderung abzusehen ist die das Kind zu einem Vollpflegefall werden lässt oder bereits so auf die Welt bringt? Was ist mit einer Schwangerschaft in Folge einer Vergewaltigung. Was ist wenn die Empfängnis durch fragwürdige Verhütungsmethoden entsteht weil gewisse Institutionen eine mittelalterliche Sexualmoral haben?
Christoph Schäfer
785
Christoph Schäfer aus Gießen schrieb am 28.01.2015 um 20:04 Uhr
Es gibt sicher gewichtige Gründe ... aber z.B. nicht, dass erst der Lamborghini in die Garage muss, oder die Weltreise schon geplant war ...
Christoph Schäfer
785
Christoph Schäfer aus Gießen schrieb am 28.01.2015 um 20:07 Uhr
Herr Beltz, zwischen befruchtetem Ei und Geburt ist ein langer Weg. Lassen Sie sich mal eine Ultraschallaufnahme einer Schwangeren zeigen, dann wissen Sie es.
Florian Schmidt
4.881
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 28.01.2015 um 20:13 Uhr
Das sicher nicht, aber wie soll es denn gemacht werden? Jede Frau vor ein Tribunal stellen, das dan gnädig den daumen hebt oder senkt?
Jutta Skroch
13.688
Jutta Skroch aus Buseck schrieb am 28.01.2015 um 20:29 Uhr
Ich bin der Meinung, dass eine Frau das Recht auf Selbstbestimmung haben sollte, ob sie ein Kind austragen möchte oder nicht. Eine Beratung, sich evtl. doch für das Kind zu entscheiden, fände ich schon hilfreich. Manchmal ist eine werdende Mutter einfach nur verzweifelt, wie sie es allein schaffen soll. Hier Lösungen aufzuzeigen, finde ich nicht verkehrt.
Wenn aber das Kind schon von vornherein abgelehnt wird, warum auch immer, da sollte man den Abbruch erlauben. Es gibt genügend ungeliebte Kinder auf der Welt. Es ist niemanden damit gedient, das Kind auf die Welt zu bringen, am allerwenigsten dem Kind. Die wenigsten Mütter werden sich die Entscheidung leicht machen, denn es besteht die Gefahr, danach kein Kind mehr auf die Welt bringen zu können. Das Muttergefühle angeboren sind, das wage ich zu bezweifeln.

@Michael und Christoph Schäfer,
ab wann Leben Leben ist, darüber werden sich die Menschen auch in hundert Jahren noch streiten. Dafür gibt es ja auch die Regelung, bis wann ein Schwangerschaftsabbruch erlaubt ist.

@Christoph Schäfer,
Leuten, denen der Lamborghini wichtiger ist als ein Kind, finden sehr viel leichter eine Möglichkeit eine Schwangerschaft abzubrechen, als jemand, der vielleicht von Hartz 4 lebt und nicht weiß, wie es weiter gehen soll.
Florian Schmidt
4.881
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 28.01.2015 um 21:10 Uhr
Frau Skroch, es gibt Beratung und Beratung. Was sich da an Helferinnen teilweise tummelt sind in dieser Frage reine Überrederinnen und wollen garnichts ergebnisoffen beraten.
Christoph Schäfer
785
Christoph Schäfer aus Gießen schrieb am 28.01.2015 um 21:53 Uhr
@Jutta Skroch
Wenn sich junge Frauen aus finanziellen Gründen zur Abtreibung genötigt sehen, hat dies mit "Freiheit" und "Selbstbestimmung" nichts zu tun, vielmehr ist es ein Armutszeugnis für unsere Wohlstandsgesellschaft.

@Florian Schmidt
Wenn sie vom Überreden zum Austragen sprechen, sollten Sie allerdings auch bedenken, dass junge Frauen großer Gefahr ausgesetzt sind, zur Abtreibung z.B. vom künftigen Vater genötigt zu werden, welcher nicht bereit ist Verantwortung zu übernehmen, wenn die Abtreibung allzu leicht gemacht wird.
Florian Schmidt
4.881
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 28.01.2015 um 22:19 Uhr
Dafür gibt es ja die vorherige Beratung. Von einer neutralen Stelle die wirklich alle Möglichkeiten aufzeigt. Dafür braucht es aber wie gesagt unvoreingenommene Stellen.
Christoph Schäfer
785
Christoph Schäfer aus Gießen schrieb am 29.01.2015 um 10:42 Uhr
Da haben Sie selbstverständlich recht, Herr Schmidt.
Christoph Schäfer
785
Christoph Schäfer aus Gießen schrieb am 29.01.2015 um 10:42 Uhr
Da haben Sie selbstverständlich recht, Herr Schmidt.
Florian Schmidt
4.881
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 29.01.2015 um 13:28 Uhr
Ich frage mich nur warum die pauschale "Abtreibung ist Mord" Fraktion sich nicht offen an der Diskussion beteiligt.
Ilse Toth
38.609
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 29.01.2015 um 19:15 Uhr
Schauen Sie sich bei youtube die Abtreibung eines Kindes an. Was im Bauch einer Frau wächst, ist nicht das Eigentum der Frau. Es ist ein selbstständiger Mensch, der je nach Alter des Fötus zerstückelt wird, ehe er abgesaugt wird. Ich werde niemanden Vorschriften machen, denn jeder muss wissen was er tut und wie er ein Leben lang damit umgeht.
Torsten Herwig
339
Torsten Herwig aus Langgöns schrieb am 29.01.2015 um 19:28 Uhr
War ja klar, das wieder einer das Totschlagargument "der Vater des Kindes drängt sie dazu" bringt.
Schon mal darüber nachgedacht, dass es auch genug Männer gibt, die das Kind gerne gehabt hätten, sie aber KEINERLEI Mitspracherecht haben?
Zahlen dürfen sie, oh ja, das immer. Mitreden? Nö, da heisst es ganz schnell "mein Bauch gehört mir".
Ja richtig, Mädel, dein BAUCH gehört dir, aber der INHALT ist 50:50!
Florian Schmidt
4.881
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 29.01.2015 um 20:27 Uhr
Dann werden sie doch Schwanger Herr Herwig, mit all den Begleiterscheinungen und möglichen Risiken.
Frau Toth. Was ist es denn für ein Leben wenn man Dank der modernen Diagnostik voraussagen kann dass dieses Kind schwerstbehindert und nur unter künstlicher Lebenserhaltung existieren wird können? Oder was ist wenn ein Risiko für die Mutter besteht oder das Kind aus einer Vergewaltigung resultiert? Hier gibt es zu viele Faktoren die dagegen sprechen irgendetwas absolutes zu erklären.
Torsten Herwig
339
Torsten Herwig aus Langgöns schrieb am 30.01.2015 um 08:25 Uhr
Herr Schmidt, keine Frau MUSS schwanger werden! Oder steht das irgendwo im Gesetz? Die einseitig sexistischen Zwangsdienste für Männer wurden "als Ausgleich" dafür gesehen, "weil ja die Frauen die Kinder kriegen und daher für eine Zeit ausfallen". Nur gibts in diesem Land keinen Geburtenzwang für Frauen (sieht man ja, wie die Geburtenzahlen in den letzten Jahren "explodert" sind...)
Das Prinzip der Gleichberechtigung sollte man schon konsequent verfolgen, nicht nur da, wo es einem gerade in den Kram passt.


Frau Keiner, wird Ihnen das nicht irgendwann langweilig, immer wieder und wieder die selben (seit Jahren mehrfach längst widerlegten) feministischen Allgemeinplätzchen von sich zu geben? Lesen bildet, warum lesen Sie dann nicht mal spaßeshalber die Quellen, die ich in meinen Beiträgen stets verlinke? Das könnte durchaus helfen...
Christoph Schäfer
785
Christoph Schäfer aus Gießen schrieb am 30.01.2015 um 09:04 Uhr
@Tosten Herwig: "Ja richtig, Mädel, dein BAUCH gehört dir, aber der
INHALT ist 50:50! "
Besitzansprüche sind hier völlig fehl am Platz, sowohl für "Mädels" als auch für "Bübchen"!
Das sollte schon das "salomonische Urteil", Herr Schmidt mag mir den biblischen Bezug verzeihen, nachhaltig deutlich gemacht haben!
Torsten Herwig
339
Torsten Herwig aus Langgöns schrieb am 30.01.2015 um 10:24 Uhr
Herr Schäfer, beim Salomonischen Urteil stritten zwei Frauen um ein Kind, von denen eine die echte Mutter war. Das kann man wohl kaum mit der Rolle von Vater und Mutter zum Kind vergleichen!

Aktuell ist es so, dass ein Vater keinerlei Mitspracherecht hat, aber, sofern die Frau sich - auch gegen seinen Willen - für das Kind entscheidet, dafür gerade zu stehen hat. ER hat ausschließlich Pflichten.
Umgekehrt muss eine Frau überhaupt nicht gerade stehen. Sie kann das Kind einfach bekommen und ohne ihn großziehen, es bekommen und in die Babyklappe legen, oder es zur Adoption freigeben, oder es einfach abtreiben. Eine Frau kann sich problemlos vom Kind und jeglicher Verantwortung dafür lossagen, ein Vater wird IMMER in Regress genommen, egal ob er das Kind wollte oder nicht.
Echte Gleichberechtigung sieht anders aus.
Christoph Schäfer
785
Christoph Schäfer aus Gießen schrieb am 30.01.2015 um 10:59 Uhr
Ich wollte Ihnen, Herr Herwig, mit dem Hinweis auf das salomonische Urteil lediglich aufzeichnen, wie wenig zielführend Ihre permanente fifty/fifty Aufrechnerei ist. Der Versuch ist leider misslungen!
Ilse Toth
38.609
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 30.01.2015 um 11:05 Uhr
Es geht doch hier nicht darum, ob Mutter oder Vater mehr Rechte und Pflichen an einem Kind haben. Es geht darum, dass ein Kind nicht auf die Welt kommen soll, weil es aus unterschiedlichen Gründen nicht in die Lebensplanung passt. Es gibt heute viele Möglichkeiten, keine Kinder zu zeugen. Es gibt ebenso viele Möglichkeiten, ein Kind zu bekommen und es in Obhut zu geben, wenn die Mutter das Kind nicht groß ziehen kann. Es gibt keinen Grund, Leben zu vernichten mit zwei Ausnahmen- das Leben der Mutter ist gefährdet oder das Kind hat eine Behinderung, die sein Leben zur Qual werden läßt.
Ilse Toth
38.609
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 30.01.2015 um 11:05 Uhr
Es geht doch hier nicht darum, ob Mutter oder Vater mehr Rechte und Pflichen an einem Kind haben. Es geht darum, dass ein Kind nicht auf die Welt kommen soll, weil es aus unterschiedlichen Gründen nicht in die Lebensplanung passt. Es gibt heute viele Möglichkeiten, keine Kinder zu zeugen. Es gibt ebenso viele Möglichkeiten, ein Kind zu bekommen und es in Obhut zu geben, wenn die Mutter das Kind nicht groß ziehen kann. Es gibt keinen Grund, Leben zu vernichten mit zwei Ausnahmen- das Leben der Mutter ist gefährdet oder das Kind hat eine Behinderung, die sein Leben zur Qual werden läßt.
Ilse Toth
38.609
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 30.01.2015 um 11:08 Uhr
Es geht nicht darum, wer für ein Kind die meiste Verantwortung hat, sondern darum, dass ein Kind auf die Welt kommen kann.
Herr Schmidt, wenn das Leben der Mutter in Gefahr ist, oder das Kind mit schweren Behinderungen geboren wird, dann stimme ich einer Abreibung zu, wenn die Mutter so entscheidet.
Wir leben in einem freien Land, indem es Möglichkeiten genug gibt, nicht schwanger zu werden.
Ilse Toth
38.609
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 30.01.2015 um 11:12 Uhr
Es tut mir leid für die mehrfache Einstellung, keine Ahnung was passiert ist.
Torsten Herwig
339
Torsten Herwig aus Langgöns schrieb am 30.01.2015 um 11:52 Uhr
Seltsam, wann immer Männer in irgendeinem Bereich dominieren, wird von Frauenseite sofort die Hälfte eingefordert. (sofern sie davon Vorteile haben, 50 Prozent Frauen an der Feindlinie oder Kanalreinigerinnen zählen da selbstredend nicht dazu)
Dort, wo Frauen mehr RECHTE haben, will frau dann aber ganz plötzlich nicht mehr aufrechnen...
Christoph Schäfer
785
Christoph Schäfer aus Gießen schrieb am 30.01.2015 um 12:39 Uhr
Vergebene Liebesmüh Frau Toth. Es geht Herrn Herwig nicht um den konreten Inhalt des Beitrags sondern um einen Aufhänger für sein immer gleiches Thema. Da ist Kanalreinigung ebenso willkommen wie ungeborenes Leben.
Torsten Herwig
339
Torsten Herwig aus Langgöns schrieb am 30.01.2015 um 12:56 Uhr
Tatsächlich Herr Schäfer?
Den Balken im eigenen Auge...

"[..] sollten Sie allerdings auch bedenken, dass junge Frauen großer Gefahr ausgesetzt sind, zur Abtreibung z.B. vom künftigen Vater genötigt zu werden, welcher nicht bereit ist Verantwortung zu übernehmen [..]"

Ihre eigenen Worte! Wenn Sie sich an "meinem immer gleichen Thema" stören - dann bringen Sie halt nicht solche Phrasen!
Florian Schmidt
4.881
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 30.01.2015 um 15:18 Uhr
Welches Problem mit Frauen und ihren Entscheidungen haben sie eigentlich Herr Herwig?
Torsten Herwig
339
Torsten Herwig aus Langgöns schrieb am 30.01.2015 um 15:22 Uhr
Herr Schmidt, jetzt bin ich aber doch ein wenig enttäuscht von Ihnen, dass Sie jetzt auch die (ansonsten hier ja übliche) Tour fahren, auf sachliche Argumente mit latenten, persönlichen Unterstellungen (auch gerne in Frageform) zu reagieren!
Michael Beltz
7.760
Michael Beltz aus Gießen schrieb am 30.01.2015 um 17:03 Uhr
In erster Linie sollen Frauen selbst entscheiden; schließlich geht es gelegentlich um ihr eigenes Leben.
Fauen sind Menschen, die sich von keiner Religion oder ähnlichem instrumentalisieren müssen.
Mit dem Thema Schwangerschaftsabbruch sollte nicht leichtfertig umgegangen werden. Es sollten aber auch keine ideologischen Hürden aufgebaut werden.
Jutta Skroch hat darüber sehr einfühlsam geschrieben (28.01)..
Torsten Herwig
339
Torsten Herwig aus Langgöns schrieb am 30.01.2015 um 19:34 Uhr
Herr Beltz,

"in erster Linie geht es gelegentlich um ihr eigenes Leben".

Dass das Leben des Vaters dadurch auch extrem tangiert und teilweise komplett umgekrempelt wird, werden sie aber nicht in Abrede stellen, oder?
Wieso haben diese dann keinerlei Mitbestimmungsrechte?

Würde es nicht das Geschlechterklima entkrampfen, wenn mann die gleichen Rechte hätte und sich sicher sein könnte, dass frau sein Leben nicht nach eigenem Gusto zwangsverändern könnte, und so beide Partner zu gegenseitiger Verantwortung und Respekt angehalten wären?
Wäre es für Kinder nicht auch besser, in beiderseitigem Einvernehmen der Eltern als Wunschkinder zur Welt zu kommen? Das Ganze noch garniert mit einem obligatorischen Abstammungstest bei Geburt, so dass Kuckuckskinder der Vergangenheit angehörten.

Wäre das nicht eine Welt, in der Mann und Frau wieder auf Augenhöhe wären, was im Endeffekt den Kindern zugute käme und womöglich sogar auch die Trennungs/Scheidungsraten zerrütteter Beziehungen senken würde?
Birgit Hofmann-Scharf
10.362
Birgit Hofmann-Scharf aus Gießen schrieb am 30.01.2015 um 19:48 Uhr
Es gibt viele Beweggründe, weshalb eine Schwangerschaft ungewollt sein kann. Prekäre finanzielle Bedingungen, die Arbeitsplatzsituation, gesundheitliche Situation oder Schwierigkeiten in der Partnerschaft lassen evtl eine Schwangerschaft in Frage stellen. In dieser problmeatischen Situation haben Frauen aber auch Anspruch auf Unterstützung und Beratung. ( z. B. Pro Familia, die gute Arbeit leisten )

Weder Partner, Familie, Ärzte oder staatliche Behörden dürfen die Entscheidung eines Schwangerschaftsabruch durch Druck beeinflussen.

Und das soll bitte auch so bleiben !
Keine Chance den " Pfuschern" !

Im Gegenzug dazu, gibt es viele Frauen / Partnerschaften, die keine Kinder bekommen können.
Das ist leider nun mal so !
Florian Schmidt
4.881
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 30.01.2015 um 19:58 Uhr
Herr Herwig, wollen sie eine Frau zwingen ein Kind auszutragen? Darauf läuft die 50/50 Kiste doch raus.
Nicole Freeman
10.762
Nicole Freeman aus Heuchelheim schrieb am 30.01.2015 um 20:28 Uhr
der mann hat die moeglichkeit bei der familienplanung mit zu reden.
das nennt sich verhuetung ! frau back so einfach ist es nicht. fuer eine kuenstliche befruchtung muessen bestimmte dinge erfuellt sein. z. b. verheiratet sein.
ausser frau nutzt die besenkammer
Torsten Herwig
339
Torsten Herwig aus Langgöns schrieb am 30.01.2015 um 20:37 Uhr
Herr Schmidt, wieviele Männer werden in diesem Land zum Vatersein (*räusper* äh, "zu ihrem Glück") gezwungen, ob sie das Kind (oder überhaupt nur eine Beziehung) wollten oder nicht?!
Und die Vaterrolle wird dabei nur allzu oft auf die reine Zahlesel-Funktion reduziert.
Es wird doch immer so gerne über "Verantwortung" fabuliert. "Der Kerl solle gefälligst die Verantwortung für sein Tun übernehmen."
Und für die Damen soll das nicht gelten?
Gleichberechtigung heisst für mich immer noch "Gleiche Rechte und Gleiche Pflichten für beide Seiten" und nicht "Mehr Rechte und Weniger Pflichten für eine Seite".
Ilse Toth
38.609
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 30.01.2015 um 20:48 Uhr
Herr Herwig, Ihre Argumente sind zum "kugeln"! Wie zwingt man einen Mann dazu, Vater zu werden? Setzt man ihn "Schach matt", raubt seinen Samen, flitzt zum Frauenarzt , der den Rest erledigt? Seit der Besenkammerbefruchtung scheint es ja auch anders zu gehen! ;-) Schwangerschaftsabruch ist ein ernstes Thema, über das man eigentlich nichts witzeln sollte. Und Männer, die keine Kinder wollen, haben die Möglichkeit, sich sterilisieren zu lassen. Dann sind sie geschützt vor dem Samenraub der Frauen.
Torsten Herwig
339
Torsten Herwig aus Langgöns schrieb am 30.01.2015 um 21:00 Uhr
Frau Toth,
ist ja ganz lustig, aber ich denke, niemand kauft Ihnen ab, dass sie nicht verstehen würden, wie genau das gemeint ist!

Und Sterilisation (bzw. Vasektomie) ist ein Thema, über das Männer nachdenken können, wenn sie mit dem Thema Nachwuchs endgültig ABGESCHLOSSEN haben.
Oder wollen Sie allen Ernstes allen jungen Männern oder gar Teenagern raten, "sich doch halt sterilisieren zu lassen", wenn sie JETZT NOCH keine Kinder wollen?!
Torsten Herwig
339
Torsten Herwig aus Langgöns schrieb am 30.01.2015 um 21:08 Uhr
Vasektomie kann man theoretisch rückgängig machen, es kostet jedoch ein Vielfaches der ursprünglichen Operation und es gibt KEINE 100prozentige Erfolgsgarantie! Man sollte eine Vasektomie also SEHR GUT überdenken!
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