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Oberbürgermeisterin übernimmt Schirmherrschaft für die Kirchenmusik

von links nach rechts: Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz, Organist und Initiator Jakob Ch. Handrack, Regionalkantor Ralf Stiewe
von links nach rechts: Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz, Organist und Initiator Jakob Ch. Handrack, Regionalkantor Ralf Stiewe
Gießen | Unter der Ägide der Freunde und Förderer der Pfarrei St. Thomas Morus Gießen e.V. haben die kirchenmusikalischen Aktivitäten, maßgeblich initiiert durch C-Kirchenmusiker und Organist Jakob Ch. Handrack, im letzten Jahr an der St.-Thomas-Morus-Kirche eine neue Aufmerksamkeit erfahren. Neben den seit fünf Jahren bestehenden Orgelvespern haben Konzerte mit dem St. Petersburger Vokalensemble, dem EOS Opera Ensemble aus Köln und der Aufführung der "Passion Of St. Thomas More" sowie dem Öhringer Kirchenmusiker Patrick Gläser und seiner Konzertreihe "Orgel rockt" einen neuen kulturellen Akzent in Gießen gesetzt.
Oberbürgermeisterin und Kulturdezernentin Dietlind Grabe-Bolz würdigte diese Bemühungen mit der Zusage ihrer Schirmherrschaft zugunsten dieser Art von Konzerten, die immer auch die Schnittstelle suchen zwischen Feiern mit geistigen Charakter und Veranstaltungen kultureller Art.

"Sehr gern nehme übernehme ich die Schirmherrschaft für eine Konzertreihe an St. Thomas Morus", erklärte Oberbürgermeisterin Grabe-Bolz ihre Bereitschaft und dankte an dieser Stelle allen, "die sich für die kirchenmusikalischen Aktivitäten an St. Thomas Morus engagieren und mit dieser noch relativ jungen Konzertreihe zur kulturellen Vielfalt und Qualität in unserer Stadt beitragen.“

Neben den drei in kirchenmusikalischer Hinsicht in Gießen bedeutsamen Kirchen von St. Bonifatius, der Evangelischen Johannes- und Petrusgemeinde, hat sich in St. Thomas Morus eine rege, kirchenmusikalische Aktivität entwickelt.

Die Oberbürgermeisterin weiter: „Kirchenmusik ist aus unserer Gesellschaft nicht wegzudenken: über ihren Anteil an der Liturgie hinaus ist das große Angebot der Musik in unseren Kirchen ein wunderbare Bereicherung des städtischen Konzertlebens.
Allein auf Grund der kirchlichen Ensemble- und Chorarbeit ist für uns die Kirchenmusik ein wesentlicher und qualitätsvoller Bestandteil unserer kulturellen Bildung."

Das kommende Jahr verspricht ein ehrgeiziges Programm. Als feste Veranstaltung im Veranstaltungskalender der Stadt werden die Orgelvespern im Monatswechsel ihren Platz einnehmen.

"Ohne dieses von Vielen getragene Musikangebot wäre unsere Stadt nicht das, was sie ist - eine Stadt, in der sich immer mehr Menschen wohl fühlen, Menschen unterschiedlicher Herkunft, unterschiedlichen Alters und mit sehr unterschiedlichen Interessen."

Informationen finden online unter musik-in.gs80.de. Die nächste Orgelvesper findet am Sonntag, den 8. Februar 2015 um 16 Uhr in der St.-Thomas-Morus-Kirche statt. Dann wird Regionalkantor und A-Kirchenmusiker Nicolo Sokoli (Bad Nauheim) zu Gast sein und passend zur fünften Jahreszeit ein nicht ganz so ernst gemeintes Programm auflegen.

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https://www.orgel-information.de/News/2020/6/20200609_3.html

Kommentare zum Beitrag

Florian Schmidt
4.880
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 27.01.2015 um 22:33 Uhr
Politik und Kirche sollten doch eigentlich getrennt sein. Dürfen wir denn aus was aus dem kargen Haushalt für das Gedudel zahlen?
Martin Wagner
2.705
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 28.01.2015 um 06:34 Uhr
Genau "Politik und Kirche strikt trennen!" Herr Schmidt.

Schirmherrschaft ist in der Regel eine symbolische Angelegenheit. Ich denke da fliesst kein Cent. Deswegen verstehe ich nicht, dass die Herren Handrack und Stiewe sich an eine Person "ranhängen", die meiner Meinung nach in ein paar Monaten "weg ist vom Fenster". Ob die oder der Nachfolger/in das weiter macht steht dann in den Sternen.

Die OB ist in Giessen so unbeliebt, da ist die "Schirmherrschaft" eher ein Nachteil als ein Vorteil für die lokale Kirchenmusik. Ich hoffe nicht, dass die zwei Herren da versteckt Wahlwerbung machen wollen. Früher predigte der Pfarrer so am Wahltag von der Kanzel, dass ja auch der letzte Gottesdienstbesucher nach dem Kirchgang im Wahllokal sein Kreuzchen bei der Partei mit einem "C" im Namen machen musste .... ich bin mir da nicht sicher, ob sich die Zeiten (etwas) geändert haben oder ob die beiden Herren denken, dass die Partei der OB auch so etwas wie die besagte Partei darstellt.

Nicht falsch verstehen: Ich bin nicht der Meinung, dass jetzt der Pfarrer für die Partei mit dem "S" im Namen Werbung machen soll. Trennung von Kirche und Staat heisst eindeutig: Pfarrer halte was die Wahlentscheidung deiner Schäfchen betrifft einfach deine Klappe ....!"

"Gedudel" - okay, das ist ihre Meinung Herrr Schmidt. Ich streite nicht über Geschmack.
Karl-Ludwig Büttel
3.855
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 28.01.2015 um 12:25 Uhr
Eine Schirmherrschaft wird immer in Erwartung von einer Gegenleistung vergeben. Die OB hat dafür in Ihrem Haushalt ein extra Budget. Die Höhe und die Art der Zuwendung fallen je nach Anlass unterschiedlich aus.
Christine Stapf
8.211
Christine Stapf aus Gießen schrieb am 28.01.2015 um 18:30 Uhr
Die Oberbürgermeisterin weiter: „Kirchenmusik ist aus unserer Gesellschaft nicht wegzudenken: über ihren Anteil an der Liturgie hinaus ist das große Angebot der Musik in unseren Kirchen ein wunderbare Bereicherung des städtischen Konzertlebens.
Allein auf Grund der kirchlichen Ensemble- und Chorarbeit ist für uns die Kirchenmusik ein wesentlicher und qualitätsvoller Bestandteil unserer kulturellen Bildung."

Frau Grabe-Bolz, da kann ich Ihnen nur zustimmen !
Martin Wagner
2.705
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 29.01.2015 um 06:26 Uhr
Herr Büttel - vielen Dank das mit der Gegenleistung war mir bisher nicht bekannt.
Hallo Lieber Leser
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von:  Jakob Handrack

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