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Gedenken an die Befreiung des KZ-Auschwitz-Birkenau

von Michael Beltzam 27.01.20151083 mal gelesen5 Kommentare
Gießen | Im Gedenken an die Befreiung des KZ-Auschwitz-Birkenau durch die Rote Armee wurde der 27. Januar - in Deutschland seit 1996 als "Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus" gesetzlich verankert - von der UNO als Internationaler Holocaustgedenktag eingeführt.
Es ist sicher positiv zu bewerten, dass der Verbrechen der Faschisten und damit ihrer Opfer gedacht wird. Der Frage wird gerne ausgewischen, warum dies alles nicht schon lange geschehen ist. Vor 60, 50 und 40 Jahren lebten wohl immer noch zu viele an den faschistischen Verbrechen Beteiligte. In Justiz, Regierung und Verwaltung hatten sie ihren Einfluss und konnten so manches verhindern.
Heute geht es noch darum, alles zu delegitimieren, was kommunistsch sein könnte oder ist. Die Rote Armee wird selten genannt. Demnächst soll die Selbstbefreiung von Buchenwald als geschichtliche Tatsache revidiert werden.

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Kommentare zum Beitrag

H. Peter Herold
29.390
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 27.01.2015 um 15:19 Uhr
Meinst Du dieses Buch? Editorische Anmerkungen

Dietmar, Udo
"Häftling ... X ... in der Hölle auf Erden!"
Herausgegeben vom Land Thüringen Landesamt für Arbeit und Sozialfürsorge. Opfer des Faschismus.
Thüringer Volksverlag, 1945

Wahr oder Erzählung? Ich war da nicht dabei, also kann ich nichts dazu sagen.
Klaus Stadler
5.167
Klaus Stadler aus Reiskirchen schrieb am 28.01.2015 um 12:30 Uhr
Lieber Herr Beltz,als Buchenwald befreit war wurde es zwischen 1945-1950 als - Sowjetisches Speziallager NR.2 vom NKWD weiter geführt. Die Gedenkstätte dazu ist in Buchenwald zu besichtigen. Insgesamt waren 10 Lager und drei Gefängnisse in der DDR bis 1950 voll in Betrieb.
H. Peter Herold
29.390
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 28.01.2015 um 20:37 Uhr
Hat also die DDR in guter deutscher Tradition das fortgesetzt, was Gestapo und SS begonnen haben?
Michael Beltz
7.779
Michael Beltz aus Gießen schrieb am 31.01.2015 um 16:23 Uhr
Gewiss wurde das Lager, in dem von Deutschen Millionen ermordet wurden, dazu benutzt, derartige Verbrecher einzusperren. Das ist nichts Neues, nun wird jedoch versucht, die Geschichte umzuschreiben und das Hauptaugenmerk auf die von Ihnen, Herr Stadler, genannte Nutzung nach 1945 zu lenken.
H. Peter Herold
29.390
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 31.01.2015 um 23:28 Uhr
Ich habe mir vor wenigen Jahren Buchenwald, war gerade in der Nähe, angesehen. Ein Grauen mit deutscher Gründlichkeit inszeniert.
Wer es einmal gesehen hat, den Keller in dem an Haken an der Wand die Häftlinge erhängt wurden. Nicht mit dem sofortigen Genickbruch, nein durch quasi Erwürgen/Ersticken. Qualvoll.

Und nur am Rande. Da nahegelegene Weimar war die erste sogenannte "Führerhauptstadt"
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von:  Michael Beltz

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Michael Beltz
7.779
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