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Frisurenmode Herbst/Winter im Mathematikum in Gießen

Bild 13 "Freigesprochene" mit Prüfern und Mitgliedern vom ZV.
Bild 13 "Freigesprochene" mit Prüfern und Mitgliedern vom ZV.
Gießen | Form? Vollendet? Und Stil? Echt! – Die neuen Trendlooks machen mehr aus Haaren.
Die Frisuren für Herbst/Winter dürfen fast alles sein: Natürlich, kunstvoll cool, klassisch, extravagant, rebellisch. Hauptsache Stil und Klasse stimmen. Beides garantiert die perfekte Symbiose aus Schnitt, Form und Farbe. Die neuen Looks des Zentralverbandes des Deutschen Friseurhandwerks (ZV) und der Friseur- Innung Gießen setzen Trends in Sachen Chic und Lifestyle. Eine Mode für Kenner und alle die es werden wollen.

Winterzeit ist Modezeit. Jetzt zählt das Mehr, nicht das Weniger. Gegen Kälte, Nässe, graue Tage. Für mehr Chic, mehr Ausstrahlung und mehr gute Laune. Dafür haben die Modemacher des Zentralverbandes ausgefeilte Schnitte mit ausgefallenen Stylings und ausdrucksstarken Farben kombiniert. Das Ergebnis: formvollendete Looks , die in Sachen Stil und Klasse den Mainstream immer ein Stück voraus sind. Die neue Trendkollektion Herbst/Winter 2008/2009 überzeugt mit hochwertigen Styles und zelebriert die modische Lust am Außergewöhnlichen.

Zu den wichtigen Themen und Motiven gehören Natural Beauty, Glamour –Chic, Geometric
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Trends (7)Frisuren (1)Friseurhandwerk (4)
Design, klassische Ästhetik und einmal mehr der Rockstyle. Bei den Damentrends spielen starke Ponyoptiken eine große Rolle, bei den Männern sind es die markanten Schnittprofile. Im Bereich Farben wird weiter auf Knalleffekte verzichtet: Blond-, Rot-, und Brauntöne bleiben gedeckt, bestechen dafür durch Farbtiefe, Glanz und modische Akzente. Vorbilder für die neuen Trends finden wir in der deutschen Modelszene. Die Outfits auf den Laufstegen der Castingshow „Germany´s next Topmodel“ waren wichtige Impulsgeber für die Modemacher vom Zentralverband des Deutschen Friseurhandwerks (ZV). Anregungen fanden sie darüber hinaus im Hollywood der 40er-Jahre und natürlich beiden Celebrities des internationalen Film und Musikgeschäfts.

Ob kurzes Haar oder langes, ob glattes oder bewegtes, die ZV-Trendkollektion präsentiert viele Spielarten und sind modisch perfekt in Szene zu setzen. Das aufregende Spiel mit Form und Farbe, mit Länge und Proportion, mit technischer Präzision und kreativer Fantasie macht die nuen Looks zu den umstrittenen „Hinguckern“ der Saison.

Am vergangenen Sonntag präsentierten die Meisterbetriebe der Friseur - Innung Gießen die neuste Frisurenmode Herbst/Winter 2008/2009 und übergaben, bei einer Freisprechungsfeier den Auszubildenden vom Winter 2007/2008 und Sommer 2008, die Gesellenbriefe.

Bild 1
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Als erstes Mario Siedler ( Stellvertretender Innungsobermeister) zeigte an drei Modellen (Bild 1) worauf des bei den neuen Make-up Trends ankommt. Inspiriert wird er durch Germany´s next Topmodel, Amy Winehouse und Christina Aquilera.
Als erstes präsentierte Mario Siedler „Hollywood-Glamour – das Make-.up für den Galaauftritt“ (Bild 2 u. 3)). Auffallend ist die extravagante Augenpartie. Die schwarze Umrandung läuft nach außen spitz zu, bleibt jedoch innen offen und wird durch wissen Kajal am unteren Wimpernrand ergänzt. Der Kontrast zwischen mattem Teint und knallig roten Lippen verströmt jede Menge Sex Appeal.
Am zweiten Model zeigte er „Katzenaugen“ – ein Look voller Leidenschaft und Gefühl (Bild 4 u. 5)). Dafür werden die Augen in tiefen Beerentönen gehalten. Der dunkelviolette Lidschatten hellt nach außen auf und geht zur Augenbraue hin in ein irisierendes Weiß über. Schwarze Wimpern verstärken den Effekt. Eher zarte Farbakzente setzen die hellrosé Lippen auf ebenmäßigen Taint.
Am letzen Model (Bild 6 u. 7) zeigt Mario Siedler „Schneewittchen“ – eine märchenhafte Magie geht von den winterlichen Blautönen aus. Die runde Augenform beginnt im Zentrum mit einem Mitternachtsblau, das zu allen Seiten hin in helleren Tönen ausschattiert wird. Dazu schwarze, sternförmige Wimpern. Ein heller Teint mit wenig Rouge und leint rosé schimmernde Lippen komplettieren den Look.

Bild 2
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Anschließend wurden die neusten Frisurentrends gezeigt. Steffen Friedrichs zeigte den neuen Trend-Mix aus Rock´n´Roll und Beats (Bild 8). Der rebellische „Jugendstil präsentiert sich lässiger und cooler denn je. Ein Mann kann sehr schön sein, vorausgesetzt er trägt die richtige Frisur.
Eine die lässig und Cool ist, ohne an Chic zu verlieren. Eine mit der selbst Stars wie Jonny Depp noch an Attraktivität gewinnen. Musikalisch gesehen ist sie so etwas wie der Mix aus Rock´n´Roll und Beat. Als Basis dient ein Pilzkopf der seitlich und im Nacken deutlich reduziert wird. Das Deckhaar bleibt kompakt. Im Fokus steht der lange, spitz zugeschnittene Pony. Für farblichen Pep sorgt ein metallischer Braunton mit leichten Reflexen. Eine jugendliche Frisur mit Kultcharakter. Zurückfrisiert entsteht ein rebellischer Rock´n´Roll –Look, nach vorn gestylt eine freche Variante des College-Styles.
Die zweite Herrenfrisur stylte Cimberley Bremer (Bild 9). Nach dem Motto „Cäsar trifft Mr. Spock“ zeigte sie den zeitlos schönen und sehr markanten Männerlook für kurzes Haar.
Bild 3
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Authentisch, Autark, Ausdrucksvoll. Drei Aussagen eine Frisur. Nur wenige maskuline Looks
Sind so zeitlos wie der aktuelle Shortcut für Männer. In variierender Form findet sich diese markante Ästhetik über alle Epochen hinweg immer wieder. Vom antiken Rom bis zu den modernen Science-Fiction-Fantasien in Film und Mode. Charakteristisch sind der kurze, leicht fransig geschnittene Pony, weich definierte Konturen und die insgesamt grobe Textur des Haares. Die Farbe unterstreicht den klassischen und zugleich sportiven Chic. Harmonische Brauntöne in metallischem Mattglanz. Eine unkomplizierte Frisur mit variablen Stylingmöglichkeiten. Für Männer, die sich Mode unverfälscht und elementar wünschen.


Die Frisur die Nicole Hoffmann vorstellt (Bild 10) ist Luxus-Look direkt vom Laufsteg. Natürlich, edel und laufstegerprobt. Blickfang garantiert. Die neue Frisur ist ein echter Catwalk-Look. Inspiriert durch Germany´s next Topmodel Jennifer Hof, bezaubert diese Frisur durch ihren hohen Fashionfaktor . Das durchstufte Deckhaar überspielt dezent die kürzeren Partien an den Seiten und im Nacken. Der überlange Pony wird tief im Gesicht getragen und kann durch entsprechendes Styling provozierende oder weiche Akzente setzen. Die harmonische Wechselwirkung von Form und Farbe veredelt die geschmeidige Bewegung im Haar.

Bild 4
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Evelyn Scheld zeigt „Glamour Pur“ und wie der Hollywood-Style der 40er-Jahre mit Extravaganz und Sex-Appeal verführen kann (Bild 11). Einzig aber nicht artig. Der neue Look für halblanges Haar verbindet Eleganz mit einer Extradosis Sex-Appeal. Der Glamour-Chic der 40er-Jahre ist die wahre Inszenierung a la Hollywood. Hier wird die betörende Extravaganz von Filmdiven wie Rita Hayworth neu belebt. Grundelemente: Haarlänge bis knapp über die Schultern, Seitenscheitel, glatter Ansatz, das Deckhaar leicht gestuft. Weiche Wellen und Locken in den Längen betonen das erotische Flair. Eine Hochsteckvariante mit glattem Pony unterstreicht die elegante Note. Edle Farbtöne werten die Frisur zusätzlich auf. Viva la Diva! Weil es Momente gibt, die Glamour verdient haben.

Nach der Frisurenshow wurde Karl-Heinz Römer zum 50-jährigen Meisterjubiläum geehrt.
Mario Siedler überreichte dem 73jährigen Friseurmeister eine Urkunde (Bild 12).
Anschließend wurden fünf Auszubildenden vom Winter 2007/08 und 20 Auszubildende vom Sommer 2008 von der Friseurinnung Gießen „freigesprochen“ und bekamen ihre Gesellenbriefe. Innungsbeste vom Sommer 2008 sind mit gleicher Punktzahl Nina Grauberger aus Buseck vom Salon Meik Ulrich, Buseck und die Auszubildende Annika Klaus, ebenfalls aus Buseck, vom Salon Domino Rolph Limbacher, Alsfeld. Zweitbeste ist die Auszubildende Melanie Battenfeld aus Wettenberg vom Salon Ralf Süßel aus Lich. Bild 13 zeigt die „freigesprochenen“ gemeinsam mit den Prüfern und den Mitgliedern der Friseurinnung.

Bild 13 "Freigesprochene" mit Prüfern und Mitgliedern vom ZV.
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von:  Jürgen Seifert

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