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Warum nicht versuchen in Giessen eine fortschrittliche Rentnergruppe zu gründen…….

... haben Älterre die noch?  (C. Hautumm- pixelio.de)
... haben Älterre die noch? (C. Hautumm- pixelio.de)
Gießen | …. denn nicht alle Rentner verbringen ihre Freizeit am Roten Meer oder am Stammtisch!

Gruppen von Menschen jenseits des aktiven Berufslebens werden in der Öffentlichkeit zumeist doch sehr einseitig gesehen.

Da wäre zuerst die Gruppe zu nennen, auf die die Manipulatoren der Werbeindustrie setzen. Die Zeiten in denen dort für Haftcreme für die dritte Zähne geworben wurden sind lange vorbei. Durch vielfältige Untersuchungen über den Füllstand des Geldbeutels eines Rentners gestützt wird versucht mit allerlei Angeboten von Mitgliedschaften in Fitness-Buden bis zum Badeurlaub am Roten Meer den Rentnern das Geld aus der Tasche zu ziehen.

Neuerdings haben die pleite gegangenen Kommunen die Rentner als potentielle Ehrenamtliche mit viel Zeit im Auge. In kleineren Kommunen um Giessen herum bilden sich dazu extra Gruppen, welche dann kostenfrei / kostengünstig Dienstleistungen für die Kommunen übernehmen.

Die traditionelle Rentnergruppe „… bei Kaffee und Kuchen über alte Zeiten reden …“ gibt es (obwohl eher ein Auslaufmodell) hier und da immer noch. (Dazu zähle ich auch die Saufgruppen bei irgendwelchen Stammtischen.)

Mehr über...
Rentner (15)Neugründnung (1)Gruppe (12)Giessen (403)
Ach so, bevor ich es vergesse, dann gibt es auch noch die „grauhaarigen Wutbürger“, welche sich in Interessensgruppen oder Bürgerinitiativen sammeln.

Also ich finde mich in all den beschriebenen Ausrichtungen nicht so wieder.

Demnächst steht eine „6“ vor meinem Alter, einen bezahlten Job dürfte ich nicht mehr bekommen und ich habe mich aus einem meiner bürgerlichen Vereine zurückgezogen. Ich hätte Lust und auch Zeit mit anderen Menschen in meinem Alter eine fortschrittliche Rentnergruppe zu gründen.

Übrigens ich finde Rentner bist du heutzutage nicht erst mit 65, sondern dann (um es in meinem Jargon auszudrücken) wenn dich das kapitalistische System „ausgekotzt“ hat. Die Gewerkschaften sagen zu recht immer wieder: Mit 65 in Rente, das ist die Ausnahme. Es gibt neben den diverse Frühverrentungsmodelle (der Trend kippt gerade – jetzt sollen die Menschen bis 67 schuften ….) Frühverrentete, Erwerbsrentenbezieher, Hartz-IV-ler und Grundsicherungsleute mit früheren Rentenbezug …. etc. Hat ja auch seine gute Seite: der Rentner hat zwar hier und da ein Zibberlein, aber ich Großen und Ganzen „steht sie oder er noch im vollen Saft“, sprich kann (noch) kräftig anpacken.

Klar der Begriff “fortschrittlich“ hat nicht besonders viel Konturen. Jede oder Jeder versteht wahrscheinlich etwas Anderes darunter. Aber sollte sich eine Gruppe finden, so sollte nach dem Findungsprozess ein verbindliches Gründungsmanifest gemeinsam erarbeitet werden.

Neben dem Alter sollte auch der Ortsbezug gegeben sein. Die oder der Interessent sollte mit dem OEPNV nicht weiter als eine halbe Stunde von der Innenstadt weit weg leben. Findet sich ein halbes Dutzend Interessierte so könnte ich für Ende Februar in einer Gaststätte einen Termin für die Gründungsversammlung reservieren lassen.

Ich hoffe auf zahlreiche Reaktionen.

... haben Älterre die noch?  (C. Hautumm- pixelio.de)
... haben Älterre die... 
Verfasser am Computer
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Verfasser am Schreibtisch
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.... so geht es auch - im feinen Zwirn 3
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Kommentare zum Beitrag

Birgit Hofmann-Scharf
10.145
Birgit Hofmann-Scharf aus Gießen schrieb am 20.01.2015 um 19:21 Uhr
SUUUUPER !
Gute Idee ! Sozusagen als Option zur Giessener 50er Vereinigung ( die es so wohl nur in Giessen gibt ).
Ich sehe einen solchen R-Treff als wichtige Prävention gegen das Vereinsamen im Alter an - damit kann man nicht früh genug beginnen.
Ich stehe ja noch im Arbeitsverhältnis, werde dieses Treffen wohlwollend beobachten und gerne auch mal besuchen.
Viel Erfolg !
Karl-Ludwig Büttel
3.533
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 20.01.2015 um 21:43 Uhr
Dieser Beitrag ist an Diffamierung gegenüber den Rentner nicht zu überbieten. Saufgruppen, bei Kaffee und Kuchen über alte Zeiten reden. Der blöde Rentner der sich durch die Werbung ausnutzen lässt. Ein sehr negatives Rentnerbild. Die Aussage die Rentner lassen sich von den Finanzschwachen Kommunen vor den Karren spannen. Alle diese Aussagen sind von Ahnungslosigkeit getränkt die ihres Gleichen sucht. Der heutige Rentner zumindest die ich kenne ist durch sein langes Berufsleben erfahren. Er ist bereit diese Erfahrungen zum Wohle seiner Kinder und Enkelkinder und seinem Wohnort gerne weiterzugeben. Sie Arbeiten in Beiräten oder lange in den Vereinen mit. Sie machen dies gerne und freiwillig. Natürlich gibt es auch die Rentner die ihr Leben genießen und in Urlaub fahren und sich einfach nach einem langen Berufsleben wenn sie es denn können etwas gönnen. Rentergruppen in den kleineren Städten und Dörfern die für das Gemeinwohl tätig sind gab es früher auch schon zum Teil viel mehr als heute. Zurzeit geht es wieder in diese positive Richtung zurück. Der Rentner bringt sich mit seinem Wissensschatz und seiner Erfahrung ein, das zum Glück ohne politischen Gedanken. Wenn Sie immer wieder von der Politik reden und schimpfen auch das sind bei uns nur Ehrenamtliche die den ganzen Tag ihrer Arbeit nachgehen und ihre Freizeit für ihre Heimatgemeinde opfern. Lediglich der Bürgermeister ist Hauptamtlich. Diese Menschen arbeiten gerne und freiwillig. Gut ist das auch immer mehr junge Menschen besonders Eltern erkannt haben, dass man nur gemeinsam seinen Lebensmittelpunkt gestalten kann. Mehr Generationen Effekte sind dabei von besonderer Bedeutung. Ältere (Rentner) können mit Kindern und Jugendlichen ihrer Erfahrungen austauschen. Die öffentliche Hand kann und sollte dies wohlwollend begleiten. Ich bin froh, dass es bei uns genügend jungen Rentner gibt die gerne und freiwillig in ihrem Heimat Dorf mit anpacken. Die ältesten haben schon die 8 vor ihrem Geburtstag und bringen sich mit Rat und Tat ein. Beim Bau unserer Dorfschilder hat ein achtzigjähriger die Fundamente gemacht. Er fühlte sich dazugehörig und war ein Vorbild für die Jüngeren. Was ist schlecht daran sich einzubringen. Ich für mich finde das besser wie in der Schmollecke zu sitzen und zu verrosten. Diese Menschen waren es immer gewohnt einer Aufgabe nachzugehen, warum sollen sie mit Eintritt in das Rentenalter wenn sie denn freiwillig mit anpacken wollen dies nicht tun. Die ganz Alten treffen sich tatsächlich nach wie vor zu Kaffee und Kuchen und zu Gesprächskreisen aber meist erst dann wenn sie für sich die Bereitschaft dazu gefunden haben. Viele Frauen gerade auf dem Land arbeiten bis ins hohe Alter in der Nachbarschaftshilfe, das ist doch Vorbildlich. Viele Tätigkeiten können nicht durch Firmen oder die Kommune dauerhaft geleistet werden auch wenn das in den Augen einzelner immer wieder gefordert wird. Alles was die ältere Generation in ihren Heimtorten gerne freiwillig leistet kommt den Nachfolgenden Generationen zu Gute. Nicht immer der Staat oder die Politik sollte gefordert werden. Wenn ich mich da wo ich lebe wohlfühlen will muss ich mich engagieren. Ich bin 12 Stunden (+) am Tag unterwegs an der Arbeit und der Fahrweg trotzdem bin auch in vielen Vereinen und als Ortsvorsteher gerne für meinen Heimatort tätig. So, sehen es zum Glück auch viele andere fleißige Ehrenamtliche darunter in die Sache integriert die Rentner.
Gründen Sie ihren Fortschrittlichen Rentnerclub aber passen Sie auf das es nicht zum Rückschritt wird. Verachten Sie bitte nicht diejenigen die freiwillig bereit sind sich für die Gesellschaft und die Allgemeinheit einzusetzen denn die sind in meinen Augen diejenigen die an den Fortschritt und an die nächsten Generationen ohne egoistischen Eigennutz denken. Diesen Rentner gehört die Zukunft und die ihrer Kinder und Enkelkinder.
Kurt Wirth
1.486
Kurt Wirth aus Gießen schrieb am 20.01.2015 um 23:06 Uhr
Ich fände grundsätzlich eine Organisierung der Rentner zum Zwecke ihrer Interessenvertretung (und nicht wegen Freizeitgestaltung) sinnvoll. Von rund 81 Millionen Einwohnern Deutschlands (inkl. Kindern, Auszubildenden, Studenten, Arbeitslosen, Invaliden etc.) sind rund 20 Mio Rentner und etwa 1 Mio Beamtenpensionäre. Das ist ein enormer Anteil der Bevölkerung, der in den Parteien und Gewerkschaften nicht die ihm zustehende Interessenvertretung findet.

Mein Vorredner hat wohl hauptsächlich mit der Rentnergeneration zu tun, die keine Arbeitslosigkeit kannte, vielfach eine Betriebsrente oder Zusatzversorgung im öffentlichen Dienst genießt (der heutige Begriff "Betriebsrente" meint ja einen eigenen zusätzlichen Beitrag zur Altersversorgung, der vom Gehalt abgezogen wird, somit eine Verarschung der Beschäftigten bedeutet), vielleicht noch zu einer Zeit in Rente gekommen ist, wo man als Mann mit 63 und Frau mit 60 ohne Abzüge in Rente gegangen ist und auch keine Krankenkasse und Pflegeversicherung von der Rente abgezogen wurde und auch keinerlei Steuer zu bezahlen war. Davon sind die "Neurentner" heutzutage weit entfernt und die Entwicklung wird sich in den kommenden Jahren und Jahrzehnten noch enorm zuspitzen. Der Anteil der Rentner, die zusätzlich Grundsicherung benötigen, nimmt stetig zu.

Die Rentenerhöhungen im Vergleich zur Inflationsrate betrugen (alte Bundesländer):

2004 0,00% zu 1,60%
2005 0,00% zu 2,00%
2006 0,00% zu 1,60%
2007 0,54% zu 2,30%
2008 1,10% zu 2,60%
2009 2,41% zu 0,40%
2010 0,00% zu 1,10%
2011 0,99% zu 2,30%
2012 2,18% zu 2,00%
2013 1,00% zu 2,00%

Es gab ja in der Vergangenheit gelegentlich Anläufe für eine effektive Interessenvertretung der Rentner (z.B. "Graue Panter" oder "Die Grauen" usw.). Die kamen jedoch gegen die bestehenden Parteien oder auch die Gewerkschaften nicht an. Wobei letztere sich ohnehin nur nebensächlich mit solchen Fragen beschäftigten. Das sollte jedoch kein Hinderungsgrund sein, daß sich Rentner erneut für ihre Interessen einsetzen, sei es innerhalb der bestehenden Strukturen oder neuen Zusammenschlüssen.
Martin Wagner
2.416
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 21.01.2015 um 06:45 Uhr
Kurz zu Herrn Büttel:

"(...) Dieser Beitrag ist an Diffamierung gegenüber den Rentner nicht zu überbieten. (...)"

Ich finde bei meinem Artikel übersieht Herr Büttel, dass ich durch Abgrenzung gegenüber dem "was ich nicht will" versuche den Personenkreis zu beschreiben, den ich unter "fortschrittlich" verstehe.

Besser als "das Gegenteil von dem und dem" wäre gewesen, eine Positivliste aufzustellen. Aber dass habe ich ja bewusst nicht gemacht. Siehe auch dazu der Passus über die in der Allgemeinheit nicht gefestigte Meinung was fortschrittlich ist und was nicht.

Die Tatsache, dass mein erster Versuch vor zweieinhalb Jahren schon einmal eine Rentnergruppe zu gründen mangels "Masse" gescheitert war schwappte da auch durch mein Hinterkopf. Der jetzige Versuch ist eben einen größeren Kreis von potentiellen Interessenten anzusprechen.

Inhaltlich bei der Frage des ehrenamtlichen Engagement (ein Hauptteil der Ausführungen von Herrn Büttel) möchte ich darauf hinweisen, dass ich mich da in anderen Artikeln schon mehrmals mit den Argumenten von Herrn Büttel auseinander gesetzt haben. (Begründung - auch bei anderen Artikeln nachzulesen - es wird bemängelt, dass manche Argumente zum xten-mal ausgetauscht werden.)
Martin Wagner
2.416
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 21.01.2015 um 06:46 Uhr
Kurz zu Herrn Wirth:

Sicher richtig, dass wir hier in Giessen auch eine Gruppe kämpferischer Rentner brauchen. Ist aber hier nicht mein persönliches Interesse.
Martin Wagner
2.416
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 21.01.2015 um 06:49 Uhr
Kurz zu Frau Keiner:

Kein Problem, solange diese Rentnerin oder Rentner hinter dem noch auszuarbeitenden Gründungsmanifest mit den "Essentiells" der Gruppe steht. Ob aber "Rotes Meer", Konsumterror, Kaffee und Kuchen und "Saufgelagen"* dort auftauchen werden, das bezweifele ich schon jetzt.

*Bin bekanntermaßen gegen den (zumindest) größeren Alkoholkonsum.
Karl-Ludwig Büttel
3.533
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 21.01.2015 um 08:53 Uhr
Herr Wirth es gibt in vielen Gemeinden und Städten Seniorenbeiräte, viele Rentner sitzen in den Ortsbeiräten und Stadtverordnetenversammlungen weil sie dafür Zeit haben. Die wenigsten sitzen in der Ecke und machen nichts und schmollen nur vor sich hin. Die Rentner haben im Moment eine sehr starke Lobby in den Interessenvertretungen. Es wäre auch schändlich auf deren Erfahrungen und den enormen Wissensschatz zu verzichten.
Wobei Sie sich irren Herr Wirth ist welche Rentner ich kenne oder mit welchen ich zu tun habe. In meinem direkten familiären Umfeld sind zwei Personen die Grundsicherung zur Rente benötigen. Mein Nachbar ist jetzt 71 und geht noch drei Tage die Woche in die alte Firma arbeite und engagiert sich in den örtlichen Vereinen. Mein Freund ist 67 und arbeitet gerne noch 12 Stunden am Tag. Andere haben sich wie Sie es ja beschreiben kleiner Jobs gesucht um sich etwas dazu zu verdienen und um nicht vor Langweile zu Hause einzugehen. Andere die sich engagieren zum Beispiel im örtlichen Seniorenbeirat waren ein Großteil ihres Lebens Arbeitslos . Aber sie haben sich immer in Vereinen engagiert und haben sich andere Verantwortlichkeiten gesucht. Das dies nicht immer und nicht jedem gelingt ist auch mir klar. Ich neige aber eher dazu die positiven Aspekte zu benennen als in das typisch deutsche wehklagen zu verfallen.
Herr Wagner schreibt seit Jahren, dass er es aus welchen Gründen auch immer es schwer hat eine Arbeit zu finden. Jetzt wird er wohl erst 60. Also noch jung genug um zu Arbeiten. Schon vom Rentner Dasein zur reden lässt tief blicken. Mein Vater war 59 als er seine Selbstständigkeit als Landwirt aufgeben musste und hat sich noch einer Arbeit in Lohnabhängigkeit gesucht und gefunden. Das in einer Zeit als es keine bis wenige freie Stelle gab und die Arbeitslosenquote bei 9,1 % lag und er eine ungelernte Kraft war. Von ihm habe ich gelernt, wenn man denn arbeiten will dann findet man auch was. Das dies nicht immer den Wünschen entspricht ist auch mir klar. Es mag auch in dem einen oder anderen Fall nicht funktionieren. Es gibt für alles ausreden. Das Herr Wagner nichts von ehrenamtlichen Engagement hält passt zu dem Gesamtbild das sich mir erschließt. Auch das wäre ja mit Einsatz und Arbeit verbunden. Es ist für viele einfacher sich zurückzuziehen, zu schmollen und alles negativ darzustellen. Solchen Menschen findet man überall. Auch in meinem Umfeld kenne ich einige die nur zum Meckern und zum Kritisieren aus ihren Löchern kommen aber selbst noch nichts für die Gemeinschaft gerissen haben. Schade, dass es so ist aber das kann man nicht ändern. Ich habe dazu eine andere Meinung und trage Verantwortung gegenüber meinen Kindern und Enkel denen ich versuche in meinen Möglichkeiten ein Lebenswerte Zukunft zu gestalten.
Gegen Interessenvertretungen von Rentner gibt es auch von mir nichts einzuwenden sondern das ist mehr als Begrüßenswert. Stellen die Rentner ja auch einen hohen Anteil in der Bevölkerung. Längst ist das auch der Politik bewusst. Rentner entscheiden auch Wahlen mit.
Margrit Jacobsen
8.817
Margrit Jacobsen aus Laubach schrieb am 21.01.2015 um 09:59 Uhr
Und was, Martin, sollte dieser neue/andere Rentnerverein "machen"?
Karl-Ludwig Büttel
3.533
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 21.01.2015 um 10:19 Uhr
Stimmt Margit, dass würde mich auch interessieren.
Martin Wagner
2.416
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 21.01.2015 um 14:05 Uhr
Kurz zu Margrit:

Ich habe mir den Artikel noch einmal durch gelesen. Eigentlich dachte ich, dass ich an Alles gedacht hatte. Dass es mir um gemeinsame Freizeitaktivitäten mit Gleichgesinnten geht habe ich nicht so richtig "dick geschrieben".

Also "Nix mit Politik", das mache ich jetzt schon genug.
Margrit Jacobsen
8.817
Margrit Jacobsen aus Laubach schrieb am 21.01.2015 um 14:28 Uhr
Ok, danke für die Ergänzung. Ich habe hier in Laubach und Umgebung mal eine Gruppe 50plus "betreut", Gäste dazu jeden Alters auch willkommen. Es gab wirklich gute Angebote, Ausflüge usw., mitunter gut bis sehr gut besucht. Aber dann bei der Anmeldung "wenn keine andere Einladung kommt, dann bin ich dabei...", kurzfristige Absagen an der Tagesordnung. In einem guten Preisniveau sollte auch alles sein. Das habe ich auch alles ganz gut hinbekommen, aber die meisten der Leute haben genug in der Freizeit zu tun, es gibt genug Angebote anderweitig.
Vielleicht findest du eine Gruppe, bei der deine Ideen machbar sind. Und das dauerhaft. Glück wünsche ich dir dazu. Ob das allerdings alles so gut ohne PKWs zu gestalten ist, das möchte ich bezweifeln, vor allem wenn es nicht nur den Tag betrifft und das hatte mich eigentlich auch gestört in deinem Beitrag, es sind schon jetzt ne Menge 60erplus dadurch "raus". Die angesprochenen 50er in Gießen werden ja auch älter und machen untereinander Aktivitäten soweit ich weiß.

Ich könnte noch mehr über "meine" Gruppe berichten, aber das würde den Kommentarrahmen hier sprengen. Gerne mal direkt, lieber Martin.
Martin Wagner
2.416
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 21.01.2015 um 14:54 Uhr
Kurz zu einigen Passagen von Herrn Büttel vom 21.01.2015 um 08:53 Uhr:

"(....) Es gibt für alles Ausreden. Dass Herr Wagner nichts von ehrenamtlichen Engagement hält passt zu dem Gesamtbild, dass sich mir erschließt. Auch das wäre ja mit Einsatz und Arbeit verbunden. Es ist für viele einfacher sich zurückzuziehen, zu schmollen und alles negativ darzustellen. Solchen Menschen findet man überall. (....)"

Herr Büttel ich wundere mich schon etwas, dass sie zu der Aussage kommen, dass ich mich nicht ehrenamtlich engagiere. Zumindest ein Großteil der von mir eingestellten Beiträge geht um einen kleinen im sozialen Bereich angesiedelten Verein. Dort lebt noch "das echte Ehrenamt". Kein Aktiver bekommt einen Pfennig - eher das Gegenteil ist notwendig. Ab und an musst du als Ehrenamtlicher Fahrt-, Porto-, Verköstigungs- und ähnliche Kosten übernehmen. Vom Zeitaufwand will ich garnicht anfangen.

Heute zum Beispiel bin ich ab 7 Uhr bis 13:30 Uhr als Ehrenamtlicher unterwegs gewesen. Das war eine Kernarbeitszeit von 5 Std. plus 1 1/2 Std. Fahrzeit (Kosten 4.55 Euro aus eigener Tasche).

"(....) Herr Wagner schreibt seit Jahren, dass er es aus welchen Gründen auch immer es schwer hat eine Arbeit zu finden. Jetzt wird er wohl erst 60. Also noch jung genug um zu Arbeiten. Schon vom Rentner Dasein zur reden lässt tief blicken. (....)" plus "(....) Von ihm habe ich gelernt, wenn man denn arbeiten will dann findet man auch was. Dass dies nicht immer den Wünschen entspricht ist auch mir klar. (....)"

Herr Büttel bei solchen Sätzen fällt es mir schwer ruhig zu bleiben. Da steckt schon ein Quantum "selbst dran schuld und dann auch noch meckern" drin.

Ich soll mich ja kurz fassen, deswegen nur ein / zwei Gedanken dazu.
Über Jahrzehnte war ich bin einer Großfirma als Maurer beschäftigt. Über viele, viele Jahr hat mich "mein" Kapitalist ausgebeutet und dann kurz vor dem "50" (danach wäre es schwerer geworden mich los zu werden) bekam ich den Fusstritt. Beweisen kann ich das zwar nicht, aber für mich ist klar: "altes Eisen raus" (ja mit diesem Alter zählst du auf dem Bau dazu ...) und dafür ein neue billigere jüngere Arbeitskraft rein. Soll der Entlassene doch zum Staat gehen, mit den "Alten" können wir die Vorständer und die Aktionäre nicht zu frieden stellen.

So war es dann auch: etwa 1 1/2 Jahre habe ich das Arbeitslosengeld nach dem alten Modell erhalten. Das neue Hartz-IV habe ich nicht beantragt, denn ich versuche mir meinen Stolz zu behalten und krieche deswegen nicht den Handlangern des Kapitals zur Kreuze und bettele um "ihr" Geld ....!

Was bei mir überhaupt nicht läuft ist, dass ich unter meiner Qualifizierung (die besteht aus der Lehrzeit und jahrelanger Berufstätigkeit im erlernten Beruf) eine neue bezahlte Arbeit annehme. Lieber esse ich trockenes Brot und saufe Tee bevor ich unterqualifiziert arbeite. Das kann doch nicht sein, dass ich jahrzehntelang in meinem Beruf "den Mann gestanden habe" um dann kurz vor dem Rentenalter eine Arbeit zu verrichten, welche lediglich eine Stunde Einarbeitung bedurfte.

"(...) Auch in meinem Umfeld kenne ich einige die nur zum Meckern und zum Kritisieren aus ihren Löchern kommen aber selbst noch nichts für die Gemeinschaft gerissen haben. Schade, dass es so ist aber das kann man nicht ändern. (....)

Starker Tobak - Herr Büttel. Wenn sie nicht in Hungen wohnen würden, würde ich sie durchaus einmal zu einem Kaffee in meine "Loch" einladen. Das mit dem "für die Gemeinschaft gerissen" ist schwer zu widerlegen, denn - so vermute ich zumindest - sie vergleichen das gesellschaftliche Engagement andere Menschen mit ihrem (laut Selbstbeschreibung wohl umfangreichen) eigenen Egagement. Es dürfte den regelmäßigen Leser aber aufgefallen sein, dass ich neben dem ehrenamtlichen Engagement auch in der Politik tätig bin und es ja auch noch Zeitfenster für die Freizeit gibt. Nach meiner Eigeneinschätzung bin ich durchaus ein "rühriger" Mensch. Also mehr als nur "meckern und kritisieren".

Wenn ich schon beim Vergleich bin: Bei einem Punkt kann ich nicht mit ihnen mithalten. Ich habe ganz bewusst keine eigene Kinder in die Welt gesetzt. Als kleiner Ausgleich habe ich aber jahrelang einer Frau mit sieben Kindern geholfen, dass sie diese "Kinderschar" ohne staatliche Hilfe "groß bekommen konnte".
Margrit Jacobsen
8.817
Margrit Jacobsen aus Laubach schrieb am 21.01.2015 um 15:02 Uhr
Ich würde unter meiner Qualifizierung berufstätig sein, wenn es anders nicht möglich wäre. Eine Freundin von mir ist Archäologin, hat promoviert. Diese Qualifizierung bringt ihr aber nicht genug ein, also gibt sie nun Nachhilfeunterricht und denkt an eine Umschulung..., mehr möchte ich zu dem Thema hier nicht schreiben. Auch da wäre ggf. ein persönliches Gespräch besser.
Karl-Ludwig Büttel
3.533
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 21.01.2015 um 15:35 Uhr
Ausreden das bedeutet wenn ich den Text richtig verstehe sie sind jetzt knapp 11 Jahre zu Hause. Seit Ihrem 49/50 Lebensjahr. Da sprechen Sie davon kurz vor dem Rentenalter seien Sie entlassen worden. das ist doch lächerlich. Ich bin jetzt 52 und freu mich darauf noch ca. 15 Jahre zu arbeiten vom Rentenalter bin ich glücklicherweise noch weit entfernt. Es ist also unter Ihrer Würde eine Tätigkeit unterhalb dem erlernten anzunehmen. Ihre Sache. Aber sich dann hinstellen und ständig das System in Frage zu stellen und die Schuld bei den anderen suchen das kann es ja nicht sein. Vielleicht gab es in Gießen auf dem Bau keine Stelle aber wo anders zum Beispiel in Frankfurt wäre das auch in Ihrem Alter und schon gar nicht vor Jahren ein Problem gewesen. Mein Onkel hat sich als Maurer mit 63 auf dem Bau das Bein gebrochen und hat nach einem Jahr wieder angefangen auf dem Bau in Frankfurt als Maurer zu arbeiten. Er besitzt bzw. hatte noch nie einen Führerschein und hat es geschafft bis zu seiner Rente im letzten Jahr (mit 65 auf dem Bau) in Frankfurt zu arbeiten. Mein bester Freund (im November 60 geworden) wechselt innerhalb Frankfurt von Hoch Tief zu Streif und hat einen neuen Job. Ich würde fast alles machen um zu arbeiten. Ihre Ausrede kann ich nicht anerkennen.
Mein Vater war gerne Landwirt und Selbstständig. Er hat den Betreib aufgegeben weil keiner von uns Söhnen weiter machen wollte. Um den Betreib rentabel zu führen hätte er diesen vergrößern müssen. Dass hatte sich durch die Absage von mir und meinem Bruder erledigt. Also blieb nur die Aufgabe seines Lebenswerkes. Wissen Sie was er dann gemacht hat und zwar gerne? Er hat in einer Waschanlage gearbeitet er war sich nicht zu schade dafür. Er ist täglich gerne zu dieser Arbeit gefahren. Auch wenn diese weit unter seiner Ausbildung und seiner Lebenserfahrung war.
Wenn Sie nie Bezüge bezogen haben (Hartz IV) wie Sie schreiben werden Sie natürlich auch in ein paar Jahren wenn Sie dann das tatsächliche Rentenalter erreichen ganz schön in der Klemme sitzen. Wie sind Sie den Krankenversichert wenn Sie nicht Arbeiten und nichts Beziehen? Das kann ich nicht so nachvollziehen…
Stimmt das mit dem Ehrenamt von Ihnen habe ich gelesen. Das nehme ich dann zurück. Verstehe aber nicht warum Sie trotzdem das Ehrenamt auf den Dörfern immer wieder angreifen, das war meine Intension das zu schreiben. Auch ich bekomme nichts wie Sie auch für die vielen Ehrenamtlichen Tätigkeiten. Die Menschen helfen für eine Lebens und Liebenswerte Heimat. Sie tun immer so als wäre nur Ihre Ehrenamtliche Tätigkeit richtiges Ehrenamt. Das ist mehr als Anmaßend. Das man beim Ehrenamt drauflegt ist völlig normal und keinen Grund dies zu erwähnen.

Frau Jacobsen hat aber Recht, dass wird zu persönlich und könnte entgleisen.
@ Margit das was das Deiner Freundin wiederfährt kenne ich in meinem Bekanntenkreis mehrfach und es ist fast zur Normalität geworden zumindest dort wo ich mich bewege nicht ausergewöhnlich.
Martin Wagner
2.416
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 21.01.2015 um 19:45 Uhr
Herr Büttel schrieb:

"(...) Also blieb nur die Aufgabe seines Lebenswerkes. Wissen Sie was er dann gemacht hat und zwar gerne? Er hat in einer Waschanlage gearbeitet er war sich nicht zu schade dafür. Er ist täglich gerne zu dieser Arbeit gefahren. Auch wenn diese weit unter seiner Ausbildung und seiner Lebenserfahrung war. (....)"

Herr Büttel das ist sicher Ansichtssache. Ich wenigstens möchte einer Erwerbsarbeit nachgehen, die mir Spass und Freude bereitet. (Beim Ehrenamt sehe ich das nicht so streng .....!) Mir ist das wirklich unbegreiflich, wie Menschen nur dem Geld wegen Morgens sich aus dem "Bett quälen" nur um im Kampf "um die Flocken" (um im Ranking "schaut mal was ich mir alles leisten kann") mit anderen Mitbürgern mithalten zu können. Ich will mich nicht wiederholen - ich habe mich schon mehrmals zum Thema Konsumterror geäußert.

Wie gesagt das ist Ansichtssache. Im Gegenzug habe ich in meinem Leben nie auf "großem Fuß gelebt". Ich bin immer mit einem Minimum an Geld klar gekommen. (Schon als Lehrling hatte ich Geld zum sparen übrig.) Geld - so meine lebenslange Erfahrung - wird völlig überbewertet. Gut du brauchst ein Minimum zum überleben, aber das "wahre Leben" hat Nichts mit Geld zu tun. Und natürlich hatte ich auch sehr viel Glück in meinem Leben, denn ich hatte ja jahrzehntelang Arbeit und konnte Rücklage bilden (von denen ich ein stückweit jetzt "zerre"). Und nicht zu vergessen - ich erwähnte es ja schon - habe ich keine Kinder in die Welt gesetzt. Da bin ich vielleicht einer gesellschaftlichen Verpflichtung nicht nachgekommen, aber das hatte den Nebeneffekt, dass ich pro nicht gezeugtem Kind etwa den Geldbetrag eines Einfamilienhauses mir erspart habe. (Ja dieser Betrag ist durch wissenschaftliche Untersuchungen belegt.)

Herr Büttel sie schreiben "vom zu schade dafür sein" - das kommt bei mir so in der Richtung "fauler Sack der auf Kosten der Allgemeinheit lebt" an. Einmal davon abgesehen, dass das wenig schmeichelhaft ist, stimmt das auch nicht. Soll ich ihnen per "persönlicher Nachricht" vielleicht ein paar Bilder von einem Einsatz im Ehrenamt zu schicken? (Öffentlich will ich das nicht machen, denn "Eigenlob stinkt bekanntlich.")

"(...) Wie sind Sie den Krankenversichert wenn Sie nicht Arbeiten und nichts Beziehen? Das kann ich nicht so nachvollziehen… (...)"

freiwillig versichert - pro Monat um die 150 Euro

"(...) Das ist mehr als Anmaßend. Das man beim Ehrenamt drauflegt ist völlig normal und keinen Grund dies zu erwähnen. (...)"

Vielleicht ist das mit dem Ehrenamt in Hungen etwas anders als in Giessen. Hier wird gern in der Öffentlichkeit auch dann von einem Ehrenamt gesprochen, auch wenn der Ehrenamtliche eine Aufwandsentschädigung erhält. Von solchen Vereinen wollte ich mich abgrenzen. Ich wollte nicht anmaßend sein.

"(....) Ausreden das bedeutet, wenn ich den Text richtig verstehe sie sind jetzt knapp 11 Jahre zu Hause. Seit Ihrem 49/50 Lebensjahr. Da sprechen Sie davon kurz vor dem Rentenalter seien Sie entlassen worden. Das ist doch lächerlich. (....)"

Korrekt, mit kurzen Unterbrechungen bin ich seit meinem 49/50 Lebensjahr nicht mehr erwerbstätig. Ich finanziere meinen niedrigen Lebensstandart überwiegend aus Rücklagen.
Ich habe mich da vielleicht nicht genau genug ausgedrückt, aber ich sprach nicht davon, dass ich kurz vor dem Rentenalter bei der Großfirma entlassen wurde, sondern davon, dass ich mutmaße, dass ich für die Firma zu alt geworden bin. Am Bau zu arbeiten ist doch etwas anders als "einen Sessel warm" zu halten. Da wird immer noch Körperkraft gebraucht - und die läßt nun mal schon ab dem 40sten Lebensjahr merklich nach. Da ist doch beim Kapitalisten zu vermuten, dass er sich sagt "der Junge schafft mehr" und "ist dazu auch noch billiger" - also weg mit dem Alten.

Herr Büttel sie sprechen von Ausreden - das liest sich aber eher als würden sie von "faulen Ausreden" sprechen. Ich stehe zu meinem gesellschaftlichen Stand. Ich habe - um es vorsichtig zu formulieren - nicht das Bedürfnis (sie würden das eher als eine "Ausrede zu verwenden" beschreiben) mich für mein Verhalten zu rechtfertigen. Bei dem wöchentlichen Montagsdemonstration schwappt uns ab und an aus dem Passantenkreis diese Haltung (etwa in der Richtung: "... erzähl mir doch Nichts, wer arbeiten will der findet auch Arbeit .... ihr lebt doch auf unsere Kosten ....) entgegen. Falls es dann nicht bei einer Anmache bleibt und es zu einer Diskussion führt haben wir über die vielen Jahre gelernt den Passanten (meist) klar zu machen, dass sie einem Vorurteil aufgesessen sind. ((Ich breche hier ab, denn ich merke ich wiederhole mich .....!))

Frau Back fragte:

"(...) Herr Wagner, wenn Sie sich bei Ihrem Arbeitgeber ausgebeutet gefühlt haben, warum sind Sie denn so lange dort geblieben? (....)

Ganz einfach, weil ich bei einem Anderen auch ausgebeutet worden wäre. Dann lieber bei einer Großfirma arbeiten, die hatte wenigstens einen (zwar lahmarschigen, aber immerhin) Betriebsrat.
Martin Wagner
2.416
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 21.01.2015 um 20:21 Uhr
Frau Back - sie übersehen da etwas. Ich war bei der Firma Arbeiter und nicht Angestellter. Von Arbeitern wird keine erhöhte Identifikation mit der Firma erwartet. Da "reicht", wenn die Arbeitsleistung erbracht wird.

Ab und an habe ich bei den jährlichen Betriebsversammlungen das Wort ergriffen, meinen ganzen Mut gesammelt, bin zum Redepult (ich kann sehr schlecht vor vielen Menschen reden ....) und habe schon den Oberen gesagt, was ich als Arbeiter von ihnen halte. Vielleicht ist das heute Anders (ist ja schon länger her ....) aber damals musste ich deswegen nicht mit Entlassung rechnen.

(Oweia, jetzt kommt hoffentlich keine Anmerkung in der Richtung "sinnloser Aktionismus",viel wichtiger wäre es gewesen eine Betriebsgruppe zu gründen ....!)

Unter Ausbeutung verstehe ich das, was die Marxisten darunter verstehen. (Nähere Erläuterungen erpare ich mir - das wäre ganz sicher eine Wiederholung ...)
Birgit Hofmann-Scharf
10.145
Birgit Hofmann-Scharf aus Gießen schrieb am 21.01.2015 um 20:41 Uhr
Oh je, was ist denn hier los ?
Martin, ein Maurer mit Hochschulabschluss a.D. hat m. E. eine gute Idee - ( also zurück zum Beitrag ).
Martin, Deine extreme Kapital(ist) - Abneigung, Deine politische Meinung ist nicht jedermanns Geschmack, auch meine nicht, aber zu respektieren. Stehst Du deshalb nun "vor Gericht" ?

Mit Deiner Idee eines R-Treff sprichst du Menschen aus dem Volk, dem Giessener Volk an. ( So verstehe ich den Aufruf )

Giessen ist nun mal eine soziale Problemstadt, deren Situation
du bestens kennst ( u. a. ersichtlich aus der Zielgruppe Deiner Ehrenämter ).

Giessen - kurz zur Erklärung :
Durch den Truppenabzug von Bundeswehr und US-Armee ab den neunziger Jahren, Schließung von Produktionsbetrieben, z. B. Gail oder Heyligenstedt, aber auch Kaufhot etc. sowie den
Einsparungen bei den Behörden, wurden / werden zahlreiche Menschen arbeitslos, bzw zu Geringverdiener. Großfamilien und "Alte" waren und sind die Leidtragenden.
Dieser Strukturwandel scheint die ländlichen Gebiete in Mittelhessen nicht so getroffen zu haben !?

Ja Margrit, in Giessen gibt es nach wie vor " die Fünfziger Vereinigung" ( m. W. nach einzigartig in DE ) aber die Mitgliedschaft ist nicht kostenlos, zu deren Programm gehören u. a. Kurzreisen (entsprechende, nette Berichte sind auch hier zu lesen ) - tja, aber das kostet !!! Leider kann sich das nicht jeder leisten, denn natürlich sind in diesem Verein sehr viele Rentner.

Martin Wagner hat mit seiner o. g. Idee sicher Bürger / Rentner bedacht, deren Geldbeutel nicht so dick sind. Gemeinsam reden, lachen, alte Geschichten austauschen und evtl. auch mal Ausflüge mit dem OEPNV ( Bus + Bahn ). So verstand ich den Aufruf, hört sich doch nett an.
Die Einwände verstehe ich leider nicht.
Christine Stapf
6.602
Christine Stapf aus Gießen schrieb am 22.01.2015 um 04:03 Uhr
Herr Wagner Sie schrieben in Ihrem Kommentar am 21.1. um 19:45 Uhr
Mir ist das wirklich unbegreiflich, wie Menschen nur dem Geld wegen Morgens sich aus dem "Bett quälen" nur um im Kampf "um die Flocken" -

Also ich habe mich von 1972-2011 freiwillig aus dem Bett gequält, da ich ein unabhängiges Leben führen wollte. Ich war meiner Tochter ein Vorbild, denn wie motiviert man sein Kind aktiv zu sein, morgens in die Schule zu gehen, wenn man selber nur zu Hause sitzt. Auch war bei uns nie das Geld so knapp, das ich meiner Tochter neue Schuhe usw. kaufen konnte, wenn es nötig war. Ich bin auch nicht in erster Linie morgens aus dem Bettchen, weil ich Konsumgütern nachjagen wollte. Es würde sich so mancher wundern, wie bescheiden wir leben. Der Konsumrausch ist für meine Begriffe auch nicht der Sinn des Lebens, aber das endscheidet eben jeder für sich. Meine 39 Arbeitsjahre habe ich als Rollifrau abgeleistet, und bin mit 60 Jahren eine recht glückliche EU Rentnerin, da auch jetzt das Geld nicht knapp ist.

In einem möchte ich zustimmen. Der Beruf des Maurers ist ein körperlich anstrengender, und natürlich nicht mit meiner damaligen Arbeit am Schreibtisch zu vergleichen. Meine Beobachtung war immer, dass Menschen die viele Jahre auf Baustellen arbeiten doch eher altern.

Ich habe die Kommentare alle gelesen und muss sagen dass ich denke, dass in der ländlichen Region die älteren Menschen anders eingebunden sind, als in der Stadt, wo es doch anonymer sein kann.

Was die Gründung Ihrer Gruppe betrifft so würde mich auch interessieren, was Ihre Gedanken waren eine fortschrittliche Rentnergruppe zu gründen. Fortschritt bedeutet positive Veränderung.

Haben sich schon Frauen/Männer gemeldet ?

(Ich bin zur Zeit schlaflos in Gießen)
Martin Wagner
2.416
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 22.01.2015 um 05:02 Uhr
Kurz zu Frau Back:

"(...) Aber sich jahrzehntelang ausgebeutet fühlen, das kann's ja nicht sein. (...)"

Nicht fühlen - ausgebeutet werden. Ich schrieb doch, dass jeder Mensch ein Minimum an Geld zum Überleben braucht. Der Arbeiter verkauft deswegen seine Arbeitskraft in dem Maße, wie er denkt wieviel er Geld dafür braucht (das kann schon sehr unterschiedlich sein ...). Er verkauft - im Gegensatz zu anderen Berufsgruppen, wie Selbstständige, Beamte, Freiberufler, Angestellte ... etc. aber nicht automatisch (zugegeben viele Arbeiter machen das freiwillig ....) damit gleichzeitig seine Unabhängigkeit gegenüber den ihn ausbeutenten Kapitalist oder gegenüber den Staat (... williger Handlanger dieses Wirtschaftssystems .....). Das war und ist mir sehr wichtig - das ist der Hauptgrund dafür, dass ich stolz bin ein Arbeiter zu sein.

Was wäre denn die Alternative gegen die Ausbeutung? Beim Staat betteln (zu Kreuze kriechen ....) oder klauen gehen (Kriminalität lehne ich ab) - das kam mir nie in den Sinn.
Martin Wagner
2.416
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 22.01.2015 um 05:08 Uhr
Birgit schrieb:

"(....) ..... Martin, ein Maurer mit Hochschulabschluss a.D ... (...)"

Nicht ganz richtig - ich habe mein Studium an der Ingenieurschule (oder hiess die dann schon Fachhochschule ????? - ist so lange her) ohne Abschluss abgebrochen.

"(...) .... Deine politische Meinung ist nicht jedermanns Geschmack, ... (...)"

Mir bekannt, aber wenn es um Politik geht, da bin ich "schnell auf der Palme". Birgit ich denke du hast recht, wenn das mit einer Freizeitgruppe etwas werden soll (da soll ja keine Politik im engeren Sinne gemacht werden ...) muss ich viel ruhiger werden. Da muss ich an mir arbeiten.
Martin Wagner
2.416
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 22.01.2015 um 05:22 Uhr
Kurz zu Frau Back (21.01.2015 um 20:53 Uhr):

"(...) Und hier, wo Rentner als unerwünschte Stammtischsäufer oder manipulierbare Konsumtrottel dargestellt werden ...... (....)"

Das war doch keine allgemeine Analyse (mag ja etwas doof sein, aber so undifferenziert schreibe ich doch nicht .....), sondern deutlich (zu gegeben etwas drastisch formuliert) beschrieben mit wem ich nicht die Freizeitgruppe gründen will.

Dazu stehe ich inhaltlich: Ich mag keine übermässige Alkolholkosumenten. Wer mich aus der Politik kennt wird es bestätigen, dass ich ganz selten zu der obligatorischen "2. Runde" nach einem politischen Termin, also in die nächste Kneipe mitgegangen bin. Naja, in der Politik kannst du dir die Mitstreiter nicht so wirklich aussuchen, aber mit wem du deine Freizeit gestaltest da hast du schon Wahlfreiheit.

Frau Back "manipulierbare Konsumtrottel" ist eindeutig ihre Wortwahl. Ich rede von Konsumterror. Das ist etwas Anderes. Vielleicht sollte ich einmal einen Extraartikel dazu schreiben, wie in den letzten Jahrzehnten immer mehr Lebensbereiche dem Diktat des Geldes unterworfen werden sind (und damit es immer schwerer wird jenseits dieses Kosmos sich zubewegen ...).
Martin Wagner
2.416
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 22.01.2015 um 05:24 Uhr
Kurz zu Herrn Arnheiter:

Ja bei der hohen Anzahl von Reaktionen, die sich eher mit meiner Person beschäftigen (als mit dem Anliegen) beschleicht mich auch langssam der Gedanke, dass der Artikel vielleicht doch nicht wirklich der Sache dient.
Martin Wagner
2.416
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 22.01.2015 um 05:53 Uhr
kurz zu Frau Stapf (22.01. um 04:03 Uhr):

"(...) Also ich habe mich von 1972-2011 freiwillig aus dem Bett gequält, da ich ein unabhängiges Leben führen wollte. Ich war meiner Tochter ein Vorbild, denn wie motiviert man sein Kind aktiv zu sein, morgens in die Schule zu gehen, wenn man selber nur zu Hause sitzt. (....)"

Ich habe es nicht ganz im Kopf, aber bei mir kommen nicht so viele Jahre zusammen (1978 bis 2004 - mit Fragezeichen - müßte in den Unterlagen wühlen ...). Ich war gerne Arbeiter und es hat mir auch wenig ausgemacht, dass ich in der Regel um 5 Uhr aufgestanden bin um dann um "halber 6" mit dem Mofa zum Treffpunkt des Arbeiterbus zu fahren.

Da ich keine eigene Kinder habe, musste ich auch da kein Vorbild sein. Respekt ihnen gegenüber, dass ihnen das gelungen ist.

"(...) Was die Gründung Ihrer Gruppe betrifft so würde mich auch interessieren, was Ihre Gedanken waren eine fortschrittliche Rentnergruppe zu gründen. Fortschritt bedeutet positive Veränderung. (...)"

Ja ich bereue es (nach dem wie sich jetzt die Kommentarkolonne entwickelt hat), dass ich im Artikel nur geschrieben habe mit wem ich die Gruppe nicht aufmachen will und nicht was ich mir so vorstelle. Es ist ja nicht so, dass ich da keine Ideen habe (wer mich kennt meint eher das Gegenteil, dass ich zu viele Ideen habe ....). Ich dachte - vielleicht war das etwas naiv - potentielle Mitmacher werden sich mit ihren Ideen schon rechtzeitig einbringen. Dann gibt es ein Phase der Klärung (was ist mehrheitsfähig und was nicht ...) und dann wird der Minimalkonsens in einem Gründungsmanifest (versucht) fest zuschreiben.

Fortschritt ist sicher ein etwas schwammiger Begriff. Ich bringe jetzt (durch die Kommentare von Herrn Büttel angeregt) ein Beispiel was ich für fortschrittlich halte.

Die Gruppe verpflichtet sich in einem festgelegten Umfang (natürlich innerhalb eines Korridor - in einem Jahr so viel und in einem anderen Jahr so viel ...) nach gründlicher Diskussion über Sinn und Unsinn am vorgeschlagenen konkreten Beispiel einen sozialen Beitrag für die Allgemeinheit zu leisten (etwa durch einen ehrenamtlichen Einsatz ....).

Naja, jetzt habe ich schon so viel von mir "preis gegeben" da kommt es auch darauf nicht mehr an, wenn ich das "ausplaudere". Seit gut einem Jahr wurde Arthrose im Knie festgestellt. Ich fände es gut, wenn die Freizeitgruppe längere Spaziergänge unternimmt (mein Hausarzt meint das wäre gut und allein "zu latschen habe ich keine Lust"). Das ist ja noch nicht fortschrittlich. Aber wenn es gelingt ein Fotoapparat mitzunehmen und - zumindest ab und an - einen Artikel zu schreiben und hier in der Onilineausgabe reinzusetzen, das könnte fortschrittlich sein. Das muss der Artikel natürlich nicht automatisch sein - es kommt darauf wie er gemacht wird.

"(...) Haben sich schon Frauen/Männer gemeldet ? (...)"

Nein
Jutta Skroch
13.047
Jutta Skroch aus Buseck schrieb am 22.01.2015 um 11:39 Uhr
Mein persönliches Statement, ich bin so beschäftigt, dass ich mir weitere Aktivitäten nicht vorstellen kann. Ich habe jetzt schon Probleme, alles unter einen Hut zu bekommen.
Christine Stapf
6.602
Christine Stapf aus Gießen schrieb am 22.01.2015 um 15:31 Uhr
Herr Wagner das mit dem Alkohol kann ich sehr gut verstehen, war dies ein Grund für mich wieder ganz schnell aus der 50er Vereinigung auszutreten. Was da bei den Stammtischen zu beobachten war......
Auch mußte man für die Aktivitäten das nötige Kleingeld in der Geldbörse haben, es geht eben immer ums Geld. Und da ich damals auch ohne diese Vereinigung 50 Jahre geworden war, habe ich bis zum heutigen Tag nichts vermisst :-)

Insofern kann ich schon verstehen, dass Sie gerne eine Gruppe gründen würden, in der sich Menschen treffen, wo nicht diese "Geselligkeit" im Vordergrund steht. Gemeinsame Spaziergänge, mal auf einen Kaffee treffen. Ob Sie allerdings hier diese Menschen finden werden weiß ich nicht, aber ich denke doch das Sie mit Menschen in allen Altersklassen in Kontakt stehen und es durch Mundpropaganda zu einem Anfang kommen kann.
Klaus Stadler
5.162
Klaus Stadler aus Reiskirchen schrieb am 30.01.2015 um 01:50 Uhr
Liebe Frau Stapf,in unserer Männervereinigung 1947/97 wird zum großen Teil alkoholfreies Weizenbier getrunken,da doch der große Teil der Mitglieder mit dem Auto zum Stammtisch kommt. Und ob Herr Wagner das Glück hat genug Menschen zu finden glaube ich nicht. Die Fünfziger Vereinigungen sind aber eine gute Möglichkeit mit Anderen in Kontakt zu kommen.
Karl-Ludwig Büttel
3.533
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 30.01.2015 um 09:07 Uhr
Herr Wagner hätte einfach den blöden Senf über saufende und vom Konsumterror heimgesuchte Rentner sich sparen sollen. So ist das eine dreiste Diffamierung und der Beitrag hat seinen eigentlichen Wert verloren. Bei aller guter Absicht die dahinter steckt genauso wie weiter oben beschrieben
1.620

"(...) Und hier, wo Rentner als unerwünschte Stammtischsäufer oder manipulierbare Konsumtrottel dargestellt werden ...... (....)"

so habe auch ich es verstanden.
Darin besteht der Widerspruch in meinen Kommentaren zu Herr Wagner. Ich kenne halt sehr viele Rentner die ihre Freizeit im Ehrenamt in vielfältiger Weise für die Allgemeineinheit einbringen. Besondere in der Pflege, Kinderbetreuung und im Tierschutz aber auch für den Erhalt von Angeboten in den Kommunen und Vereinen. Diesen Menschen gilt mein Respekt. Wer sich einbringen will findet dazu schon jetzt genug Möglichkeiten.
Margrit Jacobsen
8.817
Margrit Jacobsen aus Laubach schrieb am 30.01.2015 um 10:17 Uhr
Gut, die letzten Kommentare. Wir kennen auch einige Leute, die gerne in 50er Vereinigungen sind in Gießen, das sind keine Suffköppe und es ist auch nichts nur für Reiche.
Michael Beltz
7.133
Michael Beltz aus Gießen schrieb am 30.01.2015 um 18:19 Uhr
Herr Büttel weist zu Recht auf die vielen Betätigungsfelder auch für Rentner (wo bleiben die Pensionäre?) hin. Es gibt zudem hunderte von Stammtischen, Vereinen, Parteien, Organisationen usw. Wer sucht, der wird finden.
Karl-Ludwig Büttel
3.533
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 30.01.2015 um 18:23 Uhr
Die Pensionäre gehören auch dazu Herr Beltz, dass habe ich nicht extra unterschieden. Die dürfen bei uns auch mit anpacken :)
Martin Wagner
2.416
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 31.01.2015 um 09:56 Uhr
Kurz zu den Kommentaren ab 22.1. "querbeet".

(Kränkele und sitze deswegen ungern vor der "Glotze" ....)

persönliche Freunde - ein paar, aber die haben entweder nicht das Alter oder kein Interesse ......

Stammtisch (unabhängig vom Alkohol) nicht mein Ding ....

50er Vereinigung - soweit ich davon gehört habe, gibt es da haufenweise Bürgerliche (wohl hauptsächlich aus der Mittelschicht bzw. Bildungsbürgertum ....) und kaum Fortschrittliche geschweige Arbeiter; nicht mein Ding ....

Vielfalt des Angebots in Giessen - mir bekannt .... noch nicht fündig geworden (verstärkte Suche wird wohl nötig, wenn ich mangels "Masse" keine "eigene" Gruppe aufmachen kann ....)

Notwendigkeit für einer neuer Gruppe!? - Das kann mann / frau so oder so sehen / bei einer neuen Gruppe können die Rahmenbedingungen selber gewählt werden - bei dem Anschluss an eine bestehende Gruppe besteht die Notwendigkeit sich dem Vorgefundenen anzupassen .... Beides hat Vor- und Nachteile.
H. Peter Herold
26.836
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 05.09.2015 um 10:37 Uhr
Hallo Martin wünsche Dir Erfolg und es werden sich schon Menschen finden. Aber hier wohl kaum. Da brauche ich mir nur diese vielen Kommentare, ja ich habe mir die Zeit genommen sie zu lesen, nicht zu studieren.
Ich vermisse hier einfach oft und immer wieder eine gewisse Toleranz anderen gegenüber. Ich kann, werde und mus doch meine eigene Meinung haben dürfen, ohne gleich angefallen und zerfleischt zu werden.
Schönes WE ohne Einschränkung an alle Leser.
Martin Wagner
2.416
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 05.09.2015 um 16:42 Uhr
Danke für deinen "späten Kommentar".

Da es mir nicht gelungen ist eine "fortschrittliche Rentnergruppe" zu gründen bin ich im Moment in einer Orientierungsphase. Ich werde mich in den nächsten Wochen in anderen Gruppen verstärkt engagieren.
Martin Wagner
2.416
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 06.09.2015 um 09:33 Uhr
Frau Back mit ihrer Art von Humor werde ich mich wohl nicht mehr anfreunden können. Aber ihr letzter Kommentar zähle ich zu den etwas pfiffigeren.
Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
Auf www.giessener-zeitung.de kann jeder aus seinem Ort berichten. Lokaler geht's nicht!

Mitmachen ist ganz einfach und alles ist kostenlos: Gleich registrieren und los geht's!

Herzlichst, Ihr(e) Martin Wagner

von:  Martin Wagner

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Martin Wagner
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