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ADFC Gießen

Auf dem Lahndeich kann man gut Radfahren. Aber wie sieht es sonst im Landkreis aus?

Kommentare zu: Wie fahrradfreundlich sind unsere Städte und Gemeinden?

2 Kommentare letzter Kommentar von ADFC Gießen (06.10.2012 21:13 Uhr)

ADFC Gießen
ADFC Gießen schrieb am 06.10.2012 um 21:13 Uhr
Die bundesweiten Befragungsergebnisse werden im Rahmen einer Auszeichnungsveranstaltung für besonders erfolgreiche Städte voraussichtlich im Januar 2012 präsentiert. Darüber hinaus finden im Februar zehn weitere regionale Präsentationen in Deutschland statt.
Der ADFC Gießen wird dann auch über die Ergebnisse berichten, wobei die Auswertung der freien Kommentare für die jeweilige Kommune noch länger dauern kann, wenn sich sehr viele Radfahrer beteiligen (was wir hoffen).

Das Radfahren wäre auf diesem Waldweg an der Landstraße von Leihgestern nach Gießen künftig verboten. Der ADFC kritisiert den Entwurf des Waldgesetzes.

Kommentare zu: Landesregierung will Waldwege für Radfahrer sperren - ADFC Gießen kritisiert Entwurf des Waldgesetzes

12 Kommentare letzter Kommentar von ADFC Gießen (22.08.2012 21:53 Uhr)

ADFC Gießen
ADFC Gießen schrieb am 21.08.2012 um 17:32 Uhr
Sehr geehrter Herr Strojec,

es ist interessant, dass Sie wissen, dass das Ministerium nur eine „optisch erkennbare Wegebreite“ am Beispiel eines VW-Lupo einführen wollte. Als ADFC haben wir uns am Gesetzesentwurf orientiert und der lässt aufgrund seiner unpräzisen Formulierung fast jede Wegbreite zwischen 4,0 und 1,6m zu. Dass dies im Zweifel zu Lasten des Radfahrers ausgelegt wird, ist zumindest denkbar. Der auf dem Foto abgebildeten Weg ist an vielen Stellen auch schmaler als die von Ihnen genannten 1,6 Meter und ist aufgrund schlechter Pfege und fehlendem Winterdienst auch nicht ganzjährig befahrbar, wie es aber der Gesetzesentwurf fordert.
Da der ADFC sich immer wieder mit Mängeln auf Radwegen beschäftigt, wissen wir auch, wie schnell ein Weg zuwächst und wie lange es dauert, bis die Straßenbaubehörden es schaffen, diesen wieder freizuschneiden. Bei Hessen Mobil vergehen aufgrund des Personalabbaus und der dortigen Prioritäten gerne mehrere Monate bis ein benutzungspflichtiger Radweg an einer Landes- oder Bundesstraße wieder freigeschnitten wird.
Bis Straßenverkehrsbehörden unsinnige Beschilderungen entfernen oder nötige Beschilderungen aufstellen dauert es oft viele Jahre, teilweise wird dies auch generell abgelehnt, weil das Personal und die Finanzen fehlen. Beispiele für seit Jahrzehnten bestehende (aber von den Behörden nicht beabsichtigte) Radfahrverbote finden sich überall im Landkreis - leider auch immer noch auf den hessichen Radfernwegen oder auf dem Limesradweg, der seit vielen Jahren schon keine durchgehende Radwegweisung mehr besitzt, so dass mit Inkrafttreten des Waldgesetzes selbstverständlich diverse Radrouten unterbrochen wären und es Jahre dauern würde, bis dort Schilder angebracht werden.
Noch unrealistischer ist es bei den kommunalen Haushalten, dass die Gemeinden in den nächsten Jahrzehnten auch nur ansatzweise die schmaleren Waldwege beschildern, die Radfahrer befahren dürfen und sollen. Von daher ist das Waldgesetz weder praktikabel noch sinnvoll und stellt selbstverständlich massive Einschnitte in die allgemeine Handlungsfreiheit der Radfahrer, Reiter und Rollstuhlfahrer dar.

Da abseits der Wege das Radfahren schon nach dem bestehenden Gesetz verboten ist und gegenseitige Rücksichtnahme sowieso vorgeschrieben ist, besteht wohl vor allem ein Kontrollproblem, welches durch das neue Gesetz aber nicht gelöst wird.

ADFC Gießen
ADFC Gießen schrieb am 22.08.2012 um 21:53 Uhr
Sehr geehrter Herr Strojec,

eine Gesetzesbegründung ist kein Gesetz und die Gerichte orientieren sich im Zweifelsfall daran, was im Gesetz steht und nicht in der Begründung. Ansonsten wurde vom ADFC dargestellt, wie schnell ein 1,6m breiter Weg zuwächst und dadurch nach dem geplanten Gesetz unbenutzbar würde und wie schnell sich ein Weg so verengen kann, dass Radfahrer in Zukunft umdrehen oder schieben müssten, wenn das Gesetz in Kraft treten sollte.
Dass der Radtourismus beschränkt wird, wurde nun schon mehrfach vom ADFC erläutert: Der Großteil der Radrouten des Landkreises Gießen ist bis heute nicht beschildert und verläuft gerade im Wald auch auf Wegen, die nicht ganzjährig von Radfahrern befahren werden können. Beispiele dafür wurden von uns oben benannt.

Fachliche Standards gibt es übrigens auch für Fußwege. Nach der EFA 2002 soll ein Fußweg mindestens 1,80m breit sein. Trotzdem ist auf Wegen unter 1,60m Radfahren und zu Fuß gehen möglich und oft auch kein Ausbau der Wege sinnvoll, insbesondere wenn - wie im Wald - wenig Fuß- und Radverkehr vorherrscht und man sich rücksichtsvoll verhält. In sofern spricht auch nichts dagegen, dass diese Wege von Mountainbikern oder anderen Radfahrern rücksichtsvoll genutzt werden. Gegen fehlende Rücksichtnahme spricht sich aber auch der ADFC aus.

Der ADFC sieht daher keinen Grund diese Waldwege für Radfahrer grundsätzlich zu sperren, so wie er auch keine grundsätzliche Sperrung der Straßen für Autofahrer fordert, obwohl sich einzelne Autofahrer rücksichtslos verhalten und obwohl die Behörden nicht genug Personal haben, dies zu unterbinden.

Jan Fleischhauer freut sich über die Entscheidung am Verwaltungsgericht: Die Gemeinde Fernwald muss die Einbahnstraßen bis spätestens 2. Juli für alle Radfahrer freigeben.

Kommentare zu: Fernwald muss Einbahnstraße für Radfahrer öffnen - ADFC-Vorstandsmitglied erringt Sieg beim Verwaltungsgericht

7 Kommentare letzter Kommentar von ADFC Gießen (09.08.2012 18:12 Uhr)

ADFC Gießen
ADFC Gießen schrieb am 22.06.2012 um 16:09 Uhr
Sehr geehrter Herr Theiß, es gibt in Deutschland gewisse Grundrechte. Aufgrund des Grundrechts der allgemeinen Handlungsfreiheit dürfen Menschen grundsätzlich die Straßen nutzen und das auch in beide Richtungen. Eine Verkehrsbehörde darf also nur dann etwas verbieten, wenn sie eine hinreichende normative Grundlage für das von ihr gewünschte Verbot hat. Dies gilt für Radfahrer und Autofahrer gleichermaßen, wenngleich das Gefährdungspotential von Autos deutlich größer ist, weil sie aufgrund der höheren Masse und Geschwindigkeit größere Gefahren darstellen.
Eine Einbahnstraße darf also nur eingerichtet werden, wenn es der Gefahrenabwehr dient. Da Autos in der Regel breiter sind als Radfahrer ist es oft nicht sicher möglich Straßenverkehr für Autos in beiden Richtungen zuzulassen. Radfahrer sind aber schmaler und wendiger und können zur Not in jeder Lücke zwischen parkenden Autos ausweichen oder sogar absteigen und auf den Gehweg schieben. Insofern gibt es in der Regel keinen Grund Radfahrern das Fahren gegen die Einbahnstraßenrichtung zu verbieten - Autofahrern jedoch schon.

Grundsätzlich gibt es daher auch nicht "Ihre Seite" in einer freigegebenen Einbahnstraße, sondern die Fahrgasse gehört dann Radfahrern und Autofahrern und man muss sich verständigen, wie man passieren kann. Mit der Rücksicht, die Sie zu Recht anmahnen, klappt das auch wunderbar.

Zu Ihrer Beobachtung, dass einige Radfahrer Radwege nicht nutzen: Nach § 2 der Straßenverkehrsordnung müssen Radfahrer die Fahrbahn ("Straße") nutzen. Radwege dürfen sie nutzen, müssen dies aber (seit nunmehr 15 Jahren) nicht mehr. Die von Ihnen ausgemachten "Rad-Rambos" fahren also vermutlich gemäß der StVO. Hintergrund der Aufhebung der allgemeinen Radwegebenutzungspflicht waren Erkenntnisse, dass Radwege die Verkehrssicherheit nicht erhöhen: Das Fahren auf Radwegen ist bis zu 12-mal so gefährlich wie die Nutzung der Fahrbahn. Aus diesem Grund ist es verständlich, dass einige Radfahrer sich dieser Gefahr nicht mehr aussetzen wollen und auf der Fahrbahn statt auf dem Radweg fahren.

Warum Radwege gebaut werden, ist nicht ganz so klar zu beantworten: Früher baute man sie mit der falschen Annahme, sie würden der objektiven Sicherheit dienen, heute werden sie vor allem gebaut, um den Radverkehr zu fördern, weil sich viele Radfahrer nicht (mehr) auf die Fahrbahn trauen. Seit den 30er Jahren ist dokumentiert, dass sie gebaut werden, damit Autofahrer die Straßen für sich alleine haben und nicht durch Radfahrer auf der Fahrbahn gestört werden. Insofern werden die Radwege auch heute vor allem deshalb gebaut, damit der Autoverkehr besser fließt und Autofahrer weniger Rücksicht auf Radfahrer nehmen müssen.

Wenn Sie sich näher mit der Radwegfrage auseinandersetzen möchten:
http://de.wikipedia.org/wiki/Radverkehrsanlage#Unterschiedliche_Positionen_zum_Radweg

Wie schwer das richtige Verhalten als Radfahrer oftmals ist und wie gut man die StVO kennt, kann man übrigens auch in diesem Quiz erfahren:
http://www.giessener-allgemeine.de/Home/quiz,8_regid,1_puid,1_pageid,170.html

ADFC Gießen
ADFC Gießen schrieb am 09.08.2012 um 18:12 Uhr
Sehr geehrter Herr Theiß,

selbstverständlich müssen sich auch Radfahrer in Einbahnstraßen an das Rechtsfahrgebot halten und das tun sie, wenn sie entgegen der Einbahnstraßenrichtung fahren, meistens auch. Illegal links gefahren wird in Einbahnstraßen i.d.R. nur dann, wenn die von Herrn Funk gewünschte weiße Markierung links auf der Fahrbahn aufgebracht ist, wie es im Asterweg oder der Johannesstraße in Gießen der Fall ist. Daher sollen in Tempo-30-Zonen (außer an Einmündungen) auch generell keine Markierungslinien mehr angelegt werden, weil das illegale linksseitige Fahren auf Radwegen und Radfahrstreifen die Unfallgefahr deutlich erhöht.
Einzig weiße Fahrradpiktogramme sind an unübersichtlichen Stellen als "Erinnerung an den Autofahrer" üblich, damit diese bedenken, dass ihnen Radfahrer entgegen kommen.

Ihre Befürchtung, dass Radfahrer, die entgegen der Einbahnstraße fahren, besonders gefährdet sind, konnte die Unfallforschung nicht bestätigen. Es gilt sogar genau das Gegenteil: Radfahrer sind beim legalen Fahren gegen die Einbahnstraßenrichtung sicherer unterwegs, als wenn sie in Richtung der Einbahnstraße fahren, wie die Bundesanstalt für Straßenwesen schon in den 90er Jahren nachweisen konnte. Es gilt also wieder Mal der (kaum zu glaubende) Grundsatz: Nicht die Trennung der Verkehrsteilnehmer, sondern die gute Sichtbarkeit schafft innerorts Sicherheit - und nirgendwo ist ein Radfahrer so gut sichtbar und wahrnehmbar, wie auf der Fahrbahn.

Die entsprechenden Forschungsergebnisse können Sie übrigens gerne nachlesen:
http://www.argus.or.at/sites/default/files/u5/verk_sich_rf_einbahn.pdf

Das völlig zerstörte Fahrrad

Kommentare zu: Radfahrerin an Kreuzung schwer verletzt

17 Kommentare letzter Kommentar von Bernd Zeun (25.06.2012 19:30 Uhr)

ADFC Gießen
ADFC Gießen schrieb am 18.09.2011 um 21:36 Uhr
Stoppen neben einem LKW reicht leider nicht aus: Selbst wenn ein Radfahrer neben einem LKW bei grüner Ampel anhält, kann er immer noch von der Hinterachse überrollt werden. Das folgende Video ist sicher für alle interessant, die derartige Unfälle vermeiden wollen:

http://youtu.be/ZxC02tp_ewc (Bitte auch das Ende ab Minute 8:25 ansehen)

Von daher: Immer vor oder hinter einem LKW bleiben. Niemals daneben fahren oder stehen.

Vom ADFC Gießen wird es dazu demnächst auch noch eine Presseerklärung mit Tipps zum sicheren Verhalten mit abbiegenden LKWs geben.

Kommentare zu: Unerwartete Begegnung mit der Straße

10 Kommentare letzter Kommentar von ADFC Gießen (08.09.2011 12:20 Uhr)

ADFC Gießen
ADFC Gießen schrieb am 08.09.2011 um 12:20 Uhr
Wir hoffen, dass Sie mittlerweile wieder genesen sind.

Vorderradbremsen sind wichtig, weil man nur mit der Vorderradbremse die größte Bremswirkung erzielt. Wenn man einen möglichst kurzen Bremsweg schaffen möchte bzw. muss, sollte man nur vorne bremsen, so dass das Hinterrad abhebt, aber man nicht überschlägt. Das ist dann die wahre Kunst und muss natürlich vielfach geübt werden, damit es dann im Notfall auch klappt. Übern kann man das z.B. in ADFC-Fahrsicherheitstrinings:

Hier finden Sie eine gute Übersicht, wie so ein Training abläuft:

http://www.adfc-bw.de/adfc-vor-ort/tuebingen/presse/fahrsicherheitstraining/

http://www.adfc-bw.de/fileadmin/dateien/Gliederungen/KV_Tuebingen/Texte/sicherheitstraining/Fahrrad-Fahrsicherheitstraining-Text.pdf (Seite 2f.)

Radfahrer haben nun auch in der Troppauer Straße freie Fahrt in beide Richtungen. Laut ADFC ist das Radfahren entgegen der Einbahnstraße äußerst sicher.

Kommentare zu: Stadt gibt Einbahnstraßen für Radverkehr frei - ADFC: Freigabe erhöht Verkehrssicherheit

4 Kommentare letzter Kommentar von Martin Schmitt (09.08.2011 10:55 Uhr)

ADFC Gießen
ADFC Gießen schrieb am 06.08.2011 um 23:43 Uhr
So wie Autofahrer bisher auch auf Fußgänger Rücksicht nehmen konnten, ist es selbstverständlich auch möglich, dass Radfahrer und Autofahrer aufeinander Rücksicht nehmen. Gerade weil Radfahrer und Autofahrer sich sehr gut bei der Begegnung in der Troppauer Straße sehen, kann eine Gefährdung gar nicht auftreten. Das eine Begegnung problemlos funktioniert, kann man dort auch tagtäglich beobachten.

Letztendlich ist das ein Shared-Space-Konzept, bei dem durch gefühlte Unsicherheit mehr Rücksicht und damit mehr objektive Sicherheit entsteht. Ansonsten nimmt ein fahrender Radfahrer auch nicht mehr Platz ein als ein schiebender Radfahrer. Und Schieben war ja auch bisher erlaubt, ohne dass es dort zu Unfällen gekommen ist.

Vor dem Uni-Hauptgebäude wurde bereits die Bordsteinkante abgesenkt, so dass Radfahrer nun freie Fahrt haben. In anderen Stadtteilen setzt die Stadt die Forderung des ADFC derzeit um.

Kommentare zu: Stadt Gießen ebnet Radfahrern den Weg

2 Kommentare letzter Kommentar von Mathias von Kutzleben (17.03.2011 20:49 Uhr)

ADFC Gießen
ADFC Gießen schrieb am 16.03.2011 um 23:02 Uhr
Da die Umbauten von einer Auftragsfirma nacheinander durchgeführt werden, gibt es immer nur eine "Baustelle" zur gleichen Zeit. In welcher Reihenfolge die Arbeiten erledigt werden, wurde dem ADFC nicht mitgeteilt. Wir können Ihnen aber zumindest die Stellen nennen, die bereits abgearbeitet wurden oder bei denen dies zugesagt wurde:

Teil 1: Gießen-Mitte
1.1 Ludwigstraße 23 (11 cm)
1.3 Nahrungsberg 53 (8 cm)
1.4 An Stein’s Garten 12 (5 cm)
1.7 Moltkestraße 14 / Weg an der Wieseck (6 cm)
1.8 Marburger Straße 60 / Weg Richtung Ringallee (6 cm)

Teil 2: Wieseck
2.1 Am Wallborn 6 (10 cm)
2.2 Philipp-Schneidemann-Straße 67

Teil 3: Gießen-Ost
3.1 Automeile zum Alten Steinbacher Weg (5,5 cm)
3.3 Alter Steinbacher Weg (Kreuzung Rathenaustraße) (9 cm)
3.4 Spoerhasestraße (zum Watzenborner Weg) (6 cm)
3.5 Sternmark/Hoher Rain (6 cm)

Teil 4: Gießen-Süd
4.1 Herrmann-Levi-Straße (6 cm)
4.2 Robert-Sommer-Straße (14 cm)
4.3 Carl-Maria-von-Weber-Straße (6 cm)
4.4 Robert Sommer-Straße (13 cm)

Teil 5: Gießen-West
5.1 An der Weilburger Grenze (Rampe zur Krofdorfer Straße) (12 cm)
5.3 Paul-Schneider-Straße (7 cm)

Teil 6: Kleinlinden
6.1 Burggartenstraße 16 (9 cm)
6.2 Herrmann-Löns-Straße 14 (9 cm)
6.3 Theodor-Storm-Weg 8 (6 cm)
6.4 Lützellindener Straße 63 (6 cm)

Teil 7: Allendorf
7.1 Am Kasimir 36 (6 cm)
7.2 Am Sportplatz 16 (13 cm)
7.3 Am Sportplatz 17 (6 cm)
7.5 Am Gallichten & Ehrsamer Weg (an drei Stellen 12 cm)

Diskussionsstoff: Bahnhofsvorplatz mit Bahnhofsgebäude und Kopfbau

Kommentare zu: Bürgerversammlung zur Umgestaltung des Bahnhofvorplatzes - Bürger fordern: Die Treppe muss bleiben!

30 Kommentare letzter Kommentar von Bernhard Kröger (24.03.2011 22:48 Uhr)

ADFC Gießen
ADFC Gießen schrieb am 24.10.2010 um 12:56 Uhr
Derzeit gibt es rund um den Bahnhof 645 Fahrradstellplätze, die ein rahmenfestes Anschließen ermöglichen. Davon sind 360 überdacht. Die genaue Lage und Anzahl der Stellplätze, können dieser Karte entnommen werden:
http://www.openstreetmap.org/?lat=50.57967&lon=8.66465&zoom=17&layers=C

Bei den mittlerweile 27 Fahrradzählungen durch den ADFC seit Dezember 2009 wurden rund um den Bahnhof maximal 774 Fahrräder gezählt.

An der Lahnstraße waren es bis zu 75 Fahrräder. Am Alten Wetzlarer Weg wurden bis zu 328 Räder gezählt und zwischen dem Oberhessischen Bahnhof und Main-Weser-Bahn waren es bis zu 428 Räder.

Würde die Stadt für den jetzigen Bedarf von 428 Rädern zwischen Main-Weser-Bahn und Oberhessischen Bahnhof Stellplätze schaffen, gäbe es dann 908 Bike&Ride-Stellplätze im Bahnhofsgebiet. Dabei wäre noch nicht einmal ein Zuwachs von Fahrrädern durch Qualitätsverbesserungen eingerechnet. Wie hoch dieser Zuwachs sein wird, ist schwer zu prognostizieren. Das im Dezember 2009 im Bauausschuss vorgestellte Gutachten der Stadt hat mit 25% Zuwachs für den Bike&Ride-Verkehr gerechnet. Wenn man dies auf alle Fahrräder anwendet, ergäbe sich im Bahnhofsplatzbereich ein Bedarf von 525 Fahrrädern. Verlagerungen insbesondere vom Alten Wetzlarer Weg zum Bahnhofsplatzgebiet kämen aufgrund der (hoffentlichen) Angebotsverbesserung im Bahnhofsplatzgebiet vermutlich noch hinzu. Mehr als 1.000 Fahrradstellplätze rund um den Bahnhof sind also durchaus notwendig.

Dieses Bild vom Göttinger Bahnhof zeigt wie ein Fahrradparkhaus aussehen könnte und gleichzeitig, dass Radstationen gut angenommen werden.

Kommentare zu: ADFC stellt klar: Ein Fahrradparkhaus ist dringend erforderlich

5 Kommentare letzter Kommentar von Andrea Mey (24.10.2010 23:00 Uhr)

ADFC Gießen
ADFC Gießen schrieb am 19.10.2010 um 00:05 Uhr
Sehr geehrte Frau Freeman, die Frage des Fahrradtiefgeschoss ist unabhängig von der Frage der Gestaltung der historischen Treppenanlage. Selbst die Variante 1 mit Bahnhofstreppe, alter Rampenanlage und historisch nachgebautem Kopfbau hat (wie alle vorgestellten Versionen) einen Platz für ein Fahrradtiefgeschoss vorgesehen.

ADFC Gießen
ADFC Gießen schrieb am 19.10.2010 um 11:34 Uhr
Sehr geehrte Frau Freeman, auf dem Bild an der Lahnstraße können Sie im Parkhaus keine Räder sehen, weil die Räder in den hellblauen Boxen stehen. Die Boxen sind nach Auskunft der Stadtwerke Gießen alle vermietet. Zum Teil sogar an zwei Nutzer pro Box.

Rege genutzt wird der Rad- und Fußweg am Klingelbach, den die Stadt nun in einem weiteren Teilstück asphaltiert hat.

Kommentare zu: ADFC begrüßt Radwegeverbesserungen

3 Kommentare letzter Kommentar von Mathias von Kutzleben (10.10.2010 00:47 Uhr)

ADFC Gießen
ADFC Gießen schrieb am 10.10.2010 um 00:34 Uhr
Die Laternen waren beim Fotografieren des Weges vor einigen Tagen noch nicht komplett installiert: Bisher standen nur die Masten der Laternen. Die Lampen werden aber sicherlich bald angebaut. Ansonsten kann man defekte Straßenlaternen auch bequem über dieses Formular der Stadt Gießen an die Stadtwerke melden. Die Reparatur geschieht dann in der Regel sehr schnell:
http://www.giessen.de/content/lang1/int_684.784.1_0_684.50.1.html

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