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Udo Altmann

Januar 2011: junge (von einer Werbeagentur bezahlte) Menschen an einem Info-Stand von AI im Seltersweg

Kommentare zu: Amnesty International (AI) kommt immer mehr ins Gerede

12 Kommentare letzter Kommentar von Michael Beltz (26.08.2012 19:36 Uhr)

Udo Altmann
Udo Altmann schrieb am 22.08.2012 um 09:38 Uhr
Ich möchte als Mitglied der lokalen Amnesty-Gruppe eigentlich nicht kommentieren, was hier alles verbreitet wird. Mir fehlt da im Moment schlicht die Zeit.

Tatsache ist, dass wir uns seit mehr als fünf Jahrzehnten erfolgreich gegen Menschenrechtsverletzungen einsetzen, und zwar weltweit ohne Rücksicht auf politische Lager oder Systeme. Die Recherche ist sehr sorgfältig und teuer. Aufgrund der notwendigen Sorgfalt nehmen wir beispielsweise nicht sofort zu jedem Ereignis Stellung. Und leider reicht das Geld auch nicht, uns um alles zu kümmern.

Daher kommen gelegentlich auch professionelle Werber nach Gießen, die übrigens bei weitem nicht so fordernd auftreten, wie man es von anderen Vereinen kennt. Wem das nicht paßt, ist herzlich eingeladen, ohne Einschaltung von Werbern direkt zu spenden. Oder an einigen Aktionen teilzunehmen unter http://www.amnesty.de/

Es ist besser ein Licht anzuzünden, als über die Dunkelheit zu jammern., hat ein Weiser mal gesagt.

Udo Altmann
Udo Altmann schrieb am 22.08.2012 um 11:04 Uhr
Es tut mir wirklich leid, daß ich nicht die Zeit habe, die Diskussion hier weiterzuführen. Persönliche Kontaktaufnahmemöglichkeit besteht unter

http://www.amnesty-giessen.de/

ad 1) Wer direkt an Amnesty spendet, zahlt nicht für Werbung (natürlich werden die Direkt-Dialog-Firmen letztlich aus Spenden bezahlt, aber eben aus denen, die sie eingeworben haben, und das wird im allgemeinen auch nicht beanstandet, weil viel mehr über diesen Kanal hängen bleibt, als eingesetzt wird)

ad 2) Wir Ehrenamtlichen, von denen es doch eine erkleckliche Anzahl auch in Gießen gibt, legen mehr Wert auf die inhaltliche Arbeit, das heißt auf das Werben für Unterschriftenlisten und Briefe. Es ist schwierig genug, Passanten zum Unterschreiben zu bewegen, und dann kann man nicht jeden noch anschließend mit einer Spendenbitte überfallen. Wir versuchen es, so gut es möglich ist, und das Betteln liegt ja auch nicht jedem gleichermaßen. Und insgesamt reicht das leider nicht aus.

Udo Altmann

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